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Vorrichtung zum Anzeigen der Abnutzung von Kohlebürsten bei Elektromotoren.
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Zwischenlage ruht auf einer Grundplatte 23, die von einem den Motor konzentrisch umgebenden Blechzylinder 24 getragen wird. Auf dem Kommutator 25 des Motors 21 schleifen die zur Stromzuführung dienenden Kohlebürsten 26, deren jede in einer Führungsbuchse 27 längsverschiebbar gelagert ist, die unter Zwischenfügung einer Isolierschicht 28 in dem Lagerschild 29 dep Motors befestigt ist. Auf das Endstück der Führungsbuchse 27 ist eine Kappe 30 aus durchsichtigem Material, z. B. Glas, Pressstoff od. dgl., aufgeschraubt. Diese Kappe dient zur Befestigung und als Gegenlager für die in der Führungsbuchse gelagerte Druckfeder 31, welche die Kohlebürste an den Kommutator 25 anpresst.
Zwischen Führungsbuchse 27 und Kappe 30 ist eine ringförmige Scheibe 32 eingesetzt, gegen die sich die Feder 31 legt. In das zur Stromzuführung dienende Endstück der Kohlebürste ist nun ein in Richtung der Längsachse der Kohlebürste liegender Stab 33 eingesetzt, der in den etwa ebensolang wie die Kohlebürste ausgebildeten Hohlraum der Kappe 30 hineinreicht. Am Ende dieses Stabes 33 ist eine vorteilhaft etwa rot gefärbte Zeigermarke 34 angebracht. Auf der durchsichtigen Kappe 30 ist ferner eine zweckmässig ebenfalls rot gefärbte und quer zu dem Stift 33 sitzende Kennmarke 35 angebracht, die anzeigt, wie weit der Stift bzw. die an dem Stift 33 sitzende Zeigermarke 34 sich verschieben darf, bis die Kohlebürste 26 abgenutzt ist und ihre Erneuerung vorgenommen werden muss.
In diesem Falle braucht die Bedienungsperson nur die Kappe 30 abzuschrauben und die Kohlebürste 26 einschliesslich der an ihr sitzenden Teile 31, 32, 33 und 34 herauszunehmen und durch eine neue Kohlebürsten zu ersetzen. Die Kappe 30 kann ohne weiteres wieder auf die Führungsbuchse 27 aufgeschraubt werden.
Die Entfernung von der Zeigermarke 34 bis zur Druckplatte 32 ist vorteilhaft so bemessen, dass sie etwas kleiner als die Länge der Kohlebürste 26 ist. Wenn ferner die Öffnungsweite der Druckplatte 32 kleiner als der Durchmesser der Zeigermarke 34 ist, so kann die Kohlebürste 26 von der Feder 31 nur so weit vorgeschoben werden, bis die Zeigermarke 34 auf die Druckplatte 32 auftrifft.
Der weitere Vorschub der Kohlebürste wird auf diese Weise selbsttätig unterbunden und eine Beschädigung des Kommutators durch die Vorschubfeder 31 mit Sicherheit vermieden.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung kann ferner darin bestehen, dass die Führungsbuchse des Bürstenhalters mit Aussparungen, z. B. einer oder mehreren schlitzartigen Öffnungen, versehen ist, durch die man den Vorschub der Kohlebürste beobachten kann. Die Bedienungsperson ist dann ohne weiteres in der Lage, gelegentlich, z. B. bei der Reinigung des betreffenden Arbeitsgerätes od. dgl., den Abnutzungsgrad der Kohlebürsten festzustellen und gegebenenfalls die Bürsten zu erneuern. Eine derartige Anordnung ist besonders einfach und billig.
Die Öffnungen können verschiedenerlei Gestalt haben, z. B. als Längsschlitze ausgebildet sein.
Ferner können die Öffnungen auch, um das Eindringen von Staub od. dgl. in die Führungsbuchse zu verhüten, durch einen durchsichtigen Stoff, z. B. Glas, Pressstoff od. dgl., verschlossen sein.
Eine besonders günstige Anordnung besteht ferner darin, dass die Führungsbuchse für die Kohlebürste eine quer zur Längsachse der Buchse liegende schlitzartige Öffnung hat. Diese Anordnung hat den Vorteil, dass der für die Buchsenführung der Kohlebürste dienende Hohlraum seinen rechteckigen Querschnitt unbedingt beibehält, so dass während des Betriebes keine seitlichen Klemmungen od. dgl. auftreten können, die den gleichmässigen Vorschub der Kohlebürste beeinträchtigen.
In der Fig. 2 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Längsschnitt dargestellt. 41 ist eine Kohlebürste, die z. B. einen runden oder rechteckigen Querschnitt hat und in der metallischen Führungsbuchse 42 geführt ist. Die Führungsbuchse ist von einer Isolierhülse 43 umgeben, die in einem Bügel 44 od. dgl. gelagert ist. Die Führungsbuchse 42 ist am Ende durch eine gewöhnlich aus Isolierstoff bestehende abschraubbare Kappe 45 verschlossen. Die Kohlebürste 41 wird durch die Vorschubfeder 46 in bekannter Weise an den Kollektor 47 angedrückt. Die Führungsbuchse 42 ist nun in der Nähe des nach dem Kollektor hin gelegenen Endes mit einem Querschlitz 48 versehen, durch den man das Vorwärtsgleiten der sich abnutzenden Kohlebürste 41 beobachten kann.
Der Schlitz ist dabei so gelagert, dass er nicht durch andere Teile des Motors verdeckt ist. Man kann durch diesen Schlitz die fortschreitende Abnutzung der Kohlebürste 41 beobachten, was gegebenenfalls dadurch erreicht werden kann, dass auf der Kohlebürste noch besondere Marken, Querstrich od. dgl. angegeben sind.
Durch eine solche Anordnung wird es daher ermöglicht, für die rechtzeitige Auswechslung der Kohlebürsten, z. B. bei Staubsaugern, Sorge zu tragen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Anzeigen der Abnutzung von in geschlossenen Bürstenhaltern gelagerten Kohlebürsten bei Elektromotoren mittels einer Zeigervorrichtung, die von der infolge der Abnutzung sich verschiebenden Bürste gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, dass als Zeigervorrichtung eine am Ende der Kohlebürste bzw. an einem an ihr als Verlängerung befestigten, innerhalb des Bürstenhalters geführten Stab angebrachte Zeigermarke dient und dass auf dem zur Führung der Bürste dienenden Bürstenhalter bzw. dessen Abschlusskappe eine den höchstzulässigen Vorschub der Kohlebürste anzeigende feste Kennmarke angebracht ist.