AT151931B - Vorrichtung zum Überziehen von Gegenständen, insbesondere Lautschriftträgern mit Metall. - Google Patents

Vorrichtung zum Überziehen von Gegenständen, insbesondere Lautschriftträgern mit Metall.

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AT151931B
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Electrical Res Prod Inc
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C14/00Coating by vacuum evaporation, by sputtering or by ion implantation of the coating forming material
    • C23C14/22Coating by vacuum evaporation, by sputtering or by ion implantation of the coating forming material characterised by the process of coating
    • C23C14/34Sputtering

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Electrostatic Spraying Apparatus (AREA)

Description


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  Vorrichtung zum Überziehen von Gegenständen, insbesondere   Lautschriftträgern   mit Metall. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung   zum Überziehen von unebenen Gegenständen,   z. B.   Lautschriftträgern,   mit Metall. das von einer Kathode   abgesprüht   wird. 



   Die zur Kathodenzerstäubung verwendeten bekannten Apparate weisen eine Vakuumkammer   auf, . in welcher sich Elektroden befinden, die an eine elektrische Stromquelle angeschlossen sind. so   dass eine Zerstäubung der Kathode eintritt, deren Teilchen sich an der Oberfläche eines in der Kammer untergebrachten, der Kathode   gegenÜberstehenden   Gegenstandes absetzen, der   hiedurch   mit dem
Kathodenmetall überzogen wird. 



   Es ist bekannt, das Elektroplattieren einer Originallautschrift auf Wachs in der Weise zu bewerkstelligen, dass der   Schriftträger     zunächst   einen durch   Kathodenzerstäubung   erzeugten   Metallbelag   erhält, der nachträglich durch galvanisches Niederschlagen von Metall verstärkt wird. Bei den gebräuchlichen Vorrichtungen ist indessen die Kathode so gestaltet, und in der Zerstäubungskammer so angeordnet, dass die zerstäubten Kathodenteilchen sich durchaus in einer gleichgerichteten Bahn bewegen. Dabei ergibt sich der   Übelstand,   dass eine unebene Oberfläche, z.

   B. eine Lautschrift, keinen   gleichförmigen   Überzug erhält, weil jene Flächenteile, die zur Bahn der Teilchen geneigt liegen, auf die   Flächeneinheit   weniger Metall erhalten, als   Fläehenfeile,   die zur Bahn der Teilchen   normal stehen.   



  Da der Widerstand der nur spärlich überzogenen Flächenteile sehr hoch ist, ergeben sich bei der nachträglichen Elektroplattierung auch nur ganz geringfügige Verstärkungen ; zuweilen findet eine Ver-   stärkung überhaupt nichtstatt. Unregelmässigkeiten der Elektroplattierung geben aber die Veranlassung   zur Entstehung zarter Rippen auf dem endgültigen   L'1utschriftträger   und verursachen bei der Wiedergabe ein störendes   Oberflächengeräusch.   



   Aufgabe der Erfindung ist es, die   Zerstäubungsvorrichtung   so auszugestalten, dass auch Gegenstände mit unebener Oberfläche einen   durchaus gleichförmigen Metallüberzug   erhalten. Zu diesem Zwecke wird gemäss der Erfindung eine Kathode verwendet, die aus einem metallischen Rohr oder einer Stange besteht, die in die Form einer ungefähr parallel zur Oberfläche des zu behandelnden Gegenstandes angeordneten Spirale gebogen ist, um   die gleichmässige Absehleuderung   der   Oberflächenteilchen   in verschiedene Richtungen zu ermöglichen und auf diese Weise einen   gleichförmigen   Überzug auf dem Gegenstand zu erhalten. 



   In der Zeichnung ist ein   Ausführungsbeispiel   des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Die Fig. 1 zeigt die Zerstäubungsvorriehtung im Schnitt und die Fig. 2 eine Draufsicht auf die Elektroden. 



   Die auf einer Metallplatte aufgebrachte   Wachsscheibe   10 trägt die Lautschrift, welche mit einem metallischen Überzug versehen werden soll. Von dem   Metallüberzug   wird das Negativ durch Elektro- 
 EMI1.1 
 



   Die Kammer 13 wird mittels einer Pumpe 17 evakuiert, die an ein in den Boden der Kammer einmündendes Rohr 18 angeschlossen ist. Von diesem Rohr führt eine Zweigleitung zu einem Ventil 19, durch das der Druck in der Kammer geregelt werden kann. 



   Die Elektroden 20 und 21 bestehen aus runden Rohren oder Stangen. Aus wirtschaftlichen   Gründen   sind sie nicht durchaus aus dem   Übrrwgsmrtall   hergestellt, sondern nur mit dem Üherzugs- 

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 metall, z. B. Gold, Silber oder Palladium, belegt. Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist. sind beide Elektroden in die Gestalt von Spiralen gebogen. Durch diese Verbiegung wird die Achse des zylindrischen Materials je nach der Windungszahl der Spirale um 360  bzw. ein Mehrfaches davon verdreht. In dieser Weise wird die Zahl der Richtungen, in welchen sich die Kathodenteilchen bewegen, unendlich gross gemacht   und die Diffusion der Teilchen durch die Kammer beträchtlich erhöht.

   Dadurch erhält jeder Flächenteil   der Tonrille auf der Scheibe 10 im wesentlichen eine gleiche Menge von Überzugsmetall, unabhängig davon, ob er zur Ebene der Spirale parallel liegt oder zu ihr senkrecht steht. Dementsprechend ist auch der elektrische Widerstand des Überzuges gleichförmig, was zur Folge hat, dass der galvanische Überzug keine spärlich belegten Stellen und feine Löcher aufweist, welche bei der bisher   üblichen   Art der Herstellung des Überzuges das   Oberflächengeräusch   veranlasst haben. 



   Die Verbindung der Elektroden mit dem äusseren elektrischen Stromkreis kann in jeder beliebigen Art bewerkstelligt werden. Gemäss dem dargestellten Ausführungsbeispiel ruhen die Elektroden 20 und 21 auf einer Scheibe 22 aus Isoliermaterial, z. B. Glas. Die inneren Enden   2'j, 24   sind unter rechtem Winkel zur Ebene der Spiralen abgebogen und in Vertiefungen oder   Öffnungen 25,   26 der Scheibe 22 dicht eingesteckt. Die äusseren Enden der Elektroden, die gleichfalls unter rechtem Winkel zur Ebene der Spirale abgebogen werden, sind durch den Boden der Kammer 13 hindurchgeführt. Isolierungen 27,28 verhindern den Stromübergang zur Kammerwand.

   Die äusseren Enden der Elektroden sind an die   Sekundärwicklung   eines Transformators 29 angeschlossen, der die Spannung des von der Stromquelle 'M erzeugten Wechselstromes auf jene Höhe transformiert, die für die Glimmentladung in der Kammer   jf.   erforderlich ist. Der Strom in der Kammer kann mit einem Milliamperemeter 31 gemessen und durch einen Widerstand 32 auf die für die normale Zerstäubung günstigste Stärke eingestellt werden. 



   Der Durchmesser der zur Herstellung der Elektroden verwendeten Stangen bzw. Rohre kann 6   mm (#   Zoll) oder mehr betragen, je nachdem die Zerstäubung langsamer oder rascher vor sich gehen soll. Der kürzeste Abstand zwischen den Oberflächen der Elektroden soll nur um weniges grösser sein als   25#4   mm   (1   Zoll). Auch der Abstand zwischen den Elektroden und der   Oberfläche   des Lautschrift- 
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Scheibe   22   von drei Trägern abgestützt. 



   Bevor die Vorrichtung in Betrieb gesetzt wird, befestigt man die Originalplatte 10 aus Wachs an dem Deckel 12 und schliesst hierauf die Kammer 13 mittels des Deckels. Sodann wird in den Hohlraum der Platte Wasser eingepumpt, bis das Wachs eine konstante Temperatur angenommen hat. 



  Nunmehr wird die Kammer soweit evakuiert, dass der Druck etwa   a     mm   Quecksilbersäule beträgt und   sodann der Wechselstrom eingeschaltet. Nach ungefähr fünf Minuten wird der Strom wiederausgeschaltet   und der Lufteinlass in die Kammer   J. 3 geöffnet. Man   kann nun den Deckel 12 abheben und die mit Metall vollkommen besprühte   Platte ; ?   abnehmen. 



   Wenn die Elektroden beispielsweise zum Zwecke der Reinigung oder der Erneuerung mit dem zu zerstäubenden Metall abgenommen werden sollen, werden sie vom äusseren Stromkreis abgeschaltet und können sodann von der Scheibe 22 abgehoben werden. 



   Die Kanten und alle vorragenden Flächen der Elektrode sollen mit möglichst grossem Krümmungsradius abgerundet sein, um übermässige Erhitzungen zu vermeiden, die an scharfen Kanten und Flächen kleinen Krümmungshalbmessers leicht auftreten. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Überziehen von Gegenständen, in deren Oberflächen   Unregelmässigkeiten,   z. B. Tonrillen, vorgesehen sind, beispielsweise von   Lautschriftträgern,   mit Metall, das von einer Kathode abgesprüht wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Kathode aus einem metallischen Rohr oder einer Stange besteht, die in die Form einer ungefähr parallel zur Oberfläche des zu behandelnden Gegenstandes angeordneten Spirale gebogen ist, um die gleichmässige Abschleuderung der Oberflächenteilchen in verschiedene Richtungen zu ermöglichen und auf diese Weise einen   gleichmässigen Überzug   auf dem Geggenstand zu erhalten.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei spiralförmig gewundene Metall- elektroden (20, 21), die, mit ihren Windungen ineinandergreifend, eine doppelte Spirale bilden, und eine an die Elektrode angeschlossene Wechselstromquelle (30). so dass jede Elektrode abwechselnd als Anode und als Kathode wirkt.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kathode aus einem runden Rohr oder einer runden Stange besteht, die spiralförmig gebogen ist und einen galvanischen Überzug aus dem zu zerstäubenden Metall aufweist.
AT151931D 1935-04-25 1936-01-21 Vorrichtung zum Überziehen von Gegenständen, insbesondere Lautschriftträgern mit Metall. AT151931B (de)

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ID=21935506

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GB450075A (en) 1936-07-09
FR802108A (fr) 1936-08-28

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