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Düse für Strahlapparate.
Bei Strahlapparaten sind die den Förderstrahl bildenden und führenden Düsen einem gewissen Verschleiss ausgesetzt, weil die Strahlmedien-Dampf und Wasser-scheuernd auf die den Arbeits- strahl führenden Düsenwände wirken. Auch die von Dampf und Wasser mitgeführten festen Unreinigkeiten, wie Kesselsteinteilchen, Sand usw. führen zu Verletzungen der Düsenwände, scheuern diese aus und verkürzen die Lebensdauer der Düsen. Namentlich jene Stellen, an welchen die Wasserteilchen mit hoher Geschwindigkeit anprallen, sind einem erhöhten Verschleiss ausgesetzt. Diese Düsenteile müssen des öfteren durch neue ersetzt werden.
Die nachbeschriebene Erfindung hat den Zweck, durch eine gewisse Formgebung besonders dem Verschleiss ausgesetzte Düsenteile so auszubilden, dass sie in zwei verschiedenen Einbauarten Verwendung finden können und bei jeder Einbauart andere Flächen dem Strahlmedium als Arbeitsflächen bieten, wodurch die Lebensdauer dieser Düsen z. B. auf die doppelte Betriebszeit als bisher erhöht werden kann. Nach Abnutzung der einen Arbeitsfläche wird eine zweite, an der Düse vorgesehene und in der bisherigen Einbaulage nicht benutzte, gleichartige Fläche durch blosse Änderung des Einbaues der Düse an die Stelle der bereits abgenutzten Fläche gebracht und in Verwendung genommen.
Erfindungsgemäss wird dieser Zweck durch eine vollkommen symmetrische Ausbildung der Düse zu einer zur Strahlrichtung senkrechten Ebene erreicht.
Es kommt also an der Düse die zur Führung des Arbeitsstrahles bestimmte Fläche doppelt vor.
Zweckmässig ist es nun, die für die Arbeitsstrahlführung bei der gewählten Einbauart gerade nicht benutzte Fläche geschützt in einem Hohlraum des Düsenhalters oder eines andern Injektorteiles anzuordnen, so dass einer Verletzung oder Abnutzung dieser Fläche beispielsweise beim Ein-und Ausbau des Düseneinsatzes oder durch stark bewegte Teilchen des Mediums während des Betriebes vorgebeugt ist.
In der Fig. 1 ist eine mit erfindungsgemässen Düsenteilen versehene Dampfstrahlpumpe dargestellt.
In die Dampfstrahlpumpe tritt in das Gehäuse 1 bei 2 der Dampf ein, während 3 den Wassereintritt bedeutet, der über einen Hahn 4 zum Düsensystem führt. Der Kesseldampf aus 2 strömt durch
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auf diese Fläche aufprallen und auch die mitgeführten Unreinigkeiten diese Fläche stark beanspruchen.
Erfindungsgemäss ist nun die Hauptdampfdüse 5, wie in der Fig. 2 vergrössert herausgezeichnet, als vollkommen symmetrische Körper ausgebildet. Die Symmetrieebene S-S steht senkrecht zur Düsenachse. Es ist also am Düsenkörper eine der Fläche 10 gleiche, aber zu ihr symmetrisch gelegene Fläche 10'vorhanden.
In der einen Einbauart, die die Fig. 1 zeigt, ist die Fläche 10 die gerade arbeitende Fläche, während die Fläche 10'vom Düsenhalter umhüllt und so gegen Verletzungen beim Montieren oder durch stark bewegte Teilchen des Mediums geschützt in der Vorkammer vor der Ringdüse 7 liegt. Nach Abnutzung der Fläche 10 kann die Düse, in die zur Ebene 8-8 symmetrische Lage um 1800 geschwenkt, wieder eingebaut werden, so dass die noch nicht abgenutzte Fläche M' nun zur Arbeitsfläche wird und
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über eine Zeit weiter benutzungsfähig bleibt, die gleich ist der, welche von der ersten Inbetriebnahme der Düse 5 bis zum Unbrauchbarwerden ihrer Fläche 10 verstreichen musste.
Eine ganz gleiche Ausbildung ist für den Düsenteil11 möglich, der den engsten Durehtritts- querschnitt 13 des Düsensystems enthält. Der DÜsenteil11, in der Fig. 3 grösser herausgezeiehnet, ist ebenfalls vollkommen symmetrisch zur Symmetrieebene 8'-8'ausgebildet. Bei dieser Düse sind es die inneren Flächen 12, 12', welche durch verschiedenen Einbau abwechselnd an dieselbe der Abnutzung unterworfene Stelle gebracht werden können. Diese Stelle ist die vom Strahl zuerst getroffene, also den Strahl zur engsten Stelle 13 leitende Fläche 12 bei der Einbauart nach Fig. 1, während die Fläche 12' bei dieser Einbauart erfahrungsgemäss der Abnutzung nicht unterworfen ist.
Es ist dies ganz erklärlich, denn von ihr sucht sich ja der Strahl eher abzulösen, während an die Fläche 12 die ankommenden Strahlteile mit grosser Geschwindigkeit ständig anprallen. Ist die Fläche 12 abgenutzt, so wird die Düse 11 um 180 um die Symmetrieebene 8'-8'geschwenkt, wieder eingebaut, so dass nun die Fläche 12' in jene Lage gelangt, welche die Fläche 12 in der Fig. 1 einnimmt.
Die Düsen 5 und 11 bleiben also in ihrer symmetrischen Ausbildung ohne Nacharbeit oder Neuersatz durch blosse Änderung ihres Einbaues über die doppelte Betriebszeit verwendbar gegenüber den bisher gebräuchlichen Düsen, welche die der Abnutzung unterworfenen Flächen nur einfach aufweisen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Düse für Strahlapparate, gekennzeichnet durch eine vollkommen symmetrische Ausbildung derselben bezüglich einer zur Strahlrichtung senkrechten Ebene, wodurch sie aus der zunächst gewählten Einbaulage nach Abnutzung ihrer in dieser Lage dem Verschleiss ausgesetzten Flächen um 180 geschwenkt und wieder eingebaut, dem Strahlmedium die den abgenutzten Flächen symmetrischen, aber unabgenutzten Flächen bietet und so die doppelte Betriebszeit hindurch verwendungsfähig bleibt.
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Nozzle for blasting machines.
In blasting devices, the nozzles that form and guide the conveying jet are exposed to a certain amount of wear, because the blasting media, steam and water, have an abrasive effect on the nozzle walls that guide the working jet. The solid impurities carried by steam and water, such as scale particles, sand etc., also damage the nozzle walls, wear them out and shorten the life of the nozzles. In particular, those points where the water particles collide at high speed are exposed to increased wear. These nozzle parts often have to be replaced with new ones.
The purpose of the invention described below is to design nozzle parts that are particularly exposed to wear through a certain shape so that they can be used in two different types of installation and offer different surfaces to the blasting medium as work surfaces for each type of installation, whereby the life of these nozzles z. B. can be increased to twice the operating time than before. After one working surface has been worn down, a second, similar surface, provided on the nozzle and not used in the previous installation position, is replaced by a simple change in the installation of the nozzle in place of the already worn surface and used.
According to the invention, this purpose is achieved by a completely symmetrical design of the nozzle to a plane perpendicular to the jet direction.
The area intended for guiding the working jet occurs twice on the nozzle.
It is now expedient to arrange the area that is currently not used for the working jet guidance in the selected installation type in a protected manner in a cavity in the nozzle holder or another injector part, so that damage or wear and tear of this area, for example when installing and removing the nozzle insert or due to strongly moving particles of the medium is prevented during operation.
1 shows a steam jet pump provided with nozzle parts according to the invention.
In the steam jet pump, the steam enters the housing 1 at 2, while 3 means the water inlet, which leads via a tap 4 to the nozzle system. The boiler steam from 2 flows through
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impact on this surface and the impurities carried along place heavy demands on this surface.
According to the invention, the main steam nozzle 5, as shown enlarged in FIG. 2, is designed as a completely symmetrical body. The plane of symmetry S-S is perpendicular to the nozzle axis. On the nozzle body there is therefore a surface 10 ′ which is the same as the surface 10 but is located symmetrically to it.
In one type of installation, which is shown in FIG. 1, the surface 10 is the surface that is currently working, while the surface 10 ′ is enveloped by the nozzle holder and thus protected against injuries during assembly or by strongly moving particles of the medium in the antechamber in front of the annular nozzle 7 lies. After the surface 10 has been worn down, the nozzle, pivoted through 1800 to the position symmetrical to the plane 8-8, can be reinstalled so that the not yet worn surface M 'now becomes the work surface and
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remains usable for a period of time which is the same as that which had to elapse from the initial start-up of the nozzle 5 until its surface 10 became unusable.
A completely identical design is possible for the nozzle part 11 which contains the narrowest passage cross section 13 of the nozzle system. The nozzle part 11, shown larger in FIG. 3, is also designed to be completely symmetrical to the plane of symmetry 8'-8 '. In the case of this nozzle, it is the inner surfaces 12, 12 'which, by different installation, can be brought alternately to the same place subject to wear. This point is the surface 12 hit by the beam first, that is, the surface 12 which conducts the beam to the narrowest point 13 in the installation type according to FIG. 1, while experience has shown that surface 12 'is not subject to wear in this installation type.
This is quite understandable, because the jet tends to detach itself from it, while the incoming jet parts constantly hit the surface 12 at great speed. If the surface 12 is worn out, the nozzle 11 is pivoted 180 about the plane of symmetry 8'-8 'and reinstalled, so that the surface 12' now moves into the position which the surface 12 in FIG. 1 assumes.
The nozzles 5 and 11 remain usable in their symmetrical design without reworking or new replacement by simply changing their installation over twice the operating time compared to the previously common nozzles, which only have the surfaces subject to wear and tear.
PATENT CLAIMS:
1. Nozzle for blasting devices, characterized by a completely symmetrical design of the same with respect to a plane perpendicular to the jet direction, whereby it is pivoted from the initially selected installation position after wear of its surfaces exposed to wear in this position by 180 and reinstalled, the blasting medium the worn surfaces offers symmetrical, but unused surfaces and thus remains usable for twice the operating time.