AT151901B - Schaltungsanordnung für Gesellschaftsleitungen. - Google Patents

Schaltungsanordnung für Gesellschaftsleitungen.

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AT151901B
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Austria
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Inventor
Rudolf Ing Steiner
Hans Kovacs
Original Assignee
Rudolf Ing Steiner
Hans Kovacs
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltungsanordnung für Gesellsehaftsleitungen. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Einrichtung für Gesellschaftsleitungen, die es einem Teilnehmer ermöglicht, den Teilnehmer, der die Gesellschaftsleitung belegt hat, abzuschalten. 



   Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Fig. 1 zeigt das Schaltschema und Fig. 2 einen Hakenumschalter. 



   An die b-Leitung sind in Reihe ein Kondensator C und ein Relais   H   angeschlossen, dessen Kontaktarm h in seiner gestrichelt dargestellten   Ruhestellung   die Kontakte   72-7. 3, 74-. M   und in der Arbeitsstellung die Kontakte   16-17, 18-19 schliesst.   Die Kontakte 12 und   16   sowie 13 und 17   müssen   betriebsmässig ohne Unterbrechung schalten. Daher ist der Arm h mit   Schleppkontakten 20   und 21 versehen. 



   Wird der Teilnehmer 600 angerufen, so wird durch den Ruf-Wechselstrom das (neutrale) 
 EMI1.1 
 



   Ruft der Teilnehmer 600 an, so wird die   b-Leitung über D, 1J, 14.   P an Erde im Teilnehmer- apparat angeschlossen. Das Relais P ist als ein   polarisiertes ausgeführt,   damit sein Ansprechen ledig- lich durch den Erfindungsstrom erfolgen kann. Das erregte P-Relais legt ebenfalls den Arm h um, wodurch das Relais H an dem bereits angegebenen Stromkreise die Haltung übernimmt.   Das Relais Il   ist als Verzögerungsrelais ausgebildet und fällt daher während der Wahl nicht ab. 



   Will der Teilnehmer 800 den die Gesellsehaftsleitung blockierenden Teilnehmer 600 abschalten, um sich selbst aufzuschalten, so drÜckt er seinen Taster T, wodurch ein Nebenschluss geringeren
Widerstandes zur Schleife des Teilnehmers GOO gebildet wird. Beim Teilnehmer 800 leuchten beide
Lampen G'und G"auf. Die Schleife des Teilnehmers 600 wird nahezu stromlos und das auf diesen
Reststrom bemessene   Relais 77   fällt verzögert ab. Der Kontaktarm h schaltet den Kondensator C in den Stromweg, wodurch die Leitung des Teilnehmers 600 unterbrochen wird.

   Gibt nun der Teil- nehmer 800 den Taster T frei, so fällt die Amtsverbindung zusammen und der Teilnehmer 800 kann wählen. 
 EMI1.2 
 eingeschaltet wird, die beabsichtigte Unterbrechung nicht nur dem Unterbrechenden (optisch), sondern auch dem zu unterbrechenden Partner der Gesellschaftsleitung und dessen Gegensprecher (den beiden letzteren akustisch) angezeigt werden. 



   Wenn es sich darum handelt, die Einrichtung hauptsächlich in Fällen von Gefahr zu betätigen, sind die Taster T unter Verschluss einer Glasscheibe, Plombe od. dgl. anzubringen, um Missbräuchen vorzubeugen. Soll hingegen die Möglichkeit des Freischaltens nur bevorzugten Stellen vorbehalten bleiben, dann ist die Betätigung der Taster T an die Verwendung bekannter Schlüssel, Schlüsselschalter od. dgl. zu binden. 



   Der in Fig. 2   dargestellte Hakenumschalter   besteht dem Wesen nach aus einem aus dem 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Achse 23 gelagert ist, befindet sich im Innern des Apparatgehäuses. Der Isolierstift 26 steuert beim Hoch-und Niedergehen des Hakenumschalters die betreffenden Federnpakete. Eine Zugfeder 27, im Innern des Gehäuses fest verankert, zieht den Teil 25 des Hakenumschalters nach oben, falls das   Mikrotelephon   abgehoben wird, und die Nase 28 des Teiles 25 schlepp den Teil 22 mit. Anderseits 
 EMI2.1 
 Falls sich nun einer der Partner der   Gesellschaftsleitung freisehaltet,   wird das Solenoid 29 bei dem   auszulösenden   Teilnehmer erregt, wodurch der Kern 30 in das Solenoid 29 gezogen und mittels des 
 EMI2.2 
 wird.

   Da der Teil 22 den Teil   25   infolge der geschilderten Kupplung niemals beeinflussen kann, ist jede Gewaltanwendung auf den Teil 22 für die Wirksamkeit des Teiles 25 ohne Belang. Statt der in 
 EMI2.3 
 einfache   Schaltänderung angepasst werden.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schaltungsanordnung für   Gesellschaftsleitungen,   bei der sich jeder Teilnehmer der Gesell- 
 EMI2.4 
 schalten kann, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Teilnehmerstelle der Gesellschaftsleitung ein zusätzliches Schaltmittel zugeordnet ist, das bei Anschluss eines Teilnehmers an die Gesellsehaftsleitung einen in die zum Teilnehmer führende Abzweigleitung eingeschalteten Kondensator   (C)     kurzschliesst   und durch die   Schaltmassnahme   des gesperrten Teilnehmers derart gesteuert wird, dass der Kurzschluss des Kondensators aufgehoben wird.

Claims (1)

  1. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zusätzliche Schaltmittel aus einem Relais mit zwei Wicklungen (H und P) besteht, von denen die eine B bei ankommender Verbindung durch den Rufstrom, die andere (P) bei abgehender Verbindung durch den Erdungsstrom erregt wird.
    3. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Relais abfallverzögert ausgebildet ist, um vor seinem Abfall die Abgabe eines Signals zu ermöglichen.
    4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zusätzliche Schaltmittel ein Relais (29) erregt, das die vom Hakenumschalter gesteuerten Kontakte in die Ruhestellung bringt.
    5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Relais (29) auf einen mit dem normalen Umschalterhebel (22) gekuppelten Hebel (25), welcher die Sehalterkontakte betätigt, einwirkt.
AT151901D 1935-07-27 1935-07-27 Schaltungsanordnung für Gesellschaftsleitungen. AT151901B (de)

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