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Die Erfindung betrifft eine Einrichtung mit mehreren Brennkammern und mit Brennstoff- Fördereinrichtung zur Verfeuerung kleinstückiger, fester Brennstoffe, wie Holzschnitzel und Stroh, mit einem zentralen horizontalen Verbrennungsrost und einem über diesem angeordneten Schacht als Hauptbrennkammer, dessen Wandung mit Öffnungen versehen ist Bei Einnchtungen zur Verfeuerung kleinstückiger, fester Brennstoffe ist es bekannt, das Brennmaterial entweder auf einem Verbrennungsrost durch Glutstockverbrennung oder durch geeignete Einführung des Brennmaterials und gezielte Luftführung in schwebendem Zustand In Form einer Flugverbrennung oder Wirbelstromverbrennung zu verfeuern.
Bei der Glutstockverbrennung sind zur Erlangung der notwendigen Heizleistungen für den Verbrennungsrost grosse Flächen notwendig, was grossvolumige Heizungsanlagen mit sich bnngt. Die Brennstoffaufbereitung zur Erzielung einer Flugbzw. Wirbelstromverbrennung ist aufwendig, zudem sind verfahrensbedingt ebenfalls grosse Anlagenabmessungen erforderlich.
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von unten eingeb ! asenen Pnmartuftstrom ausgesetzt wird. Das Stroh verbrennt während des durch den PrimÅarluftstrom verlängerten Absinkvorganges.
Nachteilig bel einer derartigen Anlage Ist, dass bedingt durch die Bauweise mit der nach unten
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abfallenden Asche auch ein beträchtlicher Anteil von unverbranntem oder nur unvollständig verbranntem Material aus der Brennkammer austritt. Ein Verbrennen andersartiger Materialien als Stroh, wie Hackschnitzel oder Sägespäne, ist mit einer derartigen Anlage ebenfalls nicht möglich.
Ein Beispiel für eine Anlage, die Im wesentlichen die Funktion einer Glutstock-
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Durchtrittsöffnungen für die Sekundärluft in der Mantelfläche. Das Brennmaterial wird über eine Förderschnecke dem Brennrohr zugeführt und über eine gleichlaufende Fördereinrichtung durch das Brennrohr hindurch bewegt. Das Brennrohr wirkt funktionsmässig als Rost zur Abstützung des Brennmaterials und Zufuhr der notwendigen Verbrennungsluft. Die Verbrennung des Brennmaterials erfolgt während des Durchlaufens des Brennrohres unter gleichzeitigem Einblasen von Primärluft in axialer Richtung. Die Zufuhr von Sekundärluft durch die Mantelöffnungen bewirkt eine Nachverbrennung und damit einen hohen Wirkungsgrad der Verbrennung.
Mit einer derartigen Anlage können sowohl Stroh, als auch Hackschnitzel, Sägespäne oder ähnliche Brennstoffe verbrannt werden. Nachteilig ist, dass die beweglichen Teile innerhalb der Brennkammer zur Fortbewegung des Brennstoffes aufgrund der hohen
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j, pumschlossen ist Dieser wiederum Ist von einer konzentrisch angeordneten Nachbrennkammer umschlossen.
Das Brennmaterial wird erst dem Schacht zugeführt,
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den es Im freien Fall durchläuft, und wird dann über eine Schnecken-Fördereinrichtung am Fusse der Brennkammer dieser zugeführt und unter gleichzeitiger Zufuhr von Primärluft verbrannt Die Wandung zwischen Brennkammer und Zufuhrschacht für das Brennmaterial ist nach Art eines Rostes mit parallel nebeneinander angeordneten, sich gegenseitig berührenden Stäben ausgefuhrt Dadurch wird erreicht, dass von der Brennkammer keine Flammen in den Zufuhrschacht durchtreten, sondern lediglich die bei der Verbrennung im Brennraum entstehenden Gase den Rost durchsetzen und damit eine Vorerwarmung und Vortrocknung des über den Schacht zugeführten Brennmaterials bewirken Im oberen Bereich des Zufuhrschachtes ist die Wandung zur Nachbrennkammer wiederum aus Stäben ausgebildet,
durch die die in der Brennkammer entstandenen Abgase nach Durchlaufen des Zufuhrschachtes übertreten und dort nachverbrannt werden. Nachteilig bei einer derartigen Einrichtung ist, dans aufgrund der speziellen Zufuhrvorrichtungen für die Brennstoffe nur sehr ähnliches Brennmaterial verwendet werden kann. Die gleichzeitige Verbrennung von Hackschnitzeln und Stroh mit einer derartigen Einrichtung wäre nicht möglich.
Darüberhinaus kommt es zu einer gewissen Kompaktierung des Brennmaterials, was die Verbrennung verschlechtert. Die beweglichen Teile der Zufuhrvorrichtung sind zudem in unmittelbarer Umgebung der Brennkammer angeordnet, wodurch sie aufgrund der hohen Temperaturbelastung einem sehr starken Verschleiss unterworfen sind.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zur Verfeuerung kleinstückiger, fester Brennstoffe zu schaffen, mit der unter einfacher Art der Zuführung kleinstückige, feste Brennstoffe auch sehr unterschiedlicher Art optimal verfeuert werden können und die im Vergleich zu leistungsgleichen Einrichtungen bekannter Bauart wesentlich kleiner ist. Gleichzeitig sollen bewegliche Teile, die
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aufgrund einer hohen Temperaturbelastung einem hohen Verschleiss unterliegen, vollständig vermieden werden.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass die Fördereinrichtung zur Einbringung der Brennstoffe am oberen Ende des Schachtes endet, dass eine Sekundärbrennkammer durch die Schachtwandung von der Hauptbrennkammer getrennt um diese herum angeordnet ist, und dass die Öffnungen In der Schachtwandung zumindest in ihrem dem Verbrennungsrost benachbarten, unteren Bereich als Flammendurchtrittsöffnungen zur räumlichen Ausweitung der Primärverbrennung In die Sekundärbrennkammer hinein ausgeführt sind.
Durch die erfindungsgemässe Einrichtung wird auf überraschend einfache Weise die Kombination einer Flugverbrennung mit einer Glutstockverbrennung der Brennstoffe erreicht. Durch den zentralen horizontalen Verbrennungsrost am Ende der Hauptbrennkammer erfolgt die horizontale Abstützung des Glutstockes. Dadurch, dass die Wandung der Hauptbrennkammer In der Umgebung des Verbrennungsrostes Durchtrittsöffnungen für eine weitere Verbrennung in eine Sekundärbrennkammer hinein aufweist, wird die gesamte für die Verbrennung zur Verfügung stehende Fläche des Verbrennungsrostes um den mit Öffnungen versehenen Abschnitt der Schachtwandung In senkrechter Richtung ausgedehnt und damit wesentlich vergrössert, ohne dass dadurch die Verfeuerungseinrichtung grösser ausgeführt werden muss.
Der Ausbrand des Brennmaterials erfolgt durch diesen zusätzlich gebildeten, senkrechten Verbrennungsrost nach aussen hin in die Sekundärbrennkammer, wo auch die Verbrennung der im und über dem Glutstock entstandenen Pyrolysegase stattfindet.
Dadurch, dass die Fördereinrichtung zur Einbringung des Brennmaterials am oberen Ende des Schachtes endet, kommt es beim Durchlaufen des Schachtes im freien Fall
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aufgrund der vom Glutstock abgegebenen Warêmstrahlung je nach Betriebszustand, Glutstocktemperatur und Wassergehalt des Brennmaterials zu einer Vortrocknung, Pyrolyse oder sogar gänzlichen Flugverbrennung des Brennmaterials Wichtig dabei Ist, dass der Brennstoff in möglichst loser, unkompaktierter Form zugeführt wird. Die Flugverbrennung kann noch dadurch verstärkt werden, dass der Brennstoff in einen Gegenluftstrom der Primärluft eingebracht wird.
Dadurch fällt das eingebrachte Brennmaterial in einer spiralförmigen Bahn auf den Glutstock zu und verlängert dadurch den Weg und die Verweilzeit des Brennstoffes im Schacht beträchtlich. Bei Verwendung von stark vorgeheizter Primärluft zum Aufbau der Primärgegenluft- strömung wird der Grad der Flugverbrennung nochmals verstärkt.
Besonders bewährt hat es sich, wenn die Öffnungen In der Schachtwandung durch eine Vielzahl von Durchbrüchen gebildet werden, die mit schräg nach oben weisenden Führungsblechen versehen sind. Die Führungsbleche bewirken, dass das Brennmaterial, das sich in der Hauptbrennkammer vom Verbrennungsrost nach oben entlang der Schachtwandung ansammelt, nicht in die Sekundärbrennkammer gelangt.
Durch Zuführung des Brennstoffes in einen Im Schacht erzeugten Gegenluftstrom wird die Zeit, bis zu der der Brennstoff auf den Glutstock auftritt, vergrössert und damit eine besonders gute Vortrockung des Brennstoffes bis hin zu einer Flugverbrennung erreicht.
Wenn der Schacht aus mehreren miteinander verbundenen Segmenten als hängende Konstruktion ausgeführt ist, wird ein einfacher Ausbau des Schachtes nach oben und eine leichte Reinigung oder Austausch einzelner Abschnitte ermöglicht.
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Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Einrichtung ein oder mehrere, der Sekundärbrennkammer nachgeschaltete, Nachbrennkammern aufweist, in denen die Nachverbrennung der In der Hauptkammer entstandenen und in der Sekundärbrennkammer nicht vollständig verbrannten Pyrolysegase stattfindet.
Schliesslich können In der Abgasführung anschliessend an die letzte Nachbrennkammer noch ein oder mehrere Wärmetauscher üblicher Bauart angeordnet sein, durch die auch noch kleine Mengen von Wärmeenergie In den Abgasen genutzt werden Bei Verwendung von ein oder mehreren Wärmetauschern in der erfindungsgemässen Einrichtung ist es zweckmässig, vor Eintritt der Rauchgase in die Wärmetauscher eine Wendekammer vorzusehen, die die Rauchgase um 180 nach unten umlenkt, um die schweren Staub- und Aschepartikel in ein Entaschungsbecken unterhalb des zentralen Verbrennungsrostes abzuscheiden.
Eine besonders vorteilhafte platzsparende Bauweise ergibt sich, wenn die einzelnen Nachbrennkammern jeweils konzentrisch zur Hauptbrennkammer angeordnet sind.
Von Vorteil ist es, wenn der zentrale horizontale Verbrennungsrost aus drehbar gelagerten Stäben gebildet ist. Durch eine Verdrehung der Stäbe wird damit auf einfache Weise ein Selbstreinigungseffekt erzielt und die Asche und/oder Schlacke kann in ein unter dem Rost angeordnetes Entaschungsbecken abgeführt werden.
Um eine Korrosion und eine Verformung der mechanisch und temperaturmässig höchst beanspruchten Teile der erfindungsgemässen Einrichtung zu vermelden, ist es von Vorteil, wenn diese Teile wie BrennkammerwÅande, ZwischenwÅande und Roste
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weitgehend aus einer dispersionsverfestigten Legierung auf Basis von Eisen, Nickel, Kobalt oder Chrom gefertigt werden.
Insbesondere hat sich für diese Teile eine oxiddispersionsverfestigte Legierung auf
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sowie mit 0, 1-5 m% von einem oder mehreren Oxiden der Metalle aus der Gruppe Al, La und Y, Rest Fe bewährt.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Figuren näher erlautert.
Es zeigen : Figur 1 eine Prinzipdarstellung einer erfindungsgemässen Verfeuerungs einrichtung im Detail Figur 2 einen Vertikalschnitt einer erfindungsgemässen Verfeuerungseinrichtung Figur 3 den Schnitt entlang der Linie A, B in Figur 1 Figur 4 den Schnitt entlang der Linie C, D in Figur 1 Figur 5 den Schnitt entlang der Linie G, H in Figur 3 Figur 6 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen
Verfeuerungseinrichtung mit Primärluftvorheizung im Vertikalschnitt Figur 7 den Schnitt entlang der Linie E, F In Figur 5
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In Figur 1 ist das Prinzip einer erfindungsgemässen Verfeuerungseinrichtung dargestellt. Ein zentraler hängender Schacht ist als Hauptbrennkammer -A- ausgeführt, der oberhalb eines zentralen horizontalen Verbrennungsrostes -F- angeordnet ist.
Konzentrisch um die Hauptbrennkammer-A-herum ist eine Sekundärbrennkammer-Bangeordnet, die wiederum von einer Nachbrennkammer -C- konzentrisch umschlossen ist. Die Brennstoffzufuhr erfolgt mit einer Zufuhrvorrichtung-24-, die am oberen Ende des Schachtes endet. Der unmittelbar über dem Verbrennungsrost-F-angeordnete Abschnitt der Schachtwandung ist mit Durchbrüchen -28- versehen. Der Brennstoff in loser unkompaktierter Form durchläuft den Schacht im freien Fall und sammelt sich am Verbrennungsrost-F-. Beim Verbrennungsvorgang bildet sich auf dem Verbrennungsrost -F- ein Glutstock aus, der sich je nach Betriebszustand mehr oder weniger stark auch im unteren Abschnitt der Hauptbrennkammer aufbaut.
Durch die Durchbrüche -28- hindurch wird die Primärverbrennung in die Sekundärbrennkammer - hinein räumlich erweitert. In den Durchbrüchen -28- angeordnete, schräg nach oben weisende Führungsbleche verhindern, dass das Brennmaterial In die Sekundärbrennkammer fällt In Figur 2 ist der detaillierte Aufbau einer erfindungsgemässen Verfeuerungseinrichtung zu erkennen Ein zentraler hängender, zylindrischer Schacht, der über einem horizontalen zentralen Verbrennungsrost -F -angeordnet ist, bildet die Hauptbrennkammer-A-. Der zylindrische Schacht ist wartungs- und reparaturfreundlich aus einem oberen Segment -20- und mehreren darunterliegenden Segmenten-27zusammengesetzt.
Die einzelnen Segmente - 20- und -27- sind durch Klammern -29miteinander verbunden Die Verbindung durch Klammern erlaubt einerseits einen einfachen Ausgleich von temperaturbedingten Spannungen und andererseits ein einfaches Tauschen einzelner eventuell beschädigter Segmente -20- und -27-.
Das
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oberste Segment -20- ist lösbar mit einem äusseren Ringflansch verbunden, welcher wiederum auf einem auf einer tragenden Wand -33- einer Wendekammer -Baufliegenden Ring -17- aufliegt. Weiters befinden sich im oberen Segment -20Durchbrüche für die Einbringung der Brennstoffe durch eine Schneckenfordereinrichtung-24-, für ein Primärluftgebläse -18-, sowie für einen Zünd-und Stützbrenner - 25- Die unterhalb an das Segment -20- anschliessenden Segmente -27- sind von zahlreichen Öffnungen -28- durchbrochen,
inj welchen schräg nach oben weisende Führungsbleche -57- angebracht sind Diese Führungsbleche -57- verhindern ein Herausfallen des von oben eingebrachten Brennmatenals In die Sekundär- brennkammer -B-. Die Öffnungen -28- in den Segmenten -27- bewirken eine vertikale Vergrösserung des zentralen, horizontalen Verbrennungsrostes-F-, da sich je nach Betnebszustand der Glutstock bis zum obersten Segment -20- aufbauen kann. Der Ausbrand des Brennmaterials erfolgt dabei durch diese vertikale Rostfläche nach aussen hin in die Sekundärbrennkammer-B-, wo auch die entstehenden Pyrolysegase verbrannt werden.
Die Sekundärbrennkammer -B- wird nach aussen von zwei hängenden, konzentrisch angeordneten Zylindern -6-, -8- begrenzt, wobei der innere Zylinder -6- die Hauptbrennkammer -A- etwa im Bereich der oberen zwei Drittel umschliesst, während der äussere Zylinder -8- die Hauptbrennkammer vollständig umschliesst. Im Spalt -7- zwischen den Zylindern -6- und -8- wird Nachverbrennungsluft in den unteren Bereich der Sekundärbrennkammer -B- geleitet Weiters kann hier auch eine Rauchgasrückführung zur Verminderung des Stickoxid-Anteiles des Rauchgases vorgenommen werden.
Die Zuführung der Nachverbrennungsluft erfolgt über einen Ringkanal -15- im Tragring -17- über ein äusseres Gebläse -13-. Der äussere Zylinder -8- weist am unteren Ende ein Segment -31- auf, welches vorzugsweise aus einer hochkorrosionsfesten,
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temperaturbeständigen, oxiddispersionsverfestigten Legierung hergestellt ist und mittels Klammern -30- mit dem oberen Abschnitt des Zylinders -8- verbunden Ist. Am Ende des unteren Segmentes -31- wird eIne erstmalige Umlenkung des Rauchgases um 1800 in eine Nachbrennkammer-C-bewirkt, wodurch eine erste Abscheldung schwerer Staub- bzw.
Ascheanteile aus dem Rauchgas stattfindet, die dann entweder auf den Glutstock des zentralen, horizontalen Verbrennungsrostes-F-oder direkt in ein darunterliegendes Entaschungsbecken -38- fallen.
In der Nachverbrennungskammer-C-, die durch einen konzentrisch um die Sekundärbrennkammer -B- angeordneten Zylinder -4- gebildet wird, erfolgt eine weitere Verbrennung unverbrannter Bestandteile der Rauchgase Die Rauchgase werden in dieser Nachverbrennungskammer-C-nach oben geführt. Durch einen weiteren konzentrischen Zylinder -10- wird mit dem oberen Abschnitt der Wand-4-der Nachverbrennungskammer -C- ein Ringspalt -9- gebildet, der entweder wassergekühlt sein kann oder wie in Figur 5 dargestellt zur Vorheizung der Primärluft dienen kann.
Der Zylinder -4- der Nachverbrennungskammer -C- ist über vertikale Tragbleche-32in Laschen der Wendekammerwand-33-eingehängt. Eine stehende Anordnung am Fundament -37- der Verfeuerungseinrichtung ist ebenfalls möglich.
Im unteren Abschnitt ist der Zylinder -4- bis zum Bereich des zentralen, horizontalen Rostes-F-an der Innenseite mit einem weiteren hochtemperaturfesten Zylinder -3versehen, der auswechselbar auf einer Ringnut hängt. Dieser innere Zylinder -3schützt, als austauschbares Verschleissteil, den Zylinder 4- im Bereich höchster thermischer und chemischer Belastung und ist vorteilhafterweise ebenso aus einer oxiddispersionsverfestigten Legierung gefertigt.
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Anschliessend an die Nachbrennkammer -C- schliesst sich die Wendekammer -D- an, welche die in der Nachbrennkammer-C-nach oben geleiteten Rauchgase um 1800 nach unten umlenkt. Sie wird durch einen Zylinder -33- begrenzt, der die Nachbrennkammer -C- konzentrisch umgibt. In der Wendekammer -D- findet eine weitere Nachverbrennung der Gase statt. Anschliessend werden die Rauchgase einem Wärmetauscher-E-zugeführt. Vor Eintritt in den Warmetauscher -E- werden die Rauchgase neuerlich um 1800 umgelenkt und die dabei abgeschiedenen, schweren Staub- bzw. Aschepartikel fallen in das Entaschungsbecken-38- Der Wärmetauscher-E-ist ein kommerziell erhältlicher Wärmetauscher in Rundbauausführung.
Der Ausgang des Wärmetauschers mündet in einen Ringkanal - 1-, durch den die Rauchgase von einem Saugzuggebläse -35- abgezogen und weiteren Aggregaten, wie Rauchgassichter, Zyklonrauchgaswäscher und dergleichen, die nicht weiter dargestellt sind, zugeführt werden. Die von einem Förderband mit Brennmaterial versorgte Förderschnecke -24- durchsetzt die einzelnen Kammern -B- bis -0- oberhalb des Wärmetauschers-E-und mündet in einer Ebene mit der Verbrennungsluftführung -18- im obersten Segment -20- der Hauptbrennkammer -A-.
Um einen unerwünschten direkten Abzug von Verbrennungsgasen in die Wendekammer-D-zu vermeiden, Ist der Durchbruch durch die Aussenkammerwände - mit einem Dichtflansch -40- versehen - Figur 2 und 3. Der zentrale, horizontale Verbrennungsrost -F- besteht aus sechs t-Trägern-36-. Die speziell bei Abschaltung der Anlage sehr starke Ablagerung der Schlacke am Verbrennungsrost beim Ausbrennen des Materials wird durch eine drehbare Lagerung der RoststÅabe -36- im Fundament -37- der Verbrennungseinnchtung und durch regelmässige Drehung der Stäbe -36-während des Betriebes vermieden.
Der Antneb der Stäbe-36-ist dabei im von aussen zugänglichen Bereich des Fundamentes -37- angebrachtn; Dadurch wird
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einerseits die Lagerung -59- und der Antrieb -43- der Roststäbe -36- aus dem inneren Bereich-A-bis-D-der Verbrennungseinnchtung herausgebracht.
Auch können die Roststäbe -36-, welche die Zylinder -3-, -4- durchstossen, im Wartungsfall ausgebaut werden Da eine langsame Drehung der Roststabe ausreichend ist sind Gleitlager -59mit grossem Lagerspiel vorgesehen Um eine direkte Ableitung der Rauchgase In die Wendekammer-D-zu vermeiden ist eine Abdichtung der Durchführung der Roststäbe - durch die Zylinder -3-, -4- notwendig. Durch Dichtrohre -46- am Zylinder -4-, die über ein für den Ausbau verschiebbares Verbindungsrohr-45-mit den im Fundament - 37-eingelassenen Dichtrohren-44-verbunden sind, kann dieser direkte Ausbrand
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Verzug aufgrund der hohen Temperatur zu erwarten ist.
Eine weitere Abdichtung der Verbindungsrohre-45-geschieht während des Betriebes durch Russ- und Schlackeablagerungen. Um einen etwaigen Verzug der Roststäbe -36- ausgleichen zu können, soll der Antneb derselben ebenfalls mit ausreichendem Spiel versehen werden (Figur 5, Figur 4). Vom zentralen, horizontalen Rost-F-tropft die flüssige Schlacke in das unter dem Rost befindliche, mit Wasser gefüllte Entaschungsbecken -38- und wird über eine Entaschungspumpe abgepumpt. Eventuell herabgefallenes unverbranntes Material schwimmt auf der Wasseroberfläche und sinkt erst nach einer Verbrennung auf der Wasseroberfläche ab (Figur 5).
Von einem aussen angebrachten Zündbrenner führt ein radial entfernbares Zundrohr -25-, das am äusseren Zylinder -8- der Sekundärbrennkammer -B- an einem Dichtflansch -39- endet, in den inneren Bereich der Verbrennungseinrichtung (Figur 2, Figur 3, Figur 6). Vom Zylinder -8- verläuft der Flammengang frei bis In die Hauptbrennkammer-A-. Der Eintritt des Flammenganges in die Hauptbrennkammer -A-liegt unmittelbar unter der Förderschnecke-24-, so dass im Zündbetrieb das Brennmaterial durch die Zündflamme hindurch in die
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Hauptbrennkammer eingebracht wird. Unmittelbar nach dem Zündbrenner wird das Zündrohr -25- durch ein fix montiertes, wassergekuhltes Führungsrohr geführt (Figur 3).
Die Verbrennungsluft wird über drei getrennte, einzeln drehzahigeregelte Luftgebläse -13-, -16- und -42- zugeführt Wie in Figur 2 dargestellt, mündet die PrimÅarluftzufuhr -18- gegenlaufend tangential auf gleicher Höhe wie die Brennstoff- Förderschnecke-24-in der Hauptbrennkammer-A- (Figur 3). Durch diese Anordnung soll einer zirkulärer Luftstrom erzeugt werden, der das Brennmaterial in einer spiralförmigen Bahn dem unteren Bereich der Hauptbrennkammer -A- zuführt Dabei kann die Einmündung In die Hauptbrennkammer-A-so ausgeformt sein, dass ein Tell der Primarluft ebenfalls tangential in die Sekundarbrennkammer-B-eintritt, womit auch hier eine zirkuläre Strömung induziert wird.
Die dadurch erhöhte Verweilzeit der Brennstoffe im oberen Bereich der Hauptbrennkammer-A-führt zu einer Trockung und Pyrolyse. An der Aussenseite der Zylindersegmente -20-, -27- der Hauptbrennkammer -A- verlaufen Verbrennungsluft leitende Rohre -26- bis unterhalb des zentralen horizontalen Verbrennungsrostes-Fund versorgen den auf dem Rost liegenden unteren Glutstock mit Verbrennungsluft (Figur 5, Figur 4) Aufgrund der vertikalen Führung der Rohre -26- durch die gesamte Sekundärbrennkammer -B- kommt es zu einer Vorheizung der Verbrennungsluft.
Die Verteilung des Luftstromes auf die einzelnen Rohre -26- erfolgt über einen, unter dem Verschlussdeckel -19- des Schachtes für die Hauptbrennkammer -A- verlaufenden Ringkanals -22-, der von einem äusseren Gebläse -16- versorgt wird. Alternativ oder zusätzlich dazu kann über den Weg Dichtrohre -44- bis -46-, Verteilungskanal -47-, Zuführungskanal -49- und Gebläse oder Drosselventil -50- dem Rostbereich Luft zugeführt werden Bei Verwendung eines Drosselventils kann In Verbindung mit einer Rückschlagsicherung -49- eine Passivversorgung des Rostbereiches durchgefuhrt werden.
Die Nachverbrennungsluft wird wie bereits beschrieben durch den Ringspalt -
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15- zwischen den beiden Zylindern -6- und -8- geführt (Figur 2, Figur 6). Durch die Einbringung von Verbrennungsluft in das untere Drittel der Sekundärbrennkammer -B- wird eine Anreicherung der Pyrolyse und Rauchgase vor der Umlenkung in die Nachbrennkammer-C-erreicht Um die Pyrolyse im oberen Bereich der Hauptbrennkammer-A-zu verstärken kann die Primärluft vorgeheizt werden. Wie in Figur 5 und 6 dargestellt, wird dazu der Ringkanal im Tragnng -17- In einen äusseren Kanal -56- und einen inneren Kanal -54- unterteilt.
Der äussere Kanal -56- wird vom Gebläse -13- versorgt und verteilt den Luftstrom auf mehrere, in das untere Ende des
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Führungskanäte-51-.) mRingspalt -9- wird die aufwärtsströmende Luft erwärmt und in den Ringkanal -54geleitet. Dort wird die Luft auf mehrere L-förmige Lanzen -52- verteilt, welche die nun heisse Primärluft tangential in die Hauptbrennkammer -A- einblasen Die kürzeste der Lanzen -52- endet auf Höhe des Schneckenförderers -24-, die längste auf gleicher Ebene mit dem Ende des ersten ZylIndersegments -20-, wobei die Länge der Lanzen - im Drehsinn der Luftströmung zunimmt.
Die Einmündung der zwei kürzesten Lanzen -52- liegt unmittelbar vor dem Schneckenförderer-24-, um eine zuverlässige Verwirbelung des eingebrachten Brennmaterials sicherzustellen. Dadurch wird ein starker zirkulärer Luftstrom im oberen Bereich der Hauptbrennkammer -A- erzeugt. Ein zirulÅarer Luftstrom auch in der Sekundärbrennkammer -B- kann wie in Figur 6 dargestellt durch eine Überlappung der EIntrittsöffnungen der Lanzen -52- mit dem Zylindersegment -20- erreicht werden.
Es können aber auch zusätzliche Lanzen Primärluft tangential in die SekundÅarbrennkammer -8- leiten. Von Ende des Ringkanals - bis auf Höhe des Warmetauschers -E- sind die Zylinder -3- und -10- mit
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Vorheizung der Verbrennungsluft wird Wie in Figur 5 dargestellt für die Verteilung der Nachverbrennungsluft ein weiterer Ringkanal -51- unter dem Tragring -17- eingefügt, der vom Gebläse -42- versorgt wird