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Verfahren zum Füllen von Magnetsystemen mit einer Füllmasse.
Das Füllen von fremd-erregten Magnetsystemen mit einem mit Quarz versetzten Bindemittel, welches dazu dient, die Wärmeabgabe der Feldspule an das Magnetsystem zu erleichtern, wurde bisher in der Regel derart vorgenommen, dass das Bindemittel in warmem Zustande in das Magnetsystem hineingegossen wurde.
Es hat sich herausgestellt, dass es einfacher ist, das Bindemittel, welches vorzugsweise aus Kompoundmasse, hitzebeständigem Lack od. dgl. besteht, zusammen mit einer entsprechenden Menge Quarz oder anderen die Wärme gut leitenden, gleichzeitig aber elektrisch isolierenden Stoffen in kaltem Zustande fein zu mahlen bzw. zu mischen. Das Bindemittel soll möglichst wasserfest sein. Mit dieser Masse werden die zwischen der Feldspule, welche möglichst körperlos gewickelt ist, und dem Magnetsystem verbleibenden Hohlräume ausgefüllt, wobei es vorteilhaft ist, das ganze Magnetsystem leicht zu erschüttern, damit die Masse möglichst in alle Hohlräume dringen kann. Die Masse kann auch nach von der Formerei her bekannten Verfahren in das System eingebracht werden.
Wenn die Hohlräume des Magnetsystems keine Masse mehr aufnehmen können, wird das System ganz oder teilweise zusammengebaut und dann erwärmt. Bei diesem Erwärmungsvorgang schmilzt das mit dem Sand vermischte Bindemittel und verbindet die Quarzkörnehen untereinander. Nach der Erkaltung bildet das Bindemittel mit dem Quarzsand eine vollkommen zusammenhängende Masse, so dass die Wärme von der Feldspule durch die Masse an die Eisenteile des Magnetsystems leicht abgegeben werden kann.
Dieses Verfahren hat sich besonders beim Füllen von Magnetsystemen von dynamischen Lautsprechen als vorteilhaft herausgestellt, da es bei diesem Verfahren möglich ist, den Luftspalt des Magnetsystems gegen jegliche Verunreinigung durch die Masse zu schützen.
Die Erwärmung des Magnetsystems zum Zwecke des Schmelzens der Füllmasse kann bei der zum Lackieren des Systems erforderlichen Wärmebehandlung vorgenommen werden. Oder das Magnetsystem kann mit einem über dem normalen Erregerstrom liegenden Strom soweit geheizt werden, dass ein Schmelzen der Füllmasse eintritt.
Gegebenenfalls kann die Erwärmung des Systems mit elektrischer Wirbelstromheizung oder einem um das System gelegten Kurzschlussring erfolgen. In diesem Falle wird eine zu starke Beanspruchung des Feldspulendrahtes vermieden. Die Temperatur für die Erwärmung tst in diesen Fällen über die Temperatur des Schmelzpunktes des Bindemittels zu steigern.
Wird als Bindemittel Lack benutzt, so ist die Erwärmung des Magnetsystems so lange fortzusetzen, bis das Lösungsmittel des Lackes praktisch verdunstet ist. Als Bindemittel können ferner noch Kunstwachse, Kunstharze, Kompoundmasse od. dgl. angewendet werden.
Die Mahlfeinheit des Bindemittels und des Quarzsandes richtet sich neben den Abmessungen des Magnetsystems auch nach den thermischen Anforderungen, welche an das System jeweils gestellt werden.
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Method for filling magnet systems with a filling compound.
The filling of externally excited magnet systems with a binding agent mixed with quartz, which is used to facilitate the transfer of heat from the field coil to the magnet system, has so far generally been carried out in such a way that the binding agent was poured into the magnet system while it was still warm.
It has been found that it is easier to finely grind the binding agent, which preferably consists of compound, heat-resistant varnish or the like, together with a corresponding amount of quartz or other heat-conducting, but at the same time electrically insulating substances in a cold state or to mix. The binder should be as waterproof as possible. This mass is used to fill the cavities remaining between the field coil, which is wound as disembodied as possible, and the magnet system, whereby it is advantageous to shake the entire magnet system slightly so that the mass can penetrate as far as possible into all cavities. The mass can also be introduced into the system using methods known from the molding shop.
When the cavities of the magnet system can no longer hold any mass, the system is fully or partially assembled and then heated. During this heating process, the binder mixed with the sand melts and binds the quartz grains together. After cooling, the binding agent and the quartz sand form a completely coherent mass, so that the heat from the field coil can easily be transferred through the mass to the iron parts of the magnet system.
This method has proven to be particularly advantageous when filling magnetic systems of dynamic loudspeakers, since with this method it is possible to protect the air gap of the magnetic system against any contamination by the mass.
The heating of the magnet system for the purpose of melting the filling compound can be carried out during the heat treatment required for painting the system. Or the magnet system can be heated with a current above the normal excitation current to such an extent that the filling compound melts.
If necessary, the system can be heated with electrical eddy current heating or a short-circuit ring placed around the system. In this case, excessive stress on the field coil wire is avoided. In these cases, the temperature for the heating must be increased above the temperature of the melting point of the binder.
If paint is used as the binding agent, the heating of the magnet system must be continued until the paint solvent has practically evaporated. Artificial waxes, synthetic resins, compound compounds or the like can also be used as binders.
The grinding fineness of the binding agent and the quartz sand depends not only on the dimensions of the magnet system but also on the thermal requirements that are placed on the system.
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