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Kraftfahrzeugwagenkasten.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Dachkonstruktion für Fahrzeugwagenkasten, bei denen der rückwertige Teil des Daches in Stromlinienform nach unten und hinten schwingt.
Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf aus Blech hergestellte Wagenkasten, und es gehört zu den Zielen der Erfindung, die in die Dachkonstruktion einzufügenden Wandungseinheiten derart zu unterteilen, dass ihre Herstellung und ihr Zusammenbau vereinfacht werden und dass eine Verbindung zwischen ihnen geschaffen wird, welche zur Festigkeit der Dachstruktur wesentlich beiträgt.
Die Erfindung besteht darin, dass bei einem Kraftfahrzengwagenkasten mit in der Querrichtung gekrümmten, seitlichen Dachabschnitten, die sieh von der Vorderkante bis zur rückwärtigen Kante des Wagenkastens erstrecken und bei dem das Dach nach hinten stromlinienförmig abfällt, die Öffnung zwischen den gekrümmten Dachabschnitten durch einen in der Quenichtung verhältnismässig flachen sich von der Wagenkastenvorderkante bis zur rückwärtigen, tiefliegenden Wagenkastenunterkante oder bis dicht an diese heran erstreckenden, aus einem zusammenhängenden Pressstück bestehenden Dachmittelteil ausgefüllt ist, wobei eventuell nur oberhalb der Windscheibe ein gekrümmter Dachabschnitt zwischen den seitlichen Abschnitten eingefügt ist.
Die Ausbildung von Wagenkasten mit gekrümmten Randabschnitten ist zwar schon bekannt.
Bei diesen bekannten Ausbildungen wurden aber das Daehmittelstüek und die Rückwand durch zwei getrennte Teile gebildet, wodurch sieh ein nicht so einfacher Zusammenbau wie beim Erfindunggegenstand ergibt.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, dass die Wandungspressteile längs ihrer miteinander zu verbindenden Ränder nach der Wagemnitte zu abgebogene, im Querschnitt winkelförmige Flanschen aufweisen derart, dass nach der Verbindung dieser Flanschen miteinander eine nach oben bzw. aussen offene Rinne entsteht, in die ein wetterfestes Füllmittel, z. B. Lot, so eingefüllt ist, dass die beiden, aneinandergrenzenden Pressteile und die Aussenfläche des Füllmittels bündig ineinander übergehen. Schliesslich besteht die Erfindung noch darin, dass einer der Verbindungsflanschen durch einen zur Verstärkung dienenden Flansch fortgesetzt ist.
Nach ihrer endgültigen Vereinigung gehen die seitlichen und mittleren Abschnitte des Da (lies sanft ineinander über und erwecken nach Auftragung der Farbe auf den Wagenkasten den Eindruck einer sich von einer Seite. zur ändern erstreckenden, fugenlosen Dach-und Rückwand.
In der Zeichnung zeigt Fig. 1 einen gemäss der Erfindung ausgebildeten Motorwagenkasten, dessen vorderes Ende fortgelassen ist, in Seitenansicht, Fig. 2 die linke Hälfte des in Fig. 1 dargestellten Wagenkastens in Draufsicht, Fig. 3 das rückwärtige Ende des in Fig. 1 dargestellten Wagenkastens in Ansicht, Fig. 4 einen eine Form der Verbindung zwischen den mittleren und den Seitenblechen velanschaulichenden Schnitt längs der Linie 4-4 der Fig. 2 und Fig. 5 eine andere Ausführungsform der Verbindung, wobei gleichzeitig der mittlere Dachabschnitt eine sehalldämpfende, mehrere Lagen aufweisende Bauart besitzt.
In der Zeichnung sind die Seitenabschnitte der Metalldachkonstruktion, welche beim Ausführungsbeispiel mit den Seitenwandpressteilen aus einem Stück bestehen, mit 10 bezeichnet und
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erstrecken sich von der Windschutzscheibe über den in der Längsrichtung verhältnismässig ebenen Daehabschnitt und schwingen dann in Übereinstimmung mit der Stromliniengestalt des rückwärtigen Wagenkastenendes nach unten und hinten zum rückwärtigen Ende des Wagenkastens.
Zwischen den gekrümmten, Teile der Wagenkastenseitenuntereinheiten bildenden Seitenabschnitten 10 des Daches ist ein in der Querrichtung verhältnismässig flacher, aus Blech bestehender Dachteil n vorgesehen, welcher sich gleichfalls von der oberen Windscheibenquerschiene 11'rück-
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teil ist vorzugsweise aus einem einzigen Blech hergestellt, u. zw. entweder, wie in Fig. 4 dargestellt, aus einem einlagigen Blech oder, wie in Fig. 5 dargestellt, aus einem mehrlagigen, schalldämpfenden Blech von im wesentlichen derselben Gesamtstärke wie das einlagige Blech. Das mittlere Verkleidungsblech kann, wie dargestellt, die rückwärtige Fensteröffnung 19 enthalten.
Bei dieser Konstruktion können das Dach und die Dachseitenteile an der in der Längsrichtung verhältnismässig flachen Oberseite sowie an dem geneigten rückwärtigen Ende in einfacher Weise aus drei Pressteile gebildet werden.
Die Ränder dieser Pressteile sind so ausgebildet, dass sie Verbindungen für den endgültigen Zusammenbau bilden, welche das Aneinandersetzen der Teile und deren Befestigung aneinander beim Zusammenbau erleichtern. Diese Verbindungen für den endgültigen Zusammenbau sind so gestaltet, dass sie leicht hergestellt werden können und dass eine starke, bogenförmig verlaufende Trägerkonstruktion gebildet wird, welche das Dach und das rückwärtige Wagenkastenende in der Längsrichtung von einem Ende zum andern verstärkt.
Zu diesem Zweck ist bei einer vorzugsweisen Ausführungsform einer Verbindung für den endgültigen Zusammenbau der innere Rand eines, die eine Dachseite bildenden Bleches 10 mit einem Absatz 12 versehen, welcher den nach unten abgesetzten Rand 13 des mittleren Verkleidungsbleches 11 aufnimmt. Der Rand 13 des mittleren Verkleidungsbleches überdeckt nach dem Zusammenbau die waagerechte Wandung 14'des Absatzes 12 und ist an demselben durch Punktschweissung befestigt.
Die Absätze 12 und 13 bilden zwischen sich eine Rinne, welche zu beiden Seiten des Daches ein längsgerichtetes Verstärkungsglied darstellt und sich über die ganze Länge des Daches von der Windschutzscheibe zum rückwärtigen Ende des Wagenkastens längs einer gebogenen Linie erstreckt. Eine zusätzliche Verstärkung in diesem Bereich wird bewirkt durch einen winkelförmigen Fortsatz 15 des Absatzes 13 des Dachseitenbleches 10, wobei der freie Rand des winkelförmigen Fortsatzes mit einem kurzen, aufwärts gerichteten Flansch 16 ausgebildet ist. Der seitlich sich erstreckende Flansch des winkelförmigen Fortsatzes 15 bildet gegebenenfalls auch ein Mittel zur Befestigung quergerichteter Dachstreben und auch der inneren Deckenverkleidung (headlining of the trim).
Ein wasserdichter Abschluss wird in einfacher Weise dadurch gewährleistet, dass man die oben offene Rinne mit Lot 17 ausfüllt, welches in einfacher Weise so verputzt werden kann, dass, wie in Fig. 4 dargestellt, die Aussenflächen der Wandungen 10 und 11 bündig ineinander übergehen. Nach dem Einbringen und Verputzen des Lotes erhält man eine glatte Metalloberfläche und nach dem Aufbringen der Farbe bietet das ganze Dach einschliesslich des rückwärtigen Wagenkastenendes das Aussehen eines in der Quer-und Längsrichtung gewölbten, fugenlosen Metalldaches.
Gemäss der in Fig. 5 dargestellten abgeänderten Ausführungsform der Erfindung kann das mittlere Verkleidungsblech 11 aus einem mehrlagigen, schalldämpfenden Blech bestehen, welches aus zwei dünnen, durch einen elastischen Kitt miteinander verkitteten Blechen gebildet wird, wobei aber der Randflansch 18 dieses mehrlagigen Bleches von Kitt frei bleibt, so dass er, wie dargestellt, an dem senkrechten Arm des winkelförmigen Fortsatzes 15 durch Punktschweissung befestigt werden kann.
Bei dieser abgeänderten Ausführung ist jedes der beiden miteinander verbundenen Verkleidungsbleche 10 und 11 mit einem schmalen Absatz ausgebildet, welche Absätze zusammen die zur Aufnahme des Dichtungsfüllmittels oder-lotes 17 dienende Rinne bilden. Selbstverständlich könnte ein mehrlagiges Mittelblech auch in der in Fig. 4 dargestellten Art und Weise angewendet und verbunden werden.
Der Vorderrand des Dachbleches 11 kann an dem Windscheibenrahmen 11'in einer der in den Fig. 4 und 5 dargestellten Weise oder nach irgendeinem sonstigen bekannten Verfahren verbunden werden.
Aus dem Vorstehenden ergibt sich, dass durch die Erfindung eine ausserordentlich leicht herstellbare und zusammenfügbare Dachkonstruktion geschaffen wird ; durch die Ausbildung der Blechteile längs ihrer Verbindungsränder und ihre Verbindung zu einem zusammenhängenden Ganzen durch Punktschweissung wird ferner eine starke Längsverstärkung in Gestalt eines gekrümmten Trägers längs der Verbindungslinie geschaffen.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt.
So könnte z. B. der Dachpressteil auch den Windscheibenrahmen bilden bzw. umschliessen. Es könnten die gekrümmten Dachseitenteile im Dachpressteil ausgebildet sein. Unter Umständen könnte es zweckmässig sein, den Dachpressteil kurz vor dem rückwärtigen Ende aufhören zu lassen und die Seitenwände mittels an ihnen ausgebildeter Ansätze oder eines besonderen Zwischenstückes am rückwärtigen Ende miteinander zu verbinden. Bei hinten spitz zulaufenden Karosserien könnte man auch die Seitenteile vor dem rückwärtigen Ende aufhören lassen und das rückwärtige Ende vollständig in dem das Dach bildenden Pressteil ausbilden.