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Vorrichtung zum Einstellen der Werkzeuge von ein-oder mehrspindligen Bohrwerken. insbesondere
Feinbohrwerken.
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ein unbeabsichtigtes hartes Niederfallen der Schiene 5 mit den Ansätzen 17 auf die Bolzen 13 zu vermeiden, sind auf den Stangen 14 Federn 18 angeordnet, die das Gewicht der Messvorrichtung auffangen.
Um in der Arbeitslage der Messvorrichtung jegliches seitliches Spiel mit Sicherheit auszuschalten, sind die Stützen 6 und 7 nahe der Schiene 5 mit vorzugsweise balligen Anschlagflächen 19, 20 versehen, die an der festen Anschlagschraube 21, bzw. an dem federnden Anschlag 22 an den Lagern 8, 9 anliegen.
Der Schlitten 4 liegt mit den Führungsflächen 23,24 und 25 an Leisten der Schiene 5 an. Eine zuverlässige Führung des Schlittens 4 wird dadurch erreicht, dass an einem um den Bolzen 54 schwenkbaren Teil 26 eine vorzugsweise doppelkegelförmige Führungsrolle 27 gelagert ist, die infolge der Wirkung einer zwischen die Teile 26 und 4 eingeschalteten Feder 28 kräftig gegen die Flächen 29,30 der Schiene 5 gedrückt wird. Diese ist, um zuverlässig eine von der Bearbeitung der Führungsflächen 23, 24, 25,29, 30 herrührende Verformung zu vermeiden, an allen vier Kanten mit entsprechenden Führungsflächen, die in gleicher Weise bearbeitet werden, versehen.
Aus diesem Grunde werden auch die an sich für die Führung des Schlittens 4 nicht benötigten Flächen 31, 32 und 33 vorgesehen und genau so wie die andern Flächen bearbeitet. Die Führungsrolle 27 kann auch durch eine federnd angeordnete Gleitfläche ersetzt werden.
In einer prismatischen senkrecht zur Schiene 5 gerichteten Nut 34 des Schlittens 4 ist der Schlitten 35 geführt. Er trägt am unteren Ende den Ansatz 36 mit einem Schlitz 37 für die mittels Lagerzapfen 38 in kurzen Lagersehlitzen 39 gelagerte Tastrolle 40, die gegen seitliche Verschiebung im Schlitz 37 sicher geführt ist und zur Übertragung der Einstellung, z. B. der Bohrschneide 3, auf die Messuhr 41 dient. Zu diesem Zweck wird die Bohrstange 1 mit der Schneide 3 unter der Rolle 40 langsam vorbeigedreht, wobei über die Stange 42 die Verschiebung der Rolle 40 aus ihrer Grundstellung von der Messuhr angezeigt wird. Je nach der Stellung des Schlittens 35, die mit Bezug auf die Bohrstangenmitte genau festgelegt ist, kann auf diese Weise die Schneideneinstellung auf das genaueste bestimmt werden.
Der Schlitten 35 und damit auch die'-Grundstellung der Rolle 40 kann mit Hilfe der Mikro- metersohraube 43, die auf eine entsprechend genau bearbeitete Anschlagfläche 44 am Ansatz 36 des Schlittens 35 wirkt, entgegen der Wirkung der Federn 45 und 46 eingestellt werden. Die Feder 45 ist bestrebt, den Schlitten 35 stets unter einem gewissen Druck gegen den Kopf der Schraube 43 zu ziehen. Die Feder 46 hat ebenso wie die Feder 47 die Aufgabe, den Schlitten 35 kraftschlüssig in Berührung mit der Führungsnut 34 zu halten.
Der Schlitten 35 dient erfindungsgemäss auch unmittelbar zum Einstellen von auf der Bohrstange angebrachten Werkzeugen, z. B. auch Anfasungsstählen 2. Zu diesem Zweck sind seitlich am Ansatz 36 des Schlittens 35 mit Messsehneiden 48 versehene Lehren 49 angebracht, die z. B. mit einem Schwalbenschwanz in eine Nut 50 des Ansatzes 36 eingreifen und durch eine durchgesteckt Schraube 51 in der Richtung der Verschiebung der Rolle 40 festgehalten werden. Die Lehren 49 können auch mit einer Mehrzahl verschiedenartiger, nebeneinander angeordneter Messschneiden versehen sein.
Die Messschneiden sind unter dem der zu bearbeitenden Anfassung entsprechenden Winkel zur Bohr- stangenachse angeordnet, so dass die Werkzeugschneid en nach vorh eriger Einstellung der Messschneiden 48 mit Hilfe der Schraube 43 zur Anlage an die Messschneiden gebracht werden können.
Die Einstellung des Schlittens 4 längs der Schiene 5 lässt sich durch einen Haltebolzen 52 festlegen, der in derart angeordnete Rasten auf der Schiene 5 eingreift, dass der Schlitten 4 sich jeweils an für die Einstellung der Schneiden geeigneten Stellen befindet. Die Rasten werden zweckmässig auf einer abschraubbaren Schiene 53 vorgesehen, damit beim Arbeiten mit verschiedenen Bohrstangen und verschiedenen Abständen der einzustellenden Bohrstähle voneinander lediglich die Schienen 53 ausgewechselt zu werden brauchen.
Es können auch mehrere mit Messuhren 41 versehene Messvorrichtungen auf einem Schlitten 4 vereinigt werden. Ebenso können auch mehrere Schlitten 4 mit Messvorrichtungen gemeinsam auf einer Schiene 5 angeordnet sein. Die Vorrichtung gemäss der Erfindung kann sowohl bei Waagrechtals auch bei Senkrechtbohrwerken verwendet werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Einstellen der Werkzeuge von ein-oder mehrspindligen Bohrwerken, insbesondere Feinbohrwerken mit einer auf einer parallel zur Bohrstange angeordneten Führung verschiebbaren Messvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die Messvorrichtung auf der Führungsschiene (5) in vorbestimmten Abständen feststellbar ist und die Führungsschiene (5) auf der Bohrstange (1)
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