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Leitendes Verbindungsstück für Radioanlagen.
Bisher in Gebrauch befindliche Verbindungsstücke haben den Nachteil, dass durch unbeabsich- tigtes Verbiegen des Leitungsdrahtes bzw. des Kabels dieser Draht bzw. dieses Kabel an der geklemmten
Stelle brüchig wird und dadurch fehlerhafter Empfang, Unterbrechungen oder etwa bei brüchigen Hörerschnüren störende Geräusche verursacht werden.
Dieses Brüchigwerden bzw. ein Herausreissen des Drahtes aus der Wand und eine Beschädigung derselben tritt auch an den mit U-Klammern an einer Wand befestigten Stellen von Antennen-oder
Erdleitungen ein.
Gegenstand der Erfindung ist ein leitendes Verbindungsstück, bei dem die Verbindung zwischen
Draht und festem Teil über eine der Drahtstärke angepasste Feder (z. B. eine Spiral-, eine Schrauben-, eine Flachfeder od. dgl. ) bzw. über einen flexiblen Draht erfolgt.
Die Feder wird entsprechend der Stärke des Leitungsdrahtes so gewählt, dass bei dessen Bewegung nicht dieser, sondern die Feder sich abbiegt, wodurch das Brechen des Drahtes verhindert wird. Natur- gemäss ist die Anordnung auch für Kabel, Hörerschnüre u. dgl. anwendbar.
Es ist gebräuchlich, Aufhängevorrichtungen für Antennen und transportable Antennen selbst federnd bzw. spiralig anzuordnen. Die Feder bzw. Spirale hat bei diesen Anordnungen den Zweck, auf möglichst kleinem Raum viel Draht zur Wellenaufnahme unterzubringen. Das Brechen des an- geschlossenen Drahtes wird jedoch bei diesen Anordnungen nicht verhindert, da eine Feder im Sinne der Erfindung nicht vorhanden ist und die Anpassung einer solchen schon aus diesem Grunde nicht erfolgen kann.
Man hat aber auch, um das Brechen der an beweglichen elektrischen Vorrichtungen, wie beispielsweise Bügeleisen u. dgl., angebrachten Kabel zu verhindern, diese an den Anschlussstellen mit federnden Spiralen umgeben ; diese Spiralen sind jedoch nicht selbst stromleitend. Auch werden leitende Drähte an den Anschlussstellen an Stromquellen, wie Batterien, Akkumulatoren u. dgl., zuweilen in spiralige Form gebracht, doch wird auch hier, da die Elastizität des leitenden Drahtes in den seltensten Fällen ausreicht, ein Brüchigwerden des Leitungsdrahtes nur in unvollkommener Weise verhindert.
Die Fig. 1 bis 4 der Zeichnung zeigen beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes.
In Fig. 1 bedeutet 1 eine Metallplatte, die bei 2 z. B. winkelig abgebogen ist, um ein Streifen der Feder 6 an der Wand zu vermeiden. Das Ende des winkeligen Teiles 2 trägt einen Bolzen 3, über den eine allenfalls isolierende Schutzhülse 4 gesteckt ist. Die Feder 6 wird auf den Ansatz 3 angelötet bzw. auf ein zur Federstärke passendes Gewinde aufgeschraubt. Das andere Ende der Feder 6 wird ebenso mit einem Bolzen 5 verbunden. In den Bolzen 5 wird der Draht 8 mit der Schraube 7 eingeklemmt. Diese Drahtverbindung ist in allen Figuren in gleicher Weise zur Darstellung gebracht. Die in Fig. 1 dargestellte Eckverbindung wird montiert, indem die Platte 1 mit Stiften 9 od. dgl. an der Wand befestigt und der Leitungsdraht 8 mit der Schraube 10 fixiert wird.
Fig. 2 zeigt einen Bananenstecker in abgebogenem Zustand. Der Leitungsdraht 8 wird hier mit der Schraube 7 im Bolzen 5 befestigt. Mit 11 ist der eigentliche Stecker bezeichnet.
Eine andere Befestigungsart des Leitungsdrahtes 8 zeigt Fig. 3. Hier befindet sich eine den Draht einklemmende Schraubenmutter auf einer Spindel 12. Statt des eigentlichen Steckers 11 (Fig. 2) ist hier eine Schraube 13 angebracht.
Fig. 4 stellt eine Erdungsschelle dar, bei der das Verbindungsstück in gleicher Weise ausgestaltet ist, wie gemäss den Fig. 1 bis 3. Der mit 15 bezeichnete Teil besteht aus einem flachen Metallkörper,
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in den Löcher gebohrt sind und der mit dem Verbindungsstück in gleicher Weise zusammengebaut ist, wie der Teil 2 mit dem Teil 3 gemäss Fig. 1.
Der ähnlich wie 15 ausgestaltete Teil 14 ist mit ersterem durch ein dünnes Metallband 16 verbunden.
Um beim Anschluss von Horersehnüren die Entstehung von Geräuschen zu vermeiden, ist es zweckmässig, die Federumgänge mit einem entsprechenden Abstand zu wickeln, so dass bei Abbiegen der Feder 6 die Umgänge derselben nicht aneinanderstossen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Leitendes Verbindungsstück zwischen zwei Kontaktstellen, dadurch gekennzeichnet, dass es aus einem elastischen Leiter, z. B. in Form einer Schraubenfeder, einer Spiralfeder, einer Flaehfeder od. dgl. oder eines flexiblen Drahtes besteht.