AT151624B - Verfahren und Walzwerk zur Herstellung von dünnem Bandmetall und dünnem Metallblech aus einem dicken Ausgangswerkstück. - Google Patents

Verfahren und Walzwerk zur Herstellung von dünnem Bandmetall und dünnem Metallblech aus einem dicken Ausgangswerkstück.

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AT151624B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Die Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung des Verfahrens nach dem Patente Nr. 146163 zur Erzeugung von dünnem Bandmetall und Metallblech aus einem dicken   Ausgangswerkstüek,   bei dem dasselbe von einem Ende aus durch Walzenkörper mit glatten, exzentrisch verlaufenden Arleitsflächen schrittweise kalt herabgewalzt wird. 



   Der Erfindung gemäss wälzen sich aber die exzentrischen   Arbeitsflächen   nicht unmittelbar, sondern in der Weise auf dem Werkstück ab, dass zwischen sie und das Werkstück zylindrische Walzen von kleinerem Durchmesser eingeschaltet sind, die den Druck der exzentrischen   Arbeitsflächen   aufnehmen und an dem Werkstück entlanggeführt werden. 



   Diese Walzen, deren Radius kleiner als die Krümmungsradien der exzentrischen   Arbeitsflächen   ist, erleichtern die   Verformungsarbeiten   insofern, als sie das Strecken des Metalls begünstigen, also auch die Verformung des Bandes oder Bleches in der   Querriehtung   vermindern und damit auch die Gefahr des Einreissens der Kanten noch sicherer verhüten. Die Einschaltung der Streckwalzen von kleinerem Durchmesser ist insbesondere für ganz dünnen Bandstahl von Bedeutung. 



   An sich ist die Einschaltung von Streckwalzen von kleinerem Durchmesser zwischen das Werkstück und Stützwalzen von grösserem Durchmesser in Walzwerken bekannt. Nach der Erfindung werden die Streckwalzen aber nicht gegen Walzen von grösserem Durchmesser, sondern gegen exzentrische Arbeitsflächen abgestützt und ausserdem an dem während der Bearbeitung stillstehenden Werkstück   entlanggeführt,   so dass sie sich auf einer durch die exzentrische Arbeitsfläche vorgeschriebenen Kurve an dem Werkstück entlangbewegen und auf diesem abwälzen. 



   In der Zeichnung ist durch Fig. 1 schematisch ein Walzwerk zur Ausführung des Verfahrens in einer beispielsweisen Ausführungsform wiedergegeben, während Fig. 2 in grösserem Massstab die Walzkörper mit den exzentrischen Arbeitsflächen nebst den zwischengeschalteten zylindrischen Streckwalzen erkennen lässt. 
 EMI1.2 
 Hin-und Herbewegung des Schlittens 5 werden also die Sektoren mit den exzentrischen Arbeitsflächen 1 und 2 hin-und hergeschwenkt. 



   An dem Schlitten 5 sind fernerhin in senkrechten Führungen die zylindrischen Streekwalzen 12 
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 EMI1.4 
 

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 gestreckt, verdünnt und geglättet wird. Während die exzentrischen Arbeitsflächen dann zurückschwingen und die Streckwalzen durch die Feder   14, 15   wieder weiter auseinander gezogen werden, wird das Bandeisen vorgeschoben. Diese Vorgänge sind an sich bekannt oder in dem Hauptpatent 
 EMI2.1 
 



   Sinngemäss kann das Verfahren und die Vorrichtung auch für das Auswalzen von Blech benutzt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von dünnem Bandmetall und dünnem Metallblech aus einem dicken Ausgangswerkstück nach dem Patent Nr.   146163, dadurch   gekennzeichnet, dass sich die exzentrischen Arbeitsflächen der Walzenkörper nicht unmittelbar, sondern mittels eingeschalteter zylindrischer Streckwalzen von kleinerem Radius auf dem Werkstück abwälzen.

Claims (1)

  1. 2. Walzwerk zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit einem hin-und hergehenden Schlitten, in dem die Walzkörper mit den exzentrischen Arbeitsflächen sehwingbar gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Streckwalzen in senkrechten Führungen des Schlittens lagern und mit den exzentrischen Arbeitsflächen kraftschlüssig in Fühlung gehalten werden. EMI2.2
AT151624D 1935-08-07 1937-01-29 Verfahren und Walzwerk zur Herstellung von dünnem Bandmetall und dünnem Metallblech aus einem dicken Ausgangswerkstück. AT151624B (de)

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