AT150546B - Luftreiniger. - Google Patents

Luftreiniger.

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AT150546B
AT150546B AT150546DA AT150546B AT 150546 B AT150546 B AT 150546B AT 150546D A AT150546D A AT 150546DA AT 150546 B AT150546 B AT 150546B
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AT
Austria
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oil
air
air cleaner
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engine
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Ernst Ing Rausch
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Ernst Ing Rausch
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  • Lubrication Details And Ventilation Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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   Die Erfindung bezieht sich auf einen Luftreiniger für Verbrennungsmotoren. Insbesondere für Fahrzeugmotoren sind Luftreiniger von grosser Wichtigkeit, da diese Motoren häufig in einer stauberfüllten Atmosphäre arbeiten müssen und der mit der Luft angesaugte Staub eine   wesentliche Schädigung   des Motors bewirkt. 



   Die Erfindung besteht darin, dass die Reinigung der vom Motor angesaugten Luft durch von dem zur Schmierung des Motors dienenden Öl derart, zweckmässig durch Diffusion benetzte Flächen erfolgt, über welche die Ansaugluft streicht, dass der Ölfilm an diesen Flächen stets erneuert wird. Gemäss der Erfindung erfolgt der Kreislauf des Motoröls durch den Luftreiniger, wobei die Luftreinigungs-   flächen   durch Diffusion von dem kreisenden Öl benetzt und so kontinuierlich erneuert werden. Hiebei ist es leicht möglich, die Anordnung so zu treffen, dass der Luftreiniger von heissem Öl durchflossen wird und dadurch als Vorwärmer für die Ansaugluft und gleichzeitig als Ölkühler wirksam ist.

   Gemäss der Erfindung ist die Anordnung so getroffen, dass die ölbenetzte   Luftreinigungsfläche   durch eine diese Fläche bestreichende Einrichtung gereinigt wird, zweckmässig die   Luftreinigungsfläche   als Rotationsfläche ausgebildet ist, die einer Schaltbewegung ausgesetzt ist, bei welcher sie mit einer die Reinigung   der Fläche bewirkenden Einrichtung (Schaber od. dgl. ) zusammenwirkt.   



   Ein Luftreiniger gemäss der Erfindung hat den Vorteil, dass er auf einfache Art eine stete Feuchthaltung der Luftreinigungsflächen und eine Entfernung des verunreinigten Öls von den Luftreinigungsflächen ermöglicht, also einen stets einwandfreien Zustand der Luftreinigungsflächen gewährleistet. 



  Die erfindungsgemässe Anordnung, bei welcher der Ölkreislauf über den Luftfilter erfolgt, hat noch überdies den Vorteil, dass der gegebenenfalls in das Schmieröl des Motors gelangte Brennstoff (Benzin 
 EMI1.2 
 in den Motor angesaugt wird. Der erfindungsgemässe Luftreiniger bietet also auch den Vorteil, dass das Schmiermittel in seiner   ursprünglichen   Viskosität erhalten bleibt und überdies der aus dem Öl ausgeschiedene Brennstoff wieder im Motor verwertet werden kann. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Fig. 1 zeigt ein Beispiel eines erfindungsgemässen Luftreinigers im   Schrägriss   und die Fig. 2 und 3 im Querschnitt und Längsschnitt. 



   Bei dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung ist der Luftreiniger in den Kreislauf des zur Schmierung des Motors dienenden Öls eingeschaltet, derart, dass das Öl durch einen Rohranschluss 1 in einen Hohlzylinder 2 gelangt, aus welchem es durch einen Rohranschluss 3 wieder zum Motor zurückgeleitet wird. Dieser Hohlzylinder 2 besteht aus einem eine Diffusion des Öls ermöglichenden Material, so dass von dem durch den Innenraum 4 des Hohlzylinders 2 strömenden Öl ein Teil durch die Zylinderwand diffundieren und auf der äusseren Oberfläche des Hohlzylinders einen Ölfilm   5   bilden kann, an welchen die Verunreinigungen der darüber streichenden Luft (Staub u. dgl.) haftenbleiben.

   Das Material, aus welchem der Hohlzylinder 2 besteht, und die Wandstärke dieses Hohlzylinders kann so gewählt sein, dass eine Diffusion des Öls nur unter dem beim Betrieb des Motors auftretenden höheren Öldruck stattfindet, während das bei Stillstand des Motors drucklose Öl durch die Zylinderwand 2 nicht oder fast nicht diffundieren kann, also das zur Bildung des Ölfilms 5 erforderliche Öl durch die Zylinderwand durchgepresst werden muss. 

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   Der mit seiner Aussenfläche als Luftreinigungsfläche wirksame Hohlzylinder 2 ist von einem   Gehäuse 6 derart umgeben, dass ein schmaler ringförmiger   Spalt 7 zwischen der Oberfläche des Zylinders 2 und dem Gehäuse 6 gebildet wird. In diesen Spalt   7-der   in der Zeichnung der Deutlichkeit halber übertrieben gross dargestellt ist-tritt die Luft durch eine mit einem Sieb   8,   zweckmässig einem Grosssieb, verschlossene Öffnung des Gehäuses 6 ein, wobei die Luft durch das Sieb von den groben Verunreinigungen gereinigt werden soll und strömt auf ihrem Weg innerhalb dem Spalt 7 über die von der Aussenwand des Zylinders gebildeten Luftreinigungsflächen bzw.

   den an diesen gebildeten Ölfilm   5,   an welchem die Verunreinigungen der Luft haftenbleiben, so dass die Luft bei 9 gereinigt aus dem Luftreiniger austritt, von wo aus sie zum Vergaser gelangt. In der Zeichnung ist der Weg der Luft durch Pfeile 10 angedeutet. 



   Bei dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung erfolgt eine Reinigung der ölbenetzten Oberfläche des Zylinders 2 dadurch, dass dem Zylinder 2 über ein mit dem Zylinder verbundenes Zahnrad 11 eine
Rotationsbewegung erteilt wird, bei welcher er mit einem Schmutzabstreifer 12 od. dgl. zusammen- wirkt, der den verschmutzten Ölfilm von der   Zylinderoberfläche abkratzt.   Die Rotationsbewegung des Zylinders erfolgt bei dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung als Schaltbewegung z. B. dadurch, dass das Zahnrad 11 als Schaltzahnrad ausgebildet ist, welches mittels einer Sperrklinke od. dgl. von
Zeit zu Zeit um einen Zahn geschaltet und so ruckweise gedreht wird. Diese Drehbewegung des Zylinders kann entweder willkürlich oder selbsttätig erfolgen. So kann die Drehbewegung durch die Betätigung eines zur Bedienung der Maschine dienenden Hebels, z.

   B. durch Betätigung des Kupplungspedals od. dgl., bewirkt werden ; die selbsttätige Drehbewegung des Zylinders 2 kann auch durch das durch- strömende Öl selbst bewirkt werden, z. B. derart, dass das strömende Öl einen Zahnradmotor od. dgl. antreibt, der die Verdrehung des Zylinders 2, sei es kontinuierlich oder ruckweise, bewirkt.

   Zweckmässig wird die Drehung des Zylinders 2 (Pfeilrichtung 13) entgegen der Strömungsrichtung der Luft (Pfeil-   richtung 10) bewirld :, wodurch der Vorteil erreicht   wird, dass bei der Verdrehung des Zylinders 2 stets der am stärksten verschmutzte Teil des Ölfilms, d. i. der Teil des Ölfilms, der mit der einströmenden Luft zuerst in Berührung kommt, entfernt wird, während die weniger verschmutzten Teile der ölbenetzten
Zylinderoberfläche, die bisher mit der schon teilweise gereinigten Luft in Berührung gekommen waren, in den Bereich der frisch einströmenden Luft gerückt werden und an der Luftaustrittsstelle der frische, durch die Diffusion auf der gereinigten Zylinderoberfläche gebildete Ölfilm zur Wirkung gelangt. Es wird also z.

   B. bei der in Fig. 2 eingezeichneten Drehrichtung des Zylinders im Sinne des Pfeiles 13 nach Art des Gegenstromprinzipes die Wirkung erreicht, dass die Luft zuerst durch den bereits stark verschmutzten Teil des Ölfilms grob gereinigt wird und in dem Masse ihrer grösseren Reinheit fortlaufend stets mit immer reineren Teilen des Ölfilms in Berührung gelangt, wodurch eine besonders wirksame Reinigung der Luft erzielt werden kann. 



   Um eine   gründliche   Reinigung der Luft zu gewährleisten, ist die für die Luftreinigung wirksame ölbenetzte Oberfläche 5 möglichst gross gewählt, z. B. durch Verwendung eines verhältnismässig langen Zylinders 2, während durch Ausbildung eines engen Spaltes 7 eine intensive   Berührung   der Luft mit der ölbenetzten Fläche gewährleistet wird. Man kann auch zu diesem Zwecke das Gehäuse 6 mit   Ablenkflächen ausbilden, welche   die durch den Spalt 7 strömende Luft gegen die ölbenetzte Fläche 5 lenken. So kann z. B. das Gehäuse 6 wellenförmig mit quer zur   Strömungsrichtung   der Luft bzw. axial verlaufenden Wellen ausgebildet werden, welche die Luft auf die ölbenetzte Luftreinigungsfläche lenken. 



   Bei einer solchen Ausbildung des Gehäuses 6 mit   Ablenkflächen,   z. B. bei einer gewellten Ausbildung dieses Gehäuses, kann auch schon eine Ansauggeräuschdämpfung erreicht werden, indem das Gehäuse durch eine derartige Ausbildung versteift wird und dadurch Schwingungen des Gehäuses vermieden werden. 



   Der erfindungsgemässe Luftreiniger kann aber auch als   Ansauggeräuschdämpfer   ausgebildet werden. Es müssen in diesem Falle nur die Querschnitte für die Luft entsprechend gross bemessen, z. B. das Gehäuse 6 mit einer Ausweitung 15 ausgebildet sein, um eine übermässige Ausauggeschwindigkeit zu vermeiden. 



   Ein solcher Luftreiniger wirkt auch als Ölreiniger, u. zw. dadurch, dass gegebenenfalls im Öl enthaltener Brennstoff, Benzin od. dgl. infolge seiner geringeren Viskosität und grösseren Flüchtigkeit leicht durch die Zylinderwand 2 diffundiert und verdampft, wobei er wieder vom Motor angesaugt wird. 



   Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 3 erfolgt der Öleintritt in den Luftreiniger über ein z. B. aus einem Gewebeschlauch, Docht od. dgl. bestehendes Ölfilter 14, in welchem die Verunreinigungen des Öls zurückgehalten werden, so dass beim Durchgang durch den Luftreiniger gleichzeitig auch das Öl gereinigt wird. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Luftreiniger für Verbrennungsmotoren, gekennzeichnet durch von dem zur Schmierung des Motors dienenden Öl derart, zweckmässig durch Diffusion, benetzte, im Luftweg liegende Flächen, über welche die vom Motor angesaugte Luft streicht, dass der Ölfilm an diesen Flächen von selbst erneuert wird. <Desc/Clms Page number 3>
    2. Luftreiniger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ölkreislauf durch einen eine Diffusion des Schmiermittels ermöglichenden Körper hindurch erfolgt, dessen von hindurchdiffundiertem Öl benetzte Fläche bzw. Flächen in dem Luftweg liegen.
    3. Luftreiniger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die ölbenetzte Luftreini- gungsfläche behufs Reinigung mit einer diese Fläche bestreichenden Einrichtung zusammenwirkt.
    4. Luftreiniger nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftreinigungs- fläche von der Oberfläche eines vom Motoröl erfüllten hohlen Rotationskörpers (Zylinder od. dgl.) gebildet ist, die einer Drehbewegung ausgesetzt ist, bei welcher sie mit einer die Reinigung der Fläche bewirkenden Einrichtung (Schaber od. dgl.) zusammenwirkt.
    5. Luftreiniger nach Anspruch 1, 2,3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass er derart in den Öl- kreislauf eingeschaltet ist, dass er von heissem Öl durchflossen wird und dadurch als Vorwärmer für die Ansauglauft und als Ölkühler wirksam ist.
    6. Luftreiniger nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Reinigung der ölbenetzten Fläche dienende Drehbewegung, z. B. als Schaltbewegung, in dem Sinne erfolgt, dass stets der am meisten verschmutzte Teil des Ölfilms entfernt wird und die Luft nach Art des Gegenstromprinzips bei fortschreitender Reinheit mit immer reineren Teilen des Ölfilms in Berührung gelangt.
    7. Luftreiniger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Reinigung der ölbenetzten Fläche dienende Drehbewegung von einem Bedienungsorgan des Motors oder des Fahrzeuges abgeleitet wird.
    8. Luftreiniger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Reinigung der ölbenetzten Fläche dienende Drehbewegung selbsttätig durch das durch den Luftreiniger fliessende Motoröl bewirkt wird.
    9. Luftreiniger nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der durch Diffusion die Bildung eines Ölfilms ermöglichende Körper solcher Art ist, dass er eine Diffusion des Öls nur unter dem während des Betriebes des Motors erhöhten Öldruck gestattet, während er bei Stillstand des Motors eine Diffusion des drucklosen Öls nicht oder fast nicht zulässt.
    10. Luftreiniger nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Ölzufluss in den Luftreiniger über einen Ölreiniger erfolgt, zweckmässig der Ölreiniger in den Luftreiniger eingebaut ist.
    11. Luftreiniger nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse des Luftreinigers so ausgebildet ist, dass der Luftreiniger gleichzeitig als Ansauggeräuschdämpfer wirkt.
    12. Luftreiniger nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse mit Ablenkflächen ausgebildet ist, welche die strömende Luft auf die ölbenetzten Flächen lenken, z. B. das Gehäuse wellenförmig ausgebildet ist.
AT150546D 1936-12-29 1936-12-29 Luftreiniger. AT150546B (de)

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