AT153440B - Handschmierpresse mit Einhandbedienung. - Google Patents

Handschmierpresse mit Einhandbedienung.

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AT153440B
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  Handsehmierpresse mit Einhandbedienung. 



   Bei den bekannten Handschmierpressen mit Einhandbedienung wird durch eine Hochdruckpumpe aus einem Vorratsbehälter Schmiermittel angesaugt und beim Arbeitshub der Verbraucherstelle zugeführt. Bei diesen Pressen ist die Hochdruckpumpe entweder im Innern des Schmiermittelbehälters vorgesehen oder sie liegt ausserhalb des letzteren zweckmässig parallel zur Längsachse des   Behälters.   



   Der Nachteil der bisher bekannten Arten der Einhandstosspressen, dass nämlich das Schmiermittel aus dem Vorratsbehälter durch Unterdruck (während des Saughubes des Hochdruckkolbens) in den Kanal des Pressenkolbens gefördert wird, wird bei einer bekannten Schmierpresse dadurch vermieden, dass der Kolben der Hochdruckpumpe im   Rücklauf   die Nachförderung des Schmiermittels in seinem Behälter durch Überdruck auf die frei bewegliche Scheibe im Behälter sichert.

   Dabei steht die Rückseite der Scheibe mittels einer mehrfach geknickten Luftleitung und über ein eingeschaltetes Rückschlagventil mit dem zweckmässig erweiterten, rückwärtigen Ende des Pumpenzylinders in Verbindung, in welchem das entsprechend verbreiterte und nach rückwärts verlängerte Ende des Hochdruckkolbens spielt, und damit bei jedem Hub Druckluft in den Schmiermittelbehälter, u. zw. in den Raum hinter die Scheibe drückt. Mit dieser Ausbildung der Stosspumpe wird erreicht, dass jeder Rückhub des Hochdruckkolbens unabhängig von dem Belastungszustand im Arbeitsraum für denselben zwangläufig und vor jedem neuen Arbeitshub die Füllung des Arbeitsraumes mit Schmiermittel sicherstellt, wodurch ein Versagen zufolge Verstopfung der Verbindungskanäle oder Eckens der Scheibe im Schmiermittelbehälter unmöglich ist.

   Dabei weist der Hochdruckkolben einen seitlich aus dem Gehäuse ziemlich weit auskragenden Griff nach Art einer Pistole auf, mittels welchen der Kolben hinund herbewegt wird. 



   Nun hat sich gezeigt, dass die Ausbildung des Betätigungsorgans als Pistolengriff insofern nachteilig ist, als dies zufolge der exzentrischen Belastung des Hoehdruckkolbens zu einem Ecken des letzteren und in weiterer Folge schliesslich zu einem Ausleiern der Führung des Kolbens und damit zu einem Undichtwerden zufolge Reibungsverschleisses Anlass gibt. Es hat sieh ferner der weitere Nachteil ergeben, dass in der Verbindungsleitung für die Druckluft vom Luftkolben (Hochdruckkolben) zur Scheibe als Organ zum Nachfördern des Schmiermittels Luftverluste entstehen, so dass der beabsichtigte Zweck nicht voll erreicht wird. 



   Die Erfindung bezieht sich nun auf derartige einhandbediente Stosspressen, bei welchen mittels Druckluft die Nachförderung des Schmiermittels aus dem Schmiermittelbehälter in den Arbeitsraum des Hochdruckkolbens gesichert wird. Die Erfindung, welche die obgenannten Nachteile vermeidet, ist dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung der Druckluft eine besondere Luftpumpe dient, die in einem vom Hochdruckkolben getrennten Pumpengehäuse spielt und in die bzw. nahe zur Achse des   Schmiermittelbehälters   verlegt ist. Überdies erfolgt die Betätigung des Hochdruckkolbens in seiner Achse und zweckmässig gemeinsam mit dem Luftkolben. Die Betätigungsrichtung liegt dabei im wesentlichen in der Ebene, die von den beiden Achsen der parallelen Zylinder der Fettpumpe und der Luftpumpe bestimmt ist.

   Durch den Hingang des Luftpumpenkolbens wird über der   Naehpress-   scheibe im Schmiermittelbehälter durch die Druckluft ein Druck erzeugt, der in dem Augenblick zur Wirkung kommt, wenn der gleichzeitig vorgestossene Hochdruckkolben im   Rückgang   die Einmündung des Fettzuführungskanales in den Hochdruckkolbenzylinder freigibt, wodurch das Fett in diesen letzteren kräftig nachgestossen wird. Um nun zu verhindern, dass im Schmiermittelbehälter der Druck über der   Nachpressscheibe   über eine zulässiges Mass ansteigt, ist eine Einrichtung getroffen, die neben der elastischen Einspannung des Fettzylinders auch als eine Art Sicherheitsventil wirkt. 

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 EMI2.1 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> Flansch oder Kopf des Luftpumpenkolbens abstützt und einerseits damit den letzteren und den kappenartigen Griff in der Ausgangslage zu halten sucht, anderseits auch ein elastisches Einspannen des Schmiermittelbehälters unter Wahrung der Funktion der Lagerbüchse als Sicherheitsventil gestattet.
    7. Schmierpresse nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schmiermittelbehälter aus einem fettbeständigen Zellstoff oder Kunststoff besteht. EMI3.1
AT153440D 1937-07-14 1937-07-14 Handschmierpresse mit Einhandbedienung. AT153440B (de)

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