AT15128U1 - Attika für ein durch Dämmplatten wärmegedämmtes Gebäude - Google Patents

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AT15128U1
AT15128U1 ATGM247/2015U AT2472015U AT15128U1 AT 15128 U1 AT15128 U1 AT 15128U1 AT 2472015 U AT2472015 U AT 2472015U AT 15128 U1 AT15128 U1 AT 15128U1
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Austyrol Dämmstoffe Ges M B H
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Abstract

Eine Attika für ein durch Dämmplatten (2) wärmegedämmtes Gebäude (1) besteht aus einem Grundelement (3) und einem Befestigungselement (5). Das Befestigungselement (5) ist auf die Oberseite des Gebäudes (1) aufgesetzt und in eine unten offene Ausnehmung (3') des Grundelementes (3) eingesetzt. Dadurch werden Wärmebrücken verhindert.

Description

Beschreibung [0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Attika für ein durch Dämmplatten wärmegedämmtes Gebäude.
[0002] Der Attikabereich wird nach derzeitigem Stand der Technik meist aus massiven Bautei-len gefertigt (Ziegel, Beton, Holz, usw.), wobei im Zuge der Wärmedämmung sowohl im Flach-dachbereich als auch an der Fassade diese Bauteile nachträglich mit hohem Aufwand gedämmt werden müssen, weil ansonsten Wärmebrücken und somit Energieverluste entstehen. Diese Wärmebrücken können im Innenbereich des Gebäudes zu Schimmelflecken führen. Ein weite-rer Nachteil ist, dass bei den verschiedenen eingesetzten Baumaterialien verschiedene Kleber für die Fassadendämmung eingesetzt werden müssen.
[0003] Die Erfindung hat es sich zum Ziel gesetzt, eine Attika zu schaffen, welche Wärmebrü-cken verhindert und trotzdem Windsogbelastungen im Flachdachbereich stand halt und variabel für verschiedene Dicken der Fassadendämmung bzw. der Wärmedämmung im Flachdachbereich ist.
[0004] Erreicht wird dies dadurch, dass sie aus einem Grundelement und einem Befestigungs-element besteht, wobei das Befestigungselement auf die Oberseite des Gebäudes aufgesetzt und in eine unten offene Ausnehmung des Grundelementes eingesetzt ist.
[0005] Eine Attika nach der Erfindung ist leicht zu verlegen, da sie aus zwei Elementen mit geringer Masse besteht.
[0006] Diese Elemente werden erfindungsgemäß bevorzugt aus EPS/XPS mit einer Dichte von 12 kg/m3 bis 300 kg/m3 hergestellt. Sie können aber gegebenenfalls auch aus anderen Werk-stoffen wie Leichtbeton Oder dergleichen gefertigt werden.
[0007] EPS wird auf Grund der guten Lebenszyklusanalyse, der vorteilhaften Recyclebarkeit, dem herausragenden Preisleistungsverhältnis in bevorzugter Weise eingesetzt.
[0008] Das Grundelement ist bei einer bevorzugten Ausfiihrung der Erfindung so ausgefiihrt, dass die Ausnehmung auf der Unterseite des Elementes den gleichen Querschnitt wie das Befestigungselement besitzt. Jedoch kann die Höhe des Befestigungselementes bei Bedarf verändert und somit auch die Längen der Ausnehmung im Grundelement geändert werden. Durch die vorgefertigten beiden Elemente entstehen im Dachbereich keine Wärmebrücken, trotzdem bleibt dieser Bereich windsogsicher.
[0009] Die Verbindung zwischen Dach und Grundelement kann erfindungsgemäß durch eine Klebeverbindung an der Unterseite des Elementes sowie auf dem Dach erreicht werden, wodurch auch das Risiko von austretendem Kondensat ebenso wie das Eindringen von Flüs-sigkeiten vermindert wird. Auf Grund des homogenen Gefiiges richtet Kondensat keinen Scha-den im Element an.
[0010] Urn die Möglichkeit einer Diffusion zu verringern kann nach einem weiteren Merkmal der Erfindung eine Polyurethanschicht bzw. eine Schicht eines Werkstoffes mit ähnlichen Eigen-schaften auf das Grundelement vorzugsweise auf der Innenseite aufgetragen werden.
[0011] Urn eine Verbindung zwischen dem Grundelement und dem Befestigungselement her-zustellen, kann bei einer Ausführungsform der Erfindung eine direkte Klebeverbindung zwischen der Oberkante des Befestigungselementes und der Ausnehmung hergestellt werden, wobei die Möglichkeit besteht, die Seitenflächen des Befestigungselementes als Klebeflächen für die Verbindung zu nutzen. Sollte aus Befestigungsgründen der Abstand zwischen den Elementen vergrößert werden, so kann erfindungsgemäß dieser Zwischenraum mittels schäumba-rem Polyurethan Oder dergleichen ausgefüllt und gleichzeitig die beiden Teile verklebt werden.
[0012] Eine Verbindung des Befestigungselementes mit dem Gebäude kann bei einer Ausfüh-rungsform der Erfindung durch in Sacklöchern versenkte Tellerdübel erfolgen.
[0013] An der Oberseite des Grundelementes ist mindestens eine Holzstaffel eingesetzt, auf der eine Blechabdeckung aufliegt.
[0014] Seitlich wird das Grundelement durch eine sich anschließend liber Dachdämmplatten erstreckende PVC-Folie abgedeckt. Diese PVC-Folie kann mittels verschraubbaren Leisten gesichert werden.
[0015] Nachstehend ist die Erfindung an Hand von in den Zeichnungen dargestellten Ausfüh-rungsbeispielen näher beschrieben, ohne auf diese Beispiele beschränkt zu sein. Dabei zeigen: [0016] Fig. 1 einen Querschnitt durch eine erfindungsgemäße Attika mit dem anschließenden
Gebäudeteil, wobei sich Fassadendämmplatten Liber die Attika erstrecken; [0017] Fig. 2 einen Schnitt durch eine Attika, welche biindig zur Hauswand bzw. zu den Fas- sadendämmplatten liegt; [0018] Fig. 3 einen Schnitt durch eine Attika nach einem weiteren Ausfiihrungsbeispiel.
[0019] Gemäß Fig. 1 ist die Außenseite eines Gebäudes 1 durch Fassadendämmplatten 2 wärmegedämmt.
[0020] Auf die Oberseite des Gebäudes 1 ist eine Attika aufgesetzt, die aus einem Grundelement 3 und einem Befestigungselement 5 besteht. Das Befestigungselement 5 ist in einer Aus-nehmung 3' des Grundelementes 3 eingesetzt. Die Ausnehmung 3' besitzt den gleichen Querschnitt wie das Befestigungselement 5.
[0021] Die Befestigung des Befestigungselementes 5 am Gebäude 1 erfolgt beim gezeigten Ausfiihrungsbeispiel Liber in Sacklöchern 16 versenkte Tellerdiibel 6, wobei das Bezugszeichen 6 die Mittellinie des Tellerdiibels zeigt.
[0022] Das Grundelement 3 ist mit dem Gebäude 1 liber Verklebungen 13, 13' verbunden.
[0023] Eine Verbindung des Grundelementes 3 mit dem Befestigungselement 5 erfolgt Liber eine Verklebung 13".
[0024] Anschließend an das Grundelement 3 erstrecken sich Dachdämmplatten 4 Liber das Gebäude 1.
[0025] Eine Folie 12 deckt den Eckenbereich zwischen den Dachdämmplatten 4 und dem Grundelement 3 ab.
[0026] An der Oberseite des Grundelementes 3 sind Holzstaffeln 7, 7' eingesetzt, auf denen eine Blechabdeckung 8 aufliegt. Eine Lippe 3" ist als Witterungsschutz fiir die Holzstaffeln 7, 7" vorgesehen.
[0027] Das Ausfiihrungsbeispiel nach Fig. 2 unterscheidet sich von dem Beispiel nach Fig. 1 vor allem dadurch, dass die Fassadendämmplatten 2 nur bis zum Grundelement 3 reichen und das Grundelement 3 auf das Ende der letzten Fassadendämmplatte 2 aufgesetzt ist.
[0028] Clberdies ist im Gegensatz zur zentrischen Anordnung nach Fig. 1 das Befestigungselement 5 seitlich versetzt in das Grundelement 3 eingesetzt.
[0029] Auch ist Liber die Breite des Grundelementes 3 nur eine Holzstaffel 7 angeordnet.
[0030] Gemäß Fig. 3 besitzt das Befestigungselement 5 einen sich Liber seine Höhe gleichblei-benden Querschnitt. Der Zwischenraum zwischen dem oberen Ende des Befestigungselementes 5 und der Ausnehmung 3' ist durch schäumbares Polyurethan oder dergleichen 18 ausge-füllt. Gleichzeitig sind die beiden Elemente 3 und 5 miteinander verklebt und somit wird eine feste Verbindung geschaffen.
[0031] Eine PVC-Folie 17 ist mittels einer Leiste 11 am Grundelement 3 befestigt, in das ein aus Holz, Metall oder Kunststoff bestehendes Gegenelement 10 eingesetzt ist.
[0032] Im Rahmen der Erfindung sind zahlreiche Abänderungen möglich. So könnten die Elemente 3 und 5 im Anschlussbereich zu den Fassadendämmplatten 2 horizontale und/oder vertikale Temperatur- und/oder materialbedingte Entspannungsfugen aufweisen. Jedenfalls müssen die Elemente 3 und 5 die Verlegung und Befestigung der Holzstaffeln und der Blechabdeckung im oberen Bereich ermöglichen und als Untergrund für die Isolierung (Bahnen, Folien usw.) geeignet sein. Für eine optimale Verlegung der Isolierung werden zweckmäßig Keile eingesetzt.

Claims (8)

  1. Ansprüche
    1. Attika für ein durch Dämmplatten (2) wärmegedämmtes Gebäude (1), dadurch gekenn-zeichnet, dass sie aus einem Grundelement (3) und einem Befestigungselement (5) be-steht, wobei das Befestigungselement (5) auf die Oberseite des Gebäudes (1) aufgesetzt und in eine unten offene Ausnehmung (3') des Grundelementes (3) eingesetzt ist, wobei beide Elemente (3, 5) aus EPS/XPS mit einer Dichte von 12 kg/m3 bis 300 kg/m3 bestehen.
  2. 2. Attika nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (3') des Grundelementes (3) den gleichen Querschnitt wie das Befestigungselement (5) besitzt.
  3. 3. Attika nach Anspruch 1 Oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Grundelement (3) mit dem Gebäude (1) verklebt ist.
  4. 4. Attika nach einem der Anspriiche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Grundelement (3) vorzugsweise auf seiner Innenseite mit einer Schicht aus Polyurethan Oder der-gleichen versehen ist.
  5. 5. Attika nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass vorhandene Spalte zwischen dem Befestigungselement (5) und dem Grundelement (3) mit schäumbarem Polyurethan (18) Oder dergleichen ausgefiillt sind.
  6. 6. Attika nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (5) mit dem Gebäude (1) durch in Sacklöchern (16) versenkte Tellerdiibel (6) verbunden ist.
  7. 7. Attika nach einem der Anspriiche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an der Oberseite des Grundelementes (3) mindestens eine Holzstaffel (7, 7') eingesetzt ist, auf der eine Blechabdeckung (8) aufliegt.
  8. 8. Attika nach einem der Anspriiche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Grundelement (3) seitlich durch eine sich anschließend iiber Dämmplatten (4) erstreckende PVC-Folie (12, 15) abgedeckt ist. Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
ATGM247/2015U 2015-08-20 2015-08-20 Attika für ein durch Dämmplatten wärmegedämmtes Gebäude AT15128U1 (de)

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