AT151231B - Elektrischer Entladungsapparat. - Google Patents

Elektrischer Entladungsapparat.

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AT151231B
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Austria
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ignition
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magnetic field
electric discharge
ignition body
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Inventor
Georg Dr Mierdel
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Siemens Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektrischer Entladungsapparat. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Verschmutzungen, beispielsweise durch Amalgambildung, führt. Die so verschmutzten Teile des Zündkörpers werden dann in ihrer   Zündsicherheit   beeinträchtigt. Um dies zu vermeiden, empfiehlt es sich, den Brennfleckansatz dem Einfluss eines Magnetfeldes zu unterwerfen, das vorteilhaft danach strebt, den Lichtbogenansatz von dem Zündkörper abzuziehen und auf die   Kathodenoberfläche   zu bringen. Man kann hiebei entweder ein permanentes Magnetfeld verwenden oder aber das Feld eines Elektromagneten (Spule mit oder ohne Eisenkern). Das Magnetfeld kann in Abhängigkeit von dem Zündvorgang oder in Abhängigkeit von mindestens einer der Betriebsgrössen des Entladungsapparates 
 EMI2.1 
 Zündstrom selbst oder den einen Teil desselben speisen. 



   In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele dargestellt. Fig. 1 zeigt den neuen Widerstandskörper in Ansicht, Fig. 2 einen Längsschnitt, eingesetzt in eine Kathodenflüssigkeit, Fig. 3 einen Querschnitt durch den Widerstandszündkörper nach Fig. 1, und Fig. 4 einen Querschnitt durch eine andere   Ausführungsform.   Fig. 5 zeigt einen unter dem Einfluss eines Magnetfeldes stehenden Zünder, Fig. 6 eine Draufsicht zur Fig. 5. 



   Nach Fig. 1 besteht der Zündkörper 1 aus einem mit   Schliffflächen   2 versehenen Rundstab, der mittels der Wendel 3 gehalten wird. Die obere Kante 4 dient als Ansatz für den Lichtbogen und bleibt frei, während die übrigen Aussenteile des Zündkörpers mit einem Glas-oder einem andern   Schmelzfluss   überzogen sind. 



   Wie man aus Fig. 2 ersieht, ist der Stab 1 schräg in die Kathode eingesetzt, die Kante 4 liegt oben. Auch hier ist die Kante 4 frei, während der Zündstab im übrigen von einer Schmelzhülle 6 umschlossen ist. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist der Zündkörper mit 7 und die Schmelzhülle mit 8 bezeichnet. Mittels des Nachschliffes 9 wurde hier eine Längskante des Zündkörpers von dem Schmelz- überzug 8 befreit. 
 EMI2.2 
 umgeben ist. Eine Rinne 12 legt den inneren Körper auf der gesamten Länge des Zünders in Form eines schmalen Schlitzes frei. 



   In Fig. 5 ist die   Zündelektrode   mit   1.'3 bezeichnet.   Das Kathodenquecksilber trägt das Bezugszeichen 14. Der   Brennfleek   des Lichtbogens ist bei 15 angedeutet. Unter der Einwirkung eines Magnetfeldes wird der   Brennfleck   in Richtung des Pfeiles 16 von dem Zündkörper abgezogen und auf der Oberfläche des Quecksilbers 14 beispielsweise zum Punkte 19 gemacht. 



   In Fig. 6 sind die der Fig. 5 entsprechenden Teile mit den gleichen Bezugszeiehen versehen. 



  Bei 17 und 18 sind zur Erzeugung des Magnetfeldes dienende Spulen angedeutet. 



   PATENT-ANSPRUCHE :
1. Elektrischer Entladungsapparat, insbesondere Queeksilberdampfstromriehter mit in die Kathode geführter   Zündelektrode,   die aus einem Werkstoff mit feinstkörnige   1. ! istallinischem Gefüge   besteht und einen spezifischen Widerstand in der Grössenordnung des spezifischen Widerstandes von Metallkarbiden hat, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einem Schmelzfluss (6, 8, 11) überzogen ist, an dem längs der Zündelektrode ein den Widerstandskörper freilegender Schliff (4, 9, 12) bzw. 



  Einkerbung angebracht ist.

Claims (1)

  1. 2. Entladungsapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zündkörper mit EMI2.3 gesetzt ist.
    3. Entladungsapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Beeinflussung der Lichtbogenansatzstelle im Zündkörper ein gegebenenfalls permanentes Magnetfeld vorgesehen ist, das geeignet ist, die Lichtbogenansatzstelle von dem Zündkörper hinweg auf die Kathodenoberfläche zu ziehen.
    4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Magnetfeld in Abhängigkeit von dem Zündvorgang oder aber in Abhängigkeit von mindestens einer Betriebsgrösse des Entladungapparates vorzugsweise selbsttätig steuerbar ist.
    5. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Magnetfeld durch den Zündstrom selbst oder einen Teil desselben speisbar ist.
AT151231D 1935-09-21 1936-08-25 Elektrischer Entladungsapparat. AT151231B (de)

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