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Vorrichtung zum Anzeigen der besetzten Plätze in Fahrzeugen.
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und 21 aus dem Bereich der Winkelstücke 9, 10 herauskommen, wie dies in Fig. 2 bei dem oberen und unteren Winkelstück dargestellt ist, so ruht der abgerundete Scheitel der Keilstücke 9, 10 auf der oberen Fläche der Stäbe 18, 19 auf, und es ist daher nicht möglich, die Winkelstücke aus der von ihnen eben eingenommenen Endstellung herauszubewegen, weil die Stäbe 18, 19 die Einwärtsbewegung der
Winkelstücke verhindern. Je nach Einstellung der Stäbe 18, 19 können also die Winkelstücke verriegelt oder freigegeben werden.
Die Verschiebung der Verriegelungsstäbe 18, 19 geschieht mittels eines im. oberen Teil des
Gehäuses angebrachten Antriebsmechanismus (in der Zeichnung nicht dargestellt), der mittels eines auf einem Vierkant 22 aufzusteckenden Schlüssels betätigt werden kann.
Bei Eisenbahnfahrzeugen wird eine solche Vorrichtung an der Aussenseite jedes Abteils angebracht.
Der Schaffner entriegelt zunächst die Winkelstäbe durch entsprechende Betätigung des Antriebsmechanismus der Verriegelungsstäbe 18, 19 mittels eines Vierkantschlüssels und bringt dann die den besetzten Plätzen entsprechenden Winkelstücke in jene Lage, bei denen die auf den Schauflächen dieser Winkelstücke befindlichen Platznummern in den zugehörigen Fenstern der Vorrichtung sichtbar sind. Die den nicht besetzten Plätzen entsprechenden Winkelstücke verbleiben in jener Stellung, bei der ihre leeren Schauflächen die zugehörigen Fenster innen abschliessen. Hierauf werden alle Winkelstücke durch entsprechende Verschiebung der Stäbe 19, 20 verriegelt.
Wird nachher ein weiterer Platz besetzt, so entriegelt der Schaffner die Winkelstücke wieder und klappt jenes Winkelstück um, das dem neu besetzten Platz entspricht, und verrriegelt dann wieder. Unbefugte können daher die jeweilige Stellung der Winkelstücke nicht verändern.
Ähnliche Vorrichtungen sind bereits bekannt. Diese unterscheiden sich von der hier geschilderten Vorrichtung aber in sehr wesentlichen Punkten.
Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art sind die Aussenabmessungen der beiden Flügel jedes Winkelstückes, das um fix gelagerte Zapfen drehbar ist und dessen Scheitel beim Verstellen aus der Ebene des Fensters heraustritt, gleich den Abmessungen der fensterartigen Durchbrechungen, und in den Endstellungen jedes Winkelstückes liegt eine seiner Schauflächen derart in der fensterartigen Durchbrechung, dass sie genau in der Aussenfläche der die Fenster enthaltenden Deckplatte des Gehäuses liegt. Die Endstellungen der Winkelstücke sind also nicht wie bei der Vorrichtung gemäss
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Die hier erwähnten Nachteile sind bei der Vorrichtung gemäss der Erfindung in vollkommenster
Weise vermieden. Die Endstellungen der Winkelstücke sind, wie bereits bemerkt, durch das Andrücken je eines Flügels der Winkelstücke von innen her an die Deckplatte des Gehäuses bestimmt und, da die Flügel der Winkelstücke etwas grösser sind als die fensterartigen Durchbrechungen, so ist eine genaue Bearbeitung nicht erforderlich. Die die Winkelstücke belastenden Federn wirken nicht auf eine Kante, sondern auf eine Abrundung der Keilstücke 9, 10, so dass der spezifische Flächendruck kleiner ist und daher auch keine nennenswerten Abnutzungen auftreten, die übrigens auch hier die
Wirksamkeit nicht beeinträchtigen würden.
Die Verriegelung der Winkelstücke in ihren End- stellungen erfordert kein starkes Anpressen der Verriegelungsstäbe an die damit zu sperrenden Teile, da es genügt, diese Stäbe unter die Keilstücke zu schieben, wodurch diese am Zurückweichen verhindert werden.
PATENT-ANSPRÜCHE : l. Vorrichtung zum Anzeigen der besetzten Plätze in Fahrzeugen, bestehend aus einer Anzahl von schwenkbaren, durch einen Riegel in einer der beiden möglichen Stellungen zu sperrenden Winkelstücken, deren jedes eine leere und eine mit einer Platznummer versehene Schaufläche enthält und durch Federkraft gegen eine fensterartige Durchbrechung des Gehäuses gedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, dass in den Endstellungen der Winkelstücke (4) je einer ihrer Flügel, die etwas grösser sind als die fensterartigen Durchbrechungen (3), gegen die Innenseite der die Durchbrechungen enthaltenden Deckplatte (2) gedrückt wird.