AT148849B - Achslagerschmierung, insbesondere für Schienenfahrzeuge. - Google Patents

Achslagerschmierung, insbesondere für Schienenfahrzeuge.

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AT148849B
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Edward Francis Matthews
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Edward Francis Matthews
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  • Steering-Linkage Mechanisms And Four-Wheel Steering (AREA)

Description


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    Aehslagerseumierung,   insbesondere fiir Schienenfahrzeuge. 
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 <Desc/Clms Page number 2> 

 gebildeter   Siehelra. um. von   unten ansteigend, mit Schmiermittel aufgefüllt wird. Die Auffüllung erfolgt dabei durch die Ringsehale durchsetzende Querbohrungen, denen unter Wirkung des Achsschenkelumlaufes hochgefördertes und dann dem Einfluss der Schwerkraft überlassenes Schmiermittel zugeführt wird.   Gleichgültig,   ob bei dieser Schmierung eine Strahlbildung des Öles zustande kommt oder nicht, besteht der grundsätzliche Nachteil, dass die Sehmiermittelansammlung im Sichelspalt zwischen Achssehenkel und Lagerschale durch die stossartigen Bewegungen des Achsschenkel im Verhältnis zur Lagerschale weggequetscht werden kann, so dass die erstrebte Tauchschmierung des Achsschenkel nicht zustande kommt.

   Weiter nimmt das im   Sichelspalt   angesammelte   Schmiermittel   die verhältnismässig hohen Temperaturen der   Lagersehale   an, so dass es dünnflüssig wird und seine   Schmierfähigkeit   verliert. Die Bildung der   Sehmiermittelansammlung   selbst macht weiter beim Anfahren erhebliche Schwierigkeiten, da die Fördermengen zunächst kleiner sind als die Sehmiermittelmengen. die an den 
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 vollständige Benetzung des Achsschenkels mit Schmiermittel tritt also verhältnismässig spät ein, so dass gerade während des Anfahrens die Vorbedingungen der flüssigen Reibung nicht gewährleistet sind,
Vorliegende Erfindung zeigt einen neuen Weg. um sämtliche Schwierigkeiten der bisher bekanntgewordenen Achslagerschmierungen zu beseitigen.

   Die gemäss vorliegender Erfindung   volgesehlagene   
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 der durch Anordnung   keilförmiger   Einlaufräume entstehenden Abstände zwischen   umlaufendem   Achssehenkel und feststehender Lagerschale durch Anstrahlen des Achsschenkels zugeführt wird. Die Erfindung beruht also auf der Erkenntnis. dass mit dem Achsschenkelumlauf in einfachster Weise die erforderlichen dynamischen Wirkungen erzeugt werden   können,   während man bisher zur Erzeugung derartiger Wirkungen die Stosskräfte heranzuziehen suehte. mit denen sich beispielsweise der   Ach8-   schenkel gegen die Achsbuchse oder die Achsbuchse gegen den Fahrzeugrahmen bewegt.

   Derartige Stösse treten jedoch viel zu unregelmässig und verschiedenartig auf, um eine stetige Versorgung der 
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 der erforderlichen Schwerkraftswege ausgerüstet zu werden. 



   Die dynamisch wirkenden Mittel werden vorzugsweise durch Anordnung von Leitwänden zum Auffangen von Schmiermittel verwirklicht, das von mit dem Achsschenkel umlaufenden Förderorganen mit hoher Geschwindigkeit abgegeben wird. wobei sich der gegenseitige Abstand der Leitwände in der Strömungsriehtung des Schmiermittels erweitert, um die Schmiermittelgeschwindigkeit in den zur Strahlbildung erforderlichen Druck umzusetzen.

   Eine besonders einfache   Ausführung-   form dieser Vorrichtung ergibt sich durch einen konzentrisch zu einem umlaufenden Zellenrad angeordneten Gehäusevorsprung mit nach Art eines Turbinenleitrades geformten Ausnehmungen. die über zum Achssehenkel zu gerichtete Kanäle in sehmiermittelleitender Verbindung mit den keilförmigen Einlaufräumen einer konzentrisch zum   Gehäusevorsprung   angeordneten Lagerschale in Verbindung gebracht sind. Das Zellenrad entleert die in seinen Zellen aufgenommenen Schmiermittelmengen mit hoher Geschwindigkeit in die nach Art eines Turbinenleitrades geformten   Ausnehmungen.   die durch ihre Erweiterung in   Strömungsrichtung die Geschwindigkeitsenergie   des Schmiermittels in Druck umsetzen.

   Mit diesem Druck tritt das Schmiermittel in Kanäle über, die in der konzentrisch zum Gehäusevorsprung angeordneten Lagerschale vorgesehen sind. Dadurch formt sieh aus dem   hochgeförderten   Schmiermittel ein Strahl, dessen Intensität gross genug ist. die keilförmigen Einlaufräume zwischen der Lagerschale und dem Achsschenkel zu   überbrücken.   Auf diese Weise wird das Schmiermittel unter dem Einfluss dynamisch wirkender Mittel an den Achsschenkel angestrahlt und dieser somit in einfachster Weise mit dem zur Bildung des Filmes erforderlichen Schmiermittel versorgt.

   Dadurch, dass das Schmiermittel unmittelbar auf den   Achssehenkel aufgestrahlt wird.   ohne in der Lagerschale nach Art eines Schmiermittelbades zu lagern, ist die Möglichkeit beseitigt, dass das zur Schmierung dienende Schmiermittel durch die Aelisschenkelbewegungen weggedrückt wird. Ausserdem besitzt das Schmiermittel verhältnismässig geringe Temperaturen, d. h. hohe Viskosität. Schliesslich wird es sofort an den Achsschenkel angestrahlt, so dass bereits bei der ersten Umdrehung desselben die Filmbildung gewährleistet ist. 



   Die Zeichnung zeigt beispielsweise Ausführungen des Erfindungsgedankens, u. zw. gibt Fig.   J   einen senkrechten Längsschnitt durch ein Achslager nach Linie   1-1   der Fig. 2 wieder, während Fig. 2 eine Stirnansicht auf das Achslager mit abgenommenem Deckel, aber aufgesetzter   Förderscheibe   zeigt. 



   Es bezeichnet 1 den Achsschenkel, 2 die ringförmige Lagersehale, 3 das Gehäuse, wobei die Bohrung der   ringförmigen   Schale 2 im Verhältnis zum Durchmesser des Aehssehenkels so bemessen ist, dass sich zwischen beiden Teilen ein sichelförmiger, freier Raum 12 bildet. In diesem Raum münden wieder Bohrungen 11, die in der Lagerschale 2 vorgesehen sind. Die Bohrungen 11 im Lagerschalenkörper stehen mit Ausnehmungen 21 in der Lagerschalenvorkragung 22 in Verbindung. Die Lager- 
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 gebung der die Ausnehmungen 21 und 24 bildenden Wandungen 19 und 20 entspricht der in den Leitapparaten von Turbinen angewandten Gestaltung, um Druck in Geschwindigkeit umzusetzen.

   Um den Leitring 23 läuft die Topfscheibe   14   mit den   Wurffläehen     13 um. nie   topfförmige Scheibe 14 ist 
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 den Achsschenkel mit Schmiermittel an. 



   Statt einer Bohrung 11 können selbstverständlich mehrere Bohrungen auf der Länge des Achsschenkels verteilt angeordnet werden. Weiter wird zweckmässig der Zapfen 15 etwas unterhalb der   Achsschenkelaehse   angeordnet, so dass die Scheibe 14 eine   ungleichförmige   Bewegung durchfuhrt, welche das Auftreten auf Strahlbildung hinwirkender Reaktionskräite verstärkt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Achslagerschmierung, insbesondere von Schienenfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet. dass das durch Achsschenkelumlauf stetig   hochgeförderte   Schmiermittel durch dynamisch wirksame Mittel dem   Achsschenkel unter Überbrückung   der durch Anordnung keilförmiger Einlaufräume entstehenden Abstände zwischen umlaufendem Achsschenkel und festehender   Lagerschale durch Anstrahlen   des Achsschenkels zugeführt wird. 
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Claims (1)

  1. fangen von Schmiermittel. das von mit dem Achsschenkel umlaufenden Förderorganen mit hoher Geschwindigkeit abgegeben wird, wobei sich der gegenseitige Abstand der Leitwände in der Strömungs- richtung des Schmiermittels erweitert. um die Schmiermittelgesehwindigkeit in den zur Strahlbildung erforderlichen Druck umzusetzen.
    3. Achslager nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen konzentrisch zu einem umlaufenden Zellenrad angeordneten Gehäusevorsprung mit nach Art eines Turbinenleitrades geformten Ausnehmungen, die über zum Achsschenkel zu gerichtete Kanäle in schmiermittelleitende Verbindung mit den keilförmigen Einlaufräumen einer konzentrisch zum Gehäusevorsprung angeordneten Lagerschale in Verbindung gebracht sind.
AT148849D 1933-01-27 1933-01-27 Achslagerschmierung, insbesondere für Schienenfahrzeuge. AT148849B (de)

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