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Abstreifkamm für die Vorsehubwalzen von Häckselmaschinen.
Bei den bekannten Häckselmaschinen mit Abstreifkamm zeigt sich insbesondere bei gewissen
Schneidgütern, die keine grosse Steifigkeit aufweisen, dass sich leicht das Schnittgut um die Abstreif- kanten des Kammes schoppt. Vor allem ist dies der Fall bei Grummet, insbesondere wenn es feucht ist. Ein derartiges Anschoppen bedingt, dass die Maschine immer wieder stillgestellt und gereinigt wird, da es sonst zum Bruch durch Überbeanspruehung führt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Übelstand zu beseitigen. Erfindungsgemäss wird dies dadurch erzielt, dass vor allem" die Grundfläche zwischen den Zähnen des Kammes, die die
Hauptarbeit des Abstreifens besorgt, an der Stelle der Arbeitskante derart abgerundet ausgeführt wird, dass einzelne Halme des Schnittgutes, die sich gegebenenfalls um die Grundfläche legen, über die an die Grundfläche anschliessenden Arbeitsflächen abgezogen werden können und so ein Anschoppen an dieser Stelle vermieden wird. Vorteilhaft können auch die Flanken und Köpfe der Kammzähne an der Stelle der Arbeitskanten abgerundet sein.
Zweckmässig ist es, alle Abrundungen und anschliessenden Arbeitsflächen möglichst glatt auszuführen und den Spielraum zwischen diesen und den Walzenzähnen nicht zu klein zu wählen.
Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 schematisch ein Stück einer gezahnten Vorschubwalze einer Häcksel- maschine, zusammen mit einem Stück des Abstreifkammes ; die Fig. 2 zeigt schaubildlich eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung und Fig. 3 den zugehörigen Schnitt nach der Linie X-X der Fig. 2.
Die Vorschubwalze 1 kann in irgendeiner gebräuchlichen Weise ausgebildet sein. 2 sind die Zähne der Vorschubwalze, welche das Schnittgut fördern, u. zw. bei der Darstellung der Fig. 1 von rechts nach links. Der Abstreifkamm 3 besteht in an sich bekannter Weise aus einer Reihe von Zähnen, die zwischen die Zahnreihen der Vorschubwalze eingreifen und so das von ihr geförderte Schnittgut daran hindern, von ihr nach unten mitgenommen zu werden. Das Schnittgut wandert nach dem Abstreifen in der Richtung des Pfeiles 10 über den Abstreifkamm zum Schneidmund der Maschine und wird dort vom Schneidmesser zerkleinert.
Es hat sich nun gezeigt, u. zw. insbesondere bei dem in der Einleitung erwähnten Schnittgut, dass einzelne Halme od. dgl. nicht über den Abstreifkamm in der Richtung des Pfeiles 10 in den Mund gefördert, sondern von der Vorschubwalze nach abwärts gezogen werden (Pfeil 11) und sich dabei einerseits durch die erwähnte Zugwirkung, anderseits durch die Mitnehmbewegung (Pfeil 10) des darüberliegenden Schnittgutes schliesslich um die Grundkante 4 des Abstreifkammes legen, wie dies in Fig. 1 durch die punktiert dargestellten Halme 7 gezeigt ist. Dadurch, dass sich immer mehr Halme in dieser Weise um die Grundkante 4 legen, kommt es schliesslich zur Verstopfung und möglicherweise auch zum Bruch eines Maschinenteiles.
Nun ist erfindungsgemäss vor allem die Grundfläche zwischen den Zähnen an der Stelle 4 der Arbeitskante (in Fig. 2 und 3 deutlich gezeigt) stark abgerundet, so dass an dieser Stelle jede scharfe Kante sicher vermieden ist. Zweckmässig werden auch die Flanken der Zähne an der Stelle 5 (Fig. 2) der Arbeitskante sowie auch die Köpfe an der Stelle 6 der Arbeitskante abgerundet, so dass schliesslich an die Stelle aller Arbeitskanten ausschliesslich Abrundungen treten können. Legt sich nun ein Halm um eine der Arbeitskanten, so wird er infolge der Abrundung in der Hauptarbeitsrichtung (Pfeil 10) oder durch die Vorschubwalze in der Richtung 11 abgezogen, und es kann so ein Anschoppen an den Arbeitskanten nicht entstehen.
Diese Wirkung wird noch dadurch gefördert, dass die Abrundungen 4, 5,6 und die anschliessenden Arbeitsflächen 8, 9 möglichst glatt ausgeführt sind, um ein Abgleiten der Halme zu erleichtern.