AT153720B - Verfahren und Vorrichtung zum Benetzen bzw. Imprägnieren von Schachteln. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Benetzen bzw. Imprägnieren von Schachteln.

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AT153720B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Vorrichtung zum Benetzen bzw. Imprägnieren von Sehaehteln. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zum Benetzen bzw. Imprägnieren von Dosen od. dgl. aus Pappe, Karton, Papier oder Holz, insbesondere auf der Innenseite. Dieselbe besteht im wesentlichen aus einer Pumpe mit einem Zylinder, dessen obere Öffnung durch den   Schachtelkörper   überdeckt werden kann, und einem Kolben, der das Imprägnierungsmittel entlang den Schachtelwandungen zum Ausfluss bringt. Das Imprägnierungsmittel kann auch gleichzeitig ein Klebemittel   (Wasserglas, Lack, Leim od. dgl. ) für eine besondere Auskleidung des Schachtelkörpers sein.   



   Bei Verwendung besonderer auswechselbarer Mundstücke, unter deren Vermittlung die zu imprägnierende Dose auf den Pumpenzylinder aufgesetzt wird, können Dosen beliebiger Gestalt mit einem Überzug versehen werden, wobei durch das Mundstück das Imprägnierungsmittel entlang der   Dosen-bzw. Schachtelwand geführt   werden kann. 



   Mit der erfindungsgemässen Vorrichtung können also Dosen beliebiger Gestalt mit einer Innenauskleidung versehen werden, wobei als   Imprägnierungsmittel   ein Klebemittel dient, welches das Bindemittel zwischen Schachtelkörper und Auskleidung bildet. 



   Wenn das Mundstück bzw. das Zylinderende mit einer den Schachtelrand übergreifenden Rinne ausgebildet wird, aus welcher die Imprägnierungsflüssigkeit   zum Überfliessen gebracht   wird, so kann der Schachtelkörper auch an der Aussenfläche imprägniert bzw. benetzt werden. Eine solche Ausbildung ist insbesondere zweckmässig, wenn die Dose mit einer Innenauskleidung versehen wird, die auch als Kantenschutz dienen soll und für diesen Zweck über den Schachtelrand umgeschlagen wird. 



   In der Zeichnung ist in Fig. 1 und 2 ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulich. 



   Die Imprägnierungseinrichtung besteht im wesentlichen aus einer nach Art einer Pumpe ausgebildeten Vorrichtung, die unter Vermittlung eines Bügels 13 in das das Imprägnierungsmittel enthaltende Gefäss 14 eingehängt werden kann. Die Vorrichtung besteht aus einem Zylinder 10, der auf einem Kolben 11 geführt ist, dessen Kolbenstange 12 von dem Bügel 13 getragen ist, der in das das   Imprägnierungs-oder   Klebemittel enthaltende Gefäss 14 eingehängt wird.

   Die Einrichtung ist so getroffen, dass der Zylinder 10 entgegen der Wirkung einer Feder 15 bei stillstehendem Kolben 11 nach unten gedrückt werden kann, wodurch das Imprägnierungsmittel aus dem Gefäss 14 durch Öffnungen 17 im Boden des Zylinders in den Raum A des Zylinders 10 gesaugt wird, während bei der Aufwärtsbewegung des Zylinders unter der Wirkung der Feder   15   das Imprägnierungsmittel durch die Öffnungen 18 des Kolbens 11 aus dem Raume A in den Raum B des Zylinders gedrückt wird. 



  Hiebei wirken die Öffnungen 17 im Boden des Zylinders mit einem Teller 19 zusammen, so dass sie Saugventile bilden, wogegen die im Kolben vorgesehenen Öffnungen 18 mit einem Teller 20 zusammenwirken, durch welchen sie zu einer Wirkung nach Art von Druckventilen befähigt werden. 



   Wenn nun die zu imprägnierende Dose   1,   2 auf den oberen Rand des Zylinders 10, dessen Raum B nunmehr mit Imprägnierungsmittel gefüllt ist, aufgesetzt wird, so kann sie durch Hinunterdrücken des Zylinders 10 auf der Innenfläche mit dem   Imprägnierungs-oder Klebemittel   benetzt und imprägniert werden. 



   Zweckmässig wird die zu imprägnierende Dose unter Vermittlung eines auswechselbaren, auf den Zylinder 10 z. B. aufgeschraubten, der Dosenform entsprechenden Mundstückes 23 auf diesen aufgesetzt, das den Flüssigkeitsstrom entlang der Dosenwand leitet, wobei Stützzapfen 24 für die Dose vorgesehen sein können. 

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   Um ein Herumspritzen des Imprägnierungsmittels zu vermeiden, ist ein Mantel 21 vorgesehen, der den Zylinder 10 umschliesst. Das unverbrauchte   Imprägnierungs-oder Klebemittel   fliesst wieder in das Gefäss 14 zurück. 



   Wenn auch der Schachtelrand imprägniert bzw. benetzt werden soll, so ist die in Fig. 2 gezeigte Ausführungsform zweckmässig, bei welcher das Imprägnierungsmittel auch wenigstens über einen Teil der Aussenfläche des   Schachtelkörpers   geführt wird, u. zw. durch Anbringung einer Rinne 22, über welche das Imprägnierungsmittel zum Austritt gebracht wird. 



   Diese Ausführungsform ist aber insbesondere zweckmässig, wenn die Schachtel 1 mit einer auch als Kantenschutz   5   dienenden Innenauskleidung 4 aus Papier, Metallfolie od. dgl. versehen werden soll, wie in Fig. 3 schematisch gezeigt ist, wobei die Innenauskleidung 4 über den Schachtelrand umgeschlagen ist. Dies ist insbesondere bei Verwendung mehrschichtiger Pappen bzw. mehrschichtigen Papiers od. dgl. vorteilhaft, da der Kantenschutz den Übertritt des Schachtelinhaltes zwischen oder in die Schichten des Papiers bzw. der Pappe od. dgl. verhindert. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Benetzen bzw. Imprägnieren von Schachteln insbesondere auf der Innenseite, dadurch gekennzeichnet, dass der Schachtelkörper auf die Druckleitung einer die Imprägnierungsflüssigkeit fördernden Pumpe aufgesetzt wird und durch den Pumpenkolben mit der aus der Druckleitung austretenden Imprägnierungsflüssigkeit imprägniert wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Pumpe mit einem Zylinder, dessen obere Öffnung durch den Schachtelkörper überdeckt werden kann, und einem Kolben, der das Imprägnierungsmittel od. dgl. entlang den Schachtelwandungen zum Ausfluss bringt.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie unter Vermittlung des Kolbens bzw. der Kolbenstange in ein die Imprägnierlösung od. dgl. enthaltendes Gefäss eingehängt ist, wobei der Kolben feststehend ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder mit einem entsprechend der jeweiligen Schachtelform und-grosse auswechselbaren Mundstück zum Aufsetzen der Schachtel versehen ist.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder bzw. das Zylindermundstück eine wenigstens) den Schachtelrand übergreifende Rinne besitzt, aus welcher die Imprägnierungsflüssigkeit überfliessen kann, so dass der Schachtelkörper auch an der Aussenfläche imprägniert bzw. benetzt wird.
AT153720D 1936-01-22 1936-01-22 Verfahren und Vorrichtung zum Benetzen bzw. Imprägnieren von Schachteln. AT153720B (de)

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