AT150506B - Vorrichtung zum Einschellen der Augenfassungen von Gasmasken. - Google Patents

Vorrichtung zum Einschellen der Augenfassungen von Gasmasken.

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AT150506B
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Fritz Nikolaus
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Fritz Nikolaus
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  Vorrichtung zum Einsehellen der Augenfassungen von Gasmasken. 



   Das Einschellen von Augenfassungen in Gasmasken erfolgt in der Weise, dass die Fassungen, in denen das Fenster gasdicht eingesetzt ist, in die entsprechenden Löcher mit aufgebördeltem Rande des Maskenkörpers eingeführt werden. Hierauf wird um diese Aufbördelung des Maskenkörpers (der aus Leder, Gummi, imprägniertem Stoff od. dgl. bestehen kann) ein Metallstreifen, das Schellband, gelegt, das an seinen Enden eingefalzt wird und den Maskenkörper gasdicht an die Augenfassung presst. 



   Ein Querschnitt durch eine eingeschellte Augenfassung veranschaulicht Fig. 5 :   i   ist die Augenfassung mit dem gasdicht eingesetzten Fenster C. Der Maskenkörper L wird durch das Schellband M gasdicht an die Fassung   A   angepresst. 



   Das Anlegen des Schellbandes stiess bisher auf gewisse Schwierigkeiten. Einerseits war es nötig, die Maske umzukrempeln (zu wenden), wodurch der Maskenkörper öfters beschädigt wurde, anderseits wurde durch die in Verwendung stehenden   Anpressvorrichtungen   die Fassung zum Teile deformiert, so dass die Dichtung zwischen Fenster und Fassung beschädigt wurde. Durch diese Mängel war der Prozentsatz der Fehlleistungen beim Einschellen der Augenfassungen ausserordentlich gross. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Satz von Werkzeugen, mit denen es möglich ist, ohne die Maske zu wenden, einen gasdichten Sitz zwischen Maskenkörper und Augenfassung zu erzielen und dabei das Deformieren der Augenfassung zu vermeiden. 



   Eine beispielsweise Ausführungsform dieses Werkzeugsatzes veranschaulichen die Fig. 1, 2 und 3. Fig. 1 zeigt den Spanner. Er besteht aus einem Spannring ST (Metallband, Gliederkette oder   Drahtgeflecht od. dgl. ) annähernd in der Form der Augenfassung und wird um das Schellband, das   gleichfalls der Form der Fassung entsprechend vorgebogen und mit Knickungen für den Falz versehen ist (wie in Fig. 4, M veranschaulicht), geschlungen. Der Spannring ST (Fig. 1) trägt an seinen Enden die Backen B, und   B2, welche durch   einen Kniehebel (durch Spannvorrichtung S und Handhabe   H   veranschaulicht) einander genähert werden können, wodurch das Schellband gleichmässig am gesamten Umfange über die Aufbördelung des Maskenkörpers an die Fassung angepresst werden kann.

   Die Spannvorrichtung S ist in ihrer Länge verstellbar, um die Spannung regeln zu können. Die Handhabe H ist   zweckmässigerweise   gekröpft, um im Innern der hohlen Gasmaske damit hantieren zu können. Die Entfernung zwischen den Backen   Bi   und   B2   wird derart gewählt, dass selbst bei angespanntem Spannringe der Zwischenraum noch gross genug ist, um den bereits vorgeknickten Falz des   Sehell-   bandes M (Fig. 4) zu schliessen. Während des Umspannens mit dem Spanner (Fig. 1) wird die Augenfassung in der Einspannvorrichtung (Fig. 3) festgehalten.

   Diese besteht aus einer Anzahl federnder Pratzen   K   (Stahllamellen), die in der Höhe der Pfeile   V   (mit einem Spannring oder ähnlicher Vorrichtung, die hier nicht eingezeichnet ist) zusammengezogen werden können und die Fassung an dem Umfange halten und gegen den zylindrischen Block Z anpressen, wodurch die Fassung genügend Halt bekommt, um das Umschlingen des Sehellbandes vornehmen zu können, und gleichzeitig gegen Verziehen gesichert wird. 



   Nunmehr wird in den   Hohlraum   der Fassung oberhalb des Fensters das in Fig. 2 veranschaulichte Gegenlager eingelegt. Es besteht aus einem Metallkörper P, der den Hohlraum der Augenfassung genau ausfüllt, und sein Zweck ist der, das Deformieren der Fassung zu verhindern, sogar bei stärkster Umspannung mit dem Spannring. Er trägt einen Handgriff   G   und einen Fixierbügel F, der in die Ausnehmung N   (Fig.   1) des Spannbackens   B2   eingreift und ein Verschieben beim Spannen verhindert. 



  Es erweist sich in der Praxis zweckmässig, den Metallkörper P des Gegenlagers am Umfange etwas 

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 konisch auszubilden, um ein leichteres Einsetzen und Entfernen zu ermöglichen und trotzdem die Gewähr eines guten Sitzes zu haben. 



   Die strichpunktierten Linien in den Fig. 1, 2,3 und 4 bedeuten die jeweilige Ausführung bei ovaler Augenfassung gegenüber der kreisförmigen, die durch eine volle Linie gekennzeichnet ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Einsehellen der Augenfassungen von Gasmasken, dadurch gekennzeichnet, dass ein Spannring (ST) an seinen Enden je einen Backen   . Bi und-B   trägt, welche durch eine Spannvorrichtung einander genähert werden können.

Claims (1)

  1. 2. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass deren Betätigungsgriff (H) aus der Ebene des Spannringes heraussteigt, wodurch deren Handhabung in der Höhlung der Maske vorgenommen werden kann.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gegenlager (P) zügig in das Innere der Augenfassung passt und einen Fixierbügel (F) trägt, der in eine Ausnehmung oder Bohrung (N) eines Spannringbackens eingreift, um den Spannring in der gewünschten Lage festzuhalten.
    4. Einspannvorrichtung für die Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein zylindrischer Block, dessen Leitlinie mit der äusseren Augenfassungsform übereinstimmen, längs des Zylindermantels federnde Pratzen (K, Fig. 3) trägt, welche nach Festspannung in den Wulst zwischen Maskenkörper und Augenfassungsrand eingreifen und die Fassung gegen den Sitz (Z) anpressen. EMI2.1
AT150506D 1935-04-24 1935-04-24 Vorrichtung zum Einschellen der Augenfassungen von Gasmasken. AT150506B (de)

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