AT148621B - Gitterschweißvorrichtung. - Google Patents

Gitterschweißvorrichtung.

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AT148621B
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AT
Austria
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welding
wire
grid
winding
support
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Inventor
Hans Dr Schulz
Walter Dr Kiefer
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Aeg
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J19/00Details of vacuum tubes of the types covered by group H01J21/00
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
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    • H01J2893/0012Constructional arrangements
    • H01J2893/0019Chemical composition and manufacture
    • H01J2893/0022Manufacture
    • H01J2893/0025Manufacture by winding wire upon a support

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  • Resistance Welding (AREA)

Description


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    Gitterschweissvorrichtung.   



   Die Gitter elektrischer Entladungsgefässe haben im allgemeinen die Gestalt einer Drahtwendel. 



  Die einzelnen Windungen der Wendel sind dabei an   Stützdrähten gehaltert. Um   bei der lassenherstellung derartiger Gitter stets die gleichen elektrischen Eigenschaften zu erzielen, ist es notwendig, den Gittern immer eine genau gleiche Form zu geben. Zu diesem Zweck hat man bereit verschiedene Einrichtungen benutzt. Jedoch waren diese Einrichtungen entweder umständlich, oder die mit ihnen hergestellten Gitter waren ungenau. 



   Bei einer der bekannten Einrichtungen zur Herstellung von Gittern werden in die Stützdrähte Kerben eingeschnitten, und der Gitterdraht wird in diese Kerben hineingelegt. Durch Einwalzen wird dann der Gitterdraht an den Stützdrähten befestigt. Da die meisten Metalle eine dünne schlecht leitende Oxydhaut besitzen, so ist bei Gittern, die nach diesem Verfahren hergestellt werden, oft zwischen Gitterdraht und Stützdraht ein   messbarer Ubergangswiderstand   vorhanden. Die Befestigung durch das Einklemmen ist ausserdem unzureichend, so dass   oft plötzlich   Änderungen der elektrischen Eigenschaften auftreten. 



   Es ist ferner bekannt, die Gitterdrähte an den   Stützdrähten   durch elektrische   Schweissung   mittels einer nach Beendigung des Wiekelns an dem   Stützdraht   entlang geführten Elektrode zu befestigen. 



  Dieses Verfahren ist jedoch zur Massenherstellung wenig geeignet, da jedes Gitter einzeln gewickelt,   geschweisst   und aus der Wickelmaschine herausgenommen werden muss. 



   Zur Vermeidung dieser Schwierigkeiten wird in bekannter Weise so vorgegangen, dass jede Windung des Gitterdrahtes einzeln mit dem   Stützdraht verschweisst   wird. Die benutzte Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem Wickelkopf, welcher die Gitterdrähte um die   StÜtz drähte   legt und mit diesen unter Vermittlung einer an einen Sehweisstransformator angeschlossenen Elektrode versehweisst. Durch die Verschweissung wird eine stets ausreichende elektrische und mechanische Verbindung des Gitterdrahtes mit dem Stützdraht erreicht. 



   Nach der Erfindung werden die bekannten Vorrichtungen dadurch verbessert, dass im Primärkreis des   Schweisstransformators   ein Schaltorgan vorgesehen ist, das in strenger Abhängigkeit von der Drehzahl des Wickelkopfes und synchron zur Periodenzahl des   Schweissstromes   wirkt und das einerseits die Sehweissdauer genau begrenzt und anderseits den   Schweissstrom   jeweils für eine oder mehrere Halbwellen des Netzstroms schliesst. 



   Die Erfindung sei an Hand des in der Abbildung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Die   Gitterstützdrähte   1 und 2 liegen in zwei um 180'versetzten Längsrillen des Dornes. 3. 



  Sie werden in diesen Längsrillen auf irgendeine Weise gleichmässig von links nach rechts weiterbewegt. Der Dorn   3,   der in geeigneter Weise gehaltert ist, verläuft in der Achse 4 der Wickelmaschine. Auf   ihm   ist rechts der Wiekelkopf   5   drehbar und elektrisch isoliert angeordnet.   Der Wickelkopf 5   trägt die Vorratsspule 6 mit dem Gitterdraht 7, die Führung 8 für den Gitterdraht und den Halter 9 mit der zweckmässig kugelförmigen   Schweisselektrode   10.

   Durch die Feder 11 und die Schraube 12 kann der 
 EMI1.1 
 der Führung   8   für den Gitterdraht und der Vorschub der Gitterstützdrähte sind so aufeinander abgestimmt, dass die   Schweisselektrode-M über   den Gitterdraht gleitet, wenn durch Drehung des Wiekelkopfes 5 der Gitterdraht 6 auf den Stützdraht 1 oder 2 gelegt wird. 



   Hinter dem Wiekelkopf   5   sitzt auf der Hohlachse 4 eine Noekenseheibe mit den Nocken 13 und 14 
 EMI1.2 
 zur Betätigung des Sehalters 22 antreibt. Betätigt wird der ganze mechanische Teil durch den Synchronmotor   2 : 3.   



   Die zu dieser mechanischen Einrichtung gehörige elektrische Schaltung kann beispielsweise folgendermassen getroffen sein : Von einer Weehselspannungsquelle 24 aus wird über die Schalter 1. 5, 16 und 22 die   Primärwicklung   des   Sehweisstransformators   25 gespeist. Die   Sekundärwicklung   des Transformators 25 ist einerseits an den Punkt 26 des Dorns   3,   anderseits mittels des KontaktstÜckes 27 an den Wiekelkopf 5 angeschlossen. 



   Durch den Synchronmotor wird die Welle 4 mit der darauf befindlichen Noekenseheibe mit den Nocken   . 3, 14   und dem Wickelkopf 5 über das entsprechend gewählte Getriebe 18, 17 synchron zum benutzten Wechselstrom in Umdrehungen gesetzt. Die Zeichnung zeigt nun den Zustand einer   beginnenden Schweissung.   Der Wickeldraht 7 der Magazinrolle 6 des Wiekelkopfes 5 ist in der gezeichneten Stellung gerade über den Stützdraht 1 gelegt worden. Im selben Augenblick berührt die Kugelsehweisselektrode 10 die Kreuzungsstelle und drückt den   Wickeldraht   7 mechanisch an den Stützdraht 1 an.

   In demselben Augenblick der Berührung der Kugelelektrode 10 mit der Kreuzungsstelle des Wiekel- 

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 drahtes 7 und des Stützdrahtes 1 wird der Schalter 15 durch die Nocke 13 geschlossen und der   Schweiss-   strom fliesst über die bereits geschlossenen Schalter 16 und 22 zur   Primärwicklung   des Sehweisstransformators ; die   Schweissung   beginnt also. 



   Nach einer kleinen Drehung wird nun der Schalter 16 geöffnet und hiedurch die Schweissung unterbrochen. Dadurch, dass die Schalter 15 und 16 durch ihre Nocken   18 und 14 durch   den Synchronmotor 23 synchron mit dem zur Verwendung kommenden Wechselstrom arbeiten, erfolgen nun die Schweissungen, die sich zwangsläufig wiederholen, ebenfalls synchron zu dem zur Verwendung kommenden Wechselstrom. Durch diese Anordnung ist man imstande, den Ausschaltpunkt des   Schweiss-   stromes in den Nullpunkt der Wechselstromkurve zu legen, und so den   Schweissstrom   funkenlos zu unterbrechen. Die Nocken   1.)   und 14 sind gegeneinander verstellbar angeordnet, so dass man die Zeitdauer des Schweissstromes in gewünschtem Masse einstellen kann.

   Während des   Wickel- und Schweiss-   vorganges werden die   Stützdrähte 1   und 2 durch eine geeignete Vorrichtung, die ebenfalls durch den Synchronmotor 23 angetrieben wird aber nicht gezeichnet ist, in der Pfeilrichtung mit stetiger   Geschwin-   digkeit durch die Maschine gezogen. Der gleichmässige Zug gewährleistet während des Wickelns stets gleichbleibende Steigungen. 



   Der Schalter 22 bestimmt durch das Nockenrad 21 mit seiner Übersetzung 19 und 20 die Länge der gewünschten aufgeschweissten Windungen dadurch, dass die Nockenscheibe 21 an gewünschter Stelle durch den Schalter 22 den Primärstrom des Transformators unterbricht und auch wieder schliesst. Die   Aus-und Einschaltpunkte   des Nockenrades 21 sind gegeneinander verstellbar, so dass jede gewünschte   Wickellänge   eingestellt werden und auch freie   Stützdrahtenden   von gewünschter Länge erzielt werden können. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Herstellung von Gittern elektrischer Entladungsgefässe und ähnlichen Drahtgebilden, die im wesentlichen aus einem Wiekelkopf besteht, welcher die Gitterdrähte um die Stützdrähte legt und mit diesen unter Vermittlung einer an einen Schweisstransformator angeschlossenen Elektrode   verschweisst,   gekennzeichnet, durch ein in strenger Abhängigkeit von der Drehzahl des Wickelkopfes und synchron zur Periodenzahl des Schweissstromes wirkendes Schaltorgan im Primärkreis des Schweisstransformators, welches einerseits die   Sehweissdauer   genau begrenzt und anderseits den Schweissstrom jeweils für eine oder mehrere Halbwellen des Netzstromes schliesst.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schweisselektrode zur Erzielung einer dauernd richtigen Wirkung des Schaltorgans als auf den Gitterdrähten abrollende Kugelelektrode ausgebildet ist, durch deren gleichmässigen Verschleiss eine örtliche Verlagerung der Schweisspunkte verhindert wird. EMI2.1
AT148621D 1933-04-23 1934-04-21 Gitterschweißvorrichtung. AT148621B (de)

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DE1933A0069309 DE689061C (de) 1933-04-23 1933-04-23 Vorrichtung zur Herstellung von Gittern elektrisch

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AT148621B true AT148621B (de) 1937-02-10

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AT148621D AT148621B (de) 1933-04-23 1934-04-21 Gitterschweißvorrichtung.

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DE1165165B (de) * 1958-07-29 1964-03-12 Cie Ind Francaise Des Tubes El Verfahren zum Herstellen einer Mehrzahl gleiche Anordnung der Gitterdraehte aufweisender Gitter fuer Elektronenroehren

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Publication number Publication date
DE689061C (de) 1940-03-09

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