AT14846U1 - Hobeleinrichtung für ein Bodenbearbeitungsgerät - Google Patents

Hobeleinrichtung für ein Bodenbearbeitungsgerät Download PDF

Info

Publication number
AT14846U1
AT14846U1 ATGM50039/2015U AT500392015U AT14846U1 AT 14846 U1 AT14846 U1 AT 14846U1 AT 500392015 U AT500392015 U AT 500392015U AT 14846 U1 AT14846 U1 AT 14846U1
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
planer blade
shaft
knife holder
planing
edge
Prior art date
Application number
ATGM50039/2015U
Other languages
English (en)
Original Assignee
Rath Michael
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rath Michael filed Critical Rath Michael
Priority to ATGM50039/2015U priority Critical patent/AT14846U1/de
Publication of AT14846U1 publication Critical patent/AT14846U1/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B33/00Tilling implements with rotary driven tools, e.g. in combination with fertiliser distributors or seeders, with grubbing chains, with sloping axles, with driven discs
    • A01B33/02Tilling implements with rotary driven tools, e.g. in combination with fertiliser distributors or seeders, with grubbing chains, with sloping axles, with driven discs with tools on horizontal shaft transverse to direction of travel
    • A01B33/021Tilling implements with rotary driven tools, e.g. in combination with fertiliser distributors or seeders, with grubbing chains, with sloping axles, with driven discs with tools on horizontal shaft transverse to direction of travel with rigid tools

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Hobeleinrichtung für ein Bodenbearbeitungsgerät, umfassend ein Hobelmesser (1) und einen Messerhalter (2), an dem das Hobelmesser befestigt ist und mit welchem dieses an einer Welle eines Bodenbearbeitungsgeräts befestigbar ist, wobei das Hobelmesser (1) eine in seiner Arbeitsrichtung (5) spitz zulaufende, zur Arbeitsrichtung symmetrische Schneide (3) aufweist und in der Arbeitsrichtung (5) entsprechend einem Zylindermantel gekrümmt ist.

Description

Beschreibung
HOBELEINRICHTUNG FÜR EIN BODENBEARBEITUNGSGERÄT GEBIET DER ERFINDUNG
[0001] Die Erfindung betrifft eine Hobeleinrichtung für ein Bodenbearbeitungsgerät, umfassend ein Hobelmesser und einen Messerhalter, an dem das Hobelmesser befestigt ist und mit welchem dieses an einer Welle eines Bodenbearbeitungsgeräts befestigbar ist.
[0002] Unter Hobelmesser wird hier ein plattenförmiges Element verstanden, dass an einem seiner Ränder eine Schneide aufweist.
STAND DER TECHNIK
[0003] Es sind unterschiedliche Bodenbearbeitungsgeräte bekannt, die eine drehbare Welle mit Einrichtungen aufweisen, welche den Boden auflockern sollen. Bisher waren die meisten Bodenbearbeitungsgeräte so ausgebildet, dass diese Einrichtungen tief in den Boden eindringen, wobei die genaue Eindringtiefe nicht im Vordergrund stand.
AUFGABE DER ERFINDUNG
[0004] Möchte man nun nur eine oberste Bodenschicht entfernen, etwa um die aus der Erde ragenden Teile von Pflanzen zu entfernen, während die Wurzeln im Boden verbleiben, so ist hierfür eine größere Präzision der Einrichtungen, die in den Boden eindringen, nötig.
[0005] Daher ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Einrichtung zur Verfügung zustellen, mit welcher der Boden auch präzise um wenige Zentimeter abgetragen werden kann.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0006] Diese Aufgabe wird durch Anspruch 1 gelöst. Dieser betrifft eine Hobeleinrichtung für ein Bodenbearbeitungsgerät, umfassend ein Hobelmesser und einen Messerhalter, an dem das Hobelmesser befestigt ist und mit welchem dieses an einer Welle eines Bodenbearbeitungsgeräts befestigbar ist, wobei das Hobelmesser eine in seiner Arbeitsrichtung spitz zulaufende, zur Arbeitsrichtung symmetrische Schneide aufweist und in der Arbeitsrichtung entsprechend einem Zylindermantel gekrümmt ist.
[0007] Die Arbeitsrichtung ist jene Richtung, in welche sich das Hobelmesser bewegt, wenn es an einer Welle befestigt und die Welle gedreht wird. Diese Richtung wird durch die Spitze des Hobelmessers, welche durch die Schneide gebildet wird, festgelegt, die Spitze zeigt also in Arbeitsrichtung. Die Arbeitsrichtung ist parallel zur Symmetrieebene der Schneide bzw. zur Symmetrieebene des Hobelmessers, falls dieses als Ganzes symmetrisch ausgebildet ist.
[0008] Durch die Schneide ist ein gutes Eindringen des Hobelmessers in den Boden gewährleistet. Die Krümmung des Hobelmessers trägt dazu bei, dass ein ebener Schnitt erreicht werden kann, wenn das Hobelmesser um eine Drehachse einer Welle gedreht wird.
[0009] Bezüglich der Dimensionierung des Hobelmessers hat sich herausgestellt, dass ein ausreichend ebener Schnitt dann erreicht werden kann, wenn die Länge des Hobelmessers in Arbeitsrichtung dem 0,5- bis 0,7-fachen von dessen Krümmungsradius entspricht.
[0010] Die Schneide des Hobelmessers kann am einfachsten durch zwei gerade Abschnitte gebildet werden. Es schneiden sich also zwei gerade Teile der Schneide in der Spitze der Schneide. Die Spitze der Schneide stellt auch die Spitze des Hobelmessers dar.
[0011] Es hat sich als günstig erwiesen, wenn sich die beiden geraden Abschnitte in der Spitze des Hobelmessers in einem stumpfen Winkel schneiden, wobei der Winkel zwischen 115° und 130° liegt, insbesondere zwischen 120° und 125°.
[0012] Die an die Schneide anschließenden Seitenkanten des Hobelmessers verlaufen in der Regel parallel zur Arbeitsrichtung.
[0013] Die Hinterkante des Hobelmessers, also jene Kante, die der Spitze gegenüber liegt, kann annähernd normal auf die Arbeitsrichtung stehen (oder leicht - um bis zu 10° - gegen diese Normale geneigt von den Seitenkanten nach innen verlaufen) und im Bereich des Messerhalters gegen die Arbeitsrichtung geknickt sein. Durch den Knick gegen die Arbeitsrichtung wird das Hobelmesser im Bereich des Messerhalters verlängert, die Verbindungsstelle zwischen Hobelmesser und Messerhalter wird dadurch pro Fläche weniger belastet.
[0014] Der Messerhalter kann als ebene Platte ausgebildet sein, was eine einfache Fertigung ermöglicht, und in der Symmetrieebene der Schneide des Hobelmessers liegen. Der Messerhalter sollte so dünn wie möglich sein, damit er beim Eindringen ins Erdreich wenig Widerstand erfährt.
[0015] Es kann vorgesehen sein, dass die vordere Kante des Messerhalters kreisbogenförmig ist, wobei der Radius kleiner ist als jener der Krümmung des Hobelmessers, und die Krümmung der vorderen Kante nach innen (also in das Innere des Messerhalters) gerichtet ist.
[0016] Die vordere Kante des Messerhalters ist jene, die zur Spitze des Hobelmessers ausgerichtet ist und bis zum Hobelmesser reicht. Indem sich so die Krümmung des Hobelmessers auf dem Messerhalter fortsetzt, ist der Widerstand des Messerhalters beim Eindringen in den Boden verringert.
[0017] Weiters kann vorgesehen sein, dass die hintere Kante des Messerhalters kreisbogenförmig ist, wobei der Radius größer ist als jener der vorderen Kante des Messerhalters, aber kleiner ist als, oder gleich wie, jener der Krümmung des Hobelmessers, und die Krümmung der hinteren Kante nach außen gerichtet ist. Die hintere Kante des Messerhalters ist jene Kante, die der Spitze des Hobelmessers abgewandt ist. Die Krümmung des Hobelmessers setzt sich also am Messerhalter fort. Insbesondere kann die hintere Kante des Messerhalters zuerst dem Radius der Krümmung des Hobelmessers folgen und dann, mit zunehmender Entfernung vom Hobelmesser, in einen kleineren Radius übergehen.
[0018] Um eine stabile Verbindung zwischen Messerhalter und Hobelmesser zu erreichen, kann vorgesehen sein, dass der Messerhalter im Bereich seiner hinteren Kante mittig am Hobelmesser befestigt ist, wobei die hintere Kante des Messerhalters - in Arbeitsrichtung gesehen - bis zur Mitte der Erstreckung des Hobelmessers reicht.
[0019] Zur Stabilität der Verbindung zwischen Messerhalter und Hobelmesser trägt auch bei, wenn der Messerhalter im Bereich seiner hinteren Kante in eine entsprechende Ausnehmung des Hobelmessers aufgenommen ist. Es kann dabei ein Formschluss zwischen Messerhalter und Hobelmesser vorliegen, oder Messerhalter und Hobelmesser können miteinander verschweißt sein.
[0020] Der Messerhalter kann eine Anschlusskante aufweisen, die im montierten Zustand zur Welle eines Bodenbearbeitungsgeräts ausgerichtet werden kann, wobei die Anschlusskante kreisbogenförmig ist und die Krümmung der Anschlusskante nach innen (ins Innere des Messerhalters) gerichtet ist. Dabei ist der Krümmungsradius der Anschlusskante in der Regel kleiner als jener der vorderen oder hinteren Kante des Messerhalters. Durch die Krümmung kann der Messerhalter leichter die Welle aufnehmen.
[0021] Die Erfindung umfasst auch eine Welle für ein Bodenbearbeitungsgerät, an welcher mehrere erfindungsgemäße Hobeleinrichtungen befestigt sind. Dabei können für eine bestimmte axiale Position der Welle drei Hobeleinrichtungen rotationssymmetrisch (also einander bei Rotation deckend) angeordnet sein, die in Umfangsrichtung der Welle jeweils gleichen Abstand zueinander aufweisen. Bei drei Hobeleinrichtungen ergibt sich im Betrieb eine gleichmäßige Belastung aller Antriebskomponenten der Welle. Es wäre natürlich auch denkbar, dass nur zwei oder auch vier Hobeleinrichtungen pro axialer Position vorgesehen sind.
[0022] Wenn drei Hobeleinrichtungen pro axialer Position der Welle vorgesehen sind, können die Hobeleinrichtungen, die in axialer Richtung der Welle benachbart sind, gegeneinander in Umfangsrichtung um 45° versetzt sein.
[0023] Unabhängig von der Anzahl der Hobeleinrichtungen pro axialer Position der Welle liegen die Spitzen der Hobelmesser auf einem Rotationskreisbogen. Dabei sollte der Radius des Rotationskreisbogens, den die Spitze eines Hobelmessers bei Drehung der Welle beschreibt, größer sein als der Krümmungsradius des Hobelmessers und der Mittelpunkt des Krümmungsradius des Hobelmessers so gegen die Drehachse der Welle versetzt sein, dass das Hobelmesser bis auf die Spitze innerhalb des Rotationskreisbogens liegt. Damit ist sichergestellt, dass die Spitze des Hobelmessers zuerst in den Boden eindringt, wenn die Welle gedreht wird.
[0024] Schließlich umfasst die Erfindung auch ein Bodenbearbeitungsgerät mit einer erfindungsgemäßen Welle, an der also mehrere erfindungsgemäße Hobeleinrichtungen angebracht sind. Dabei sind am Bodenbearbeitungsgerät Trageinrichtungen (z.B. Räder) mit Kontaktflächen vorgesehen, mit welchen Kontaktflächen das Bodenbearbeitungsgerät im Betriebszustand an einer ebenen Bodenfläche aufliegt, wobei die Kontaktflächen so ausgestaltet sind, dass die Hobelmesser diese im Betriebszustand um nicht mehr als 3 - 6 cm überragen. Die Position der Welle bzw. der Hobelmesser relativ zur den Trageinrichtungen kann einstellbar sein, um die Welle beim Transport des Bearbeitungsgerätes vom Boden abheben zu können. Es wird jedoch einen Betriebszustand geben, wo die Hobelmesser bei Drehung der Welle nur wenige Zentimeter in den Boden eindringen können. Die Welle ist in der Regel angetrieben.
KURZE BESCHREIBUNG DER FIGUREN
[0025] Die Erfindung wird nun anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Die Zeichnungen sind beispielhaft und sollen den Erfindungsgedanken zwar darlegen, ihn aber keinesfalls einengen oder gar abschließend wiedergeben.
[0026] Dabei zeigt: [0027] Fig. 1 eine Unteransicht einer erfindungsgemäßen Hobeleinrichtung bestehend aus
Hobelmesser und Messerhalter, [0028] Fig. 2 eine Seitenansicht der Hobeleinrichtung aus Fig. 1, [0029] Fig. 3 eine Ansicht der Hobeleinrichtung aus Fig. 1 von schräg unten, [0030] Fig. 4 eine Ansicht der Hobeleinrichtung aus Fig. 1 von schräg oben, [0031] Fig. 5 eine Seitenansicht in Richtung der Drehachse einer erfindungsgemäßen
Welle, [0032] Fig. 6 einen Blick auf eine Reihe von Hobeleinrichtungen, wie sie auf einer Welle aus Fig. 5 angeordnet sind,
[0033] Fig. 7 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Welle aus Fig. 5. WEGE ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
[0034] Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Hobeleinrichtung, bestehend aus einem Hobelmesser 1 und einem daran befestigten Messerhalter 2. Das Hobelmesser 1 ist plattenförmig, ebenso der Messerhalter 2, Hobelmesser 1 und Messerhalter stehen normal aufeinander. Das Hobelmesser 1 ist symmetrisch zur Arbeitsrichtung 5 des Hobelmessers bzw. legt die Symmetrieachse des Hobelmessers 1 die Arbeitsrichtung 5 fest. Der Messerhalter 2 ist in Arbeitsrichtung 5 ausgerichtet und liegt in der Symmetrieebene des Hobelmessers 1. Die in Arbeitsrichtung 5 gesehene Vorderkante des Hobelmessers 1 wird durch eine Schneide 3 gebildet, die aus zwei geraden Abschnitten besteht, welche sich in der Spitze 4 des Hobelmessers 1 treffen. Der Öffnungswinkel der beiden geraden Abschnitte der Schneide 3 beträgt dabei etwa 120°.
[0035] Das Hobelmesser 1 ist, wenn man die Länge in Arbeitsrichtung 5 misst und die Breite normal dazu, weniger lang als breit. Es ist nur etwa halb so lang wie breit.
[0036] Die beiden geraden Seitenkanten 7 des Hobelmessers 1 sind parallel zur Arbeitsrichtung 5 und schließen direkt an die Schneide 3 an. Die Hinterkante 8 des Hobelmessers 1 verläuft fast normal auf den Messerhalter 2 von den Seitenkanten 7 zum Messerhalter 2 hin, in diesem Ausführungsbeispiel ist die Hinterkante leicht in das Innere des Hobelmessers 1 geneigt und knickt nahe dem Messerhalter 2 entgegen die Arbeitsrichtung 5 ab. Dadurch ist das Hobelmesser 1 im Bereich des Messerhalters 2 länger als in einem Bereich, der näher bei den Seitenkanten 7 liegt. Dadurch vergrößert sich die Länge, wo Hobelmesser 1 und Messerhalter 2 miteinander in Eingriff sind.
[0037] In Fig. 2 ist die Form des Messerhalters 2 gut zu erkennen. Er wird im Wesentlichen von drei kreisbogenförmigen Kanten begrenzt: der vorderen Kante 9, der hinteren Kante 10 und der Anschlusskante 12. Zwischen Anschlusskante 12 und vorderer Kante 9 ist noch ein kurzer, im Wesentlichen gerader, Abschnitt.
[0038] Vordere 9 und hintere Kante 10 laufen in einem spitzen Winkel zusammen, der zur Spitze 4 des Hobelmessers 1 gerichtet ist.
[0039] Die vordere Kante 9 des Messerhalters 2 ist großteils kreisbogenförmig, wobei der Radius kleiner ist als jener der Krümmung des Hobelmessers 1, siehe Krümmungsradius 6 in Fig. 5. Die Krümmung der vorderen Kante 9 ist nach innen gerichtet, also in das Innere des Messerhalters 2. Die hintere Kante 10 des Messerhalters 2 ist ebenfalls kreisbogenförmig, wobei der Radius größer ist als jener der vorderen Kante 9. Genauer gesagt ist vom Schnittpunkt mit der vorderen Kante 9 die Krümmung der hinteren Kante 10 gleich wie jene des Hobelmessers 1 und geht dann in einen Kreisbogen über, dessen Radius kleiner ist als jener des Hobelmessers 1. Die Krümmung der hinteren Kante 10 ist nach außen gerichtet. Die hintere Kante 10 des Messerhalters 2 (und auch die vordere Kante 9) reicht - in Arbeitsrichtung 5 gesehen - bis zur Mitte der Erstreckung des Hobelmessers 1.
[0040] Nahe der Anschlusskante 12 sind, hier ebenfalls auf einem Kreisbogen liegend, konzentrisch zur Anschlusskante 12 mehrere Befestigungslöcher 13 vorgesehen, hier drei. Mittels dieser Befestigungslöcher 13 kann die Hobeleinrichtung 1, 2 an einer Welle 14 befestigt werden, siehe Fig. 5 oder 7.
[0041] In Fig. 2 ist auch ersichtlich, dass die Schneide 3 des Hobelmessers 1 durch eine nach innen gerichtete Abschrägung des Hobelmessers 1 gebildet wird. Nach außen, also im Betriebszustand zum Boden hin, bleibt die Form eines Ausschnitts eines Zylindermantels erhalten. Im Wesentlichen ist aber das gesamte Hobelmesser 1 entsprechend einem Zylindermantel gekrümmt.
[0042] In Fig. 3 ist erkennbar, dass der Messerhalter 2 im Bereich seiner hinteren Kante 10 in eine entsprechende Ausnehmung 11 des Hobelmessers 1 aufgenommen ist. Die Ausnehmung 11 ist hier in Dickenrichtung des Hobelmessers 1 durchgehend ausgebildet. Die hintere Kante 10 ragt nicht außen über das Hobelmesser 1 hinaus. Denkbar wäre auch, dass das Hobelmesser 1 für den Messerhalter 2 nur eine Vertiefung an seiner Oberseite (Innenseite der Krümmung) hat und an seiner Außen- bzw. Unterseite geschlossen ist.
[0043] In Fig. 4 ist erkennbar, dass die Abschrägung des Hobelmessers 1, die die Schneide 3 bildet, ein gekrümmtes Profil hat.
[0044] In Fig. 5 sind drei Hobeleinrichtungen 1, 2 so dargestellt, wie sie auf einer Welle 14 montiert sein können. Dabei ist an der Welle 14 eine Kreisscheibe 15 befestigt, welche auf einer zur Kreisscheibe 15 konzentrischen Kreislinie mehrere Befestigungslöcher aufweist, welche mit den Befestigungslöchern 13 der Messerhalter 2 in Deckung gebracht werden können. Mittels Schrauben, Gewindestangen, Nieten oder ähnlichem kann dann eine feste Verbindung zwischen Messerhalter 2 und Kreisscheibe 15 hergestellt werden. Die drei Hobeleinrichtungen 1, 2 sind rotationssymmetrisch angeordnet und weisen in Umfangsrichtung, hier also dem Rotationskreisbogen 16 folgend, jeweils gleichen Abstand zueinander auf.
[0045] Der Radius 17 des Rotationskreisbogens 16, den die Spitze 4 der Hobelmesser 1 bei
Drehung der Welle 14 beschreiben, ist größer als der Krümmungsradius 6 des Hobelmessers 1, der Mittelpunkt des Krümmungsradius 6 des Hobelmessers 1 ist so gegen die Drehachse 18 der Welle versetzt, dass die Hobelmesser 1 bis auf die Spitze 4 innerhalb des Rotationskreisbogens 16 liegen. Mit anderen Worten befindet sich die Hinterkante 8 des Hobelmessers 1 innerhalb des Rotationskreisbogens 16. Der radiale Abstand zwischen Hinterkante 8 und Rotationskreisbogens 16 beträgt ca. 5-10% des Radius 17 des Rotationskreisbogens 16.
[0046] Die Verschiebung des Mittelpunkts des Krümmungsradius 6 gegenüber dem Mittelpunkt des Rotationskreisbogens 16 beträgt hier ca. 10-20% des Radius 17.
[0047] Die Länge des Hobelmessers 1, gemessen in Arbeitsrichtung 5 (siehe Fig. 1), bzw. in Umfangsrichtung, hier ungefähr entsprechend dem Rotationskreisbogen 16, entspricht dem 0,5-bis 0,7-fachen von dessen Krümmungsradius 6. Das Hobelmesser 1 ist entsprechend einem Zylindermantel gekrümmt, der durch den Krümmungsradius 6 aufgespannt wird.
[0048] In Fig. 6 ist erkennbar, dass die Messerhalter 2, alle auf einer Seite der Kreisscheibe 15 angeordnet sind.
[0049] Fig. 7 zeigt eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Welle 14. Die Anordnung der Hobeleinrichtungen 1, 2 an einer bestimmten axialen Position entspricht jener aus den Fig. 5 und 6. Insgesamt sind zehn Reihen von jeweils drei Hobeleinrichtungen 1, 2, also entsprechend zehn Kreisscheiben 15, auf der Welle 14 angeordnet.
[0050] In axialer Richtung gesehen überlappen sich die Hobelmesser 1 von benachbarten Reihen, damit beim Abhobeln des Bodens eine durchgehende ebene Fläche erzielt werden kann. Entsprechend sind die Hobeleinrichtungen 1, 2, die in axialer Richtung der Welle 14 benachbart sind, gegeneinander in Umfangsrichtung um 45° versetzt.
[0051] E in erfindungsgemäßes Bodenbearbeitungsgerät muss über Trageinrichtungen, meist Räder, verfügen, um die Welle 14 im Betriebszustand (wo die Welle 14 angetrieben wird) in einem definierten Abstand über dem Boden zu halten. Dazu werden Trageinrichtungen vorgesehen, z.B. Räder, deren Kontaktflächen dann am Boden aufliegen. Das Maß, um welches die Hobelmesser 1 (bzw. der Rotationskreisbogen 16) über die Kontaktflächen hinausragen, legt die Eindringtiefe der Hobelmesser 1 in den Boden fest. Diese liegt typischer Weise bei 3-6 cm.
[0052] Am Bodenbearbeitungsgerät können selbstverständlich noch weitere Einheiten angebracht sein, wie zum Ziehen von Saatrillen oder Luftschlitzen, zum Säen, zum Walzen, etc..
[0053] Typische Dicken für das Hobelmesser 1 sind etwa 5-15 mm, insbesondere 8 mm.
[0054] Typische Dicken für den Messerhalter 2 sind von 10 bis 20 mm, in den gezeigten Beispielen etwa 15 mm. Im gezeigten Beispiel ist die Breite des Hobelmessers 1 - von Seitenkante 7 zu Seitenkante 7 gemessen - 280 mm, sie kann aber grundsätzlich im Bereich von 100 -350 mm liegen.
[0055] Der Rotationskreisbogen 16 hat typischerweise einen Radius 17 von 200-400 mm, insbesondere von 250-350 mm, zum Beispiel von 290 mm. Der Krümmungsradius 6 des Hobelmessers 1 liegt im Bereich von 200-300 mm, insbesondere von 230-250 mm, im gezeigten Beispiel misst er 232 mm. Die Verschiebung des Mittelpunkts des Krümmungsradius 6 gegenüber dem Mittelpunkt des Rotationskreisbogens 16 beträgt im gezeigten Beispiel ca. 54 mm.
BEZUGSZEICHENLISTE 1 Hobelmesser 2 Messerhalter 3 Schneide 4 Spitze 5 Arbeitsrichtung 6 Krümmungsradius des Hobelmessers 1 7 Seitenkante des Hobelmessers 1 8 Hinterkante des Hobelmessers 1 9 vordere Kante des Messerhalters 2 10 hintere Kante des Messerhalters 2 11 Ausnehmung des Hobelmessers 1 12 Anschlusskante des Messerhalters 2 13 Befestigungslöcher 14 Welle 15 Kreisscheibe auf der Welle 14 16 Rotationskreisbogen 17 Radius des Rotationskreisbogens 18 Drehachse der Welle 14

Claims (15)

  1. Ansprüche
    1. Hobeleinrichtung für ein Bodenbearbeitungsgerät, umfassend ein Hobelmesser (1) und einen Messerhalter (2), an dem das Hobelmesser befestigt ist und mit welchem dieses an einer Welle (14) eines Bodenbearbeitungsgeräts befestigbar ist, wobei das Hobelmesser (1) eine in seiner Arbeitsrichtung (5) spitz zulaufende, zur Arbeitsrichtung symmetrische Schneide (3) aufweist und in der Arbeitsrichtung (5) entsprechend einem Zylindermantel gekrümmt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Messerhalter (2) im Bereich seiner hinteren Kante (10) in eine entsprechende Ausnehmung (11) des Hobelmessers aufgenommen ist.
  2. 2. Hobeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des Hobelmessers (1) in Arbeitsrichtung (5) dem 0,5- bis 0,7-fachen von dessen Krümmungsradius (6) entspricht.
  3. 3. Hobeleinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneide (3) durch zwei gerade Abschnitte gebildet wird.
  4. 4. Hobeleinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich die beiden geraden Abschnitte in der Spitze (4) des Hobelmessers (1) in einem stumpfen Winkel schneiden, wobei der Winkel zwischen 115° und 130° liegt, insbesondere zwischen 120° und 125°.
  5. 5. Hobeleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Hinterkante (8) des Hobelmessers (1) annähernd normal auf die Arbeitsrichtung (5) steht und im Bereich des Messerhalters (2) gegen die Arbeitsrichtung (5) geknickt ist.
  6. 6. Hobeleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Messerhalter (2) als ebene Platte ausgebildet ist und in der Symmetrieebene der Schneide (3) des Hobelmessers (1) liegt.
  7. 7. Hobeleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die vordere Kante (9) des Messerhalters (2) kreisbogenförmig ist, wobei der Radius kleiner ist als jener der Krümmung des Hobelmessers (1), und die Krümmung der vorderen Kante (9) nach innen gerichtet ist.
  8. 8. Hobeleinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die hintere Kante (10) des Messerhalters (2) kreisbogenförmig ist, wobei der Radius größer ist als jener der vorderen Kante (9) des Messerhalters (2), aber kleiner ist als, oder gleich wie, jener der Krümmung des Hobelmessers (1), und die Krümmung der hinteren Kante (10) nach außen gerichtet ist.
  9. 9. Hobeleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Messerhalter (2) im Bereich seiner hinteren Kante (10) mittig am Hobelmesser (1) befestigt ist, wobei die hintere Kante (10) des Messerhalters - in Arbeitsrichtung (5) gesehen - bis zur Mitte der Erstreckung des Hobelmessers (1) reicht.
  10. 10. Hobeleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Messerhalter (2) eine Anschlusskante (12) aufweist, die im montierten Zustand zur Welle (14) eines Bodenbearbeitungsgeräts ausgerichtet werden kann, wobei die Anschlusskante (12) kreisbogenförmig ist und die Krümmung der Anschlusskante (12) nach innen gerichtet ist.
  11. 11. Welle (14) für ein Bodenbearbeitungsgerät, an welcher mehrere Hobeleinrichtungen (1, 2) nach einem der Ansprüche 1 bis 10 befestigt sind.
  12. 12. Welle nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass für eine bestimmte axiale Position der Welle (14) drei Hobeleinrichtungen (1, 2) rotationssymmetrisch angeordnet sind, die in Umfangsrichtung der Welle (14) jeweils gleichen Abstand zueinander aufweisen.
  13. 13. Welle nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Hobeleinrichtungen (1, 2), die in axialer Richtung der Welle (14) benachbart sind, gegeneinander in Umfangsrichtung um 45° versetzt sind.
  14. 14. Welle nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Radius (17) des Rotationskreisbogens (16), den die Spitze (4) eines Hobelmessers (1) bei Drehung der Welle (14) beschreibt, größer ist als der Krümmungsradius (6) des Hobelmessers (1) und der Mittelpunkt des Krümmungsradius (6) des Hobelmessers (1) so gegen die Drehachse (18) der Welle (14) versetzt ist, dass das Hobelmesser (1) bis auf die Spitze (4) innerhalb des Rotationskreisbogens (16) liegt.
  15. 15. Bodenbearbeitungsgerät mit einer Welle (14) mit Hobeleinrichtungen (1, 2) nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass Trageinrichtungen mit Kontaktflächen vorgesehen sind, mit welchen Kontaktflächen das Bodenbearbeitungsgerät im Betriebszustand an einer ebenen Bodenfläche aufliegt, wobei die Kontaktflächen so ausgestaltet sind, dass die Hobelmesser (1) diese im Betriebszustand um nicht mehr als 3 - 6 cm überragen. Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
ATGM50039/2015U 2015-03-09 2015-03-09 Hobeleinrichtung für ein Bodenbearbeitungsgerät AT14846U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
ATGM50039/2015U AT14846U1 (de) 2015-03-09 2015-03-09 Hobeleinrichtung für ein Bodenbearbeitungsgerät

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
ATGM50039/2015U AT14846U1 (de) 2015-03-09 2015-03-09 Hobeleinrichtung für ein Bodenbearbeitungsgerät

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT14846U1 true AT14846U1 (de) 2016-07-15

Family

ID=56320682

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
ATGM50039/2015U AT14846U1 (de) 2015-03-09 2015-03-09 Hobeleinrichtung für ein Bodenbearbeitungsgerät

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT14846U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP4449839A1 (de) * 2023-04-18 2024-10-23 Trust Dora Verbesserter häcksler für landwirtschaftliche maschinen

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL7215773A (de) * 1972-11-22 1974-05-27
NL7901852A (nl) * 1979-03-08 1980-09-10 Patent Concern Nv Grondbewerkingsmachine.
NL1004872C2 (nl) * 1996-12-23 1998-06-24 Peters Holding B V Inrichting geschikt voor het omspitten van een grondoppervlak alsmede een dergelijke werkwijze.

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL7215773A (de) * 1972-11-22 1974-05-27
NL7901852A (nl) * 1979-03-08 1980-09-10 Patent Concern Nv Grondbewerkingsmachine.
NL1004872C2 (nl) * 1996-12-23 1998-06-24 Peters Holding B V Inrichting geschikt voor het omspitten van een grondoppervlak alsmede een dergelijke werkwijze.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP4449839A1 (de) * 2023-04-18 2024-10-23 Trust Dora Verbesserter häcksler für landwirtschaftliche maschinen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1782739B1 (de) Maehmaschine
DE3421668A1 (de) Scheibe fuer scheibenegge
EP2368418A1 (de) Vorrichtung zum Aufrichten von Halmgut
EP3222128B1 (de) Grubberelement für ein gerät zur konservierenden bodenbearbeitung und landwirtschaftliches gerät damit
DE1632773B2 (de) Bodenbearbeitungsmaschine
DE102022131161A1 (de) Schlitzwandfräse
DE1507438B1 (de) Maehmaschine
DE2162434B2 (de) Kreiselegge
DE1557752A1 (de) Bodenbearbeitungsmaschine
DE3318639A1 (de) Bodenbearbeitungsmaschine
CH704580A1 (de) Nadelvorrichtung.
DE202017007049U1 (de) Scheibenwerkzeug und landwirtschaftliches Gerät, das dieses Scheibenwerkzeug aufweist
DE2703301A1 (de) Maehmaschine
AT14846U1 (de) Hobeleinrichtung für ein Bodenbearbeitungsgerät
DE1657004A1 (de) Streugeraet
DE202013100178U1 (de) Vorrichtung zur Bearbeitung einer landwirtschaftlichen Bodenfläche
DE202015104423U1 (de) Messersatz und Mähaggregat mit einer Vielzahl von Messersätzen
EP3677106A1 (de) Schneidvorrichtung zum zerkleinern von ernterückständen oder pflanzenteilen
WO2004026018A1 (de) Scheibenegge
EP2954768A1 (de) Sämaschineneinheit und sämaschine
DE3446312C2 (de)
DE202010015330U1 (de) Spargelerntegerät
DE202017101979U1 (de) Landwirtschaftliches Bodenbearbeitungsgerät
DE102013101968B4 (de) Schlegelmesser sowie Messerwelle hierfür
DE2424011A1 (de) Pflanzensetzmaschine

Legal Events

Date Code Title Description
MK07 Expiry

Effective date: 20250331