AT15109U1 - Mehrteilige Ohrmarke für ein Tier - Google Patents

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AT15109U1
AT15109U1 ATGM8011/2016U AT80112016U AT15109U1 AT 15109 U1 AT15109 U1 AT 15109U1 AT 80112016 U AT80112016 U AT 80112016U AT 15109 U1 AT15109 U1 AT 15109U1
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ATGM8011/2016U
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Auer Wolfgang
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Smartbow Gmbh
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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K11/00Marking of animals
    • A01K11/001Ear-tags
    • A01K11/004Ear-tags with electronic identification means, e.g. transponders

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Ohrmarke welche eine plakettenförmige Ohrmarke (1, 16, 17) und elektronische und/oder elektrische Teile einschließlich elektrischem Energiespeicher umfasst, durch welche die Funktionen einer aktiven Ohrmarke erfüllbar sind. Die elektronischen und/oder elektrischen Teile einschließlich elektrischem Energiespeicher sind lösbar mit der plakettenförmigen Ohrmarke (1, 16, 17) verbunden.

Description

Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft eine mehrteilige Ohrmarke für ein Tier.
[0002] Bestimmungsgemäß stellt eine Ohrmarke für ein Tier Informationen Liber das Tier bereit. Man kann unterscheiden zwischen Ohrmarken bei denen diese Information in Form von unmit-telbar durch Menschen lesbaren schriftlichen Zeichen bereitgestellt wird und Ohrmarken bei denen diese Information in Form von elektronischen Daten bereitgestellt wird.
[0003] Auf Grund der Gestalt die sie üblicherweise haben, werden in diesem Dokument Ohrmarken der erstgenannten Art des Weiteren als "plakettenförmige Ohrmarken" bezeichnet. Typischerweise ist auf einer plakettenförmigen Ohrmarke die sogenannte "Lebensnummer" gut lesbar aufgebracht; das ist eine dem Tier zugeordnete, das Tier während seines ganzen Le-bens eindeutig identifizierende Identifikationsnummer. Fallweise sind plakettenförmige Ohrmarken zusätzlich zu der sichtbar angebrachten Identifikationsnummer mit einem flächigen, passi-ven elektronischen Transponder ausgestattet. Der passive Transponder enthält selbst keinen Energiespeicher, sendet aber dennoch bei Annäherung des Tieres an ein Lesegerät per Funk eine Identifikationsnummer an das Lesegerät. Die Energie für das Senden wird vom Lesegerät bereitgestellt.
[0004] Ohrmarken der oben zweitgenannten Art werden in diesem Dokument des Weiteren als "aktive Ohrmarken" bezeichnet. Eine derartige Ohrmarke ist ein aktives elektronisches Gerät. Als solches beinhaltet es in einem Gehäuse einen Speicher für elektrische Energie (Batterie, Akkumulator) und eine elektronische Schaltung, welche typischerweise Sensoren, Funkemp-fänger und Funksender, Datenspeicher umfasst. Auch aktive Ohrmarken sind im Normalfall außen beschriftet, üblicherweise mit einer Nummer. Zumeist bedeutet die Nummer aber nicht eine Identifikationsnummer des Tieres, welches die Ohrmarke trägt, sondern es ist eine Identifikationsnummer für die aktive Ohrmarke selbst. Aktive Ohrmarken sind beispielsweise in den Schriften AT 509892 B1 und WO 2009034497 A2 gezeigt.
[0005] Vor allem Rinder und Schweine werden mit plakettenförmigen Ohrmarken gekennzeich-net. Im Normalfall besteht dabei eine Ohrmarke aus zwei flächigen Teilen, zwischen denen sich bestimmungsgemäß die Ohrmuschel des Tieres befindet, wobei die flächigen Teile durch einen Stiel oder Dorn verbunden sind, welcher durch ein Loch in der Ohrmuschel des Tieres hindurch verläuft. Bestimmungsgemäß ist die Verbindung zwischen den beiden flächigen Teilen "unlös-bar" - also nur durch Zerstörung lösbar - sodass eine plakettenförmige Ohrmarke nicht mehr ordnungsgemäß an einem anderen Tier festgemacht werden kann, wenn sie von einem ersten Tier gelöst wurde.
[0006] Die DE19715473 C2 zeigt eine plakettenförmige Ohrmarke die als ein an zwei Biegestel-len zusammenfaltbaren Kunststoffstreifen aufgebaut ist. In montiertem Zustand ist zwischen einem kurzen Endbereich des Streifens und dem damit Liber eine Biegestelle verbundenen längeren, mittleren Bereich des Streifens ein passiver, flach ringförmiger Transponder einge-schlossen. Der mittlere Längsbereich des Streifens ist mit dem dritten Längsbereich Liber die zweite Biegestelle verbunden. In montiertem Zustand verlaufen mittlerer und dritter Längsbe-reich gemeinsam urn den Rand der Ohrmuschel des Tieres herum. Normal zur Fläche des Streifens steht vom dritten Längsbereich ein Dorn ab, welcher in montiertem Zustand durch ein Loch in der Ohrmuschel des Tieres hindurch verläuft und in einem Loch im mittleren Längsbe-reich des Streifens verhakt ist. Der passive Transponder kann ohne Zerstörung der plaketten-förmigen Ohrmarke von dieser entfernt werden, indem der erstgenannte kurze Endbereich vom mittleren Längsbereich des besagten Streifens weggeklappt wird.
[0007] Auch die DE29906146 U1 beschreibt eine plakettenförmige Ohrmarke an welcher ein passiver Transponder reversibel befestigbar ist ohne dass dabei die plakettenförmige Ohrmarke abgenommen oder zerstört werden muss. Der flächige Teil der plakettenförmigen Ohrmarke ist aus zwei Schichten aufgebaut, zwischen denen sich ein flacher Hohlraum befindet, welcher eine schlitzförmige Offnung aufweist, durch welche hindurch derflache, passive Transponder in den Hohlraum gesteckt werden kann bzw. daraus entnommen werden kann.
[0008] Die Schriften US 5461807 A und WO 9202127 A1 zeigen Ohrmarken die nicht plaket-tenförmig sind und zur reversiblen Aufnahme eines stabförmigen passiven Transponders be-stimmt sind. Sie weisen dazu einen einseitig offenen länglichen Hohlraum auf in welchen der passive Transponder einschiebbar ist.
[0009] Die schon oben erwähnte WO 2009034497 A2 zeigt eine aktive Ohrmarke, welche auch plakettenförmig ist. Die elektronischen Komponenten sind in einem Hohlraum zwischen zwei im Wesentlichen flachen Gehäuseteilen - die als Plakette dienen können - eingeschlossen. Die beiden flachen Gehäuseteile sind durch einen dritten Gehäuseteil, welcher die Ränder der im Wesentlichen flachen Gehäuseteile umschlingt und durch Umspritzen auf die flachen Gehäuse-teile aufgebracht ist, miteinander verbunden. Durch den dritten Gehäuseteil ist auch der besag-te Hohlraum flüssigkeitsdicht gegeniiber der Umgebung abgeschlossen. Vorteilhaft an der Bauweise gemäß WO 2009034497 A2 ist, dass damit eine plakettenförmige Ohrmarke und eine aktive Ohrmarke miteinander kombiniert sind. Problematisch ist, dass die elektrischen bzw. elektronischen Teile nicht zerstörungsfrei von der Ohrmarke lösbar sind. Es ist aber so, dass eine plakettenförmige Ohrmarke üblicherweise während der gesamten Lebensdauer des damit versehenen Tieres, nicht von dem Tier gelöst werden soil, die aktiven elektronischen Teile der Ohrmarke jedoch in kiirzeren Intervallen gewartet werden miissen. Oftmals ist es auch gar nicht notwendig, ein Tier während seiner gesamten Lebensdauer mit einer aktiven Ohrmarke auszu-statten, wohl aber mit einer plakettenförmigen Ohrmarke, weil diese die Lebensnummer trägt.
[0010] Die der Erfindung zu Grunde liegende Aufgabe besteht darin, eine Ohrmarke bereitzu-stellen, welche sowohl die Funktion einer plakettenförmigen Ohrmarke hat, als auch die einer aktiven Ohrmarke. Gegeniiber den schon bekannten Vorschlägen zu Ohrmarken dieser Gat-tung soil die neue Ohrmarke dahingehend verbessert sein, dass die Vorteile beider Ohr-markenarten - plakettenförmige Ohrmarken und aktive Ohrmarken - voll entfaltet werden, ohne dass durch die Kombination der Funktion der beiden Ohrmarkenarten Nachteile entstehen.
[0011] Fiir das Lösen der Aufgabe wird von einer Bauweise fiir Ohrmarken ausgegangen welche sowohl eine plakettenförmige Ohrmarke, als auch die elektrischen bzw. elektronischen Teile einer aktiven Ohrmarke umfasst.
[0012] Erfindungsgemäß wird die Verbindung zwischen der plakettenförmigen Ohrmarke und den für eine aktive Ohrmarke erforderlichen elektrischen bzw. elektronischen Teilen, lösbar ausgebildet. "Lösbar" in diesem Sinne heißt, dass die betreffende Verbindung ohne Zerstörung von irgendwelchen Teilen wiederholt gelöst und wiederhergestellt werden kann.
[0013] In einer besonders bevorzugten Bauweise ist ein Gehäuse, welches die besagten elektrischen bzw. elektronischen Komponenten enthält, lösbar mit der plakettenförmigen Ohrmarke verbindbar.
[0014] Durch die Erfindung wird also vorgeschlagen und erreicht, dass jene Teile, welche die aktiven Funktionen der aktiven Ohrmarke verwirklichen, also elektrische bzw. elektronische Bauteile einschließlich elektrischer Energiespeicher wie Batterie Oder Akkumulator, von der Ohrmarke entfernt werden können, ohne dass dabei die Ohrmarke beschädigt wird Oder vom lebenden Tier entfernt werden muss.
[0015] Damit ist nicht nur erforderlichenfalls der Austausch einer Batterie Oder eines entleerten Akkumulators gut möglich, sondern auch das Updaten von Software Oder überhaupt der Austausch von Elektronik. Dieser Austausch ist beispielsweise nach Weiterentwicklungen von Schaltungen sinnvoll Oder wenn sich Anforderungen ändern, beispielsweise bezüglich zu über-wachender Merkmale an dem mit der Ohrmarke versehen Tier.
[0016] Jene elektrischen bzw. elektronischen Bauteile einschließlich Energiespeicher wie Batterie Oder Akkumulator, durch welche die Funktionen einer aktiven Ohrmarke verwirklicht werden, werden des Weiteren in diesem Dokument zusammenfassend als "aktive Ohrmarkenteile" bezeichnet.
[0017] Es ist vorteilhaft, die lösbare Verbindung zwischen aktiver Ohrmarke und plakettenförmi-ger Ohrmarke als Klemmverbindung auszubilden, also als Verbindung welche zumindest teil-weise durch elastische Verformung von aneinander anliegenden Teilen und damit erhöhter Reibung der Teile aneinander halt. Derartige Verbindungen sind gut so ausführbar, dass sie die verbundenen Teile spielfrei aneinander halten und zerstörungsfrei oftmals geschlossen und wieder geöffnet werden können. Beispiele für Klemmverbindungen sind Verhakungen mit elas-tisch vorgespannten Haken, Bajonettverbindungen, strenggängig Schraubverbindungen, Keilsteckverbindungen, die meisten Schnappverbindungen.
[0018] Für die konkrete Ausführung von erfindungsgemäßen Ohrmarken gibt es eine Vielzahl von Variationsmöglichkeiten. Wichtig ist jedenfalls, dass die aktiven Ohrmarkenteile schnell und einfach von der plakettenförmigen Ohrmarke gelöst werden können und dass dabei die plaket-tenförmige Ohrmarke nicht zerstört wird und dass dabei das Tier, welches die Ohrmarke trägt, nicht gequält wird Oder lange aufgehalten werden muss.
[0019] Die Erfindung wird anhand von stilisierten Zeichnungen zu beispielhaften erfindungsge-mäßen Ausführungsformen veranschaulicht: [0020] Fig. 1: zeigt eine erste erfindungsgemäße Ohrmarke in seitlicher Teilschnittansicht.
[0021] Fig. 2: zeigt eine zweite erfindungsgemäße Ohrmarke in Frontalansicht.
[0022] Fig. 3: zeigt eine dritte erfindungsgemäße Ohrmarke in Frontalansicht.
[0023] Fig. 4: zeigt die Ohrmarke von Figur 4 in Teilschnittansicht von oben.
[0024] Fig. 5: zeigt eine vierte erfindungsgemäße Ohrmarke in seitlicher Teilschnittansicht.
[0025] Gemäß Fig. 1 und Fig. 2 ist eine erfindungsgemäße Ohrmarke gebildet in dem eine plakettenförmige Ohrmarke 1 und eine aktive Ohrmarke 2 lösbar miteinander verbunden sind.
[0026] Die plakettenförmige Ohrmarke 1 von Fig. 1 besteht aus den Teilen vordere Plakette 3, hintere Plakette 4, Dorn 5 und Dornaufnahme 6. Der Dorn 5 ist einstiickig mit der vorderen Plakette 3 ausgebildet. Die Dornaufnahme 6 ist einstiickig mit der hinteren Plakette 4 ausgebil-det. Bei montierter plakettenförmiger Ohrmarke 1 verläuft der Dorn 5 durch ein Loch in der Ohrmuschel des Tieres hindurch und ist mit seiner Spitze in der Dornaufnahme 6 verhakt. Die Plaketten 3, 4 sind iiblicherweise mit der Lebensnummer des Tieres bedruckt. Clblicherweise ist der Dorn 5 nur durch Zerstörung von der Dornaufnahme 6 lösbar, das heißt die plakettenförmi-ge Ohrmarke 1 ist nach der Anbringung an einem Tierohr nur durch Zerstörung wieder von diesem lösbar.
[0027] Die aktive Ohrmarke 2 trägt in einem Gehäuse 7 die aktiven Ohrmarkenteile 8, also elektrische und elektronische Bauteile sowie einen elektrischen Akkumulator Oder eine elektri-sche Batterie Oder einen vergleichbaren Energiespeicher. Aus den aktiven Ohrmarkenteilen 8 ist eine Identifikationsnummer auf elektronischem Weg - typischerweise per Funk - auslesbar. Die aktiven Ohrmarkenteile 8 dienen weiters beispielsweise zur Funkortung und/oder zur Be-schleunigungsmessung und/oder zur Temperaturmessung und zur Datenaufzeichnung.
[0028] Idealerweise umschließt das Gehäuse 7 für sich alleine schon die elektrischen und/oder elektronische Teile und eventuell auch den elektrischen Energiespeicher fliissigkeitsdicht. Damit wird vor allem bei der Montage und der Demontage höhere Sicherheit gegen Beschädigung erreicht.
[0029] An der Gegenplatte 9 der aktiven Ohrmarke 2 sind Verbindungshaken 10 angebracht. Die Verbindungshaken 10 rasten durch elastische Vorspannung in einer Hinterschneidung der Gehäuseöffnung 11 des Gehäuses 7 ein. Gemäß der Bauweise von Figur 1 ragen in montier-tem Zustand die Verbindungshaken 10 von der Gegenplatte 9 aus durch eine Öffnung in der vorderen Plakette 3 hindurch in die Gehäuseöffnung 11.
[0030] Bevorzugt ist die aktive Ohrmarke 2 an der vorderen Plakette 3 nahe am Fußende des Domes 5 angebracht. Damit wird unnötiges Hin- und Herschwenken der Ohrmarke verhindert. Andernfalls würde Verletzungsgefahr für das Tier bestehen, welches die Ohrmarke trägt. Es bestünde auch Beschädigungsgefahr für die Ohrmarke selber, da diese vermehrt an Gegen-ständen anstoßen würde.
[0031] Gemäß Fig. 2 verlaufen die Verbindungshaken 10 der aktiven Ohrmarke 2 nicht durch Löcher der vorderen Plakette 13 hindurch, sondern beidseits an einer halsförmigen Verengung 12 der vorderen Plakette 13 vorbei.
[0032] Fig. 3, Fig. 4 und Fig. 5 zeigen Bauweisen von erfindungsgemäßen Ohrmarken, wobei eine aktive Ohrmarke 14, 15 durch eine relative Drehbewegung gegenüber einer plakettenför-migen Ohrmarke 16, 17 mit dieser verbindbar ist bzw. von dieser lösbar ist. Urn die Drehbewegung gut antreiben zu können, ist ein Teil 18 der Außenhülle des Gehäuses der aktiven Ohrmarke 14, 15 nach Art eines Sechskantschraubenkopfes sechskantförmig ausgeführt.
[0033] (Anstelle der Sechskantgeometrie kann natürlich auch eine andere, für den Eingriff eines Drehwerkzeuges angepasste Geometrie vorgesehen werden.) [0034] Gemäß Fig. 5 ist die lösbare Verbindung zwischen aktiver Ohrmarke 15 und plaketten-förmiger Ohrmarke 17 als Bajonettverbindung zwischen der vorderen Plakette der plakettenför-migen Ohrmarke 17 und dem Gehäuse der aktiven Ohrmarke 15 ausgebildet. Dabei ist ein kreiszylindermantelförmiger Gehäuseteil der aktiven Ohrmarke 15 durch eine einseitig offene Schale 19 umfasst die einstückig mit der vorderen Plakette ausgebildet ist. Wie fiir Bajonettver-bindungen an sich bekannt, ragen von der Schale 19 Stifte (nicht eingezeichnet) quer zu deren Querschnittsfläche in Nuten 20 an der umfassten Mantelfläche der aktiven Ohrmarke 15 hinein, wobei diese Nuten 20 zu jener Stirnfläche des Gehäuses der aktiven Ohrmarke 15 hin often sind, die beim Einsetzen der aktiven Ohrmarke 15 in die Schale 19 hin vorne liegt.
[0035] In einer alternativen Bauweise könnte anstatt eines Bajonettverschlusses beispielsweise auch eine strenggängige Schraubverbindung zwischen aktiver Ohrmarke und vorderem Plaket-tenteil angewendet werden.
[0036] Gemäß Fig. 4 ist die etwa topfförmige Dornaufnahme 21 der vorderen Plakette 13, in welcher in diesem Ausfiihrungsbeispiel der mit der hinteren Plakette einstückig ausgebildete Dorn 5 zu verhaken ist, außen durch eine Offnung 22 der aktiven Ohrmarke 14 umfasst. Öff-nung 22 und Dornaufnahme 21 können typischerweise wiederum durch eine Bajonettverbindung Oder durch eine strenggängige Schraubverbindung aneinander lösbarzu fixieren sein.
[0037] Beim Lösen oder Fixieren der aktiven Ohrmarke 14,15 muss die aktive Ohrmarke 14,15 gegenüber der vorderen Plakette der plakettenförmigen Ohrmarke 16, 17 unter Clberwindung eines starken Drehmomentes verdreht werden. Es ist ratsam dazu an der vorderen Plakette der plakettenförmigen Ohrmarke 16, 17 eine Struktur für den Eingriff eines Werkzeuges wie beispielsweise einer Zange, eines Schraubenschliissels oder eines Schraubendrehers vorzuse-hen.
[0038] Es sei betont, dass die skizzierten und erklärten lösbaren Verbindungen zwischen pla-kettenförmigen Ohrmarken und aktiven Ohrmarken bzw. aktiven Ohrmarkenteilen nur Beispiele für derartige erfindungsgemäße Verbindungen sind und dass es innerhalb des Erfindungsge-dankens eine nahezu unendliche Vielfalt von passenden Verbindungsmöglichkeiten gibt.

Claims (12)

  1. Ansprüche
    1. Ohrmarke welche eine plakettenförmige Ohrmarke (1, 16, 17) und elektronische und/oder elektrische Teile einschließlich elektrischem Energiespeicher umfasst, dadurch gekenn-zeichnet, dass die elektronischen und/oder elektrischen Teile einschließlich elektrischem Energiespeicher lösbar mit der plakettenförmigen Ohrmarke (1, 16, 17) verbunden sind.
  2. 2. Ohrmarke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine aktive Ohrmarke (2, 14, 15) gebildet ist, indem die elektronischen und/oder elektrischen Teile einschließlich elektrischem Energiespeicher in einem gemeinsamen Gehäuse (7) gehalten sind, und dass das Gehäuse lösbar mit der plakettenförmige Ohrmarke (1, 16, 17) verbunden ist.
  3. 3. Ohrmarke nach Anspruch 1 Oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass, die lösbare Verbin-dung eine Klemmverbindung ist.
  4. 4. Ohrmarke nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die aktive Ohrmarke (2) mit der plakettenförmigen Ohrmarke (1) durch Verhakung verbunden ist.
  5. 5. Ohrmarke nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die aktive Ohrmarke (2) mit einer Gegenplatte (9) durch Verhakung verbunden ist und dass sich eine Plakette (3) der plakettenförmigen Ohrmarke (1) zwischen Gegenplatte (9) und Gehäuse (7) der aktiven Ohrmarke (2) erstreckt.
  6. 6. Ohrmarke nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass Haken (9) der Verhakung durch eine Offnung in der Plakette (3) hindurch erstrecken.
  7. 7. Ohrmarke nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich ein Teil der Plakette (3) zwischen zwei Haken (9) der Verhakung befindet.
  8. 8. Ohrmarke nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass aktive Ohrmarke und plakettenförmige Ohrmarke durch eine strenggängige Schraubverbindung verbunden sind.
  9. 9. Ohrmarke nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass aktive Ohrmarke (14, 15) und plakettenförmige Ohrmarke (16, 17) durch eine Bajonettverbindung verbunden sind.
  10. 10. Ohrmarke nach Anspruch 8 Oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse der aktiven Ohrmarke (14) eine Dornaufnahme (21), in welcher ein Dorn (5) der plakettenför-migen Ohrmarke (16) verhakt ist, mit einer Offnung (22) umschließt und dass zwischen Dornaufnahme (21) und Offnung (22) eine Schraubverbindung und/oder eine Bajonettverbindung besteht.
  11. 11. Ohrmarke nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die äuße-re Oberfläche des Gehäuses der aktiven Ohrmarke (14, 15) eine für den Eingriff eines Drehwerkzeuges angepasste Geometrie aufweist.
  12. 12. Ohrmarke nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Geometrie eine Sechs-kantgeometrie ist. Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
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