AT153720B - Verfahren und Vorrichtung zum Benetzen bzw. Imprägnieren von Schachteln. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Benetzen bzw. Imprägnieren von Schachteln.Info
- Publication number
- AT153720B AT153720B AT153720DA AT153720B AT 153720 B AT153720 B AT 153720B AT 153720D A AT153720D A AT 153720DA AT 153720 B AT153720 B AT 153720B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- cylinder
- box
- piston
- impregnating
- impregnation
- Prior art date
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 4
- 238000009736 wetting Methods 0.000 title description 4
- 238000005470 impregnation Methods 0.000 claims description 13
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 5
- 239000003795 chemical substances by application Substances 0.000 description 14
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 description 5
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 description 5
- 239000011111 cardboard Substances 0.000 description 4
- 239000000123 paper Substances 0.000 description 3
- 239000011230 binding agent Substances 0.000 description 1
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 description 1
- 238000000576 coating method Methods 0.000 description 1
- 239000011888 foil Substances 0.000 description 1
- 239000003292 glue Substances 0.000 description 1
- 239000004922 lacquer Substances 0.000 description 1
- 230000001404 mediated effect Effects 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 239000011087 paperboard Substances 0.000 description 1
- 235000019353 potassium silicate Nutrition 0.000 description 1
- NTHWMYGWWRZVTN-UHFFFAOYSA-N sodium silicate Chemical compound [Na+].[Na+].[O-][Si]([O-])=O NTHWMYGWWRZVTN-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 1
Landscapes
- Coating Apparatus (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren und Vorrichtung zum Benetzen bzw. Imprägnieren von Sehaehteln. Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zum Benetzen bzw. Imprägnieren von Dosen od. dgl. aus Pappe, Karton, Papier oder Holz, insbesondere auf der Innenseite. Dieselbe besteht im wesentlichen aus einer Pumpe mit einem Zylinder, dessen obere Öffnung durch den Schachtelkörper überdeckt werden kann, und einem Kolben, der das Imprägnierungsmittel entlang den Schachtelwandungen zum Ausfluss bringt. Das Imprägnierungsmittel kann auch gleichzeitig ein Klebemittel (Wasserglas, Lack, Leim od. dgl. ) für eine besondere Auskleidung des Schachtelkörpers sein. Bei Verwendung besonderer auswechselbarer Mundstücke, unter deren Vermittlung die zu imprägnierende Dose auf den Pumpenzylinder aufgesetzt wird, können Dosen beliebiger Gestalt mit einem Überzug versehen werden, wobei durch das Mundstück das Imprägnierungsmittel entlang der Dosen-bzw. Schachtelwand geführt werden kann. Mit der erfindungsgemässen Vorrichtung können also Dosen beliebiger Gestalt mit einer Innenauskleidung versehen werden, wobei als Imprägnierungsmittel ein Klebemittel dient, welches das Bindemittel zwischen Schachtelkörper und Auskleidung bildet. Wenn das Mundstück bzw. das Zylinderende mit einer den Schachtelrand übergreifenden Rinne ausgebildet wird, aus welcher die Imprägnierungsflüssigkeit zum Überfliessen gebracht wird, so kann der Schachtelkörper auch an der Aussenfläche imprägniert bzw. benetzt werden. Eine solche Ausbildung ist insbesondere zweckmässig, wenn die Dose mit einer Innenauskleidung versehen wird, die auch als Kantenschutz dienen soll und für diesen Zweck über den Schachtelrand umgeschlagen wird. In der Zeichnung ist in Fig. 1 und 2 ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulich. Die Imprägnierungseinrichtung besteht im wesentlichen aus einer nach Art einer Pumpe ausgebildeten Vorrichtung, die unter Vermittlung eines Bügels 13 in das das Imprägnierungsmittel enthaltende Gefäss 14 eingehängt werden kann. Die Vorrichtung besteht aus einem Zylinder 10, der auf einem Kolben 11 geführt ist, dessen Kolbenstange 12 von dem Bügel 13 getragen ist, der in das das Imprägnierungs-oder Klebemittel enthaltende Gefäss 14 eingehängt wird. Die Einrichtung ist so getroffen, dass der Zylinder 10 entgegen der Wirkung einer Feder 15 bei stillstehendem Kolben 11 nach unten gedrückt werden kann, wodurch das Imprägnierungsmittel aus dem Gefäss 14 durch Öffnungen 17 im Boden des Zylinders in den Raum A des Zylinders 10 gesaugt wird, während bei der Aufwärtsbewegung des Zylinders unter der Wirkung der Feder 15 das Imprägnierungsmittel durch die Öffnungen 18 des Kolbens 11 aus dem Raume A in den Raum B des Zylinders gedrückt wird. Hiebei wirken die Öffnungen 17 im Boden des Zylinders mit einem Teller 19 zusammen, so dass sie Saugventile bilden, wogegen die im Kolben vorgesehenen Öffnungen 18 mit einem Teller 20 zusammenwirken, durch welchen sie zu einer Wirkung nach Art von Druckventilen befähigt werden. Wenn nun die zu imprägnierende Dose 1, 2 auf den oberen Rand des Zylinders 10, dessen Raum B nunmehr mit Imprägnierungsmittel gefüllt ist, aufgesetzt wird, so kann sie durch Hinunterdrücken des Zylinders 10 auf der Innenfläche mit dem Imprägnierungs-oder Klebemittel benetzt und imprägniert werden. Zweckmässig wird die zu imprägnierende Dose unter Vermittlung eines auswechselbaren, auf den Zylinder 10 z. B. aufgeschraubten, der Dosenform entsprechenden Mundstückes 23 auf diesen aufgesetzt, das den Flüssigkeitsstrom entlang der Dosenwand leitet, wobei Stützzapfen 24 für die Dose vorgesehen sein können. <Desc/Clms Page number 2> Um ein Herumspritzen des Imprägnierungsmittels zu vermeiden, ist ein Mantel 21 vorgesehen, der den Zylinder 10 umschliesst. Das unverbrauchte Imprägnierungs-oder Klebemittel fliesst wieder in das Gefäss 14 zurück. Wenn auch der Schachtelrand imprägniert bzw. benetzt werden soll, so ist die in Fig. 2 gezeigte Ausführungsform zweckmässig, bei welcher das Imprägnierungsmittel auch wenigstens über einen Teil der Aussenfläche des Schachtelkörpers geführt wird, u. zw. durch Anbringung einer Rinne 22, über welche das Imprägnierungsmittel zum Austritt gebracht wird. Diese Ausführungsform ist aber insbesondere zweckmässig, wenn die Schachtel 1 mit einer auch als Kantenschutz 5 dienenden Innenauskleidung 4 aus Papier, Metallfolie od. dgl. versehen werden soll, wie in Fig. 3 schematisch gezeigt ist, wobei die Innenauskleidung 4 über den Schachtelrand umgeschlagen ist. Dies ist insbesondere bei Verwendung mehrschichtiger Pappen bzw. mehrschichtigen Papiers od. dgl. vorteilhaft, da der Kantenschutz den Übertritt des Schachtelinhaltes zwischen oder in die Schichten des Papiers bzw. der Pappe od. dgl. verhindert. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Benetzen bzw. Imprägnieren von Schachteln insbesondere auf der Innenseite, dadurch gekennzeichnet, dass der Schachtelkörper auf die Druckleitung einer die Imprägnierungsflüssigkeit fördernden Pumpe aufgesetzt wird und durch den Pumpenkolben mit der aus der Druckleitung austretenden Imprägnierungsflüssigkeit imprägniert wird.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Pumpe mit einem Zylinder, dessen obere Öffnung durch den Schachtelkörper überdeckt werden kann, und einem Kolben, der das Imprägnierungsmittel od. dgl. entlang den Schachtelwandungen zum Ausfluss bringt.3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie unter Vermittlung des Kolbens bzw. der Kolbenstange in ein die Imprägnierlösung od. dgl. enthaltendes Gefäss eingehängt ist, wobei der Kolben feststehend ist.4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder mit einem entsprechend der jeweiligen Schachtelform und-grosse auswechselbaren Mundstück zum Aufsetzen der Schachtel versehen ist.5. Vorrichtung nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder bzw. das Zylindermundstück eine wenigstens) den Schachtelrand übergreifende Rinne besitzt, aus welcher die Imprägnierungsflüssigkeit überfliessen kann, so dass der Schachtelkörper auch an der Aussenfläche imprägniert bzw. benetzt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT153720T | 1936-01-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT153720B true AT153720B (de) | 1938-07-11 |
Family
ID=3647712
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT153720D AT153720B (de) | 1936-01-22 | 1936-01-22 | Verfahren und Vorrichtung zum Benetzen bzw. Imprägnieren von Schachteln. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT153720B (de) |
-
1936
- 1936-01-22 AT AT153720D patent/AT153720B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| AT153720B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Benetzen bzw. Imprägnieren von Schachteln. | |
| DE710284C (de) | Bohnervorrichtung | |
| DE668378C (de) | Mit Druckluft betriebene ortsfeste Hebebuehne fuer Fahrzeuge | |
| DE2738938A1 (de) | Blechdose fuer unter druck stehende fluessigkeiten | |
| AT127495B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Banderolieren von Schachteln u. dgl. Gegenständen. | |
| DE894214C (de) | Mit Druckwasser betriebene Wurstfuellmaschine | |
| DE897253C (de) | Geraet zum oberseitigen Bedrucken und zum unterseitigen Anfeuchten oder Gummieren eines von einer Rolle ablaufenden Papierstreifens | |
| AT82122B (de) | Apparat zur Herstellung von Alkalizellulose. Apparat zur Herstellung von Alkalizellulose. | |
| DE670668C (de) | Verfahren zum UEberziehen der Wandung von Metallrohren oder anderen Formlingen | |
| DE616815C (de) | ||
| DE1966789B2 (de) | Pumpeneinrichtung fuer zaehfluessige substanzen | |
| DE322744C (de) | Maschine zum Bedrucken von Geweben und anderen Stoffen in mehreren Farben mittels einer einzigen Druckform | |
| DE648430C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum fluessigkeits- und gasdichten Verschliessen von Hohlgefaessen, insbesondere Flaschen | |
| AT236743B (de) | Verfahren und Einrichtung zum hydraulischen Ziehen von Formteilen | |
| DE403482C (de) | Fluessigkeitsspeiser | |
| AT140438B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Körpern aus Faserstoffbrei. | |
| DE685145C (de) | Auftragen der Druckfarbe auf die Farbwalzen von Zwei- oder Mehrtrommel-Schablonendruckern | |
| DE7419062U (de) | Pastenspender insbesondere fuer zahnpasta | |
| DE716484C (de) | Vorrichtung zum Fuellen von Gefaessen, insbesondere von Eiszellen | |
| DE502293C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Schachteln oder Schachtelteilen mit gewoelbtem Boden | |
| DE813034C (de) | Vorrichtung zum Auffrischen gebrauchter Farbbaender | |
| DE2922405C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Emaillieren der Innenflächen eines Hohlkörpers | |
| AT153867B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Entleeren von Verpackungen oder Tuben mit weichen Hüllen, die zähflüssige oder teigige Flüssigkeiten oder Pasten enthalten. | |
| AT130855B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Schachteln mit gewölbtem Boden. | |
| DE19518129A1 (de) | Vorrichtung zum Wässern |