AT153260B - Getriebeschaltung für Motorräder u. dgl. - Google Patents

Getriebeschaltung für Motorräder u. dgl.

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AT153260B
AT153260B AT153260DA AT153260B AT 153260 B AT153260 B AT 153260B AT 153260D A AT153260D A AT 153260DA AT 153260 B AT153260 B AT 153260B
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AT
Austria
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bearing bracket
gear shift
clutch
shift
switching
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Inventor
Richard Bisanz
Original Assignee
Richard Bisanz
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Getriebeschaltung für Motorräder u. dgl. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 bewegung des einen der beiden Schalthebel eine entgegengesetzte Bewegung des andern Schalthebels um das gleiche Winkelmass zur Folge haben. 



   Diese Schaltbewegung der beiden Schalthebel 11, 12 erfolgt durch die Verschwenkung des Lagerbügels 3. Zu diesem Zwecke sind am Lagerbügel 3 zwei durch die gemeinsame Achse miteinander zwangsläufig verbundene Klinken 19, 20 schwenkbar angebracht, welche mittels der Handhabe 27 abwechselnd in die Verzahnung des einen oder andern Schalthebelzahnbogens eingerückt werden können. 



  In der Eingriffsstellung werden die Klinken 19, 20 durch einen auf ihrer Achse befestigten, in beiden Eingriffslagen der Klinken von einer Feder 28 festgehaltenen Daumen 29, Nocke od. dgl. gesichert. 



   Die Zahnung der beiden Schalthebel 11, 12 ist in der dargestellten Form für ein Dreiganggetriebe gewählt, wobei jeder der beiden Schalthebel drei Zähne besitzt, die in der nachstehend beschriebenen Reihenfolge mit den Klinken 19, 20 des Lagerbügels 3 zusammenwirken. 



   In den aus den Fig. 3 bis 8 ersichtlichen Stellungen der beiden Schalthebel ist der jeweils wirksame bzw. zur Wirkung kommende Schalthebel mit ganzen und der unwirksame Schalthebel mit strichlierten Linien veranschaulicht. 



   In Fig. 3 sind die beiden Schalthebel 11, 12 in einer Stellung veranschaulicht, in welcher die 
 EMI2.1 
 Leerlauf gestellten Schaltgetriebes für den ersten Gang vorbereitet. Die Schaltung des Getriebes auf den eisten Gang erfolgt nun durch Verschwenkung des Lagerbügels 3 mittels des Kupplungsschalthebels 7 in der Richtung des Pfeiles. A (Fig. 3), wodurch die Klinke 19 den Schalthebel 11 in die in Fig. 4 mit strichlierten Linien dargestellte Lage bewegt und damit gleichzeitig mittels der beiden   Bowdenzüge 13, 14 sowohl den Getriebeschalthebel15 auf den ersten Gang verstellt als auch den   andern mit 12 bezeichneten Schalthebel in die in Fig. 4 mit stark ausgezogenen Linien veranschaulichte Stellung rückt.

   Der Lagerbügel 3 schwenkt nunmehr nach Freigabe des Kupplungssehalthebels 7   unterFede : : druckindieAusgangslagezui-ückundnimmthiebeidieKlinken19, 20mit. VorderSchaltung   des Getriebes auf Leerlauf werden die Klinken 19, 20 mittels der Handhabe 27 umgeschaltet, u. zw. so, dass nunmehr die Klinke 20 in die mit 22 bezeichnete Stufe der Verzahnung des Schalthebels 12 eingreift, wogegen die andere mit 19 bezeichnete Klinke in der unwirksamen Stellung verharrt. Wird nun der Lagerbügel 3 wieder im Sinne des Pfeiles A mittels des Kupplungsschalthebels 7 verschwenkt, so zieht die Klinke 20 den Schalthebel 12 in die in Fig. 5 dargestellte Lage mit sich, wodurch mittels der Bowdenzüge 13, 14 die Umschaltung des Getriebeschalthebels 15 auf Leerlauf und die   Zurück-   ziehung des Schalthebels 11 um einen Zahn erzielt wird.

   Der Lagerbügel 3 geht nunmehr wieder unter Federdruck in seine Ausgangslage zurück und rückt hiebei die Klinke 20 auf den nächsten mit 23 bezeichneten Zahn des während des   Lagerbügel'ückganges   in seiner Stellung unverändert verharrenden Schalthebels 72, so dass nunmehr, wie Fig. 5 zeigt, der zweite Gang vorbereitet ist. Nach der Schaltung des zweiten Ganges stehen die Schalthebel 11, 12 in der aus Fig. 6 ersichtlichen Stellung, und nach dem Rückgang des Lagerbügels 3 hintergreift die Klinke 20 den dritten mit 24 bezeichneten Zahn des Schalthebels   12,   wodurch der dritte Gang vorbereitet ist. 



   Zum   Rückschalten   des Getriebes vom dritten   Gesehwindigkeitsgang   auf den Leerlauf werden die   Klinken 19,   20 wieder mittels der Handhabe 27 umgeschaltet, so zwar, dass die Klinke 19 in die erste mit 25 bezeichnete Stufe der Verzahnung des Schalthebels 11 eingreift, wodurch die Rückschaltung auf den zweiten Gang gemäss Fig. 7 vorbereitet ist. 



   Nach erfolgter   Rückschaltung   des Getriebes auf den zweiten Gang stehen die beiden Schalt-   hebel 77, 72 in der in Fig. 8 dargestellten Stellung, während die Klinke 79 beim Rückgang des Lager-   bügels 3 in seine Ausgangslage in die zweite mit 26 bezeichnete Stufe der Verzahnung des Schalthebels 11   einrückt,   wodurch der   Leerlauf   vorbereitet ist. Nach erfolgter Rückschaltung des Getriebes auf den Leerlauf stehen die Schalthebel 11, 12 wieder in der in Fig. 3 dargestellten Lage und nach erfolgtem   Rückgang   des Lagerbügels 3 ist die Klinke 19 in die mit 21 bezeichnete Stufe der Verzahnung des Schalthebels 11 eingerückt, wodurch der erste Gang vorbereitet ist und der vorstehend beschriebene behaltvorgang wiederholt wird. 



   Damit die Schaltbewegungen des Lagerbügels 3 nicht auf die Kupplung übertragen werden, ist der die Kupplung mit dem   Kupplungsschalthebel   7 verbundene Bowdenzug 30 durch ein am Lagerbügel 3 vorgesehenes Widerlager 31 geführt, an dem der flexible Schutzschlauch des Bowdenzuges befestigt ist. 



   Die Getriebeschaltung kann durch Ausbildung der beiden Schalthebel mit vier Stufen ebenso für ein   Viergang-Geschwindigkeitsgetriebe   verwendet werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Getriebeschaltung für Motorräder u. dgl. mit einem auf der Lenkstange angeordneten, mittels eines Kupplungsschalters betätigbaren Schaltmechanismus, der durch Zugmittel mit dem Getriebeschalthebel verbunden und für die stufenweise Vor-und Rückschaltung auf mehrere entsprechend den Geschwindigkeitsstufen des Getriebes vorgesehene Sehaltstellungen bei ausgerüekter Kupplung einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaltmechanismus aus einem an der Lenkstange schwenkbar gelagerten, in der Ausgangsstellung durch eine Feder (5) und einen verstellbaren Anschlag (4) <Desc/Clms Page number 3> erhaltenen Lagerbügel (3) und zwei auf letzterem gelagerten, durch die Zugmittel (13, 14)
    des Getriebesehalthebels (15) zwangsläufig miteinander verbundenen Schaltelementen (11, 12) besteht, die zur stufenweisen Vor-und Rückschaltung mehrere entsprechend den Geschwindigkeitsstufen des Getriebes vorgesehene Schaltstufen (21 bis 26) oder Zähne besitzen und mittels des am Lagerbügel gelagerten Kupplungsschalthebels bei ausgeiüekter Kupplung von Stufe zu Stufe fortschaltbar sind, wobei die Schaltelemente durch in ihre Stufen bzw. Zähne eingreifende, am Lagerbügel gelagerte Klinken (19, 20) mit dem Lagerbügel zur Ausführung eines Schaltschrittes gekuppelt sind.
    2. Getriebeschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kupplungsschalthebel über einen durch teils an ihm, teils am Lagerbügel (3) angebrachte Anschläge (8, 9) begrenzten zur Durchführung der Kupplungsschaltung ausreichenden Schaltweg frei beweglich und über diesen Schaltweg hinaus nur gemeinsam mit dem Lagerbügel (3) zur Durchführung einer Getriebeschaltung ver- schwenbbar ist.
    3. Getriebeschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klinken (19, 20) der Schaltelemente derart zwangsläufig miteinander verbunden sind, dass die eine zum Vor-, die andere zum Rückschalten des Getriebeschalthebels von Hand aus wahlweise umsthaltbar ist.
    4. Getriebeschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltelemente (11, 12) durch Bowdenzüge (13, 14) mit den Armen eines auf der Getriebeschaltwelle (16) befestigten zwei- armigen Hebels zwangsläufig miteinander verbunden sind und durch am Lagerbügel (3) angebrachte Federn (17, 18) gegenseitig in der jeweiligen Schaltstellung ausbalaneiet t sind.
    5. Getriebeschaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Klinken (19, 20) durch einen zwangsläufig mit ihnen verbundenen Daumen (29), Nocke od. dgl., welcher mit einer am Lagerbügel (3) befestigten Feder (28) zusammenwirkt und so in seiner Stellung erhalten wird, in den beiden Schaltstellungen elastisch festgehalten sind.
    6. Getriebeschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Widerlager (31) für den Bowdenzug des Kupplungsschalthebels (7) unmittelbar am Lagerbügel (3) angebracht ist. EMI3.1
AT153260D 1937-01-14 1937-01-14 Getriebeschaltung für Motorräder u. dgl. AT153260B (de)

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