AT153634B - Verfahren zum Vulkanisieren von synthetischem Kautschuk. - Google Patents

Verfahren zum Vulkanisieren von synthetischem Kautschuk.

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  Verfahren zum Vulkanisieren von synthetischem Kautschuk. 



   Die Herstellung und die Verarbeitung von synthetischen Kautschukmisehungen muss bei tieferen Temperaturen als bei natürlichem Kautschuk erfolgen, da der synthetische Kautschuk bei den Verarbeitungstemperaturen des   natürlichen   Kautschuks zu bröckelig ist. Daraus ergibt sich aber der Nachteil, dass die verarbeiteten, insbesondere die geformten Mischungen sehr hohe innere Spannungen aufweisen, die sich bei den hohen Vulkanisierungstemperaturen plötzlich ausgleichen. Damit ist aber insbesondere bei der   Freibrandvulkanisieiung   die Gefahr verbunden, dass sich die geformte Mischung in   unzulässigem   Masse deformiert und sogar Risse im Kautschuk auftreten.

   Bei der Vulkanisierung im Formbrand ist zwar diese Gefahr nicht so gross, da durch die Form in der Regel die Deformation vermieden wird, jedoch kann auch hiebei eine Rissbildung innerhalb des Kautschuks auftreten. 



   Durch das Verfahren gemäss der Erfindung wird diese Gefahr vermieden, indem die vorgeformte Mischung vor der eigentlichen Vulkanisierung einer Wärmebehandlung bei unterhalb der Vulkanisierungstemperatur liegender Temperatur ausgesetzt wird. Man kann z. B. die Mischung längere Zeit einer gleichmässigen Temperatur von etwa   60 bis 90  C   aussetzen, wobei jedoch darauf geachtet werden muss, dass die Temperatur nicht so hoch gewählt wird, dass ein zu schneller Spannungsausgleich und damit   die gleichen Gefahren wie bei der Vulkanisation auftreten. E3 empfiehlt sich daher, die geformte Mischung   einer allmählich steigenden Temperatur in dem genannten Bereich auszusetzen.

   Die Dauer der Wärmebehandlung richtet sich nach den Abmessungen des zu vulkanisierenden Formkörpers und nach den gewählten Temperaturen und liegt in dem Bereich von etwa 1 bis 24 Stunden. 



   Durch die Wärmebehandlung wird der bei der Vulkanisierung auftretende plöt7liche Spannungsausgleich vermieden und ein   allmählicher,   den Zusammenhang und die Form der Mischung nicht beeinträchtigender Spannungsausgleich erzielt. 



   Besonders vorteilhaft ist das Verfahren gemäss der Erfindung für die Herstellung elektrischer Leitungen, die mit synthetischem Kautschuk isoliert oder umhüllt sind, da bei deren Vulkanisierung infolge der mangelnden   Schrumpfungsmöglichkeit   durch die Drahteinlage die Rissbildung in besonders 
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 tungen. Für normale Gummischlauchleitungen wurde beispielsweise eine   Erwärmung   auf   80  und   eine Behandlungsdauer von vier Stunden gewählt, die sehr befriedigende Ergebnisse zeigte. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Verfahren zum Vulkanisieren von synthetischem Kautschuk, insbesondere der Umhüllung von elektrischen Leitungen aus synthetischem Kautschuk, dadurch gekennzeichnet, dass die vorgeformte Mischung vor der eigentlichen Vulkanisierung einer Wärmebehandlung bei Temperaturen ausgesetzt wird, die unterhalb derVulkanisierungstemperatur liegen. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die geformte Mischung längere Zeit einer gleichmässigen Temperatur von etwa 60 bis 90 C ausgesetzt wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vorgeformte Mischung längere Zeit einer allmählich zwischen 60-90 C steigenden Temperatur ausgesetzt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT153634D 1936-05-18 1937-05-18 Verfahren zum Vulkanisieren von synthetischem Kautschuk. AT153634B (de)

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