AT153611B - Verfahren und Vorrichtung zum gemeinsamen Verarbeiten von Gummifäden mit Textilfäden. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum gemeinsamen Verarbeiten von Gummifäden mit Textilfäden.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum gemeinsamen Verarbeiten von Gummifäden mit Textilfäden auf Strickmaschinen, bei dem der Gummifaden im vorgespannten Zustand zur Ein- arbeitung gelangt. Es ist bereits bekannt, Gummifäden für diese Art der Einarbeitung in vorgespannten Zustand zu versetzen, wozu jedoch verhältnismässig komplizierte Einrichtungen vorgeschlagen wurden. Anderseits ist es bekannt, nicht elastisch dehnbare Textilfäden durch ineinandergreifende, in Abhängig- keit von der Strickmaschine angetriebene Zahnräder, die sogenannten Fournisseure, zu führen und durch Veränderung der Eingriffstiefe der Zahnräder die zuzuführende Länge des Fadens zu bemessen. Die Erfindung besteht nun darin, dass die Vorspannung der Gummifäden mittels ineinander- greifender, in Abhängigkeit von der Strickmaschine angetriebener Zahnräder vorgenommen und der Vorspannungsgrad durch Veränderung der Eingriffstiefe der Zahnräder geregelt wird. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der zur Durchführung des Verfahrens zweckmässigen Vorrichtung schematisch veranschaulicht. Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht der Vorrichtung, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie in-il der Fig. 1, Fig. 3 den Antrieb, Fig. 4 eine Einzelheit. Der Zubringer für den Gummifaden besteht aus zwei Zahnrädern 1 und 2, von denen das Rad 1 an einem Träger 3 gelagert ist und das Rad 2 an einem längs des Trägers 3 mittels einer Stellschraube 5 verschiebbaren Schlitten 4 sitzt. Der Gummifaden 6 läuft vom Vorrat über die Öse 7 auf das Rad 1 auf und gelangt zwischen den Rädern 1 und 2 hindurch zur Einlagevorriehtung 8. Der Antrieb des Rades 1 wird von der Welle 9 abgeleitet, die mittels eines Zahnrades 10 vom Zahnrad 11 des Zylinders 12 aus angetrieben wird. Die Welle 9 trägt ausser dem Zahnrad 10 eine Rillenscheibe 13, der eine Friktions- scheibe 14 gegenübergestellt ist, die mittels eines von einer Feder 15 belasteten Armes 16 auf einem Zapfen 17 verschwenkbar gelagert ist und mittels einer schmiegsamen Welle 18 mit dem Zahnrad 1 EMI1.2 Der Faden bildet, bevor er eingelegt wird, die aus Fig. 1 ersichtliche Vorratsschlaufe, die nach Beginn des Einlegens aufgebraucht wird, bis der Faden die in Fig. 1 gestrichelt angedeutete Lage ein- nimmt. Der Faden wird nur in jenem Ausmass der Einlegevorrichtung zugeliefert, das sich aus der Umfangsgeschwindigkeit der Zahnräder 1 und 2 und aus der gegenseitigen Stellung der beiden Zahn- räder ergibt. Die Fadenzufuhr kann durch Veränderung des gegenseitigen Eingriffes der Zahnräder 1 und 2 mittels der Schraube 5 einer Feinregelung unterworfen werden. Die Umfangsgeschwindigkeit des Zahnrades 1 ist durch das Verhältnis der Durchmesser der Rillenscheibe 13 und der Friktions- scheibe 14 und das Verhältnis zwischen den Zahnrädern 10 und 11 bestimmt. Die Fadenzufuhr wird so gewählt, dass pro Zeiteinheit jene Länge des Gummifaden vom Vorrat abgenommen wird, die für den gewünschten Spannungsgrad im verarbeiteten Zustand erforderlich ist. Die Spannung erfolgt selbstverständlich erst auf der Strecke zwischen den Zahnrädern 1, 2 und der Einlegevorrichtung 8. Die beim Abschneiden des Gummifadens mittels der bekannten Einlegevorrichtungen noch vorhandene Spannung wird dadurch behoben und die in Fig. 1 ersichtliche Vorratsschlaufe dadurch gebildet, dass die Scheiben 13, 14 durch entsprechende Bemessung der Nocke 23 nach dem Abschneiden noch kurze Zeit miteinander in Eingriff verbleiben.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum gemeinsamen Verarbeiten von Gummifäden mit Textilfäden auf Strick- maschinen, bei dem der Gummifaden in vorgespanntem Zustand zur Einarbeitung gelangt, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorspannung mittels ineinandergreifender, in Abhängigkeit von der Strick- maschine angetriebener Zahnräder vorgenommen und der Verspannungsgrad durch Veränderung der Eingriffstiefe der Zahnräder geregelt wird.2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Steuerung des Antriebes für den Zubringer die die Einlegevorrichtung steuernde Schalt- trommel dient.3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe für den Zubringer aus Reibscheiben besteht, von denen die getriebene auf einem Schwenkarm angeordnet ist, der unter der Wirkung der die Einlegevorriehtung steuernden Schalttrommel, steht. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
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1936
- 1936-04-03 AT AT153611D patent/AT153611B/de active
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