AT1516U1 - Einrichtung zur verfeuerung kleinstückiger, fester brennstoffe - Google Patents

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung mit mehreren Brennkammern und mit Brennstoff-Fördereinrichtung (24) zur Verfeuerung kleinstückiger, fester Brennstoffe, wie Holzschnitzel und Stroh. Die Einrichtung weist einen zentralen horizontalen Verbrennungsrost (F) und einen über diesem angeordneten Schacht als Hauptbrennkammer (A) auf. Die Fördereinrichtung (24) endet am oberen Ende des Schachtes. Um die Hauptbrennkammer (A) ist durch die Schachtwandung getrennt eine Sekundärbrennkammer (B) angeordnet, in die hinein die Primärverbrennung über Öffnungen (28) in der Schachtwand räumlich ausgeweitet wird.

Description


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  Die Erfindung betrifft eine Einrichtung mit mehreren Brennkammern und mit Brennstoff-   Fördereinrichtung   zur Verfeuerung   kleinstückiger,   fester Brennstoffe, wie Holzschnitzel und Stroh, mit einem zentralen horizontalen Verbrennungsrost und einem über diesem angeordneten Schacht als Hauptbrennkammer, dessen Wandung mit Öffnungen versehen ist Bei Einnchtungen zur Verfeuerung kleinstückiger, fester Brennstoffe ist es bekannt, das Brennmaterial entweder auf einem Verbrennungsrost durch Glutstockverbrennung oder durch geeignete Einführung des Brennmaterials und gezielte Luftführung in schwebendem Zustand In Form einer Flugverbrennung oder Wirbelstromverbrennung zu verfeuern.

   Bei der Glutstockverbrennung sind zur Erlangung der notwendigen Heizleistungen für den Verbrennungsrost grosse Flächen notwendig, was   grossvolumige   Heizungsanlagen   mit sich bnngt.   Die Brennstoffaufbereitung zur Erzielung einer Flugbzw.   Wirbelstromverbrennung   ist aufwendig, zudem sind verfahrensbedingt ebenfalls grosse Anlagenabmessungen erforderlich. 
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 von unten   eingeb ! asenen Pnmartuftstrom   ausgesetzt wird. Das Stroh verbrennt während des durch den PrimÅarluftstrom verlängerten Absinkvorganges.

   Nachteilig bel einer derartigen Anlage Ist, dass bedingt durch die Bauweise mit der nach unten 

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 abfallenden Asche auch ein   beträchtlicher   Anteil von unverbranntem oder nur unvollständig verbranntem Material aus der Brennkammer austritt. Ein Verbrennen andersartiger Materialien als Stroh, wie Hackschnitzel oder Sägespäne, ist mit einer derartigen Anlage ebenfalls nicht möglich. 



  Ein Beispiel für eine Anlage, die Im wesentlichen die Funktion einer Glutstock- 
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 Durchtrittsöffnungen für die Sekundärluft in der Mantelfläche. Das Brennmaterial wird über eine Förderschnecke dem Brennrohr zugeführt und über eine gleichlaufende Fördereinrichtung durch das Brennrohr hindurch bewegt. Das Brennrohr wirkt funktionsmässig als Rost zur Abstützung des Brennmaterials und Zufuhr der notwendigen Verbrennungsluft. Die Verbrennung des Brennmaterials erfolgt während des   Durchlaufens   des Brennrohres unter gleichzeitigem Einblasen von Primärluft in axialer Richtung. Die Zufuhr von Sekundärluft durch die Mantelöffnungen bewirkt eine Nachverbrennung und damit einen hohen Wirkungsgrad der Verbrennung.

   Mit einer derartigen Anlage können sowohl Stroh, als auch Hackschnitzel, Sägespäne oder ähnliche Brennstoffe verbrannt werden. Nachteilig ist, dass die beweglichen Teile innerhalb der Brennkammer zur Fortbewegung des Brennstoffes aufgrund der hohen 
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 j, pumschlossen ist Dieser wiederum Ist von einer konzentrisch angeordneten Nachbrennkammer umschlossen.

   Das Brennmaterial wird erst dem Schacht zugeführt, 

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 den es Im freien Fall durchläuft, und wird dann über eine Schnecken-Fördereinrichtung am Fusse der Brennkammer dieser zugeführt und unter gleichzeitiger Zufuhr von Primärluft verbrannt Die Wandung zwischen Brennkammer und Zufuhrschacht für das Brennmaterial ist nach Art eines Rostes mit parallel nebeneinander angeordneten, sich gegenseitig berührenden Stäben ausgefuhrt Dadurch wird erreicht, dass von der Brennkammer keine Flammen in den Zufuhrschacht durchtreten, sondern lediglich die bei der Verbrennung im Brennraum entstehenden Gase den Rost durchsetzen und damit eine Vorerwarmung und Vortrocknung des über den Schacht zugeführten Brennmaterials bewirken Im oberen Bereich des Zufuhrschachtes ist die Wandung zur Nachbrennkammer wiederum aus Stäben ausgebildet,

   durch die die in der Brennkammer entstandenen Abgase nach Durchlaufen des Zufuhrschachtes übertreten und dort nachverbrannt werden. Nachteilig bei einer derartigen Einrichtung ist,   dans    aufgrund der speziellen Zufuhrvorrichtungen für die Brennstoffe nur sehr ähnliches Brennmaterial verwendet werden kann. Die gleichzeitige Verbrennung von Hackschnitzeln und Stroh mit einer derartigen Einrichtung wäre nicht möglich. 



  Darüberhinaus kommt es zu einer gewissen Kompaktierung des Brennmaterials, was die Verbrennung verschlechtert. Die beweglichen Teile der Zufuhrvorrichtung sind zudem in unmittelbarer Umgebung der Brennkammer angeordnet, wodurch sie aufgrund der hohen Temperaturbelastung einem sehr starken Verschleiss unterworfen sind. 



  Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zur Verfeuerung kleinstückiger, fester Brennstoffe zu schaffen, mit der unter einfacher Art der Zuführung kleinstückige, feste Brennstoffe auch sehr unterschiedlicher Art optimal verfeuert werden können und die im Vergleich zu leistungsgleichen Einrichtungen bekannter Bauart wesentlich kleiner ist. Gleichzeitig sollen bewegliche Teile, die 

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 aufgrund einer hohen Temperaturbelastung einem hohen Verschleiss unterliegen, vollständig vermieden werden. 



  Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass die Fördereinrichtung zur Einbringung der Brennstoffe am oberen Ende des Schachtes endet, dass eine Sekundärbrennkammer durch die Schachtwandung von der Hauptbrennkammer getrennt um diese herum angeordnet ist, und dass die Öffnungen In der Schachtwandung zumindest in ihrem dem Verbrennungsrost benachbarten, unteren Bereich als Flammendurchtrittsöffnungen zur räumlichen Ausweitung der Primärverbrennung In die Sekundärbrennkammer hinein ausgeführt sind. 



  Durch die erfindungsgemässe Einrichtung wird auf überraschend einfache Weise die Kombination einer Flugverbrennung mit einer Glutstockverbrennung der Brennstoffe erreicht. Durch den zentralen horizontalen Verbrennungsrost am Ende der Hauptbrennkammer erfolgt die horizontale Abstützung des Glutstockes. Dadurch, dass die Wandung der Hauptbrennkammer In der Umgebung des Verbrennungsrostes Durchtrittsöffnungen für eine weitere Verbrennung in eine Sekundärbrennkammer hinein aufweist, wird die gesamte für die Verbrennung zur Verfügung stehende Fläche des Verbrennungsrostes um den mit Öffnungen versehenen Abschnitt der Schachtwandung In senkrechter Richtung ausgedehnt und damit wesentlich vergrössert, ohne dass dadurch die Verfeuerungseinrichtung   grösser   ausgeführt werden muss.

   Der Ausbrand des Brennmaterials erfolgt durch diesen zusätzlich gebildeten, senkrechten Verbrennungsrost nach aussen hin in die Sekundärbrennkammer, wo auch die Verbrennung der im und über dem Glutstock entstandenen Pyrolysegase stattfindet. 



  Dadurch, dass die Fördereinrichtung zur   Einbringung   des Brennmaterials am oberen Ende des Schachtes endet, kommt es beim Durchlaufen des Schachtes im freien Fall 

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 aufgrund der vom Glutstock abgegebenen   Warêmstrahlung   je nach Betriebszustand,   Glutstocktemperatur   und Wassergehalt des Brennmaterials zu einer Vortrocknung, Pyrolyse oder sogar gänzlichen Flugverbrennung des Brennmaterials Wichtig dabei Ist, dass der Brennstoff in möglichst loser, unkompaktierter Form zugeführt wird. Die Flugverbrennung kann noch dadurch verstärkt werden, dass der Brennstoff in einen Gegenluftstrom der Primärluft eingebracht wird.

   Dadurch fällt das eingebrachte Brennmaterial in einer spiralförmigen Bahn auf den Glutstock zu und verlängert dadurch den Weg und die Verweilzeit des Brennstoffes im Schacht   beträchtlich.   Bei Verwendung von stark vorgeheizter Primärluft zum Aufbau der   Primärgegenluft-   strömung wird der Grad der Flugverbrennung nochmals verstärkt. 



  Besonders bewährt hat es sich, wenn die Öffnungen In der Schachtwandung durch eine Vielzahl von Durchbrüchen gebildet werden, die mit schräg nach oben weisenden Führungsblechen versehen sind. Die Führungsbleche bewirken, dass das Brennmaterial, das sich in der Hauptbrennkammer vom Verbrennungsrost nach oben entlang der Schachtwandung ansammelt, nicht in die Sekundärbrennkammer gelangt. 



  Durch Zuführung des Brennstoffes in einen Im Schacht erzeugten Gegenluftstrom wird die Zeit, bis zu der der Brennstoff auf den Glutstock auftritt, vergrössert und damit eine besonders gute Vortrockung des Brennstoffes bis hin zu einer Flugverbrennung erreicht. 



  Wenn der Schacht aus mehreren miteinander verbundenen Segmenten als hängende Konstruktion ausgeführt ist, wird ein einfacher Ausbau des Schachtes nach oben und eine leichte Reinigung oder Austausch einzelner Abschnitte   ermöglicht.   

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  Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Einrichtung ein oder mehrere, der Sekundärbrennkammer nachgeschaltete, Nachbrennkammern aufweist, in denen die Nachverbrennung der In der Hauptkammer entstandenen und in der Sekundärbrennkammer nicht vollständig verbrannten Pyrolysegase stattfindet. 



  Schliesslich können In der Abgasführung anschliessend an die letzte Nachbrennkammer noch ein oder mehrere Wärmetauscher   üblicher   Bauart angeordnet sein, durch die auch noch kleine Mengen von   Wärmeenergie   In den Abgasen genutzt werden Bei Verwendung von ein oder mehreren Wärmetauschern in der erfindungsgemässen Einrichtung ist es   zweckmässig,   vor Eintritt der Rauchgase in die Wärmetauscher eine Wendekammer vorzusehen, die die Rauchgase um 180  nach unten umlenkt, um die schweren Staub- und Aschepartikel in ein Entaschungsbecken unterhalb des zentralen Verbrennungsrostes abzuscheiden. 



  Eine besonders vorteilhafte platzsparende Bauweise ergibt sich, wenn die einzelnen Nachbrennkammern jeweils konzentrisch zur Hauptbrennkammer angeordnet sind. 



  Von Vorteil ist es, wenn der zentrale horizontale Verbrennungsrost aus drehbar gelagerten Stäben gebildet ist. Durch eine Verdrehung der Stäbe wird damit auf einfache Weise ein Selbstreinigungseffekt erzielt und die Asche und/oder Schlacke kann in ein unter dem Rost angeordnetes Entaschungsbecken abgeführt werden. 



  Um eine Korrosion und eine Verformung der mechanisch und temperaturmässig höchst beanspruchten Teile der   erfindungsgemässen   Einrichtung zu vermelden, ist es von Vorteil, wenn diese   Teile wie BrennkammerwÅande, ZwischenwÅande   und Roste 

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 weitgehend aus einer dispersionsverfestigten Legierung auf Basis von Eisen, Nickel, Kobalt oder Chrom gefertigt werden. 



  Insbesondere hat sich für diese Teile eine oxiddispersionsverfestigte Legierung auf 
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 sowie mit 0,   1-5   m% von einem oder mehreren Oxiden der Metalle aus der Gruppe Al, La und Y, Rest Fe bewährt. 



  Im folgenden wird die Erfindung anhand von Figuren näher   erlautert.   



  Es zeigen : Figur 1 eine Prinzipdarstellung einer erfindungsgemässen Verfeuerungs einrichtung im Detail Figur 2 einen Vertikalschnitt einer erfindungsgemässen Verfeuerungseinrichtung Figur 3 den Schnitt entlang der Linie A, B in Figur 1 Figur 4 den Schnitt entlang der Linie C, D in Figur 1 Figur 5 den Schnitt entlang der Linie G, H in Figur 3 Figur 6 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen
Verfeuerungseinrichtung mit Primärluftvorheizung im Vertikalschnitt Figur 7 den Schnitt entlang der Linie E, F In Figur 5 

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 In Figur 1 ist das Prinzip einer erfindungsgemässen Verfeuerungseinrichtung dargestellt. Ein zentraler hängender Schacht ist als   Hauptbrennkammer -A- ausgeführt,   der oberhalb eines zentralen horizontalen Verbrennungsrostes -F- angeordnet ist. 



  Konzentrisch um die Hauptbrennkammer-A-herum ist eine Sekundärbrennkammer-Bangeordnet, die wiederum von einer Nachbrennkammer -C- konzentrisch umschlossen ist. Die Brennstoffzufuhr erfolgt mit einer Zufuhrvorrichtung-24-, die am oberen Ende des Schachtes endet. Der unmittelbar über dem   Verbrennungsrost-F-angeordnete   Abschnitt der Schachtwandung ist mit   Durchbrüchen -28- versehen.   Der Brennstoff in loser unkompaktierter Form durchläuft den Schacht im freien Fall und sammelt sich am Verbrennungsrost-F-. Beim Verbrennungsvorgang bildet sich auf dem Verbrennungsrost -F- ein Glutstock aus, der sich je nach Betriebszustand mehr oder weniger stark auch im unteren Abschnitt der Hauptbrennkammer aufbaut.

   Durch die   Durchbrüche -28- hindurch   wird die Primärverbrennung in die Sekundärbrennkammer -   hinein räumlich erweitert. In   den   Durchbrüchen -28- angeordnete,   schräg nach oben weisende Führungsbleche verhindern, dass das Brennmaterial In die Sekundärbrennkammer fällt In Figur 2 ist der detaillierte Aufbau einer erfindungsgemässen Verfeuerungseinrichtung zu erkennen Ein zentraler hängender, zylindrischer Schacht, der über einem horizontalen zentralen Verbrennungsrost -F -angeordnet ist, bildet die Hauptbrennkammer-A-. Der zylindrische Schacht ist wartungs- und reparaturfreundlich aus einem oberen Segment -20- und mehreren darunterliegenden Segmenten-27zusammengesetzt.

   Die einzelnen   Segmente - 20- und -27- sind   durch Klammern -29miteinander verbunden Die Verbindung durch Klammern erlaubt einerseits einen einfachen Ausgleich von temperaturbedingten Spannungen und andererseits ein einfaches Tauschen einzelner eventuell beschädigter Segmente -20- und -27-.

   Das 

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 oberste   Segment -20- ist lösbar   mit einem äusseren Ringflansch verbunden, welcher wiederum auf einem auf einer tragenden Wand -33- einer Wendekammer -Baufliegenden   Ring -17- aufliegt.   Weiters befinden sich im oberen Segment -20Durchbrüche für die Einbringung der Brennstoffe durch eine Schneckenfordereinrichtung-24-, für ein   Primärluftgebläse -18-,   sowie für einen Zünd-und Stützbrenner   - 25- Die unterhalb   an das   Segment -20- anschliessenden Segmente -27- sind   von zahlreichen Öffnungen -28- durchbrochen,

   inj welchen schräg nach oben weisende   Führungsbleche -57- angebracht sind   Diese   Führungsbleche -57- verhindern ein   Herausfallen des von oben eingebrachten Brennmatenals In die Sekundär-   brennkammer -B-. Die Öffnungen -28- in   den Segmenten -27- bewirken eine vertikale Vergrösserung des zentralen, horizontalen Verbrennungsrostes-F-, da sich je nach Betnebszustand der Glutstock bis zum obersten Segment -20- aufbauen kann. Der Ausbrand des Brennmaterials erfolgt dabei durch diese vertikale Rostfläche nach aussen hin in die Sekundärbrennkammer-B-, wo auch die entstehenden Pyrolysegase verbrannt werden.

   Die   Sekundärbrennkammer -B- wird   nach aussen von zwei hängenden, konzentrisch angeordneten   Zylindern -6-, -8- begrenzt,   wobei der innere Zylinder -6- die Hauptbrennkammer -A- etwa im Bereich der oberen zwei Drittel umschliesst, während der äussere Zylinder -8- die Hauptbrennkammer vollständig umschliesst. Im Spalt -7- zwischen den   Zylindern -6- und -8- wird Nachverbrennungsluft   in den unteren Bereich der   Sekundärbrennkammer -B- geleitet   Weiters kann hier auch eine Rauchgasrückführung zur Verminderung des Stickoxid-Anteiles des Rauchgases vorgenommen werden.

   Die Zuführung der Nachverbrennungsluft erfolgt über einen   Ringkanal -15- im Tragring -17- über ein   äusseres   Gebläse -13-.   Der äussere Zylinder -8- weist am unteren Ende ein Segment -31- auf, welches vorzugsweise aus einer hochkorrosionsfesten, 

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 temperaturbeständigen, oxiddispersionsverfestigten Legierung hergestellt ist und mittels   Klammern -30- mit   dem oberen Abschnitt des Zylinders -8- verbunden Ist. Am Ende des unteren Segmentes -31- wird eIne erstmalige Umlenkung des Rauchgases um 1800 in eine Nachbrennkammer-C-bewirkt, wodurch eine erste Abscheldung schwerer   Staub- bzw.

   Ascheanteile   aus dem Rauchgas stattfindet, die dann entweder auf den Glutstock des zentralen, horizontalen Verbrennungsrostes-F-oder direkt in ein darunterliegendes   Entaschungsbecken -38- fallen.   



  In der Nachverbrennungskammer-C-, die durch einen konzentrisch um die   Sekundärbrennkammer -B- angeordneten Zylinder -4- gebildet   wird, erfolgt eine weitere Verbrennung unverbrannter Bestandteile der Rauchgase Die Rauchgase werden in dieser Nachverbrennungskammer-C-nach oben geführt. Durch einen weiteren konzentrischen Zylinder -10- wird mit dem oberen Abschnitt der   Wand-4-der   Nachverbrennungskammer -C- ein Ringspalt -9- gebildet, der entweder wassergekühlt sein kann oder wie in Figur 5 dargestellt zur Vorheizung der Primärluft dienen kann. 



  Der Zylinder -4- der Nachverbrennungskammer -C- ist über vertikale Tragbleche-32in Laschen der   Wendekammerwand-33-eingehängt.   Eine stehende Anordnung am Fundament -37- der Verfeuerungseinrichtung ist ebenfalls möglich. 



  Im unteren Abschnitt ist der   Zylinder -4- bis   zum Bereich des zentralen, horizontalen   Rostes-F-an   der Innenseite mit einem weiteren hochtemperaturfesten Zylinder -3versehen, der auswechselbar auf einer Ringnut hängt. Dieser innere Zylinder -3schützt, als austauschbares Verschleissteil, den Zylinder 4- im Bereich höchster thermischer und chemischer Belastung und ist vorteilhafterweise ebenso aus einer oxiddispersionsverfestigten Legierung gefertigt. 

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  Anschliessend an die   Nachbrennkammer -C- schliesst   sich die Wendekammer -D- an, welche die in der Nachbrennkammer-C-nach oben geleiteten Rauchgase um   1800   nach unten umlenkt. Sie wird durch einen   Zylinder -33- begrenzt,   der die Nachbrennkammer -C- konzentrisch umgibt. In der Wendekammer -D- findet eine weitere Nachverbrennung der Gase statt. Anschliessend werden die Rauchgase einem   Wärmetauscher-E-zugeführt.   Vor Eintritt in den Warmetauscher -E- werden die Rauchgase neuerlich um 1800 umgelenkt und die dabei abgeschiedenen, schweren   Staub- bzw. Aschepartikel fallen   in das Entaschungsbecken-38- Der   Wärmetauscher-E-ist   ein kommerziell erhältlicher Wärmetauscher in Rundbauausführung.

   Der Ausgang des Wärmetauschers mündet in einen Ringkanal - 1-, durch den die Rauchgase von einem Saugzuggebläse -35- abgezogen und weiteren Aggregaten, wie Rauchgassichter,   Zyklonrauchgaswäscher   und dergleichen, die nicht weiter dargestellt sind, zugeführt werden. Die von einem Förderband mit Brennmaterial versorgte   Förderschnecke -24- durchsetzt   die   einzelnen Kammern -B-     bis -0- oberhalb   des   Wärmetauschers-E-und   mündet in einer Ebene mit der Verbrennungsluftführung -18- im obersten Segment -20- der Hauptbrennkammer -A-. 



  Um einen unerwünschten direkten Abzug von Verbrennungsgasen in die   Wendekammer-D-zu   vermeiden, Ist der Durchbruch durch die Aussenkammerwände - mit einem Dichtflansch -40- versehen - Figur 2 und 3. Der zentrale, horizontale Verbrennungsrost -F- besteht aus sechs   t-Trägern-36-.   Die speziell bei Abschaltung der Anlage sehr starke Ablagerung der Schlacke am Verbrennungsrost beim Ausbrennen des Materials wird durch eine drehbare Lagerung der RoststÅabe -36- im Fundament -37- der Verbrennungseinnchtung und durch regelmässige Drehung der Stäbe -36-während des Betriebes vermieden.

   Der Antneb der   Stäbe-36-ist   dabei im von aussen zugänglichen Bereich des Fundamentes -37- angebrachtn; Dadurch wird 

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 einerseits die Lagerung -59- und der   Antrieb -43- der Roststäbe -36- aus   dem inneren   Bereich-A-bis-D-der Verbrennungseinnchtung   herausgebracht.

   Auch können die   Roststäbe -36-, welche   die   Zylinder -3-, -4- durchstossen,   im Wartungsfall ausgebaut werden Da eine langsame Drehung der Roststabe ausreichend ist sind Gleitlager -59mit grossem Lagerspiel vorgesehen Um eine direkte Ableitung der Rauchgase In die   Wendekammer-D-zu   vermeiden ist eine Abdichtung der Durchführung der Roststäbe - durch die   Zylinder -3-, -4- notwendig.   Durch   Dichtrohre -46- am Zylinder -4-,   die über ein für den Ausbau verschiebbares   Verbindungsrohr-45-mit   den im Fundament -   37-eingelassenen Dichtrohren-44-verbunden   sind, kann dieser direkte Ausbrand 
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 Verzug aufgrund der hohen Temperatur zu erwarten ist.

   Eine weitere Abdichtung der Verbindungsrohre-45-geschieht während des Betriebes durch   Russ- und   Schlackeablagerungen. Um einen etwaigen Verzug der   Roststäbe -36- ausgleichen   zu können, soll der Antneb derselben ebenfalls mit ausreichendem Spiel versehen werden (Figur 5, Figur 4). Vom zentralen, horizontalen Rost-F-tropft die flüssige Schlacke in das unter dem Rost befindliche, mit Wasser gefüllte Entaschungsbecken -38- und wird über eine Entaschungspumpe abgepumpt. Eventuell herabgefallenes unverbranntes Material schwimmt auf der Wasseroberfläche und sinkt erst nach einer Verbrennung auf der Wasseroberfläche ab (Figur 5).

   Von einem aussen angebrachten Zündbrenner führt ein radial entfernbares Zundrohr -25-, das am äusseren Zylinder -8- der   Sekundärbrennkammer -B- an   einem Dichtflansch -39- endet, in den inneren Bereich der Verbrennungseinrichtung (Figur 2, Figur 3, Figur 6). Vom   Zylinder -8- verläuft   der Flammengang frei bis In die Hauptbrennkammer-A-. Der Eintritt des Flammenganges in die   Hauptbrennkammer -A-liegt   unmittelbar unter der   Förderschnecke-24-,   so dass im Zündbetrieb das Brennmaterial durch die Zündflamme hindurch in die 

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 Hauptbrennkammer eingebracht wird. Unmittelbar nach dem Zündbrenner wird das   Zündrohr -25- durch ein   fix montiertes, wassergekuhltes Führungsrohr geführt (Figur 3).

   Die Verbrennungsluft wird über drei getrennte, einzeln drehzahigeregelte Luftgebläse -13-, -16- und -42- zugeführt Wie in Figur 2 dargestellt, mündet die PrimÅarluftzufuhr -18- gegenlaufend tangential auf gleicher Höhe wie die Brennstoff-   Förderschnecke-24-in   der Hauptbrennkammer-A- (Figur 3). Durch diese Anordnung soll einer zirkulärer Luftstrom erzeugt werden, der das Brennmaterial in einer spiralförmigen Bahn dem unteren Bereich der   Hauptbrennkammer -A- zuführt   Dabei kann die Einmündung In die   Hauptbrennkammer-A-so   ausgeformt sein, dass ein Tell der Primarluft ebenfalls tangential in die Sekundarbrennkammer-B-eintritt, womit auch hier eine zirkuläre Strömung induziert wird. 



  Die dadurch erhöhte Verweilzeit der Brennstoffe im oberen Bereich der   Hauptbrennkammer-A-führt   zu einer Trockung und Pyrolyse. An der Aussenseite der   Zylindersegmente -20-, -27- der Hauptbrennkammer -A- verlaufen Verbrennungsluft    leitende Rohre -26- bis unterhalb des zentralen horizontalen Verbrennungsrostes-Fund versorgen den auf dem Rost liegenden unteren Glutstock mit Verbrennungsluft (Figur 5, Figur 4) Aufgrund der vertikalen Führung der Rohre -26- durch die gesamte   Sekundärbrennkammer -B- kommt   es zu einer Vorheizung der Verbrennungsluft.

   Die Verteilung des Luftstromes auf die einzelnen   Rohre -26- erfolgt   über einen, unter dem   Verschlussdeckel -19- des   Schachtes für die   Hauptbrennkammer -A- verlaufenden   Ringkanals -22-, der von einem äusseren   Gebläse -16- versorgt   wird. Alternativ oder zusätzlich dazu kann über den Weg   Dichtrohre -44- bis -46-, Verteilungskanal -47-,     Zuführungskanal -49- und Gebläse   oder Drosselventil -50- dem Rostbereich Luft zugeführt werden Bei Verwendung eines Drosselventils kann In Verbindung mit einer   Rückschlagsicherung -49- eine   Passivversorgung des   Rostbereiches     durchgefuhrt   werden.

   Die Nachverbrennungsluft wird wie bereits beschrieben durch den Ringspalt - 

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 15- zwischen den beiden Zylindern -6- und -8- geführt (Figur 2, Figur 6). Durch die Einbringung von Verbrennungsluft in das untere Drittel der   Sekundärbrennkammer -B-   wird eine Anreicherung der Pyrolyse und Rauchgase vor der Umlenkung in die Nachbrennkammer-C-erreicht Um die Pyrolyse im oberen Bereich der Hauptbrennkammer-A-zu verstärken kann die Primärluft vorgeheizt werden. Wie in Figur 5 und 6 dargestellt, wird dazu der Ringkanal im   Tragnng -17- In   einen   äusseren   Kanal -56- und einen inneren Kanal -54- unterteilt.

   Der   äussere   Kanal -56- wird vom   Gebläse -13- versorgt   und verteilt den Luftstrom auf mehrere, in das untere Ende des 
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Führungskanäte-51-.) mRingspalt -9- wird die aufwärtsströmende Luft erwärmt und in den Ringkanal -54geleitet. Dort wird die Luft auf mehrere L-förmige Lanzen -52- verteilt, welche die nun heisse Primärluft tangential in die Hauptbrennkammer -A- einblasen Die kürzeste der Lanzen -52- endet auf Höhe des   Schneckenförderers -24-,   die längste auf gleicher Ebene mit dem Ende des ersten   ZylIndersegments -20-,   wobei die Länge der Lanzen - im Drehsinn der Luftströmung zunimmt.

   Die Einmündung der zwei kürzesten   Lanzen -52- liegt   unmittelbar vor dem   Schneckenförderer-24-,   um eine zuverlässige Verwirbelung des eingebrachten Brennmaterials sicherzustellen. Dadurch wird ein starker zirkulärer Luftstrom im oberen Bereich der   Hauptbrennkammer -A- erzeugt. Ein   zirulÅarer Luftstrom auch in der   Sekundärbrennkammer -B- kann   wie in Figur 6 dargestellt durch eine Überlappung der   EIntrittsöffnungen   der   Lanzen -52- mit   dem   Zylindersegment -20- erreicht   werden.

   Es können aber auch zusätzliche Lanzen Primärluft tangential in die   SekundÅarbrennkammer -8- leiten.   Von Ende des Ringkanals - bis auf Höhe des Warmetauschers -E- sind die Zylinder -3- und -10- mit 
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 Vorheizung der Verbrennungsluft wird Wie in Figur 5 dargestellt für die Verteilung der Nachverbrennungsluft ein weiterer Ringkanal -51- unter dem Tragring -17- eingefügt, der vom Gebläse -42- versorgt wird

Claims (10)

  1. Ansprüche 1. Einrichtung mit mehreren Brennkammern und mit Brennstoff-Fördereinrichtung zur Verfeuerung kleinstückiger, fester Brennstoffe, wie Holzschnitzel und Stroh, mit einem zentralen horizontalen Verbrennungsrost und einem über diesem angeordneten Schacht als Hauptbrennkammer, dessen Wandung mit Öffnungen versehen Ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtung (24) zur Einbringung der Brennstoffe am oberen Ende des Schachtes endet, dass eine Sekundärbrennkammer (B) durch die Schachtwandung von der Hauptbrennkammer (A) getrennt um diese herum angeordnet ist, und dass die Öffnungen (28) in der Schachtwandung zumindest In ihrem dem Verbrennungsrost (F) benachbarten, unteren Bereich als Flammendurchtnttsöffnungen zur räumlichen Ausweitung der Primärverbrennung in die Sekundärbrennkammer (B)
    hinein ausgeführt sind.
  2. 2. Einrichtung zur Verfeuerung kleinstückiger, fester Brennstoffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (28) in der Schachtwandung durch eine Vielzahl von Durchbrüchen gebildet werden, die mit schräg nach oben weisenden Führungsblechen (57) versehen sind
  3. 3 Einrichtung zur Verfeuerung kleinstuckiger, fester Brennstoffe nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführung des Brennstoffes In einen im Schacht erzeugten Gegenluftstrom erfolgt. <Desc/Clms Page number 17>
  4. 4. Einrichtung zur Verfeuerung kleinstucklger, fester Brennstoffe nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schacht aus mehreren miteinander verbundenen Segmenten (20, 27) als hängende KonstruktIon ausgeführt ist.
  5. 5. Einrichtung zur Verfeuerung kleinstückiger, fester Brennstoffe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein oder mehrere Nachbrennkammem (C) aufweist.
  6. 6. Einrichtung zur Verfeuerung kleinstückiger, fester Brennstoffe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der Abgasführung anschliessend an die Nachbrennkammern (C) ein oder mehrere Wärmetauscher (E) angeordnet sind.
  7. 7 Einrichtung zur Verfeuerung kleinstückiger, fester Brennstoffe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmetauscher (E) und/oder Nachbrennkammern (C) und/oder die Sekundärbrennkammer (B) konzentrisch zur Hauptbrennkammer (A) angeordnet sind.
  8. 8. Einrichtung zur Verfeuerung kleinstückiger, fester Brennstoffe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der zentrale horizontale Verbrennungsrost (F) aus drehbar gelagerten Stäben gebildet ist. <Desc/Clms Page number 18>
  9. 9. Einrichtung zur Verfeuerung kleinstückiger, fester Brennstoffe nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die thermisch und mechanisch höchst beanspruchten Bautelle aus einer oxiddispersionsverfestigten Legierung auf Basis von Fe, Ni, Co oder Cr gefertigt sind.
  10. 10 Einrichtung zur Verfeuerung kleinstückiger, fester Brennstoffe nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die oxiddispersionsverfestigte Legierung eine solche auf Fe-Basis mit 4 - 40 m% Cr, 0, 5-10 m% Al, 0 - 10 m% Mo und/oder W, 0 - 5 m% Ti sowie mit 0, 1-5 m% von einem oder mehreren Oxiden der Metalle aus der Gruppe Al, La und Y, Rest Eisen, ist.
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