AT151428B - Lichtschranke. - Google Patents

Lichtschranke.

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AT151428B
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AT
Austria
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relay
light source
circuit
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light barrier
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Inventor
Karl Nowak
Original Assignee
Nowak Karl Ing
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Description


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  Lichtschranke. 



   Die Erfindung betrifft eine Lichtschranke nach dem Patente Nr. 140918, welche insbesondere zur Sicherung von Räumen gegen Einbruch bestimmt ist. Bei der Einrichtung nach dem Stamm- patente ist das Photorelais der Anlage in unmittelbare Abhängigkeit von dem in den Stromkreis der
Lichtquelle geschalteten Relais gebracht, welches sich zweckmässig am Betriebsort der Lichtquelle befindet. Die Signalleitungen der Anlage, welche gemäss dem Stammpatente über dieses Relais geführt werden müssen, sind daher in dem zu schützenden Raum   zugänglich   und ein Eindringling hat die
Möglichkeit, die Anlage z. B. durch Abzwicken dieser Leitungen ausser Betrieb zu setzen.

   Die Erfindung vermeidet diese Nachteile der Anordnung nach dem Stammpatente dadurch, dass das die Funktion der Lichtquelle überwachende Relais auf ein weiteres Relais wirkt, welches die Wirkung des Photorelais bzw. der an dieses angeschlossenen Apparatur beeinflusst. Bei einer solchen Anordnung kann man die Apparate des Photorelais mit seinem   Uberwaehungsrelais   zusammen mit der Alarmanlage in einem gesonderten Raum, z. B. in der Wohnung des Hausbesorgers oder des Inhabers eines gesieherten
Geschäftslokales, aufstellen, so dass lediglich die Anschlussleitungen für das Überwachungsrelais und die Photozelle in den zu sichernden Raum geführt werden müssen. Werden diese Leitungen unterbrochen, so bleibt die Alarmeinrichtung trotzdem in Funktion.

   Es wird lediglich bei einer Störung der Lichtquelle statt des Störsignals das Alarmsignal ansprechen, welches zweckmässig von einer netzunabhängigen Stromquelle, z. B. einer Taschenlampenbatterie, gespeist wird. 



   Die Zeichnung zeigt in den Fig. 1-4 beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes im Schaltschema. 



   Fig. 1 der Zeichnung zeigt eine zum Betrieb mit Gleichstrom bestimmte Anlage. Die Lampe   1,   welche zur Erzielung eines möglichst punktförmigen   Leuchtkörpers   niedervoltig ausgeführt ist, wird von einem Umformer 2 mit Strom versorgt. In Serie mit der Lampe liegt die Wicklung 3 des Lichtquellenüberwachungsrelais, welche bei Stromdurchgang den Relaiskontakt 4 offen hält. Die lichtempfindliche Zelle 5 ist über den Spannungsteiler 6 an das Netz angeschlossen und liegt in Serie mit der Wicklung 7 des Photostromrelais. Bei Verdunkelung der Zelle fällt der Relaisanker ab und schaltet über den Kontakt 8 das Alarmsignal 9 an eine lokale Stromquelle 10.

   Um nun bei einer Störung der Lichtquelle, also beim Abfallen des Ankers des   Liehtquellenüberwaehungsrelais   an Stelle des Alarmsignals 9 ein Störsignal 11 einzuschalten, liegt in Serie mit dem Spannungsteiler 6 die Wicklung 12 des Störrelais, welche in   stromdurchflossenem   Zustand den in den Alarmstromkreis geschalteten Kontakt 13 geschlossen hält. Wird der Stromkreis der Lichtquelle unterbrochen, so fällt der Anker des in diesen Kreis geschalteten Uberwaehungsrelais ab und der Kontakt   4   wird geschlossen. Da dieser Kontakt aber eine   Uberbrüekung   der Wicklung 12 des Störrelais bildet, wird auch dieses stromlos, sein Anker fällt ab, unterbricht den Kontakt 13 des Alarmstromkreises und schaltet an dessen Stelle über den Kontakt 14 das Störsignal 11 ein. 



   Aus der Zeichnung ist ersichtlich, dass bei dieser Anordnung lediglich von der Zelle und vom   Lichtquellenüberwachungsrelais   Doppelleitungen zu dem die Alarmanlage enthaltenden Apparatteil geführt sind. Man kann daher sämtliche Signalleitungen von dem zu überwachenden Raum fernhalten. 



   Fig. 2 zeigt eine andere Ausführung für Anschluss an ein Wechselstromnetz. Bei dieser Anordnung liegt die Wicklung 12 des Störrelais im Heizstromkreis einer Glühkathodenröhre   M,   welche gitterseitig in bekannter Weise (auf der Zeichnung nicht dargestellt) von der lichtempfindlichen Zelle 

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 gesteuert ist, während der Anodenkreis das auf der Zeichnung gleichfalls nicht dargestellte, auf die angeschlossene Apparatur wirkende Relais enthält. Wird der Stromkreis der über den Transformator 16 angeschlossenen Lichtquelle 1 unterbrochen, so fällt der Anker des Überwaehungsrelais   3   ab und unterbricht mittels des Kontaktes 4 den Primärstromkreis des Transformators 17, dem der Heizstrom für die   Verstärkerröhre   entnommen wird.

   Der-Anker des   Störrelais   12 fällt ab und vollzieht über die   Kon-   takte   13, 14   die Umsehaltung vom Alarmsignal auf das Störsignal. 



   Bei einer andern Schaltung, bei der das Störsignal bloss bei einem Fehler in der Lampe in Tätigkeit gesetzt wird, während bei einer Unterbrechung der Speisung das Alarmsignal anspricht, ist für das   Lichtquellenüberwachungsrelais   die Anordnung nach Fig. 3 der Zeichnung anzuwenden. In diesem Falle ist das Relais 3 zur Lampe 1 parallelgeschaltet. Brennt letztere z. B. durch, so steigt der durch das Relais fliessende Strom. 



   Fig. 4 zeigt eine Anordnung für photoelektrisehe Steuerungen, wie sie z. B. auch zur Steuerung   und Überwachung   von Maschinen verwendet werden kann. Diese Anordnung enthält nur ein Über-   wachungsrelais 3,   das im Stromkreis der Lichtquelle liegt. Das Steuerrelais 18 für die angeschlossene Apparatur liegt im Stromkreis des Spannungsteilers 6 für den Zellenkreis, so dass es keinen   zusätzlichen   Stromverbrauch bedingt. Das Steuerrelais wird vom Photorelais 7 durch Kurzschliessen seiner Wicklung betätigt. Die Leitung des   Kurzsehlusskreises   ist über einen Kontakt 19 des   Überwachungsrelais   geführt und wird bei dessen Abfallen unterbrochen, so dass das Steuerrelais bei Störung der Lichtquelle oder beim Ausbleiben der Netzspannung nicht anspricht.

   Die Unterbrechung könnte auch in die Leitung 20 des Steuerrelais gelegt werden, so dass das Relais wohl ansprechen, aber seinen Stromkreis nicht schalten kann. Ebenso könnte auch beim Ruhekontakt 21 des Steuerrelais eine   Überbrückung   vorgenommen werden. Die Wicklung 18 des   Liehtquellenüberwachungsrelais   liegt in dem von der Photozelle abgegriffenen Teil des Spannungsteilers und wird vom Photostromrelais bei dessen   Anspreehung kurz-   geschlossen. Dadurch sinkt aber die am Zellenstromkreis liegende Spannung, wodurch die Wirkung der Verdunkelung der Zelle noch unterstützt wird und der Kontaktdruck des Photostromrelais steigt. 



  Das Überwachungsrelais 3 schliesst ausserdem beim Ansprechen über einen Kontakt 22 den Stromkreis des Störsignals, was aber in manchen Fällen auch wegbleiben kann. 



   Umformer und Transformatoren, wie sie bei den Ausführungen nach Fig. 1 und 2 verwendet werden, sind im Sinne der Erfindung auch als Bestandteil der Lichtquelle zu betrachten ; desgleichen auch Hilfsmittel zur Erzeugung von Wechsellicht, wie z. B. eine rotierende Loehseheibe und deren Antrieb. Das Lichtquellenüberwachungsrelais kann daher selbstverständlich auch im Primärstromkreis des Transformators oder Umformers liegen. 



   Lichtschranken, für welche die Erfindung bestimmt ist, sind alle optisehen Sperren, gleichgültig, über welche Distanzen sie reichen und ob diese mit oder ohne optische Hilfsmittel, mit direktem, 
 EMI2.1 
 brennenden Lichtquelle mit nahe herangerückter Zelle. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Liehtschranke nach dem Patente Nr. 140918, dadurch gekennzeichnet, dass das die Funktion der Lichtquelle überwachende Relais auf ein weiteres Relais wirkt, welches die Wirkung des Photorelais bzw. der an dieses angeschlossenen Apparatur beeinflusst.

Claims (1)

  1. 2. Lichtschranke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Liehtquellenüberwaehungsrelais die Wicklung des von ihm beeinflussten Relais bei Störung der Lichtquelle kurzschliesst.
    3. Lichtsehranke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das gesteuerte Relais im Stromkreis eines Spannungsteilers für den Zellenkreis liegt.
    4. Lichtschranke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das gesteuerte Relais die Alarmvorrichtung ausschaltet und ein Störsignal einschaltet.
    5. Lichtschranke nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wicklung des Lichtquellenüberwaehungsrelais zur elektrischen Lichtquelle einen parallelen Strompfad bildet.
    6. Lichtschranke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein bei Störung betätigtes Relais den Kontakt des von der photoelektrischen Zelle gesteuerten Relais vom Stromkreis des Alarmsignals auf den des Störsignals umschaltet.
    7. Lichtschranke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein bei Störung betätigtes Relais angeschlossene Steueranordnungen ausser Betrieb setzt.
    8. Lichtschranke nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das von der photoelektrischen Zelle gesteuerte Relais ein Sekundärrelais durch Kurzschliessen von dessen Wicklung betätigt.
    9. Lichtschranke nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Schaltvorgang des Photostromrelais die Spannung des Zellenkreises abgesenkt wird.
AT151428D 1933-04-26 1936-04-01 Lichtschranke. AT151428B (de)

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AT140918T 1933-04-26
AT151428T 1936-04-01

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AT151428B true AT151428B (de) 1937-11-10

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ID=29271151

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AT151428D AT151428B (de) 1933-04-26 1936-04-01 Lichtschranke.

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