AT14900U1 - Energiesäule - Google Patents

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AT14900U1
AT14900U1 ATGM8053/2015U AT80532015U AT14900U1 AT 14900 U1 AT14900 U1 AT 14900U1 AT 80532015 U AT80532015 U AT 80532015U AT 14900 U1 AT14900 U1 AT 14900U1
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Abstract

Energiesäule (1) umfassend elektrische Anbauten, wie z.B. Steckdosen (2, 3) und/oder Schutzeinrichtungen (4, 5), welche elektrischen Anbauten (2, 3, 4, 5) an einem Begrenzungselement (6) der Energiesäule (1) angeordnet sind, wobei in einer Betriebsposition (11) der Energiesäule (1) das Begrenzungselement (6) zumindest teilweise ein inneres Volumen (10) der Energiesäule (1) begrenzt. Um mit geringem Aufwand die gewünschte Schutzart bzw. Schutzklasse sicherzustellen, ist es erfindungsgemäß vorgesehen, dass zumindest ein Teil der elektrischen Anbauten (2, 3, 4, 5) in einem Oberteil (8) eines Verteilerkastens (13) montiert ist, wobei der Oberteil (8) mit dem Begrenzungselement (6) verbunden ist, und dass im inneren Volumen (10) der Energiesäule (1) ein Unterteil (9) des Verteilerkastens (13) angeordnet ist, wobei in der Betriebsposition (11) der Energiesäule (1) Oberteil (8) und Unterteil (9) den geschlossenen Verteilerkasten (13) ausbilden.

Description

Beschreibung
ENERGIESÄULE GEBIET DER ERFINDUNG
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Energiesäule umfassend elektrische Anbauten, wie z.B. Steckdosen und/oder Schutzeinrichtungen, welche elektrischen Anbauten an einem Begrenzungselement der Energiesäule angeordnet sind, wobei in einer Betriebsposition der Energiesäule das Begrenzungselement zumindest teilweise ein inneres Volumen der Energiesäule begrenzt.
STAND DER TECHNIK
[0002] Energiesäulen dienen als zumeist fix montierte Einheiten der Versorgung von elektrischen Verbrauchern bzw. Geräten mit Energie und weisen daher üblicherweise unterschiedlichste elektrische Anbauten, insbesondere Steckdosen auf.
[0003] Insbesondere wenn Energiesäulen im Außenbereich eingesetzt werden sollen, ist es wichtig, Maßnahmen gegen Nässe oder andere Umwelteinflüsse zu treffen, um so beispielsweise die Schutzart IP44, IP54, IP66 etc. und/oder die Schutzklasse II / Schutzisolierung für die elektrischen Anbauten und deren Verdrahtung zu realisieren.
[0004] Bei herkömmlichen Energiesäulen können solche Schutzarten bzw. Schutzklassen jedoch nur mit hohem Aufwand sichergestellt werden. Dies liegt im Aufbau herkömmlicher Energiesäulen begründet, bei dem die Energiesäule zumeist aus Rundprofilen, Teilprofilen oder Gussteilen besteht, wobei eine Tür vorgesehen sein kann, und die elektrischen Anbauten direkt in diesen Teilen montiert werden. Entsprechend findet die elektrische Verdrahtung im Inneren der Energiesäule statt.
[0005] Dies wiederum bedingt, dass die komplette Energiesäule den gewünschten Schutz aufweisen und entsprechend elektrotechnisch typgeprüft werden muss, um so beispielsweise sicherzustellen, dass kein Spritzwasser ins Innere der Energiesäule gelangen kann.
AUFGABE DER ERFINDUNG
[0006] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung die oben geschilderten Nachteile zu vermeiden und eine Energiesäule zur Verfügung zu stellen, bei welcher mit geringem Aufwand die gewünschte Schutzart bzw. Schutzklasse für die elektrischen Anbauten und deren Verdrahtung gewährleistet werden kann.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst, indem ein an sich bekannter Verteilerkasten, der die gewünschte Schutzart erfüllt, in vorteilhafter weise in einer Energiesäule eingesetzt wird. Hierzu ist es bei einer Energiesäule umfassend elektrische Anbauten, wie z.B. Steckdosen und/oder Schutzeinrichtungen, welche elektrischen Anbauten an einem Begrenzungselement der Energiesäule angeordnet sind, wobei in einer Betriebsposition der Energiesäule das Begrenzungselement zumindest teilweise ein inneres Volumen der Energiesäule begrenzt, erfindungsgemäß vorgesehen, dass zumindest ein Teil der elektrischen Anbauten in einem Oberteil eines Verteilerkastens montiert ist, wobei der Oberteil mit dem Begrenzungselement verbunden ist, und dass im inneren Volumen der Energiesäule ein Unterteil des Verteilerkastens angeordnet ist, wobei in der Betriebsposition der Energiesäule Oberteil und Unterteil den geschlossenen Verteilerkasten ausbilden.
[0008] Die elektrische Verdrahtung der elektrischen Anbauten, wie z.B. Drehstromsteckdosen (400 V Wechselspannung) Schutzkontaktsteckdosen (230 V Wechselspannung), Leitungsschutzschalter und/oder Fehlerstromschutzschalter, erfolgt entsprechend geschützt im Vertei lerkasten. Hierzu ist zu bemerken, dass beispielsweise Anordnungen denkbar sind, bei denen sämtliche Schutzeinrichtungen, insbesondere Leitungsschutzschalter und/oder Fehlerstromschutzschalter, im Unterteil und sämtliche Steckdosen, insbesondere Drehstromsteckdosen und Schutzkontaktsteckdosen, im Oberteil des Verteilerkastens montiert sind. In diesem Fall können die Schutzeinrichtungen über am Begrenzungselement angeordnete Schutzklappen, die im Oberteil befestigt sein können, auch bei geschlossenem Verteilerkasten bzw. in der Betriebsposition der Energiesäule zugänglich sein. Die Energiesäule umfasst in diesem Fall sowohl elektrische Anbauten, die am Begrenzungselement angeordnet sind, als auch elektrische Anbauten, die nicht am Begrenzungselement angeordnet sind.
[0009] Eine elektrotechnische Typprüfung wird daher grundsätzlich auf den Verteilerkasten mitsamt den darin befindlichen bzw. montierten elektrischen Anbauten sowie eventuell vorhandenen Schutzklappen reduziert. Eine elektrotechnische Typprüfung der gesamten Energiesäule kann entsprechend entfallen.
[0010] Um die gewünschte Schutzklasse oder Schutzart, z.B. IP44 (Schutz gegen Eindringen von festen Körpern und Spritzwasser), IP54 (staubgeschützt mit Schutz gegen Spritzwasser), IP66 (staubdicht mit Schutz gegen starkes Strahlwasser), IP67 (staubdicht mit Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen) etc., zu realisieren, wird einfach ein Verteilerkasten gewählt, der die entsprechende Schutzklasse/Schutzart aufweist. Beispielsweise können an sich bekannte Verteilerkästen mit z.B. eingeschäumten oder eingelegten Polyurethan-Dichtungen verwendet werden, um die Schutzart IP54 oder höher zu gewährleisten. Entsprechend ist es bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Energiesäule vorgesehen, dass der geschlossene Verteilerkasten zumindest Spritzwasserschutz aufweist.
[0011] Geeignete Materialien für die Gewährleistung der gewünschten Schutzart / Schutzklasse des Verteilerkastens sind thermoplastische Kunststoffe, insbesondere Polycarbonate sowie Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymerisate (ABS-Kunststoffe), oder Gummi- bzw. Vollgummimaterialien, wie z.B. Naturkautschuk-Styrol-Butadien-Mischungen (NK/SBR-Mischungen). Entsprechend ist es bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Energiesäule vorgesehen, dass das Oberteil und/oder das Unterteil des Verteilerkastens aus einem thermoplastischen Kunststoff oder Gummi gefertigt sind.
[0012] Um bei der erfindungsgemäßen Energiesäule die elektrische Verdrahtung oder sonstige Wartungsarbeiten, die Zugang in den Verteilerkasten erfordern, bequem durchführen zu können, ist es bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Energiesäule vorgesehen, dass in einer Wartungsposition der Energiesäule das Begrenzungselement Zugang zum inneren Volumen freigibt und Oberteil und Unterteil des Verteilerkastens voneinander getrennt sind.
[0013] Um einen besonders einfachen Zugang zu ermöglichen, ist es bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Energiesäule vorgesehen, dass das Begrenzungselement als öffenbare und schließbare Tür ausgebildet ist, um die Energiesäule aus der Betriebsposition in die Wartungsposition und wieder zurück zu bringen. Selbstverständlich sind aber auch andere Ausführungsformen denkbar, bei denen das Begrenzungselement beispielsweise als Wandelement ausgebildet ist, welches mit anderen Wandelementen der Energiesäule verschraubbar ist. Der Vorteil der Tür ist, dass sie in der Wartungsposition in ihren Scharnieren im Wesentlichen neben der freigegebenen Öffnung bzw. neben dem freigegebenen Zugang zum inneren Volumen hängt, ohne dass hierfür zusätzliche Mittel notwendig wären. Letzteres ist typischerweise der Fall, wenn das Begrenzungselement lediglich als abnehmbares Wandelement ausgebildet ist, sodass eine zusätzliche, üblicherweise separate Halterung notwendig ist, um in der Wartungsposition das Begrenzungselement in einer Position im Wesentlichen neben der freigegebenen Öffnung bzw. neben dem freigegebenen Zugang zu halten.
[0014] Vorzugsweise ist das Begrenzungselement in der Betriebsposition der Energiesäule mit mindestens einem Wandelement der Energiesäule verbunden, sodass das innere Volumen durch das Begrenzungselement und das mindestens eine Wandelement der Energiesäule zumindest teilweise begrenzt wird. Der Unterteil des Verteilerkastens muss im inneren Volumen fixiert werden. Eine besonders einfache Montage ergibt sich, indem der Unterteil am mindestens einen Wandelement befestigt wird. Daher ist es bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Energiesäule vorgesehen, dass die Energiesäule zumindest ein Wandelement aufweist, welches in der Betriebsposition der Energiesäule das innere Volumen teilweise begrenzt und an welchem der Unterteil des Verteilerkastens befestigt ist.
[0015] Bei einem besonders einfachen Aufbau der Energiesäule kann ein einziges Wandelement vorgesehen sein, das im Wesentlichen sämtliche Seitenflächen der Energiesäule ausbildet und einen im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt aufweist. Wenn die Energiesäule besonders hoch ausgeführt werden soll, wäre es auch denkbar, mehrere solcher Wandelemente übereinander anzuordnen. Daher ist es bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Energiesäule vorgesehen, dass das mindestens eine Wandelement eine U-Form aufweist.
[0016] Bei der Anordnung des Oberteils am Begrenzungselement sind verschiedene Konfigurationen möglich. Beispielsweise ist es bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Energiesäule vorgesehen, dass der Oberteil des Verteilerkastens zumindest abschnittsweise über eine Außenseite des Begrenzungselements absteht. Dies kann im Falle einer separaten Ausführung von Oberteil und Begrenzungselement deren einfache Verbindung begünstigen, indem das Begrenzungselement vorzugsweise eine Ausnehmung aufweist, durch die der abstehende Abschnitt des Oberteils durchgeführt ist.
[0017] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Energiesäule ist es vorgesehen, dass der Oberteil des Verteilerkastens zumindest abschnittsweise bündig mit einer Innenseite des Begrenzungselements abschließt, um eine besonders stabile Verbindung zwischen Oberteil und Begrenzungselement zu ermöglichen. Diese Anordnung kann den Fall umfassen, dass ein anderer Abschnitt des Oberteils über die Außenseite des Begrenzungselements absteht.
[0018] Um einen besonders einfachen Zugang zu den elektrischen Anbauten zu gewährleisten, ist es bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Energiesäule vorgesehen, dass zumindest ein Teil der elektrischen Anbauten zumindest abschnittsweise über eine Außenseite des Begrenzungselements absteht.
[0019] Die Verbindung zwischen dem Oberteil des Verteilerkastens und dem Begrenzungselement kann auf unterschiedlichste Weise, z.B. durch Kleben oder Verschrauben, erfolgen. Darüberhinaus ist es auch denkbar, die Verbindung des Oberteils mit dem Begrenzungselement durch eine einstückige Ausführung von Oberteil und Begrenzungselement zu gewährleisten. Entsprechend ist es bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Energiesäule vorgesehen, dass der Oberteil des Verteilerkastens einstückig mit dem Begrenzungselement ausgeführt ist.
KURZE BESCHREIBUNG DER FIGUREN
[0020] Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Die Zeichnungen sind beispielhaft und sollen den Erfindungsgedanken zwar darlegen, ihn aber keinesfalls einengen oder gar abschließend wiedergeben.
[0021] Dabei zeigt: [0022] Fig. 1 eine erfindungsgemäße Energiesäule in Betriebsposition [0023] Fig. 2 eine erfindungsgemäße Energiesäule in Wartungsposition [0024] Fig. 3 einen Verteilerkasten [0025] Fig. 4 den Verteilerkasten aus Fig. 3, wobei dessen Oberteil an einer Tür der Energie säule befestigt ist [0026] Fig. 5 eine offene Energiesäule gemäß dem Stand der Technik
WEGE ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
[0027] In der axonometrischen Ansicht der Fig. 1 ist eine erfindungsgemäße Energiesäule 1 erkennbar, deren Seitenflächen aus Wandelementen 14 gebildet werden, welche auf einem Fußteil 15 montiert sind. Ein - im gezeigten Ausführungsbeispiel im Wesentlichen rechteckiger-Deckel 16 schließt die Energiesäule 1 nach oben hin ab.
[0028] In Fig. 1 ist die Energiesäule 1 in einer Betriebsposition 11 gezeigt, in welcher ein inneres Volumen 10 (vgl. Fig. 2) der Energiesäule teilweise durch ein als Tür 6 ausgeführtes Begrenzungselement begrenzt wird, wobei die Tür 6 eine entsprechende Öffnung 21 (vgl. Fig. 2) in einem Wandelement 14 verschließt. Die Tür 6 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel mittels Schrauben 20 gegen ein versehentliches Öffnen gesichert. An der Tür 6 sind elektrische Anbauten in Form von CEE-Drehstromsteckdosen 2 und CEE-Schutzkontaktsteckdosen 3 angeordnet. Die CEE-Drehstromsteckdosen 2 und CEE- Schutzkontaktsteckdosen 3 stehen von einer Außenseite 7 der Tür 6 ab und sind somit besonders einfach vom Benutzer erreichbar bzw. bedienbar.
[0029] Weiters sind Schutzklappen 17 erkennbar, die ebenfalls an der Tür 6 angeordnet sind und über deren Außenseite 7 abstehen.
[0030] Die Schutzklappen 17 ermöglichen Zugang zu Schutzeinrichtungen - in Form von Leitungsschutzschaltern 4 und eines Fehlerstromschutzschalters 5 -, die in einem Unterteil 9 eines Verteilerkastens 13 montiert sind, wobei der Unterteil 9 im inneren Volumen 10 angeordnet und montiert ist, vgl. Fig. 2.
[0031] Der Verteilerkasten 13 weist außerdem einen Oberteil 8 auf, in welchem elektrische Anbauten - im gezeigten Ausführungsbeispiel die CEE-Drehstromsteckdosen 2 und CEE-Schutzkontaktsteckdosen 3 - montiert sind. Weiters sind im gezeigten Ausführungsbeispiel auch die Schutzklappen 17 im Oberteil 8 montiert. Der Oberteil 8 ist mit der Tür 6 verbunden bzw. ist der Oberteil 8 im gezeigten Ausführungsbeispiel an der Tür 6 befestigt. In der Betriebsposition 11 schließt der Oberteil 8 mit dem Unterteil 9 ab, d.h. der Oberteil 8 liegt so auf dem Unterteil 9 auf bzw. ist zum Unterteil 9 so angeordnet, dass Oberteil 8 und Unterteil 9 den geschlossenen Verteilerkasten 13 ausbilden.
[0032] Der geschlossene Verteilerkasten 13 erfüllt zumindest die Schutzart IP44, weist also zumindest Spritzwasserschutz auf. Hierfür kann eine Dichtung zwischen Oberteil 8 und Unterteil 9 vorgesehen sein, beispielsweise eine Polyurethan-Dichtung, die in den Oberteil 8 und/oder den Unterteil 9 eingeschäumt oder eingelegt ist. Darüberhinaus ist der Verteilerkasten 13 aus einem geeigneten Material hergestellt. Beispielsweise können der Oberteil 8 und/oder der Unterteil 9 aus Polycarbonat, ABS- Kunststoff oder Vollgummi gefertigt sein. Es versteht sich, dass auch die im Oberteil 8 montierten elektrischen Anbauten - im gezeigten Ausführungsbeispiel die CEE-Drehstromsteckdosen 2 und CEE-Schutzkontaktsteckdosen 3 - sowie die im Oberteil 8 montierten Schutzklappen 17 als solche eine entsprechende Schutzart aufweisen müssen, um beispielsweise das Eindringen von Spritzwasser über die elektrischen Anbauten in den geschlossenen Verteilerkasten 13 zu verhindern. Fig. 3 zeigt den geschlossenen Verteilerkasten 13 mit den entsprechenden CEE-Drehstromsteckdosen 2, CEE-Schutzkontaktsteckdosen 3 sowie Schutzklappen 17 im Detail. Fig. 4 zeigt eine entsprechende Darstellung mit zusätzlich eingezeichneter Tür 6.
[0033] Zur Erreichung der gewünschten Schutzart ist es jedoch nicht notwendig, dass das gesamte innere Volumen 10 entsprechend abgedichtet ist. Z.B. könnte in der Betriebsposition 11 Spritzwasser am Rand der Tür 6 in das innere Volumen 10 eindringen, ohne dass das Spritzwasser in den geschlossenen Verteilerkasten 13 der entsprechenden Schutzart gelangen könnte.
[0034] Fig. 2 zeigt die Energiesäule 1 in einer Wartungsposition 12, in welcher die Tür 6 geöffnet ist. Grundsätzlich ermöglicht dies den Zugang zum inneren Volumen 10. In der Wartungsposition 12 ist aber auch der Oberteil 8 vom Unterteil 9 getrennt, und der Benutzer hat Zugang zum Inneren des Verteilerkastens, um beispielsweise eine Verdrahtung 18 der elektrischen
Anbauten anzubringen oder zu überprüfen. Hierzu ist zu bemerken, dass, wie in Fig. 2 erkennbar ist, im gezeigten Ausführungsbeispiel der Fehlerstromschutzschalter 5 und die Leitungsschutzschalter 4 im Unterteil 9 montiert sind.
[0035] Wie oben bemerkt, erfolgt der Zugang zum Fehlerstromschutzschalter 5 und den Leitungsschutzschaltern 4 bei geschlossener Tür 6, d.h. in der Betriebsposition 11, über die Schutzklappen 17.
[0036] Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, ist im gezeigten Ausführungsbeispiel der Oberteil 8 des Verteilerkastens 13 an einer Innenseite 19 der Tür 6 befestigt und schließt mit dieser bündig ab. Die Tür 6 weist entsprechende, passgenaue Öffnungen bzw. Ausnehmungen auf, durch die die CEE- Drehstromsteckdosen 2, CEE-Schutzkontaktsteckdosen 3 und Schutzklappen 17 durchgeführt werden, sodass diese von der Außenseite 7 der Tür 6 abstehen können. Zusätzlich können die CEE-Drehstromsteckdosen 2 und CEE-Schutzkontaktsteckdosen 3, wie im gezeigten Ausführungsbeispiel mit dem Begrenzungselement bzw. der Tür 6 verschraubt sein, vgl. z.B. Fig. 4. Der Unterteil 9 ist im inneren Volumen 10 fixiert, indem der Unterteil 9 an einem Wandelement 14 befestigt ist.
[0037] Außerdem ist in Fig. 2 erkennbar, dass der Unterteil 9 mit dem Oberteil 8 über Scharnierbänder 22 verbunden ist, die gleichzeitig Scharniere für die Tür 6 ausbilden. Entsprechend hängt die Tür 6 in der Wartungsposition 12 neben der Öffnung 21, ohne dass hierfür zusätzliche Mittel notwendig wären.
[0038] Die Wandelemente 14 sowie die Tür 6 - und natürlich auch der Fußteil 15 und der Deckel 16 - können aus unterschiedlichsten Materialien gefertigt sein, beispielsweise aus einem Kunststoff, Aluminium, Stahl, Nirosta oder beschichtetem Stahl. Dabei muss die Tür 6 nicht notwendigerweise aus demselben Material wie die Wandelemente 14 bestehen. Letzteres kann insbesondere dann der Fall sein, wenn der Oberteil 8 mit der Tür 6 einstückig ausgeführt ist, sodass die Tür 6 beispielsweise aus Kunststoff besteht und die Wandelemente 14 z.B. aus Aluminium.
[0039] Zum Vergleich mit der erfindungsgemäßen Energiesäule 1 zeigt Fig. 5 eine bekannte Energiesäule 1 ohne Verteilerkasten 13.
[0040] In diesem Fall muss die gesamte Verdrahtung 18 im inneren Volumen 10 erfolgen, sodass für die gesamte Energiesäule 1 entsprechende Abdichtungsmaßnahmen notwendig sind, um die gewünschte Schutzart zu erreichen. Insbesondere im Bereich der Tür 6 bzw. eines Begrenzungselements (in Fig. 5 nicht dargestellt), an welcher(m) üblicherweise elektrische Anbauten angeordnet sind, müssen dann aufwendige Vorkehrungen zur Isolierung bzw. Abdichtung erfolgen.
BEZUGSZEICHENLISTE 1 Energiesäule 2 CEE-Drehstromsteckdose 3 CEE-Schutzkontaktsteckdose 4 Leitungsschutzschalter 5 Fehlerstromschutzschalter 6 Tür 7 Außenseite der Tür 8 Verteilerkastenoberteil 9 Verteilerkastenunterteil 10 Inneres Volumen der Energiesäule 11 Betriebsposition der Energiesäule 12 Wartungsposition der Energiesäule 13 Verteilerkasten 14 Wandelement 15 Fußteil 16 Deckel 17 Schutzklappe 18 Verdrahtung 19 Innenseite der Tür 20 Schraube 21 Öffnung 22 Scharnierband

Claims (11)

  1. Ansprüche
    1. Energiesäule (1) umfassend elektrische Anbauten, wie z.B. Steckdosen (2, 3) und/oder Schutzeinrichtungen (4, 5), welche elektrischen Anbauten (2, 3, 4, 5) an einem Begrenzungselement (6) der Energiesäule (1) angeordnet sind, wobei in einer Betriebsposition (11) der Energiesäule (1) das Begrenzungselement (6) zumindest teilweise ein inneres Volumen (10) der Energiesäule (1) begrenzt, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der elektrischen Anbauten (2, 3, 4, 5) in einem Oberteil (8) eines Verteilerkastens (13) montiert ist, wobei der Oberteil (8) mit dem Begrenzungselement (6) verbunden ist, und dass im inneren Volumen (10) der Energiesäule (1) ein Unterteil (9) des Verteilerkastens (13) angeordnet ist, wobei in der Betriebsposition (11) der Energiesäule (1) Oberteil (8) und Unterteil (9) den geschlossenen Verteilerkasten (13) ausbilden.
  2. 2. Energiesäule (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der geschlossene Verteilerkasten (13) zumindest Spritzwasserschutz aufweist.
  3. 3. Energiesäule (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Oberteil (8) und/oder das Unterteil (9) des Verteilerkastens (13) aus einem thermoplastischen Kunststoff oder Gummi gefertigt sind.
  4. 4. Energiesäule (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Wartungsposition (12) der Energiesäule (1) das Begrenzungselement (6) Zugang zum inneren Volumen (10) freigibt und Oberteil (8) und Unterteil (9) des Verteilerkastens (13) voneinander getrennt sind.
  5. 5. Energiesäule (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Begrenzungselement als öffenbare und schließbare Tür (6) ausgebildet ist, um die Energiesäule (1) aus der Betriebsposition (11) in die Wartungsposition (12) und wieder zurück zu bringen.
  6. 6. Energiesäule (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Energiesäule (1) zumindest ein Wandelement (14) aufweist, welches in der Betriebsposition (11) der Energiesäule (1) das innere Volumen (10) teilweise begrenzt und an welchem der Unterteil (9) des Verteilerkastens (13) befestigt ist.
  7. 7. Energiesäule (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Wandelement (14) eine U-Form aufweist.
  8. 8. Energiesäule (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Oberteil (8) des Verteilerkastens (13) zumindest abschnittsweise über eine Außenseite (7) des Begrenzungselements (6) absteht.
  9. 9. Energiesäule (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Oberteil (8) des Verteilerkastens (13) zumindest abschnittsweise bündig mit einer Innenseite (19) des Begrenzungselements (6) abschließt.
  10. 10. Energiesäule nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der elektrischen Anbauten (2, 3, 4, 5) zumindest abschnittsweise über eine Außenseite (7) des Begrenzungselements (6) absteht.
  11. 11. Energiesäule nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Oberteil (8) des Verteilerkastens (13) einstückig mit dem Begrenzungselement (6) ausgeführt ist. Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
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