AT148437B - Zeitschalter. - Google Patents

Zeitschalter.

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AT148437B
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AT
Austria
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time switch
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Inventor
Leopold Ing Faderny
Original Assignee
Leopold Ing Faderny
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Zeitsehalter.   



   Zeitschalter für die   Naehtbeleuchtung   von Stiegenhäusern usw., die zur Auslösung des   Abschalt-   vorganges in irgendeiner Weise von der zeitabhängigen Verkrümmung eines Bimetallstreifens durch die Erwärmung bei   Stromdurehgang   Gebrauch machen, sind bekannt, ebenso wie die   Möglichkeit,   durch wechselweise Verwendung mehrerer Bimetallstreifen bei jedesmaliger Wiedereinsehaltung die unverkürzte Einschaltdauer zu erzielen. Es haftet ihnen jedoch der Nachteil an, dass eine Verlängerung der Einschaltzeit noch vor erfolgter Abschaltung nicht   durchführbar   ist. 



   Zweck der Erfindung ist, den erwähnten Mangel zu beheben. 



   Der Schaltplan ist auf der Annahme von drei Grundfällen aufgebaut, die folgendermassen gekennzeichnet sind : a) vollkommene Ausschaltung der   Stiegenbeleuchtung   und auch des Zeitschalters bei Tag ; b) Einschaltung der Stiegenbeleuchtung am Abend bei ausser Tätigkeit gesetztem Zeitschalter ; e) alleinige Funktion des Zeitschalters bei Nacht. 



   Diese drei Grundfälle können abwechselnd herbeigeführt werden durch einen   Umsehalter     1,   der in der gezeichneten Lage dem Grundfall a entspricht : es ist sowohl die   Stiegenbeleuchtung   ausgeschaltet als auch eine Betätigung des Zeitschalters unmöglich gemacht durch Unterbrechung der entsprechenden Stromkreise. 



   Wird der Umschalter 1 auf den Kontakt 2 gestellt, so ist die Abendbeleuchtung eingeschaltet, der Lichtstrom fliesst vom   Anschlusspunkt   4 der einen Netzleitung über den geschlossenen Kontakt   2   durch die Glühlampen direkt zum Ansehlusspunkt 5 der andern Netzleitung. Die naturgemäss erforderlichen Sicherungen sind hier nicht besonders eingezeichnet worden. Der Stromkreis zur Betätigung des Zeitschalters ist auch in dieser Stellung des Schalthebels 1 unterbrochen. 



   Wird schliesslich der Schalthebel 1 auf den   Kontakt'j   gestellt, so ist zunächst die über 2 führende Lichtleitung unterbrochen, dafür aber die Voraussetzung zur Betätigung des   Zeitschalters   geschaffen. weil gleichzeitig mit der Schliessung des Kontaktes 3 auch die Kontakte 7 und 8 durch das Metallsegment 6   überbrückt   werden, das elektrisch vom Schalthebel 1 getrennt ist.

   Wird nun beispielsweise einer der Taster 9 im Stiegenhaus   gedrückt,   so wird ein Stromkreis geschlossen, der vom Anschlusspunkt 4 der einen Netzleitung über die Hilfsspule 10, weiter über die durch das Segment 6 überbrückten Kontakte 7 und   8,   über den   gedrückten   Taster 9 einesteils über die Glühbirnen zum   Anschlusspunkt   5 der andern Netzleitung führt, andernteils aber über den Schalthebel 1, den geschlossenen   Kontakt : 3.   über den zur Strombegrenzung dienenden Vorschaltwiderstand 11 zum Schaltrad   12.   weiter über die   Schleiffeder   13 zum Bimetall 15 und sodann über die Haltemagnetspule 16 und die Schaltmagnetspule 11 zum   Anschlusspunkt   18 an die andere Netzleitung führt. 



   Im Augenblick des   Stromdurehganges   bewirkt die Haltemagnetspule 16 die Schliessung des 
 EMI1.1 
 den Bimetallstreifen und die Magnetspulen führende Stromkreis geschlossen bleiben, wobei allerdings die Stromführung, wie aus dem Schaltplan ersichtlich, etwas geändert wird. Gleichzeitig mit der durch den Haltemagnet 16 bewirkten Schliessung des Kontaktes 19 wird durch die nun ebenfalls   stromdureh-   flossene Spule des Schaltmagneten 17 eine Weiterschaltung des Schaltrades 12 um eine   Zahnteilung   bewerkstelligt und damit, wie noch näher   auszuführen   sein wird, die Umsehaltung auf den andern Bimetallstreifen vollzogen.

   Bei Loslassen des Tasters 9 bleiben also die zwei vorerwähnten Stromkreise bestehen, doch erfolgt nun die   Stromführung   ausgehend vom Anschlusspunkt 4 an die eine Netzleitung nicht mehr über die   Hilfsmagnetspule     10,   sondern über den durch den Haltemagnet 16 geschlossen gehaltenen Kontakt 19. Das Stromloswerden der   Hilfsmagnetspule M hat   zur Folge, dass der früher 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 geöffnete Kontakt 20 geschlossen und dadurch die   Schaltmagnetspule J ! y kurzgeschlossen   wird, so dass deren Eisenkern mit der Schaltklinke unter der Einwirkung einer in der Zeichnung nicht dargestellten Feder in seine Ausgangslage zurückkehrt und dadurch eine Weiterschaltung des Schaltrades vorbereitet. 



   Bei entsprechender Dauer des Stromdurchganges durch den Bimetallstreifen   1.     5 hat sich dieser   so weit verkrümmt, dass er einen Kontakt 21 berührt, wodurch die Haltemagnetspule 16 kurzgeschlossen und demzufolge der Kontakt 19 unterbrochen wird. Damit ist auch der Stromkreis für die Stiegenhausbeleuchtung unterbrochen sowie alle Teile des Zeitsehalters stromlos gemacht. Wird nun beispiels- 
 EMI2.1 
 
Es soll nun der Vorgang der   Verlängerung   der Einschaltdauer, vor erfolgter   Abschaltung.   beschrieben werden. Wird beispielsweise der Taster 9 bei gleichzeitigem Bestehen des   Lichtstromkreises   
 EMI2.2 
 mässige Stromverteilung gesorgt wird.

   Der Stromdurchgang durch die Hilfsmagnetspule 10 bewirkt die Öffnung des Kontaktes   20,   der Kurzschluss der Schaltmagnetspule 17 wird vorübergehend aufgehoben und durch Weiterschaltung des Schaltrades   12   der andere, inzwischen abgekühlte Bimetallstreifen zur Wirkung gebracht. 



   Das mit Zähnen versehene Schaltrad 12 besteht aus Isoliermaterial ; in diese Zähne greift die Sehaltklinke des Schaltmagneten 17 ein. Auf den beiden   Stirnflächen   des Schaltrades befindet sieh je eine kreuzförmige Metallplatte, wobei die zwei Kreuze um eine Zahnteilung gegeneinander verschoben sind ; beide Kreuze stehen über die Metallwelle, auf der die Scheibe befestigt ist, bei geschlossenem Stromkreis unter Spannung, doch liegt infolge der Versetzung nur jeweils auf einem Kreuz die Schleiffeder auf, so dass der Strom nur über den, an diese Schleiffeder angeschlossenen, Bimetallstreifen seinen Weg nehmen kann, während die zum ändern Bimetallstreifen gehörige Sehleiffeder auf dem Isoliermaterial des Schaltrades aufruht.

   Diese Zusammenhänge sind durch die zwei Kreuzrisse 12'und   jf"   von rechts und links, die neben dem Schaltrad 12 ersichtlich sind, dargestellt. Bei Weiterschaltung 
 EMI2.3 
 



   Zur Erreichung genügend langer   Einschaltzeiten   ist es vorteilhaft, das Bimetall in Form einer
Spirale auszubilden. 



  Zusammenfassend kann gesagt werden, dass der Erfindungsgegenstand gegenüber den andern, mit eigenen   Schaltuhren   ausgerüsteten Zeitschaltern den Vorteil eines wesentlich einfacheren und daher billigeren Aufbaues besitzt, trotzdem er auch allen zu stellenden Anforderungen Genüge leistet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Zeitschalter, bei dem die Abschaltung des durch Druekknopf geschlossenen Verbraucher- stromkreises nach thermischer Auslösung auf elektromagnetischem Wege erfolgt und bei dem zwei oder mehrere Bimetallstreifen abwechselnd zur Wirkung   gebracht werden, dadurch gekennzeichnet,   dass eine Verlängerung der Einschaltzeit durch Umschaltung auf einen andern Bimetallstreifen noch vor der Abschaltung ermöglicht ist.

Claims (1)

  1. 2. Zeitschalter nach Anspruch l, dadurch gekennzeidinet, dass die Umsehaltung der Bimetall- streifen durch ein Sehaltrad bewirkt wird, das zwei oder mehrere gegeneinander versetzte Metallkreuze oder Schleifbahnen besitzt.
    3. Zeitsehalter nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an Stelle der Schalt- radkontakte die Schleiffedern, die den Strom vom Sehaltrad abnehmen, gegeneinander versetzt sind.
    4. Zeitschalter nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Impuls zur Um- schaltung der Bimetallstreifen (13, 14) durch Aufhebung des Kurzschlusses der Sehaltmagnetspule (17) durch eine in diesem Augenblick stromdurchflossene Hilfsmagnetspule (10) zustande kommt.
    5. Zeitsehalter nach den Ansprüchen 1 bis 4 mit einem Haltemagneten für druckknopfgesteuerte EMI2.4
AT148437D 1936-03-16 1936-03-16 Zeitschalter. AT148437B (de)

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AT148437T 1936-03-16

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AT148437B true AT148437B (de) 1937-01-25

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ID=3645121

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AT148437D AT148437B (de) 1936-03-16 1936-03-16 Zeitschalter.

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AT (1) AT148437B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE740753C (de) * 1940-08-24 1943-10-28 Erich Giese Fa Zeitfernschalter mit thermischer Steuerung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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