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Lichtschranke.
Die Erfindung betrifft eine Lichtschranke nach dem Patente Nr. 140918, welche insbesondere zur Sicherung von Räumen gegen Einbruch bestimmt ist. Bei der Einrichtung nach dem Stamm- patente ist das Photorelais der Anlage in unmittelbare Abhängigkeit von dem in den Stromkreis der
Lichtquelle geschalteten Relais gebracht, welches sich zweckmässig am Betriebsort der Lichtquelle befindet. Die Signalleitungen der Anlage, welche gemäss dem Stammpatente über dieses Relais geführt werden müssen, sind daher in dem zu schützenden Raum zugänglich und ein Eindringling hat die
Möglichkeit, die Anlage z. B. durch Abzwicken dieser Leitungen ausser Betrieb zu setzen.
Die Erfindung vermeidet diese Nachteile der Anordnung nach dem Stammpatente dadurch, dass das die Funktion der Lichtquelle überwachende Relais auf ein weiteres Relais wirkt, welches die Wirkung des Photorelais bzw. der an dieses angeschlossenen Apparatur beeinflusst. Bei einer solchen Anordnung kann man die Apparate des Photorelais mit seinem Uberwaehungsrelais zusammen mit der Alarmanlage in einem gesonderten Raum, z. B. in der Wohnung des Hausbesorgers oder des Inhabers eines gesieherten
Geschäftslokales, aufstellen, so dass lediglich die Anschlussleitungen für das Überwachungsrelais und die Photozelle in den zu sichernden Raum geführt werden müssen. Werden diese Leitungen unterbrochen, so bleibt die Alarmeinrichtung trotzdem in Funktion.
Es wird lediglich bei einer Störung der Lichtquelle statt des Störsignals das Alarmsignal ansprechen, welches zweckmässig von einer netzunabhängigen Stromquelle, z. B. einer Taschenlampenbatterie, gespeist wird.
Die Zeichnung zeigt in den Fig. 1-4 beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes im Schaltschema.
Fig. 1 der Zeichnung zeigt eine zum Betrieb mit Gleichstrom bestimmte Anlage. Die Lampe 1, welche zur Erzielung eines möglichst punktförmigen Leuchtkörpers niedervoltig ausgeführt ist, wird von einem Umformer 2 mit Strom versorgt. In Serie mit der Lampe liegt die Wicklung 3 des Lichtquellenüberwachungsrelais, welche bei Stromdurchgang den Relaiskontakt 4 offen hält. Die lichtempfindliche Zelle 5 ist über den Spannungsteiler 6 an das Netz angeschlossen und liegt in Serie mit der Wicklung 7 des Photostromrelais. Bei Verdunkelung der Zelle fällt der Relaisanker ab und schaltet über den Kontakt 8 das Alarmsignal 9 an eine lokale Stromquelle 10.
Um nun bei einer Störung der Lichtquelle, also beim Abfallen des Ankers des Liehtquellenüberwaehungsrelais an Stelle des Alarmsignals 9 ein Störsignal 11 einzuschalten, liegt in Serie mit dem Spannungsteiler 6 die Wicklung 12 des Störrelais, welche in stromdurchflossenem Zustand den in den Alarmstromkreis geschalteten Kontakt 13 geschlossen hält. Wird der Stromkreis der Lichtquelle unterbrochen, so fällt der Anker des in diesen Kreis geschalteten Uberwaehungsrelais ab und der Kontakt 4 wird geschlossen. Da dieser Kontakt aber eine Uberbrüekung der Wicklung 12 des Störrelais bildet, wird auch dieses stromlos, sein Anker fällt ab, unterbricht den Kontakt 13 des Alarmstromkreises und schaltet an dessen Stelle über den Kontakt 14 das Störsignal 11 ein.
Aus der Zeichnung ist ersichtlich, dass bei dieser Anordnung lediglich von der Zelle und vom Lichtquellenüberwachungsrelais Doppelleitungen zu dem die Alarmanlage enthaltenden Apparatteil geführt sind. Man kann daher sämtliche Signalleitungen von dem zu überwachenden Raum fernhalten.
Fig. 2 zeigt eine andere Ausführung für Anschluss an ein Wechselstromnetz. Bei dieser Anordnung liegt die Wicklung 12 des Störrelais im Heizstromkreis einer Glühkathodenröhre M, welche gitterseitig in bekannter Weise (auf der Zeichnung nicht dargestellt) von der lichtempfindlichen Zelle
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gesteuert ist, während der Anodenkreis das auf der Zeichnung gleichfalls nicht dargestellte, auf die angeschlossene Apparatur wirkende Relais enthält. Wird der Stromkreis der über den Transformator 16 angeschlossenen Lichtquelle 1 unterbrochen, so fällt der Anker des Überwaehungsrelais 3 ab und unterbricht mittels des Kontaktes 4 den Primärstromkreis des Transformators 17, dem der Heizstrom für die Verstärkerröhre entnommen wird.
Der-Anker des Störrelais 12 fällt ab und vollzieht über die Kon- takte 13, 14 die Umsehaltung vom Alarmsignal auf das Störsignal.
Bei einer andern Schaltung, bei der das Störsignal bloss bei einem Fehler in der Lampe in Tätigkeit gesetzt wird, während bei einer Unterbrechung der Speisung das Alarmsignal anspricht, ist für das Lichtquellenüberwachungsrelais die Anordnung nach Fig. 3 der Zeichnung anzuwenden. In diesem Falle ist das Relais 3 zur Lampe 1 parallelgeschaltet. Brennt letztere z. B. durch, so steigt der durch das Relais fliessende Strom.
Fig. 4 zeigt eine Anordnung für photoelektrisehe Steuerungen, wie sie z. B. auch zur Steuerung und Überwachung von Maschinen verwendet werden kann. Diese Anordnung enthält nur ein Über- wachungsrelais 3, das im Stromkreis der Lichtquelle liegt. Das Steuerrelais 18 für die angeschlossene Apparatur liegt im Stromkreis des Spannungsteilers 6 für den Zellenkreis, so dass es keinen zusätzlichen Stromverbrauch bedingt. Das Steuerrelais wird vom Photorelais 7 durch Kurzschliessen seiner Wicklung betätigt. Die Leitung des Kurzsehlusskreises ist über einen Kontakt 19 des Überwachungsrelais geführt und wird bei dessen Abfallen unterbrochen, so dass das Steuerrelais bei Störung der Lichtquelle oder beim Ausbleiben der Netzspannung nicht anspricht.
Die Unterbrechung könnte auch in die Leitung 20 des Steuerrelais gelegt werden, so dass das Relais wohl ansprechen, aber seinen Stromkreis nicht schalten kann. Ebenso könnte auch beim Ruhekontakt 21 des Steuerrelais eine Überbrückung vorgenommen werden. Die Wicklung 18 des Liehtquellenüberwachungsrelais liegt in dem von der Photozelle abgegriffenen Teil des Spannungsteilers und wird vom Photostromrelais bei dessen Anspreehung kurz- geschlossen. Dadurch sinkt aber die am Zellenstromkreis liegende Spannung, wodurch die Wirkung der Verdunkelung der Zelle noch unterstützt wird und der Kontaktdruck des Photostromrelais steigt.
Das Überwachungsrelais 3 schliesst ausserdem beim Ansprechen über einen Kontakt 22 den Stromkreis des Störsignals, was aber in manchen Fällen auch wegbleiben kann.
Umformer und Transformatoren, wie sie bei den Ausführungen nach Fig. 1 und 2 verwendet werden, sind im Sinne der Erfindung auch als Bestandteil der Lichtquelle zu betrachten ; desgleichen auch Hilfsmittel zur Erzeugung von Wechsellicht, wie z. B. eine rotierende Loehseheibe und deren Antrieb. Das Lichtquellenüberwachungsrelais kann daher selbstverständlich auch im Primärstromkreis des Transformators oder Umformers liegen.
Lichtschranken, für welche die Erfindung bestimmt ist, sind alle optisehen Sperren, gleichgültig, über welche Distanzen sie reichen und ob diese mit oder ohne optische Hilfsmittel, mit direktem,
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brennenden Lichtquelle mit nahe herangerückter Zelle.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Liehtschranke nach dem Patente Nr. 140918, dadurch gekennzeichnet, dass das die Funktion der Lichtquelle überwachende Relais auf ein weiteres Relais wirkt, welches die Wirkung des Photorelais bzw. der an dieses angeschlossenen Apparatur beeinflusst.