AT148431B - Röhrenfuß für Braunsche Röhren. - Google Patents

Röhrenfuß für Braunsche Röhren.

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AT148431B
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  • Vessels, Lead-In Wires, Accessory Apparatuses For Cathode-Ray Tubes (AREA)
  • Manufacture Of Electron Tubes, Discharge Lamp Vessels, Lead-In Wires, And The Like (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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   Ziel der Erfindung ist eine Ausbildung des Sockels von Braunschen Röhren, insbesondere für
Fernsehzwecke und insbesondere von Röhren mit magnetischer   Strahlsammlung   bei elektrostatischer
Strahlablenkung, die bei günstiger   glasteehniseher   Ausbildung geringe   Verlustlänge   des Fusses mit der einwandfreien. Justierung der   Einsockelmontage   vereinigt. Bei Röhren mit magnetischer Strahl-   sammlung und elektrostatischer Ablenkung   ergibt sich nach der Erfindung der besondere Vorteil kleiner und leichter Spulen sowie einer dadurch bedingten   verkürzten Strahllänge. Ferner   gewährleistet diese
Röhrenform einwandfreie und bequeme innere   (elektrische) und   äussere (magnetische) Abschirmung der gesamten Röhre. 



   In den Zeichnungen zeigen Fig.   l   und 2 die bisher üblichen Bauarten des Röhrenfusses und der
Elektrodenausführung von Braunschen Röhren und Fig. 3 eine   Röhrenhalsform   gemäss der Erfindung.
Bei der sogenannten   Einsoekelmontage     (Fig. l)   werden alle zum Elektrodensystem gehörigen Teile ausserhalb der Röhre zu einem in sieh ausgerichteten System 1 vereinigt, worauf diese Einheit in den
Hals des Röhrenkolbens eingebracht und mit ihm   bei : 3 verschmolzen   wird. Hieraus ergibt sich eine durchgehende Halsweite, die der Ausdehnung der grössten Elektrode-meist der Breite des zweiten
Ablenkpaares   4 - entspricht.

   Die   aus   Einschmelzgründen   glastechnisch notwendige, die Gesamt- länge der Röhre über die eigentliche Strahllänge hinaus   unerwünscht   vergrössernde, tote Entfernung a zwischen Kathode 5 und   Röhrenende-3   ist dem   Durchmesser   der Einsehmelzung und damit der relativ grossen Breite des   Röhrenhalses     proportional. Um nämlich   das freie Ende des Röhrenhalses auf eine für die Verschmelzung genügende Temperatur zu bringen, muss, damit keine unzulässig hohen Span- nungen im Glas entstehen, eine um so grössere Rohrlänge angewärmt werden, je grösser der Durch- messer ist. 



   Bei der Anwendung irgendeines elektronenoptischen Sammelsystems   muss   darauf Bedacht genommen werden, dass die   konzentrierenden Kraftlinien   des Sammelsystems nicht mehr in das Ablenk- system hineingreifen. Das hat zur Folge, dass man eine magnetische Sammelspule, die sich ausserhalb der Röhre befindet, nur bis auf eine gewisse   Mindestentfernung   den Ablenkelementen nähern kann. 



   Dieser Mindestabstand wächst mit dem Durchmesser der Spulen und ist für eine gute   Röhrenkonstruktion   schädlich, da er den Abstand   Fluoreszenzschirm#Sammelspule   unnütz vergrössert und eine daraus folgende Vergrösserung des Abstandes   Sammelspule-Kathode nach sich zieht.   Eine Vergrösserung des Spulendurchmessers ergibt demgemäss eine empfindliche Verlängerung der ganzen Braunschen
Röhre, so dass auch von diesem Standpunkt aus ein enger Röhrenhals   erwünscht   ist. Schliesslich ist noch zu bedenken, dass der erforderliche Wickelquerschnitt bei engen Sammelspulen wesentlich geringer ist als bei den bisher   üblichen   Weiten.

   Ein weiterer Nachteil der bisher üblichen weiten Sammelspulen, die über den bei   Einsoekelmontage üblichen dicken Kolbenschaft geschoben werden,   besteht darin, dass die relativ grosse Spule nur schwer mit der Röhre zu einer organischen Einheit verbunden werden kann und dass sie   ausserdem,   da sie ja beträchtlich über den Umfang des Halses hinausragt, die An- wendung magnetischer Abschirmungspanzer für die Braunsche Röhre erschwert. 



   Wenn auf die leichte und saubere Ausrichtung des Systems durch Einsockelmontage verzichtet und zu getrennter Einbringung der Ablenkplatten nach Fig. 2 übergegangen wird. kann der Hals 7 
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 kann die Spule jetzt in ihren Abmessungen so gehalten werden, dass sie nicht über den weiten Teil   2   des Röhrenhalses hinausragt. Dann ist auch eine bequeme Abschirmung der ganzen Röhre möglich. 



   Die erfindungsgemässe Ausbildung des   Rölrenfusses soll   die   grundsätzlichen   Vorteile der Einsockelmontage mit denen der engen Spule vereinigen, ohne ihre Nachteile in Kauf zu nehmen. Dies führt zu einer relativ zum Schinndurehmesser und damit zur Bildgrösse sehr kurzen Röhre mit kleinem und bei der   Intensitätssteuenmg   in seiner Grösse gut konstantem Fleck, der durch eine billige, leichte und kleine organisch sieh der Röhre anpassende Spule erzeugt werden kann. 



   Die Erfindung benutzt eine schon früher angegebene Form des Röhrenfusses, die, von der Einsockelmontage ausgehend, gegenüber dieser dadurch verbessert ist, dass die Kathode und der Wehneltzylinder mit ihren Zuleitungen getrennt eingesetzt werden können, nachdem das zentrierte System bereits mit der Röhre verbunden ist, wobei Kathode und Wehneltzylinder mit dem übrigen schon in sich ausgerichteten System zwangsläufig zentriert werden. Dieser Fuss besteht gemäss Fig. 3 aus dem den Hals bildenden Glasrohr 11 einer Braunsehen Röhre, dessen Weite durch die in ihm angeordneten Systemteile gegeben ist.

   An dem kathodenseitigen Ende des Kolbenhalses wird bei 16 ein nach innen in Richtung auf den Schirm zu ragendes konzentrisches   RohrstÜck   10 angeschmolzen. an dessen sehinnseitigem Ende ein drittes konzentrisches Rohr von nochmals kleinerem Durchmesser eingesetzt ist, das sieh vom Schirm   wegerstreekt.   Der Fuss für die Kathode und deren Zuleitungen bzw. für die Zuleitungen des Welmeltzylinders wird mit dem andern, aus dem Röhrenhals herausragenden Ende des Rohres 9 verbunden.

   Die   schirmseitige   Verbindung des inneren Rohrstückes 9 mit dem mittleren Rohrstück 10   trägt zweckmässig   eine Anzahl von zum inneren Rohr ausgerichteten isolierenden Stäben oder Röhrchen 12. auf die die Elektroden des   Röhrensystems   unter Zwischenlage von isolierenden oder leitenden Distanzstücken aufgereiht oder auf denen sie in geeigneter Weise etwa mittels passender Einschnitte festgellinkt werden. 
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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> 4. Röhrenfuss nach Anspruch l. dadurch gekennzeichnet, dass der Kathodellfuss ausser den Kathodenzuleitungen die Zuführung zum Wehneltzylinder enthält.
    5. Röhrenfuss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die im engsten Rohrstück befindlichen Systemteile getrennt vom übrigen System in das Rohr eingeführt und zum übrigen System zentriert sind.
    6. Röhrenfuss nach den Ansprüchen l bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Zwischenraum von engstem und mittlerem Rohr eine zur Konzentrierung des Kathodenstrahls dienende Magnetspule vorgesehen ist. EMI3.1
AT148431D 1935-02-08 1936-01-24 Röhrenfuß für Braunsche Röhren. AT148431B (de)

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