AT151198B - Bremsbelag, insbesondere für Fahrzeugbremsen. - Google Patents

Bremsbelag, insbesondere für Fahrzeugbremsen.

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AT151198B
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AT
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brake
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grooves
ribs
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Ernst Ing Rausch
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Ernst Ing Rausch
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Bremsbelag, insbesondere für Fahrzeugbremsen. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Bremsbeläge, insbesondere für Fahrzeugbremsen. Die Erfindung besteht darin, dass der Bremsbelag durch im wesentlichen quer zur   Längsrichtung   (bzw. zur Wirkungs- richtung) des Belages verlaufende Nuten entsprechender Tiefe in schmale Rippen solcher Art unter- teilt ist, dass die Rippen beim Bremsen eine Kippbewegung ausführen bzw. sich umbiegen und dabei sich gegen eine benachbarte Rippe anlegen können, wodurch einerseits ein Gleiten des Bremsbelages verhindert und anderseits die Reibungswirkung des Belages vergrössert wird. 



   Durch die erfindungsgemässe Ausbildung des Bremsbelages mit im wesentlichen quer zur Wir- kungsrichtung des Belages verlaufenden Nuten derart, dass einzelne biegsame bzw. kippbare Rippen gebildet werden, wird sonach eine Art Servowirkung der Bremse erzielt, u. zw. dadurch, dass die Rippen während des Bremsvorganges unter der Einwirkung der Umfangskraft eine Kippbewegung ausführen und sich schräg stellen können, wodurch an den einzelnen Rippen eine Kantenwirkung erreicht wird, durch welche der   Anpressdruek   zwischen Bremsbelag und Bremstrommel od. dgl. selbsttätig erhöht wird. 



   Durch einen solchen Belag wird auch die Wirkung erreicht, dass in die Bremse eingedrungenes
Wasser, Schmutz od. dgl. von der wirksamen   Bremsobeliläche   durch die Nuten des Belages hindurch abgeführt und dadurch Verunreinigungen, Wasser u. dgl. von der wirksamen Bremsfläche des Belages ferngehalten werden können. Das Abführen des in den Vertiefungen angesammelten Wassers bzw. der Verunreinigungen kann dadurch begünstigt bzw. erleichtert werden, dass in den Nuten Bohrungen od. dgl. angebracht sind, welche den Bremsbelag und auch die Bremsbacken durchdringen können, oder dadurch, dass an den seitlichen   Begrenzungsfläehen   des Belages und zweckmässig auch der Backen an den Stellen der Nuten Ausnehmungen vorgesehen sind, wodurch z.

   B. bei Ausbildung der Bremse als Innenbaekenbremse eine Kommunikation zwischen den Nuten und dem Innenraum der Bremse geschaffen ist, oder sowohl solche seitliche Ausnehmungen zugleich mit Bohrungen in den Vertiefungen angebracht sind. 



   Die Anordnung der Nuten ist gemäss der Erfindung so getroffen, dass die von den Nuten eingenommene Gesamtfläche des Bremsbelages wesentlich kleiner ist als die Gesamtoberfläche der Rippen. 



   Die Servowirkung eines solchen Belages kann durch mehrschichtige Ausbildung des Belages noch begünstigt werden. Zweckmässig ist eine mehrschichtige Ausbildung solcher Art, dass der durch
Quernuten in Rippen unterteilte Teil des Belages aus hartem Material ausgebildet und mit einer Schichte oder mehreren Schichten aus elastischem bzw. weicherem Material derart vereinigt ist, dass die Rippen beim Bremsen eine Kippbewegung ausführen bzw. sich umbiegen und schräg aneinanderlegen können. 



   Ein solcher mehrschichtiger Belag   ermöglicht   die Verwendung von Bremsmaterial, das an sich nicht biegsam ist, wobei durch die Vereinigung eines solchen z. B. aus einzelnen mit Zwischenraum angeordneten Lamellen bestehenden Belages mit einem elastischen Band od. dgl., aus welchem die Lamellen als Rippen vorstehen, die für die Servowirkung erforderliche Kippbewegung der einzelnen Rippen erreicht werden kann. 



   In der Zeichnung sind einige   Ausführungsbeispiele   des erfindungsgemässen Bremsbelages, u. zw. in der Anwendung für Innenbackenbremsen, schematisch dargestellt. 



   Die Fig. 1 und Fig. 1 a zeigen einen Teil eines Bremsbelages, bei welchem die quer verlaufenden Nuten a pfeilförmig angeordnet sind, während Fig. 2 und Fig. 2 a einen Belag zeigen, bei welchem die quer verlaufenden Nuten a bogenförmig angeordnet sind. Die Pfeilspitzen bzw. die Scheitel der Bogen sind hiebei zweckmässig in die relative Bewegungsrichtung des Belages zur Bremstrommel gerichtet, um ein Ansammeln der Verunreinigungen in den Pfeilspitzen bzw. den Bogenscheiteln zu vermeiden und die Verunreinigungen durch die Bewegung der Trommel gegen den Rand des Belages zu fördern. 

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   Die Fig. 3 und Fig. 3 a zeigen eine Ausführung des Bremsbelages, bei welcher das Abfliessen des in die Bremse eingedrungenen Wassers aus den Nuten a durch am Grunde der Nuten angebrachte Löcher bzw. Bohrungen b erleichtert ist, die den Bremsbacken durchdringen können bzw. im Bremsbacken fortgesetzt sind. 



   Bei der Ausbildung nach Fig. 4 und Fig. 4 a sind an den Stellen der Nuten a seitlich am Belagsrande Ausnehmungen o vorgesehen, durch welche das Abfliessen des Wassers aus den Nuten erleichtert ist, wobei in den Nuten a, wie in Fig. 3, überdies aber auch Löeher b vorgesehen sein können. 



   In allen diesen Ausführungsformen ist von einem Belag aus elastischem Material Gebrauch gemacht, wobei durch Nuten   (t   Rippen gebildet werden, die beim Bremsen durch die Nuten eine Kippbewegung ausführen bzw. sieh umbiegen und sich   schräg stellen   können. 



   Fig. 5 und Fig. 5 a zeigen die Ausbildung eines Belages in zwei Schichten, von denen die untere auf den Bremsbacken aufliegende Schichte e elastischer ist als die wirksame   Bremssehiehte f,   so dass durch das elastische Material eine Kippbewegung der Rippen ermöglicht ist. 



   Fig. 6 und 6 a zeigen eine Ausführungsform des Belages, bei welcher der wirksame Teil des Bremsbelages in Form von einzelnen Stegen t in die elastische Schichte g des Belages eingesetzt ist, wobei   7t   einen Teil des Bremsbacken darstellt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Bremsbelag, insbesondere für Fahrzeugbremsen, dadurch gekennzeichnet, dass der Bremsbelag durch im wesentlichen quer zur Bremsrichtung verlaufende Nuten entsprechender Tiefe in einzelne Rippen solcher Art unterteilt ist, dass die Rippen bei der Bremsbewegung eine Kippbewegung ausführen bzw. sieh umbiegen können und durch diese   Schrägstellung   beim Bremsen zu einer die Bremswirkung erhöhenden Kantenwirkung ausgenutzt werden.

Claims (1)

  1. 2. Bremsbelag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Belag mehrschichtig ausgebildet ist, wobei die die Rippen bildende Schichte des Belages aus härterem Material besteht als die auf dem Bremsbacken anliegende andere Schichte bzw. die andern Schichten, die aus elastischem Material solcher Art bestehen, dass in der die Rippen bildenden Schichte die einzelnen Rippen beim Bremsen eine Kippbewegung ausführen können.
    3. Bremsbelag nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der hart ausgebildete wirksame Teil des mehrschichtig ausgeführten Bremsbelages in'Form von einzelnen Stegen den elastischere bzw. weicheren Teil des Belages derart durchdringt bzw. in diesen eingesetzt ist, dass die Stege eine gewisse Nachgiebigkeit aufweisen, z. B. ein Kippen bzw. Verkanten dieser Stege ermöglicht ist.
    4. Bremsbelag nach Anspruch l, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Nuten pfeil-oder bogenförmig angeordnet sind.
    5. Bremsbelag nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Pfeilspitzen bzw. die Bogenscheitel in die relative Bewegungsrichtung des Bremsbelages zur Bremstrommel gerichtet sind.
    6. Bremsbelag nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass am Grunde der Nuten Bohrungen angebracht sind, welche zweckmässig im Bremsbacken fortgesetzt sind, durch welche in den Nuten angesammeltes Wasser, Schmutz, Öl od. dgl. abgeführt werden kann.
    7. Bremsbelag nach einem der Ansprüche 1 bis G, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Begrenzungsflächen des Belages an den Stellen der Nuten Ausnehmungen aufweisen, welche zweckmässig in den Bremsbacken fortgesetzt sind und welche das Abfliessen von Wasser, Sehmutz oder Öl aus den Nuten in das Innere der Bremse ermöglichen.
AT151198D 1936-07-31 1936-07-31 Bremsbelag, insbesondere für Fahrzeugbremsen. AT151198B (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1014445B (de) * 1955-10-15 1957-08-22 Svenska Bromsbandsfabriken A B Vorrichtung bei Bremsbelaegen fuer Fahrzeugbremsen
DE1263526B (de) * 1961-04-12 1968-03-14 Girling Ltd Bremskissen fuer eine Teilbelag-Scheibenbremse fuer Kraftfahrzeuge
DE2644718A1 (de) * 1976-10-04 1978-04-06 Kurt Stahl Bremsbacke
EP1325243A4 (de) * 2000-09-18 2005-01-12 Safe Effect Pty Ltd Bremsbacke und diese enthaltendes trommelbremssystem
CN117428136A (zh) * 2023-10-27 2024-01-23 黄山市屯阀精密锻造有限公司 一种带沟槽挤压冲头结构

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