AT14U1 - Einrichtung zum überwachen von kompressorventilen - Google Patents

Einrichtung zum überwachen von kompressorventilen Download PDF

Info

Publication number
AT14U1
AT14U1 AT802294U AT802294U AT14U1 AT 14 U1 AT14 U1 AT 14U1 AT 802294 U AT802294 U AT 802294U AT 802294 U AT802294 U AT 802294U AT 14 U1 AT14 U1 AT 14U1
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
guide body
valve
valve housing
sensor
cover
Prior art date
Application number
AT802294U
Other languages
English (en)
Original Assignee
Hoerbiger Ventilwerke Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoerbiger Ventilwerke Ag filed Critical Hoerbiger Ventilwerke Ag
Priority to AT802294U priority Critical patent/AT14U1/de
Publication of AT14U1 publication Critical patent/AT14U1/de

Links

Landscapes

  • Indication Of The Valve Opening Or Closing Status (AREA)
  • Details Of Valves (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Überwachen von Kompressorventilen, die in einem abgeschlossenen Gehäuse,   z. B.   in einem Zylinderkopf, von aussen unzugänglich angeordnet sind, wobei zum Aufnehmen des Betriebsgeräusches der Ventile wenigstens ein Sensor vorgesehen ist, der den Körperschall misst. 



   Die regelmässige Überwachung der Ventile von Kompressoren ist vor allem bei industriellen Prozessverdichtern wichtig, damit allfällige Beschädigungen und Brüche der hochbeanspruchten Ventilplatten möglichst rasch erkannt werden, um daraus resultierende Folgeschäden'vermeiden zu können. Ventilbrüche können nicht nur durch in den Zylinder gelangende Bruchstücke ernste Beschädigungen des Kompressors verursachen, sondern sie führen auch oft zu längeren Be-   triebsunterbrechungen,   die durch den sich dabei ergebenden Produktionsausfall teuer sind.

   Wenn dagegen die Kompressoranlage mit beschädigten Ventilen weiterläuft, wird neben der Gefahr von Folgeschäden der Verbrauch an Antriebsenergie 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   wesentlich vergrössert,   was nicht zuletzt aus Gründen der Energieersparnis auch im Hinblick auf den Umweltschutz unerwünscht ist. 



   In herkömmlicher Weise werden die Kompressoren und Kompressoranlagen in Industriebetrieben durch das Bedienungspersonal laufend überwacht, das allerdings auftretende Beschädigungen der Ventile nicht immer rechtzeitig erkennen kann. Die automatische Überwachung durch laufende Messung der Temperaturen in Verdichtern ist ungenau und nicht verlässlich, so dass sich auch diese Methode nicht durchgesetzt hat. Da Brüche von Plattenteilen der Ventile zu einer Änderung des Betriebsgeräusches führen, wurde eine   automatische Überwa-   chung auch schon durch die Messung des Betriebsgeräusches des Verdichters mittels auf den Körperschall ansprechender Sensoren versucht. 
 EMI2.1 
 
In einer bekannten Einrichtung, die das Betriebsge-   räusch   überwacht, sind auf Körperschall ansprechende Sensoren,   z. B.

   Beschleunigungsaufnehmer, Schall-oder   Ultraschallmikrophone, Bewegungsaufnehmer   u. dgl., auf   das Ventilgehäuse aufgesetzt, die Schalländerungen anzeigen und damit 
 EMI2.2 
 auf Ventilplattenbrüche aufmerksam machen sollen. Es hat aber auch diese Überwachung der Betriebsgeräusche nicht zum Erfolg geführt. Aufgrund der nicht zu vermeidenden Überlagerung der Betriebsgeräusche aller Ventile des Verdichters, sowohl der Saugventile als auch der Druckventile, kann im Fehlerfall nicht eindeutig festgestellt werden, welches Ventil 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 beschädigt ist. Um diesen Mangel auszuschalten, wurde ver- sucht, die Sensoren im Ventilgehäuse selbst unmittelbar auf den Ventilen anzuordnen. Dadurch können zwar die Betriebsge- räusche direkt aufgenommen und den einzelnen Ventilen zuge- ordnet werden.

   Aufgrund der ungünstigen Umfeldbedingungen im
Inneren des Ventilgehäuses hat sich aber auch diese Anordnung als praktisch nicht durchführbar erwiesen. Einerseits herr- schen in den Kammern der Ventilgehäuse verhältnismässig hohe
Temperaturen und oft werden auch aggressive Gase gefördert. 



   Die Sensoren und insbesondere die notwendigen Signalleitungen derselben, die gasdicht aus dem Ventilgehäuse herausgeführt werden müssen, sind den dadurch bedingten mechanischen, thermischen und chemischen Beanspruchungen nicht gewachsen. 



   Erhebliche Beanspruchungen der Signalleitungen werden auch durch die auftretenden Vibrationen verursacht. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bisher bekannten Einrichtungen, die die Kompressorventile durch
Aufnehmen der Betriebsgeräusche überwachen, so zu verbessern, dass die Betriebsgeräusche der einzelnen Ventile sicher entkoppelt werden können, ohne dass die Sensoren und ihre
Signalleitungen im Inneren des Ventilgehäuses angeordnet und   ;,. -    dort den herrschenden nachteiligen Beanspruchungen ausgesetzt sein müssen. t
Die erfindungsgemässe Einrichtung ist dadurch gekenn- zeichnet, dass die zu überwachenden Ventile mit einem aus festem Werkstoff bestehenden Leitkörper für den Körperschall 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 formschlüssig verbunden sind, der durch das Ventilgehäuse elastisch abgedichtet herausgeführt ist und mit dem der
Sensor in starrer Verbindung steht.

   Durch diese einfache, ohne grösseren technischen Aufwand durchführbare Massnahme kann der Körperschall der einzelnen Ventile getrennt voneinander aufgenommen werden, ohne dass es dazu erforderlich ist, die
Sensoren im Inneren der Ventilgehäuse anzuordnen und An- schlusskabel als Signalleitungen herauszuführen. Die Sensoren sind von aussen leicht zugänglich, können einfach montiert und gewartet sowie auch wahlweise ausgetauscht werden, so dass es nicht unbedingt erforderlich ist, alle Leitkörper dauernd mit
Sensoren bestückt zu halten. Es genügt in vielen Fällen, die
Sensoren in bestimmten Zeitabständen aufzusetzen und die Ventile zu überprüfen. Dadurch sind für die Überwachung entsprechend weniger Sensoren erforderlich.

   Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass das Übertragungsverhalten des erfindungsgemäss vorgesehenen Leitkörpers leicht berechenbar und vom jeweiligen Ventilgehäuse unabhängig ist. 



   Dadurch werden stets verlässliche Messergebnisse erhalten. Wenn
Ultraschallsensoren eingesetzt werden, können aufgrund der
Genauigkeit der Überwachung auch Risse in den Plattenteilen der Ventile festgestellt werden. Die Auswertung des durch die 
 EMI4.1 
 Sensoren aufgenommen Körperschalls erfolgt mit Hilfe einer elektronischen Einrichtung an sich bekannter Bauart, die den jeweiligen Anforderungen angepasst ist. 



   Der erfindungsgemäss vorgesehene Leitkörper kann am Ventil, insbesondere am Ventilsitz, am Fänger oder an einer 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 diese verbindenden Schraube, befestigt,   z. B.   angeschraubt, angeklebt oder angeschweisst sein, oder aber aus einem Fortsatz bestehen, der mit einem dieser   Ventilteile   einstückig hergestellt ist. Oft reicht es aber auch aus, wenn der Leitkörper lediglich fest auf das Ventil aufgepresst ist. Damit wird eine individuelle Aufnahme des Körperschalls des betreffenden Ventils ohne schädliche Beeinflussung durch die Geräusche der anderen Ventile sichergestellt. 



   Eine einfache Ausführung der Erfindung besteht darin, dass der Leitkörper stabförmig ausgebildet ist, das Ventilgehäuse,   z. B.   einen Deckel, geradlinig durchsetzt und gegen das Gehäuse oder den Deckel durch einen Dichtring abgedichtet ist. Der Körperschall wird durch den starren Leitkörper aus dem Ventilgehäuse weitgehend störungsfrei herausgeführt. Der Sensor,   z. B.   ein Beschleunigungsaufnehmer, ein Schall- oder   Ultraschallmikrophon   oder ein Bewegungsaufnebmer, kann auf das aussenliegende Ende des Leitkörpers aufgesetzt,   z. B.   aufgeschraubt oder aufgeklebt werden. 



   Bei einer Variante der erfindungsgemässen Einrichtung durchsetzt der Leitkörper eine Membrane und ist an dieser   gasdicht, z. B. mittels Schraubenmuttern,   befestigt, wobei die Membrane eine Öffnung des Ventilgehäuses oder des Deckels überspannt und mit ihrem Rand dort gasdicht eingespannt ist. 



  Die Membrane ermöglicht eine störungsfreie Übertragung des vom Ventil erzeugten Körperschalls und sorgt zugleich für eine einwandfreie Abdichtung des Ventilgehäuses nach aussen. 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 



   Nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung durchsetzt der Leitkörper einen Faltenbalg, der an einem Ende mit dem Leitkörper gasdicht verschraubt, verklebt oder verschweisst und an seinem anderen Ende zu einem Flansch erweitert ist, der am Ventilgehäuse oder an dessen Deckel gasdicht befestigt ist. Auch der Faltenbalg dichtet die
Durchführung des Leitkörpers durch das Ventilgehäuse nach aussen einwandfrei ab, ohne die Übertragung des Körperschalls zu beeinträchtigen. Gegenüber der durch eine Membrane abge- dichteten Durchführung vergrössert der Faltenbalg die Bewe- gungsfreiheit des Leitkörpers. noch weiter und schaltet störenden Körperschall, der durch das Ventilgehäuse übertra- gen wird, praktisch zur Gänze aus. 



   Eine weitere Variante der Erfindung besteht darin, dass der Leitkörper ein Zwischenstück gasdicht durchsetzt, das seinerseits unter Zwischenschaltung einer Dichtung am Ven- tilgehäuse oder an dessen Deckel befestigt,   z. B.   mittels eines Flanschringes um eine vom Leitkörper durchsetzte Öffnung des Ventilgehäuses oder dessen Deckels herum ange- schraubt ist. Diese Ausbildung gibt die Möglichkeit, ohne Änderungen des Ventilgehäuses oder des Gehäusedeckels selbst    < :, --   
Leitkörper unterschiedlichen Durchmessers einbauen zu können. 



   Auch wird die Montage des Leitkörpers und die gegenseitige
Zentrierung der Bauteile durch diese Ausführung erleichtert. 



   Die Genauigkeit der Schallaufnahme kann nach einem weiteren Merkmal der Erfindung dadurch verbessert werden, dass 

 <Desc/Clms Page number 7> 

 der Leitkörper eine nach aussen offene, gegen den Innenraum des Ventilgehäuses abgeschlossene Ausnehmung aufweist, in die der Sensor eingesetzt ist. Der Übertragungsweg des Körper- schalls im Leitkörper wird durch diese Ausbildung wesentlich verkleinert. Ausserdem ist der Sensor in der Ausnehmung des
Leitkörpers geschützt angeordnet und trotzdem von aussen zugänglich, so dass für die Signalleitung keine Gehäusedurch- führung erforderlich ist. Um die grösstmögliche Wirkung zu erreichen, kann sich dabei die Ausnehmung bis in die Nähe des
Ventils erstrecken und der Sensor am unteren Ende der
Ausnehmung angeordnet sein. 



   Wenn im Betrieb höhere Temperaturen auftreten, ist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass der
Leitkörper, zumindest im Bereich, in dem der Sensor ange- ordnet ist, mit einer Kühleinrichtung,   z. B.   mit Kanälen für ein Kühlmittel, ausgestattet ist. Der Leitkörper kann auf diese Weise durch Hindurchführen eines geeigneten flüssigen oder auch gasförmigen Kühlmittels stets auf einer Temperatur gehalten werden, die vom Sensor ohne Beschädigung vertragen wird. 



    #- -   
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen, die in den, Zeichnungen dargestellt sind. Die   Fig. l   bis 3 zeigen jeweils einen axialen Mittelschnitt durch drei Ausführung- varianten eines Ventilgehäuses eines Kompressors mit einer 
 EMI7.1 
 

 <Desc/Clms Page number 8> 

 sind zwei weitere Varianten der Überwachungseinrichtung, gleichfalls im axialen Mittelschnitt dargestellt. 



   In den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 1 bis 3 ist das Ventilgehäuse mit 1 bezeichnet. Es ist unvollständig dargestellt und von einem Gaskanal 2 durchsetzt. Im unteren
Teil ist ein Ventilnest 3 vorgesehen, in das ein Ventil 4 eingesetzt ist. Der obere Teil des Ventilgehäuses 1 ist mit einer Öffnung versehen, die durch einen Deckel 5 abgeschlos- sen ist. Durch Schrauben 6, die in den Deckel 5 eingeschraubt sind, ist das Ventil 4 über eine Laterne 7 auf einem Absatz 8 des Ventilnestes 3 festgespannt. Der Deckel 5 ist mit Hilfe von Schraubenbolzen 9 am Ventilgehäuse 1 befestigt. Die
Abdichtung erfolgt mit Hilfe jeweils eines Dichtringes 10. 



   Das Ventil 4 ist in Seitenansicht dargestellt. Es besteht aus einem-Ventilsitz 11, der an seinem Rand durch die
Laterne 7 auf dem Absatz 8 festgespannt ist, aus einem Fänger
12 und aus Plattenteilen 13. Mit einer Mittelschraube 14 sind die einzelnen Ventilteile zusammengehalten.. In den Ausfüh- rungsbeispielen nach den Fig. 1 und 2 handelt es sich beim
Ventil 4 um ein Druckventil, das in der beschriebenen Weise in den Verdichter eingebaut ist. In Fig. 3 ist ein Saugventil dargestellt. Mit der erfindungsgemässen Überwachungsein- 
 EMI8.1 
 Bedeutung ist, auf welche Weise das Ventil in den Verdichter eingebaut und in diesem befestigt ist. 

 <Desc/Clms Page number 9> 

 



   Für die Überwachung des Ventiles 4 ist in allen
Ausführungsbeispielen   eine Überwachungseinrichtung   vorgese- hen, die einen Leitkörper 15 aufweist. Dieser dient zum Übertragen des vom Ventil erzeugten Körperschalls und besteht aus festem Werkstoff. Er ist durch den Deckel 5 des Ventil- gehäuses 1 elastisch abgedichtet herausgeführt und steht mit einem Sensor 16 in starrer Verbindung. Von diesem führt eine
Signalleitung 17 zu einem zweckmässig elektronischen Auswer- tegerät, das in den Zeichnungen nicht dargestellt und auch nicht näher beschrieben ist. 



   Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist der Leitkörper
15   stabförmig ausgebildet.   Sein unteres Ende ist mit Hilfe eines Gewindes 18 in das obere Ende der Mittelschraube 14 eingeschraubt, so dass eine starre Verbindung ohne elastisches
Zwischenglied entsteht. Der Leitkörper 15 ist durch den
Deckel 5 geradlinig herausgeführt und mit Hilfe eines 0-
Ringes 19 abgedichtet, wobei axiale Vibrationsbewegungen aufgrund der Elastizität des O-Ringes ohne Beeinträchtigung durch den Deckel 5 und   das Ventilgehäuse l an'den   Sensor 16 übertragen werden, der auf das aussenliegende Ende des Leit- körpers 15 aufgesetzt, z. B. aufgeklebt oder aufgeschraubt   -   ist. 



     Der   Leitkörper 15 nimmt den vom Ventil 4 während des
Betriebes erzeugten Körperschall unmittelbar auf und über- 
 EMI9.1 
 

 <Desc/Clms Page number 10> 

 
Signalleitung 17 an ein Auswertegerät weitergeleitet wird.
Wenn während des Betriebes Plattenteile 13 des Ventils 4 brechen oder beschädigt werden,   z. B.   durch Sprunge, ändert sich das Betriebsgeräusch des Ventils 4. Diese Änderungen werden durch die beschriebene Anordnung unter Ausschaltung von über das Ventilgehäuse 1 übertragenen   Storungsgeräuschen   unmittelbar an das Auswertegerät weitergegeben, so dass auftretende Fehler nicht nur deutlich erkannt, sondern auch eindeutig dem betreffenden Ventil zugeordnet werden können. 



   Die Ausführung nach Fig. 2 unterscheidet sich von der
Anordnung nach Fig. 1 lediglich dadurch, dass die Durchführung für den Leitkörper 15 durch den Deckel 5 des Ventilgehäuses 1 aus einer verhältnismässig grossen Öffnung 20 im Deckel 5 besteht, die durch eine Membrane 21 abgeschlossen ist. Die
Membrane 21 ist durch einen Ring 22 mit Hilfe von Schrauben
23 mit ihrem Aussenrand am Deckel 5 festgespannt. Der auch hier stabförmig ausgebildete Leitkörper 15 durchsetzt die
Membrane 21 und spannt diese mit Hilfe von zwei Schrauben- muttern 24-und 25 gasdicht ein.

   Diese Anordnung hat den
Vorzug, dass Leitkörper 15 mit verschiedenen Durchmessern montiert werden können, ohne dass der Deckel 5 geändert werden 
 EMI10.1 
 
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ist das in das Ventilnest 3 eingesetzte Ventil ein Saugventil, dessen Ventilsitz 11 durch die Laterne 7 auf den Absatz 8 des 

 <Desc/Clms Page number 11> 

 
Ventilgehäuses 1 gedrückt wird. Der Leitkörper 15 ist bei diesem Ausführungsbeispiel an einer exzentrisch von der
Mittelschraube 14 liegenden Stelle mit Hilfe des Gewindes 18 unmittelbar in den Ventilsitz 11 eingeschraubt. Anschliessend ist der Leitkörper 15 geradlinig durch eine Öffnung 20 des
Deckels 5 nach aussen geführt. Am aussenliegenden Ende ist der
Sensor 16 mit der Signalleitung 17 auf den Leitkörper 15 aufgesetzt.

   Die Abdichtung im Deckel 5 erfolgt bei diesem
Ausführungsbeispiel durch einen Faltenbalg 26, der an einem
Ende am Leitkörper 15 befestigt ist und am anderen Ende zu einem Flansch 27 erweitert ist, der durch Schrauben 28 unter
Zwischenschaltung einer Dichtung 29 auf dem Deckel 5 festge- schraubt ist. Die Übertragung des Körperschalls des Ventils 4 erfolgt hier unmittelbar vom Ventilsitz 11 aus ohne Zwischenschaltung der Mittelschraube 14 auf den Leitkörper 15 und von diesem auf den Sensor 16. 
 EMI11.1 
 
In Fig. 4 ist eine Variante der Erfindung gezeigt, bei der der Leitkörper 15 mit einer Kühleinrichtung versehen ist. Im Leitkörper 15 sind Kanäle 30   vorgesehen, - durch   die ein Kühlmittel,   z. B.   in Richtung der eingezeichneten Pfeile, hindurchgefördert werden kann.

   Dadurch wird verhindert, dass 
 EMI11.2 
 der Sensor 16 oder ein gegebenenfalls zu seiner Befestigung verwendeter Kleber durch allenfalls im Ventilbereich herrschende höhere Temperaturen beeinträchtigt wird. Die Übertragung des Körperschalls durch den geradlinig verlaufenden Leitkörper 15 bleibt jedoch ungestört erhalten. Der Leitkörper 15 ist auch bei diesem Ausführungsbeispiel auf die nur 

 <Desc/Clms Page number 12> 

 teilweise dargestellte Mittelschraube 14 aufgeschraubt und mit Hilfe eines O-Ringes 19 nach aussen abgedichtet. Der O-Ring 19 ist jedoch in einem Zwischenstück 31 angeordnet, das unter Zwischenlage einer Dichtung 32 durch einen Flanschring 33 mit Hilfe von Schrauben 34 am Deckel 5 des Ventilgehäuses befestigt ist. 



   Fig. 5 zeigt schliesslich eine Ausführungsform, bei der der den Deckel 5 des Ventilgehäuses durchsetzende Leitkörper 15 mit einer Ausnehmung 35 versehen ist, in der der Sensor 16 angeordnet ist. Die Ausnehmung 35 ist nach aussen offen ausgebildet und reicht bis in die Nähe des unteren Endes des Leitkörpers 15, wo dieser auf die Mittelschraube 14 aufgeschraubt ist. Der Sensor 16 ist auf dem Boden der Ausnehmung 35 befestigt und die Signalleitung 17 ist durch das aussen offene Ende der Ausnehmung 35 herausgeführt. Die Abdichtung im Deckel 5 erfolgt auch hier durch einen O-Ring 19. Bei dieser Ausführung ist der Sensor 16 geschützt im Inneren der Ausnehmung 35 und ausserdem in   unmittelbarer   Nähe des zu überwachenden Ventils angeordnet.

   Die Übertragungswege für den Körperschall sind daher klein, so   dass-der   Sensor 16 entsprechend empfindlich reagiert und Störeinflüsse praktisch zur Gänze ausgeschaltet werden. Auch bei dieser Ausführung kann eine Kühlung für den Leitkörper notwendig sein, um eine zu grosse thermische Beanspruchung des versenkt angeordneten Sensors 16 zu vermeiden.

Claims (9)

  1. EMI13.1 EMI13.2 einem abgeschlossenen Gehäuse, z. B. in einem Zylinderkopf, von aussen unzugänglich angeordnet sind, wobei zum Aufnehmen des Betriebsgeräusches der Ventile wenigstens ein Sensor vorgesehen ist, der den Körperschall misst, dadurch EMI13.3 einem aus festem Werkstoff bestehenden Leitkörper (15) für den Körperschall formschlüssig verbunden sind, der durch das Ventilgehäuse (10) elastisch abgedichtet herausgeführt ist und mit dem der Sensor. (16) in starrer Verbindung steht.
  2. : 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Leitkörper (15) am Ventil (4), insbesondere am Ven- tilsitz (11), am Fänger (12) oder an einer diese verbin- denden Schraube (14), befestigt, z. B. angeschraubt, angeklebt oder angeschweisst ist, oder aber aus einem Fortsatz besteht, der mit einem dieser Ventilteile (11, 12, 14) einstückig hergestellt ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich- net, dass der Leitkörper (15) stabförmig ausgebildet ist, dasVentilgehäuse (l), z. B. einen Deckel (5), geradlinig durchsetzt und gegen das Gehäuse (1) oder den Deckel (5) durch einen Dichtring (19) abgedichtet ist. <Desc/Clms Page number 14>
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich- net, dass der Leitkörper (15) eine Membrane (21) durchsetzt und an dieser gasdicht, z. B. mittels Schraubenmuttern (24, 25), befestigt ist, und dass die Membrane (21) eine Öffnung (20) des Ventilgehäuses (1) oder des Deckels (4) überspannt und mit ihrem Rand dort gasdicht eingespannt ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich- net, dass der Leitkörper (15) einen Faltenbalg (26) durch- setzt, der an einem Ende mit dem Leitkörper (15) gasdicht verschraubt, verklebt oder verschweisst und an seinem anderen Ende zu einem Flansch (27) erweitert ist, der am Ventilgehäuse (1) oder an dessen Deckel (4) gasdicht befestigt ist.
  6. 6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Leitkörper (15) ein Zwischenstück (31) gasdicht durchsetzt, das seinerseits unter Zwischen- lage einer Dichtung (32) am Ventilgehäuse (1) oder an dessen Deckel (5) befestigt, z. B. mittels'eines Flansch- ringes (33) um eine vom Leitkörper (15) durchsetzte EMI14.1 Öffnung (36) des Ventilgehäuses (1) oder dessen Deckels (5) herum angeschraubt ist.
  7. 7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch EMI14.2 <Desc/Clms Page number 15> (}5)abgeschlossene Ausnehmung (35) aufweist, in die der Sensor (16) eingesetzt ist.
  8. 8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (35) sich bis in die Nähe des Ventils erstreckt und der Sensor (16) am unteren Ende der Ausnehmung (35) angeordnet ist.
  9. 9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Leitkörper (15), zumindest im Bereich, in dem der Sensor (16) angeordnet ist, mit einer Kühleinrichtung, z. B. mit Kanälen (30) für ein Kühlmittel, versehen ist.
AT802294U 1988-06-17 1988-06-17 Einrichtung zum überwachen von kompressorventilen AT14U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT802294U AT14U1 (de) 1988-06-17 1988-06-17 Einrichtung zum überwachen von kompressorventilen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT802294U AT14U1 (de) 1988-06-17 1988-06-17 Einrichtung zum überwachen von kompressorventilen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT14U1 true AT14U1 (de) 1994-09-26

Family

ID=3685105

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT802294U AT14U1 (de) 1988-06-17 1988-06-17 Einrichtung zum überwachen von kompressorventilen

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT14U1 (de)

Citations (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2520719B1 (de) * 1975-05-09 1976-07-08 Siemens Ag Vorrichtung zum Pruefen von Wellenlagern in einer Hochvakuumkammer
US4038866A (en) * 1976-08-13 1977-08-02 Johnson John F Electronic probe for sensing and reproducing the sound of mechanical movement
JPS5385474A (en) * 1977-01-07 1978-07-27 Hitachi Ltd Turbine shaft vibration detecting probe
SU675204A1 (en) * 1976-11-16 1979-07-25 Le T I Kholodilnoi Prom Method of detecting breakage of piston machine automatic valve
DE2916490A1 (de) * 1979-03-27 1980-11-20 Burckhardt Ag Maschf Vorrichtung zum ueberwachen des betriebsverhaltens der ventile eines kolbenkompressors
JPS5873824A (ja) * 1981-10-28 1983-05-04 Honda Motor Co Ltd エンジンにおけるノツキング検出装置
EP0094155A1 (de) * 1982-04-26 1983-11-16 Tecalemit Electronics Limited Schwingungssensor
DE2520415C2 (de) * 1975-05-07 1984-10-11 Kraftwerk Union AG, 4330 Mülheim Auswechselbarer Meßwertaufnehmer
DD238447A1 (de) * 1985-06-17 1986-08-20 Energiewerke Nord Gmbh Anordnung zur akustischen kontrolle von anlagenteilen
JPS62153583A (ja) * 1985-12-27 1987-07-08 Kyodo Gijutsu Center:Kk レシプロ形コンプレツサの異常検出方法及び装置

Patent Citations (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2520415C2 (de) * 1975-05-07 1984-10-11 Kraftwerk Union AG, 4330 Mülheim Auswechselbarer Meßwertaufnehmer
DE2520719B1 (de) * 1975-05-09 1976-07-08 Siemens Ag Vorrichtung zum Pruefen von Wellenlagern in einer Hochvakuumkammer
US4038866A (en) * 1976-08-13 1977-08-02 Johnson John F Electronic probe for sensing and reproducing the sound of mechanical movement
SU675204A1 (en) * 1976-11-16 1979-07-25 Le T I Kholodilnoi Prom Method of detecting breakage of piston machine automatic valve
JPS5385474A (en) * 1977-01-07 1978-07-27 Hitachi Ltd Turbine shaft vibration detecting probe
DE2916490A1 (de) * 1979-03-27 1980-11-20 Burckhardt Ag Maschf Vorrichtung zum ueberwachen des betriebsverhaltens der ventile eines kolbenkompressors
JPS5873824A (ja) * 1981-10-28 1983-05-04 Honda Motor Co Ltd エンジンにおけるノツキング検出装置
EP0094155A1 (de) * 1982-04-26 1983-11-16 Tecalemit Electronics Limited Schwingungssensor
DD238447A1 (de) * 1985-06-17 1986-08-20 Energiewerke Nord Gmbh Anordnung zur akustischen kontrolle von anlagenteilen
JPS62153583A (ja) * 1985-12-27 1987-07-08 Kyodo Gijutsu Center:Kk レシプロ形コンプレツサの異常検出方法及び装置

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0595072B2 (de) Umlenkmessrolle
DE19723207C2 (de) Stellgerät
DE60224978T2 (de) Vorrichtung und verfahren zur online-erkennung von leckenden ventilen
EP2024710B1 (de) Membranschutz für einen sensor mit einer membrane und sensor mit membrane und membranschutz
DE4326343A1 (de) Diganose-System für Regel- und Absperrarmaturen
DE2649358A1 (de) Einrichtung zur erfassung des innendruckes in einem drucksystem
DE2916490C2 (de) Vorrichtung zum Überwachen des Betriebsverhaltens der Ventile eines Kolbenkompressors
EP0034644A2 (de) Druckgasanschluss bei Staubgasfiltern
DE2337465C2 (de) Flüssigkeitszähler
EP0117398B1 (de) Vorrichtung zur Messung der Temperatur in einem mit Staub beladenen Gasstrom
AT524217B1 (de) Befestigungsmittel mit einem verschleissindikator
EP3906392B1 (de) Positionsbestimmung in einem hochdruckraum
DE102007058251A1 (de) Vorrichtung zum Ansteuern eines Prozessventils für den Einsatz in der Lebensmitteltechnik
DE102006022979A1 (de) Sondeneinrichtung zur Messung von Prozessgrößen, insbesondere Schubstangenarmatur
AT14U1 (de) Einrichtung zum überwachen von kompressorventilen
EP3787768A1 (de) Durchfluss-anzeige an membranplatten in filterpressen
DE102005060674C5 (de) Positionssensor in Stabbauweise sowie Verfahren zum Austausch
EP3851713B1 (de) System zur zustandsueberwachung
DE19611664A1 (de) Ventil
DE102005052385A1 (de) Druckminderer
AT344459B (de) Einrichtung zur erfassung des innendruckes in einem drucksystem
DE19855569A1 (de) Ventil, insbesondere für nahrungsmittelverarbeitende und kosmetische Anlagen
DE102020122652A1 (de) Druckgasfilter mit Durchgangsöffnung im Gehäusekopf
DE69307756T2 (de) Hahn
EP2118545B1 (de) Vorrichtung zur überwachung eines hermetisch dichten ventilinnenraums

Legal Events

Date Code Title Description
MN9K Cancelled due to lapse of time