<Desc/Clms Page number 1>
Die Erfindung bezieht sich auf einen Spannrahmen für Insektenschutzgitter mit Rahmenholmen und Eckverbindern für die Rahmenholme.
Spannrahmen für Insektenschutzgitter unfassen in der Regel Rahmenleisten, welche durch Eckverbinder miteinander verbunden sind. Zur Festlegung derartiger Spannrahmen an einem Fenster oder einer Türe ist es bekannt, diese Spannrahmen mit Nägeln oder Schrauben mit dem Rahmen zu verbinden. Die Eckverbinder bestehen bei den bekannten Einrichtungen aus Klammern, welche unter einem Winkel von 450 zur Längsachse der Rahmenholme abgelängte Enden der Rahmenholme miteinander verbinden. Die Festlegung von derartigen Spannrahmen ist zeitaufwendig und in der Regel nur unter Zuhilfenahme von Werkzeugen möglich, wobei darüber hinaus die Stabilität der Eckverbindungen durch Durchbrechungen im Stoss der Rahmenholme beeinträchtigt würde.
Die Erfindung zielt nun darauf ab einen Spannrahmen der eingangs genannten Art zu schaffen, bei welchem ein herstellungstechnisch besonders einfacher und stabiler Eckverbinder für die Rahmenholme zum Einsatz gelangen kann und weiters die Mög- lichkeit besteht, derartige Spannrahmen nach ihrem Zusammenbau ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen an einem Fenster oder Türflügel festzulegen. Zur Lösung dieser Aufgabe besteht die Erfindung im wesentlichen darin, dass die Eckverbinder als Steckteile ausgebildet sind und hinterschnittene Ausnehmungen, Durchbrechungen oder Nuten für die Aufnahme von mit dem Fenster verbundenen Schnappelementen aufweisen und mit den Rahmenholmen durch eine Steckverbindung lösbar verbunden sind. Dadurch,'dass der Eckverbinder hinterschnittene Ausnehmungen oder Durchbrechungen bzw.
Nuten für die Aufnahme von Schnappelementen aufweist und mit den Rahmenholmen durch eine Steckverbindung lösbar verbindbar ist, kann ein einfacher Spritzgussteil als Eckverbinder zum Einsatz gelangen, welcher mit einfachen Formwerkzeugen kostengünstig in hohen Stückzahlen herstellbar ist. Zum Zusammenbau des Spannrahmens genügt es die Rahmenholme auf die Steckverbinder aufzustecken, wobei eine ästhetische und saubere Aussenkontur unmittelbar erzielt wird und gleichzeitig an der Innenseite die ent-
<Desc/Clms Page number 2>
sprechenden Bauteile für eine lösbare Verriegelung des Rahmens an einem Fensterrahmen oder einem Türrahmen ausgebildet sind.
In besonders einfacher weise kann die Ausbildung hiebei so getroffen sein, dass die Ausnehmungen oder Durchbrechungen einen kreisrunden Querschnitt mit einer einwärts ragenden Ringrippe aufweisen, welche mit einem am Fensterrahmen befestigbaren Schnappelement mit federnden Zungen nach Art eines Druckknopfes zusammenwirken, wodurch eine einfache Lösbarkeit gewährleistet ist. Die Ausbildung der Eckverbinder als einfacher Spritzgussteil führt hiebei zu der gewünschten Stabilität der Eckverbinder. Die Durchbrechungen bzw. Ausnehmungen in einem derartigen Spritzgussteil, an welchen Steckverbinder angeschlossen sind, beeinträchtigen in keiner Weise die Stabilität des Spannrahmens.
In besonders vorteilhafter weise ist die Ausbildung so getroffen, dass das Schnappelement einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt aufweist, dessen freie Schenkel federnd und mit einem nach aussen ragenden Vorsprung ausgebildet sind, wobei mit Vorteil die eine Ringrippe aufweisenden Durchbrechungen der Sicht- bzw. Aussenseite des Rahmens einen Verschlussteil tragen, wodurch auch hier eine ästhetische Formgebung bei hoher Betriebssicherheit gegeben ist.
Eine alternative Form der Festlegung der Spannrahmen an einem Fenster bzw. einem Türrahmen kann mit Vorteil so ausgebildet sein, dass der Eckverbinder jeweils zwei in einem rechten Winkel zueinander angeordnete Nuten aufweist, welche sich bis zum äusseren Rand der Eckverbinder erstrecken.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen. naher erläutert.
In dieser zeigen Fig. 1 eine erste Ausbildung der Unterseite eines Eckverbinders, Fig. 2 eine abgewandelte Ausbildung eines Eckverbinders, Fig. 3 ein verriegelungselement für die Festlegung an einem Fenster-oder Türrahmen zum Festlegen von Eckverbindern entsprechend der Fig. 1, Fig. 4 einen analogen Bauteil für die Festlegung von Eckverbindern entsprechend der Fig. 2 und Fig. 5 eine Abdeckkappe für eine Durchbrechung im Eckverbinder entsprechend der Fig. 1.
<Desc/Clms Page number 3>
In Fig. 1 ist ein Eckverbinder 1 ersichtlich, welcher als Spritzgussteil aus Kunststoff gefertigt ist. Der Eckverbinder weist zwei Steckenden 2 für die Aufnahme von Rahmenprofilen auf. Der Eckverbinder weist eine zentrale Bohrung 3 mit einer hinterschnittenen Ringnut 4 auf, in welcher ein Rastelement eingegipst werden kann.
Bei der Darstellung nach Fig. 2 weist der Eckverbinder 1 anstelle der Durchbrechungen 3 hinterschnittene nach aussen offene Nuten 5 für die Aufnahme eines verriegelungsgliedes entsprechend der Fig. 4 auf.
In Fig. 3 ist ein druckknopfartiges verriegelungsglied 6 ersichtlich, welches in die Nut 4 der Durchbrechung 3 des Eckverbinders 1 nach Fig. 1 eingedrückt werden kann.
In Fig. 4 ist ein analoger Bauteil mit Federhaken 7 für das Verrasten in den hinterschnittenen Nuten 5 der Ausbildung nach Fig. 2 ersichtlich. Die Verriegelungsglieder 6 gemäss Fig. 3 bzw. 8 gemäss Fig. 4 können in konventioneller Weise mit einem Rahmen bzw. Rahmenholmen eines Fensters oder Türflügels verbunden werden.
Bei der Ausbildung nach Fig. 1 kann die Durchbrechung 3 durch einen deckelartigen Abschluss 9 verschlossen werden, wie dies in Fig. 5 dargestellt ist. Es ergibt sich somit insgesamt eine glatte und ästhetische Aussenkontur, wobei die in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausnehmungen 10 zu einer Erhöhung der Stabilität bei einer Verringerung des Materialaufwandes führen, wobei es sich hier jeweils um die Unterseite des Eckverbinders handelt.
Die Aussenseite des Eckverbinders ist glatt ausgebildet. Mit den Steckteilen 2 können beliebige handelsübliche. Rahmenholme, in welche Netze oder Gitter eingeklemmt sind, eingesteckt werden, sodass sich ein einfacher und kostengünstiger Spannrahmen aus nach Art eines Baukastensystems zusammengesetzten Teilen ergibt.
<Desc / Clms Page number 1>
The invention relates to a clamping frame for insect screens with frame bars and corner connectors for the frame bars.
Tension frames for insect screens usually contain frame strips which are connected to one another by corner connectors. To fix such tensioning frames on a window or a door, it is known to connect these tensioning frames to the frame with nails or screws. In the known devices, the corner connectors consist of brackets which, at an angle of 450 to the longitudinal axis of the frame bars, connect ends of the frame bars which are cut to length. The definition of such clamping frames is time-consuming and generally only possible with the aid of tools, and the stability of the corner connections would also be impaired by perforations in the joint of the frame bars.
The invention now aims to create a tenter frame of the type mentioned in the introduction, in which a technically particularly simple and stable corner connector for the frame spars can be used and furthermore there is the possibility of having such tenter frames on one after their assembly without the use of tools Define window or door leaf. To achieve this object, the invention essentially consists in that the corner connectors are designed as plug-in parts and have undercut recesses, openings or grooves for receiving snap elements connected to the window and are detachably connected to the frame bars by a plug connection. Because the corner connector has undercut recesses or openings or
Has grooves for receiving snap elements and can be releasably connected to the frame bars by a plug connection, a simple injection molded part can be used as a corner connector, which can be produced inexpensively in large quantities with simple molding tools. To assemble the clamping frame, it is sufficient to attach the frame spars to the connectors, whereby an aesthetic and clean outer contour is achieved immediately and at the same time the inside
<Desc / Clms Page number 2>
speaking components for a releasable locking of the frame on a window frame or a door frame are formed.
In a particularly simple manner, the design can be made such that the recesses or perforations have a circular cross section with an inwardly projecting annular rib, which interact with a snap element which can be fastened to the window frame and have resilient tongues in the manner of a push-button, thereby ensuring simple detachability. The design of the corner connector as a simple injection molded part leads to the desired stability of the corner connector. The openings or recesses in such an injection molded part, to which connectors are connected, in no way impair the stability of the stenter.
In a particularly advantageous manner, the design is such that the snap element has an essentially U-shaped cross-section, the free legs of which are designed to be resilient and with an outwardly protruding projection, the perforations of the visible or outer side having an annular rib being advantageous wear a locking part of the frame, which also gives an aesthetic shape with high operational reliability.
An alternative form of fixing the tensioning frame to a window or a door frame can advantageously be designed such that the corner connector each has two grooves arranged at right angles to one another, which extend to the outer edge of the corner connector.
The invention is described below with reference to exemplary embodiments schematically shown in the drawing. explained in more detail.
1 shows a first embodiment of the underside of a corner connector, FIG. 2 shows a modified embodiment of a corner connector, FIG. 3 shows a locking element for attachment to a window or door frame for attaching corner connectors in accordance with FIG. 1, FIG. 4 an analog component for fixing corner connectors according to FIG. 2 and FIG. 5 a cover cap for an opening in the corner connector according to FIG. 1st
<Desc / Clms Page number 3>
In Fig. 1 a corner connector 1 can be seen, which is made as an injection molded part made of plastic. The corner connector has two plug ends 2 for receiving frame profiles. The corner connector has a central bore 3 with an undercut annular groove 4, in which a locking element can be plastered.
In the illustration according to FIG. 2, instead of the openings 3, the corner connector 1 has undercut outwardly open grooves 5 for receiving a locking element according to FIG. 4.
In Fig. 3 a push button-like locking member 6 can be seen, which can be pressed into the groove 4 of the opening 3 of the corner connector 1 according to FIG. 1.
FIG. 4 shows an analog component with spring hooks 7 for locking in the undercut grooves 5 of the design according to FIG. 2. The locking members 6 according to FIG. 3 or 8 according to FIG. 4 can be connected in a conventional manner to a frame or frame spars of a window or door leaf.
1, the opening 3 can be closed by a cover-like closure 9, as shown in FIG. 5. The overall result is a smooth and aesthetic outer contour, the recesses 10 shown in FIGS. 1 and 2 leading to an increase in stability with a reduction in the cost of materials, which is in each case the underside of the corner connector.
The outside of the corner connector is smooth. With the plug-in parts 2 any commercially available. Frame spars, in which nets or grids are clamped, are inserted, so that a simple and inexpensive stenter results from parts assembled in the manner of a modular system.