AT149637B - Verfahren zum Gießen von Leichtmetallen, insbesondere von Magnesium. - Google Patents
Verfahren zum Gießen von Leichtmetallen, insbesondere von Magnesium.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zum Giessen von Leichtmetallen, insbesondere von Magnesium. Es ist bekannt, die Korrosionsbeständigkeit von Magnesium oder von Legierungen des Magnesiums mit Aluminium, Zink, Kupfer usw. durch Zusätze, so auch z. B. von Antimon oder Wismuth zu erhöhen. Diese Zusätze werden der Metallschmelze meist in Form einer chemischen Verbindung zugegeben, damit gleichzeitig mehrere technologische Bedürfnisse befriedigt werden. So sollen sieh die Zusatz- 'Stoffe nicht nur mit der Metallschmelze, z. B. des Magnesiums oder der Magnesiumlegierung legieren, sondern auch durch Zersetzung die Oxydation der Metallschmelze verhindern und deren Verunreini- gungen aufnehmen. Es wurde daher vorgeschlagen, die Zusatzstoffe, wie z. B. Karbide, Silizide, Boride und Sulfide, unter anderem auch Antimon-oder Wismuthsulfid, auf die Oberfläche der Metallschmelze aufzustreuen, wobei sich die genannten Stoffe unter Gasentwicklung zersetzen und gleichzeitig mit der Metallschmelze legieren. Es wurde ferner auch vorgeschlagen, die Leichtmetallsehmelze dadurch vor Oxydation zu schützen und gleichzeitig mit den Zusatzstoffen zu legieren, dass die Zusatzstoffe nicht nur auf die Oberfläche der Metallschmelze aufgestreut, sondern auch in die Gussformen aufgestriehen oder auf- gesprüht oder mit dem losen Formsand vor dem Formen der Gussform vermischt werden. Die so hergestellten Gussstücke aus insbesondere Magnesium oder dessen Legierungen haben den Nachteil, dass, wenn überhaupt eine Legierung des Zusatzstoffes mit der Metallschmelze eintritt und die genannten Zusätze, wie z. B. die Sulfide usw., nicht vorher schon an der Oberfläche der Metall- schmelze zu Oxyd verbrennen, die korrosionsbeständigere Legierung sich nur an der äussersten Ober- flächenschicht der Gussstücke vorfindet. Dies hat zur Folge, dass die so hergestellten Gussstücke nur schwer oder überhaupt nicht bearbeitet werden können, weil durch eine mechanische Bearbeitung die korrosionsbeständigere Oberflächenschicht entfernt und mithin der ganze technische Legierungs- prozess mit dem Zwecke, das Leichtmetall, z. B. Magnesium zu schützen, zwecklos würde. Es wurde ferner beobachtet, dass das Giessen des Metalles in den mit den oben beschriebenen Schutzstoffen imprägnierten Gussformen meist nur zu einer teilweisen Legierung der Metalloberfläche in fleckenartiger Form führt. Die genannten Nachteile werden gemäss der Erfindung dadurch beseitigt, dass man die Metall- schmelze bzw. die Gussform beim Einbringen der Ansatzstoffe (unter anderem der oben genannten Zusatzstoffe), ähnlich wie dies bei der Herstellung von gusseisernen Rohren schon vorgeschlagen wurde, in Drehung versetzt, so dass die Zusatzstoffe, welche höheres spezifisches Gewicht als die Schmelzmasse besitzen, unter der Einwirkung der Zentrifugalkraft einen Bewegungsimpuls in radialer Richtung erfahren und in von der Drehachse zur Wand der Gussform zunehmendem Masse mit der Metallschmelze legiert werden. Man hat zwar bei Herstellung von Gusseisenkörpern in rotierenden Formen den Zusatz von Flussmitteln, wie Natriumborat, Kochsalz, Soda od. dgl. bereits vorgeschlagen. Diese Stoffe sind aber wesentlich leichter als das Eisen und legieren sich mit demselben nicht. Bei dem Verfahren nach der Erfindung erfolgt die Einbringung der Zusatzstoffe zweckmässig durch Einrühren in die Schmelzmasse, während die Drehung mittels einer Zentrifuge oder eines Drehtisches in üblicher Weise herbeigeführt wird. Die so hergestellten Gussstücke zeigen ein vollkommen homogenes Gefüge, das nach den äusseren Teilen zu je nach der Rotationsgeschwindigkeit und Rotationsdauer in zunehmendem Masse die spezifisch schwereren Legierungsstoffe, wie z. B. Antimon, Wismuth, Aluminium, Silber, Zink, Kupfer usw. enthält. Dadurch wird es ermöglicht, dass die Gussstücke ohne weiteres sehr leicht <Desc/Clms Page number 2> mechanisch bearbeitet werden können, ohne dass eine Schädigung der Korrosionsbeständigkeit des Metalls eintritt. Selbstverständlich können bei Durchführung des Verfahrens auch noch zusätzlich bereits bekannte Massnahmen in Anwendung kommen, wie z. B. die Imprägnierung der Gussform mit den obengenannten Zusatzstoffen, wodurch der Schutz der Metallschmelze gegen Oxydation noch erhöht wird. Durch das Verfahren nach der Erfindung wird gleichzeitig drei verschiedenen technischen Erfordernissen Rechnung getragen, nämlich, das Metall beim Guss zu schützen, ferner die Korrosionsbeständigkeit des Gussstückes zu erhöhen und dabei solche Gussstücke zu erzeugen, die mechanisch ohne Schädigung der Korrosionsbeständigkeit bearbeitet werden können.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : EMI2.1 metallegierungen unter Zusatz von Schutzstoffen von höherem spezifischem Gewichte, dadurch gekennzeichnet, dass die Gussform während oder nach dem Einbringen der Zusatzstoffe in die darin befindliehe Metallschmelze in an sich bekannter Weise in Drehung versetzt wird, so dass unter der Einwirkung der Zentrifugalkraft eine von der Achse gegen die Wand der Gussform zunehmende Menge von Zusatzstoffen der Metallschmelze zulegiert wird.
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