AT152411B - Abnahmevorrichtung für Saugzellenfilter. - Google Patents
Abnahmevorrichtung für Saugzellenfilter.Info
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Description
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Abnabmevorrichtung : für Saugzellenfilter.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Abnahme des Filterkuchens von der mit einem Saugfilter zusammenarbeitenden Gautsehwalze. Bekanntlich erfolgt die Abnahme des an dem Saugzellenfilter angefilterten Filterkuchens mit Hilfe einer glatten oder mit Erhöhungen versehenen Gautschwalze, von der er wieder durch Abstreicher, Schaber od. dgl. entfernt wird. Hiebei trat der Nachteil ein, dass sich ein Teil des abzuschabenden Filterkuchens auf der Rückseite des Schaber ansammelt und schliesslich in grösseren Klumpen von der Gautschwalze abgenommen wird.. Wird der Schaber dicht an die Gautsehwalze, die meist aus Gummi oder einem andern elastischen Stoff besteht, angesetzt, so können Beschädigungen der Walze vorkommen, die wieder mit einer schlechten Abnahme verbunden sind.
Diese Gefahr wird besonders gross, wenn eine Gautschwalze mit Erhöhungen und Vertiefungen in Anwendung gelangt.
Durch die Erfindung werden die Nachteile der bekannten Einrichtungen beseitigt, indem erfindungsgemäss für die Abnahme des Filterkuchens von der Gautschwalze eine mit dieser zusammenarbeitende Hilfswalze zur Anwendung gelangt.
Die Hilfswalze hat vorzugsweise einen wesentlich geringeren Durchmesser als die Gautschwalze.
Sie steht entweder still, dreht sich absatzweise oder läuft mit wesentlich grösserer Umfangsgeschwindigkeit als die Gautschwalze im gleichen Sinne oder entgegengesetzt zu dieser um. Je nach Bedarf ist die Hilfswalze mit einem besonderen Antrieb versehen und in ihrer Einstellung gegenüber der Gautschwalze veränderbar.
Ebenso wie die Gautschwalze kann auch die Hilfswalze mit Erhöhungen und Vertiefungen nach Art einer Rillen-oder Riffelwalze versehen sein. Sie kann auch aus einzelnen Teilen bestehen, als glatte oder als Hohlwelle ausgebildet sein oder auch nach ihren Enden zu konisch verlaufen. Von besonderem Vorteil ist es, die Hilfswalze oder die Gautschwalze aus einem elastischen Material zu bilden oder mit einem solchen Überzug zu versehen.
Der Erfindungsgedanke, der noch andere konkrete Ausführungsmöglichkeiten zulässt, ist in der Zeichnung gekennzeichnet, u. zw. zeigen :
Fig. 1 einen Schnitt durch eine erfindungsgemässe Vorrichtung bei schematischer Darstellung der einzelnen Teile, Fig. 2 eine Draufsicht auf die mit der Gautschwalze zusammenarbeitenden Hilfswalze, Fig. 3-7 andere Ausführungsformen der Hilfswalze, Fig. 8 eine Darstellung über Antrieb und Lagerung der Hilfswalze, Fig. 9 eine Darstellung des Antriebes nach den Linien VIII-VIII gemäss Fig. 8.
Die Filtertrommel J !, auf deren Umfang beim Durchlaufen durch den Trog der Filterkuchen sich ansammelt, läuft in der eingezeichneten Pfeilriehtung um. Vor dem Wiedereintreten der Trommel 1 in den Trog 2 erfolgt die Abnahme des Filterkuchens 3 durch eine Gautschwalze 4, die mit einem elastischen Überzug 5 überkleidet ist und in entgegengesetzter Richtung wie die Filtertrommel umläuft. Der Überzug kann beispielsweise aus Gummi, gummiartigem Rosshaar, Sehwammgummi, weichem Filz od. dgl. gebildet sein. Die Gautschwalze oder Abnahmewalze 4, die im übrigen auch glatt, geriffelt od. dgl. ausgebildet sein kann, läuft hiebei mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit wie die Filtertrommel um.
Die Abnahme des Filterkuchens von der Gautschwalze erfolgt durch die Hilfswalze 6, welche auf der Achse 7 in einer Räderschere 8 lagert. Die Schere 8 sitzt schwenkbar auf einer weiteren Drehachse 9, wodurch die Möglichkeit gegeben ist, den Abstand zwischen Hilfswalze 6 und Gautschwalze 4
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zu verändern. Der Antrieb der Hilfswalze erfolgt beispielsweise über die Zahnräder 10. 11, 12, wobei das Zahnrad 10 mit einer Kupplung 13, 14 ein- und ausrückbar ist. Der Kupplungsteil 14 sitzt längsverschiebbar auf der Welle 16 und wird über ein Gestänge 16, 17 von Hand oder automatisch bedient.
Der Antrieb der Gautschwalze 4 und der Filtertrommel ist nicht mit dargestellt, da er für die Erfindung unwichtig ist.
Die Abnahme des Filterkuchens von der Gautschwalze kann entweder durch eine stillstehende, eine langsamere oder schneller als die Gautschwalze umlaufende oder durch eine absatzweise bewegte Hilfswalze erfolgen. Die Regelung der Drehgeschwindigkeit und des Drehsinnes der Hilfswalze 6 erfolgt durch Auswechseln der Zahnräder 10, 11, 12. Das Stillsetzen der Hilfswalze geschieht durch Ausrücken der Kupplung 13, 14, während der absatzweise Antrieb der Hilfswalze durch entsprechendes Ein-und Ausrücken der Kupplung bewirkt wird. Zu diesem Zwecke kann das Gestänge 17 der Kupplung mit einem Schaltkasten 18 in Verbindung gebracht werden.
Bei der Darstellung gemäss Fig. 1 ist die Hilfswalze 6 als glatte zylindrische Welle ausgebildet.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 kommt an Stelle der glatten Hilfswalze eine geriffelte Hilfswalze 6 a zur Anwendung, während bei der Ausführungsform nach Fig. 4 die Hilfswalze 6 b aus den einzelnen Teilen 6 b', 6 b", 6 b'" usw. besteht. Die Teile 6 b'und 6 b"usw. können verschiedene Durchmesser aufweisen, abgesetzt sein od. dgl.
Bei der Ausführungsform der Einrichtung nach Fig. 5 gelangt eine Hilfswalze 6 c zur Anwendung, die nach den Enden zu schwächer wird, während die Hilfswalze 6 d gemäss Fig. 6 an den Enden stärker ist und in der Mitte geringeren Durchmesser aufweist.
Die Hilfswalze 6 e kann auch, wie es Fig. 7 zeigt, als Hohlwelle ausgebildet sein, die eventuell mit einer Heizmittelzuleitung verbunden ist, oder sie ist, wie Fig. 9 zeigt, mit einem elastisch en überzug 19 versehen. Gegebenenfalls kann die Hilfswalze auch vollständig aus elastischem Material bestehen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Mit einer Gautschwalze arbeitende Abnahmevorrichtung für Saugzellenfilter, dadurch gekennzeichnet, dass zur Abnahme des Filterkuchens von der Gautschwalze eine mit dieser zusammenarbeitende Hilfswalze zur Anwendung gelangt.
Claims (1)
- 2. Mit einer Gautschwalze arbeitende Abnahmevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfswalze einen wesentlich geringeren Durchmesser aufweist als die Gautschwalze.3. Mit einer Gautschwalze arbeitende Abnahmevorriehtung nach den Ansprüchen l und 2, gekennzeichnet durch einen Antrieb für die Hilfswalze.4. Mit einer Gautschwalze arbeitende Abnahmevorrichtung nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gautschwalze und die Hilfswalze in ihrem Abstand zueinander ver- änderbar sind.5. Mit einer Gautsehwalze arbeitende Abnahmevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfswalze mit Erhöhungen und Vertiefungen nach Art einer Rillen-oder Riffelwalze versehen ist.6. Mit einer Gautschwalze arbeitende Abnahmevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfswalze aus einzelnen Teilen zusammengesetzt ist.7. Mit einer Gautschwalze arbeitende Abnahmevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfswalze als glatte Welle ausgebildet ist.8. Mit einer Gautschwalze arbeitende Abnahmevorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfswalze als Hohlwelle ausgebildet ist.9. Mit einer Gautschwalze arbeitende Abnahmevorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfswalze nach ihrem Ende zu konisch verläuft.10. Mit einer Gautschwalze arbeitende Abnahmevorrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch eine Kupplungsvorrichtung zum Stillsetzen der Hilfswalze während der Abnahme des Filterkuchens.11. Mit einer Gautschwalze arbeitende Abnahmevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 10, gekennzeichnet durch eine mit dem Antrieb der Hilfswalze gekuppelte Schaltvorrichtung, die die Hilfswalze zeitweise antreibt und zeitweise stillsetzt, wobei der Antrieb für die Dauer von einer oder mehreren Umdrehungen bei bliebiger Umfangsgeschwindigkeit erfolgt.12. Mit einer Gautschwalze arbeitende Abnahmevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 11, gekennzeichnet durch ein zwischen Antrieb und Hilfswalze geschaltetes Getriebe zum Umkehren der Drehrichtung der Hilfswalze gegenüber der Gautschwalze.13. Mit einer Gautschwalze arbeitende Abnahmevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfswalze aus nachgiebigem Material gebildet ist.14. Mit einer Gautschwalze arbeitende Abnahmevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfswalze mit einem Überzug aus nachgiebigem Material versehen ist.15. Mit einer Gautschwalze arbeitende Abnahmevorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Überzug aus gummiertem Rohssaar, Schwammgummi weichem Filz od. dgl. gebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
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- 1937-02-10 AT AT152411D patent/AT152411B/de active
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