AT150621B - Verfahren zur Herstellung von Bleiglasuren. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Bleiglasuren.

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Rolf Vassel
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  Verfahren zur Herstellung von Bleiglasuren. 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Bleiglasuren, insbesondere für keramische Zwecke, und bezweckt, solche Glasuren von vorzüglicher Qualität unter Verwendung eines Materials als bleihaltiger Ausgangsstoff herzustellen, welches gegenüber den bisher für diese
Zwecke verwendeten künstlich hergestellten reinen Bleioxyden, nämlich insbesondere Bleiglätte und
Mennige, erhebliche Vorteile aufweist. Insbesondere kann das gemäss der Erfindung als Träger des
Bleies zu verwendende Bleiprodukt ausserordentlich billig hergestellt werden und gewährleistet, abge- sehen davon, die Herstellung einer Bleiglasur von vorzüglichen Eigenschaften.

   Wenn in Rechnung gestellt wird, dass der Preis von Bleiglasuren praktisch ausschliesslich von dem des verwendeten Blei- bestandteiles abhängt, so ergibt sich hieraus schon die Bedeutung dieses Verfahrens, welches es ermöglicht, statt der teuren Bleiglätte bzw. Mennige ein ganz erheblich billigeres Produkt zu verwenden.
Dieses Material ist der Bleistab, welcher durch Feinmahlung von metallischem Blei unter Luftzutritt beispielsweise in Kugel-oder Trommelmühlen entsteht und der aus einem Gemisch von metallischem
Blei mit Blei von geringerem oder höherem Grade oxydierten Blei besteht. 



   Der Grad der Oxydation lässt sich je nach den Bediirfnissen des Einzelfalles durch geeignete Führung des Mahlprozesses regeln, beispielsweise durch die Einwirkung eines eventuell   künstlich   zu steigernden Luftzutritts sowie der Mahlwärme. 



   Das so gewonnene Produkt kann sowohl für sich wie auch in Mischung mit den bisher in Glasurversätzen verwendeten bleihaltigen Materialien, wie Glätte oder Mennige, oder auch mit bleihaltigen Abfallprodukten der Akkumulatorenindustrie Verwendung finden und wird in jedem dieser Fälle unmittelbar in den Glasurversatz eingeführt. 



   Beim Brande bzw. bei der Frittung erfolgt eine völlige Umsetzung des metallischen Bleies wie der Bleioxyde zu Bleisilikat. Diese völlige Umsetzung insbesondere auch des metallischen Bleies kann durch entsprechende Führung des Fritteprozesses gesichert werden. 



   Zweckmässig wird bei der eventuellen Mischung des   Blei-bzw. Bleioxydstaubes   mit andern bleihaltigen Stoffen so vorgegangen, dass der Bleigehalt der Mischung dem der   üblicherweise   verwendeten Mennige entspricht, so dass in an sich gegebenen Versätzen gleiche Gewichtsteile Mennige durch gleiche Gewichtsteile an solcher Mischung ersetzt werden können mit dem Erfolge, dass bei Umstellung eines bereits vorhandenen Glasurversatzes auf das gemäss der Erfindung zu verwendende Material grund-   sätzliche   Änderungen des Versatzes nicht vorgenommen zu werden brauchen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Bleiglasuren, dadurch gekennzeichnet, dass als bleihaltiger Glasurversatzbestandteil das staubförmige Material, welches bei der Feinmahlung von metallischem Blei unter Luftzutritt beispielsweise in Kugel-oder Trommelmühlen entsteht, als solches unmittelbar in den Glasurversatz eingeführt wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ausserdem andere bleihaltige Materialien, wie bleihaltige Abfallprodukte oder künstlich hergestellte Bleioxyde, als Träger des Bleies in den Glasurversatz eingeführt werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT150621D 1932-11-28 1933-01-30 Verfahren zur Herstellung von Bleiglasuren. AT150621B (de)

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