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Lagerung von Motoren in Gummi, insbesondere für Flugzeuge.
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SshwingungszaM der zu erwartenden Erregungen liegen. Demzufolge werden auch nicht nur die durch das wechselnde Drehmoment hervorgerufenen Reaktionen symmetrisch abgefangen, sondern auch unzulä3sige und unerwünschte Ausschläge des Motoraggregates verhindert.
Diese Vorteile gegenüber dem bekannten werden erfindungsgemäss erreicht durch die Anordnung eines oder mehrerer den Motor im Schwerpunkt oder symmetrisch zu diesem abstützender Ringe oder Ringabschnitte, deren gemeinsame Achse die zur Kurbelwelle parallele Schwerachw ist und deren Ebenen senkrecht zur Sshwerachse stehen, wobei jeder Ring aus konzentrischen, einerseits mit dem M) tor, anderseits mit dem Fahrgestell verbundenen starren Teilen (2, 4, Fig. 4) (2, 8, Fig. 2) zusammengesetzt ist, zwischen denen die von den wechselnden Drehmomenten des Motors auf Schub zu beanspruchenden Gummi-oder Gummi-Metall-Lager (3) liegen.
Diese Anordnung, bei der z. B. die Gummi-Metall-Lager mit ihren starren Teilen an denUmfangs- flächen der konzentrischen Ringe befestigt sind, ermöglicht die Ausnutzung der grossen Elastizität des auf Shub beanspruchten Gummis für die durch die pulsierenden Drehmomente erregten Schwingungen und gewährleistet somit die Erzielung sehr niedriger Eigenschwingungszahlen ;
anderseits ist aber auch für die bei Vierzylindermotoren vorhandenen freien Massenkräfte durch die Anordnung der starren Ringe in der Sshwerpunktebene oder symmetrisch dazu die Möglichkeit gegeben, die Rückstellmomente der durch diese'Massenkräfte erregten Schwingungen so niedrig zu halten,-dass eine nennenswerte Übsrragung der Sehwingungsenergien in das Fahrgestell unterbleibt.
Bei Motoren, die keine freien Massenkräfte mehr besitzen, wird daher die Anordnung mehrerer zum Schwerpunkt symmetrisch liegender Ringe durchaus den gewünschten Erfolg bringen, während Motoren mit freien Massenkräften vorteilhaft in nur einem mit seiner Ebene durch den Schwerpunkt hindurchgehenden Ring gelagert werden.
Zur Lagerung selbst sind nur einige in ihren Abmessungen zu berechnende Gummilager erforderlich, die insbesondere so anzuordnen sind, dass sie etwa in einem Winkel unter 45 zur Längsmittelebene des Motors liegen. Der Vorteil dieser Anordnung besteht auch darin, dass die Gummikörper selbst durch die hin und her gehenden Massenkräfte nicht auf reinen Druck, sondern auf kombinierten Druck und Schub beansprucht werden.
Um zu erreichen, dass die Schwingungen, die durch die pulsierenden Drehmomente des Motors erregt werden, ohne Rückwirkung auf die Propellerachse bleiben, d. h. der Propeller keine Pendelbewegung ausführt, wird man die Ringe so um den Motor anordnen, dass deren Achse mit der Propellerwelle zusammenfällt. Vom schwingungstechnischen Standpunkt besonders vorteilhaft ist jener Fall, bei dem der Schwerpunkt des Motors in der Propellerwelle liegt, weil dann zu erwarten ist, dass sich die aus der allseitigen elastischen Lagerung bedingten Sehwingungsachsen zumindest in der Nähe des Schwerpunktes schneiden, wodurch sich für die durch das pulsierende Drehmoment oder durch die Massenkräfte erregten Schwingungen überaus kleine Rückstellmomente ergeben.
In der Zeichnung sind zwei beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung dargestellt, u. zw. zeigen Fig. 1 und 2 eine Lagerung, bei der die Achse der starren, konzentrischen Ringe durch den Schwerpunkt des Motors hindurchgeht, Fig. 3 und 4 eine Lagerung, bei der die Achse der Ringe mit der Kurbel-bzw. Propellerwelle zusammenfällt.
In Fig. 1 und 2 ist der Motorblock 1 mittels der ringförmigen Teile 2 über Gummiblöcke 3 mit äusseren, in sich geschlossenen oder zusammengesetzten Ringen 4 verbunden, die an der Verstrebung 5 und 6 befestigt sind, die ihrerseits mit dem Fahrzeugkörper 7 in fester Verbindung stehen. Die Gummiblöcke 3 befinden sich an den Schnittstellen der ringförmigen Teile 2 mit zur Längsmittelebene des Motors schräg geführten Ebenen. Da der Aussenring 4 den Motorblock umschliesst, sind die Lager zu den ringförmigen Teilen 2 an konzentrischen Lagerstützen 8 befestigt. Der an sich geschlossene Aussenring 4, der bei hohen und schmalen Motorblöcken die gezeigte längliche Form erhält, hat den Vorteil, dass die auf beiden Seiten des Motorblockes befindlichen Verstrebungen 5 und 6 über ihn zu einem verwindungssteifen, räumlichen Traggerüst vereinigt werden.
Die Aussenringe 4 befinden sich zu beiden Seiten des Schwerpunktes, der oberhalb-der Welle 9 liegt, die über geeignete Antriebsvorrichtung die Propellerwelle antreibt.
Bei der Anordnung nach den Fig. 3 und 4 sind die Gummikörper 3 zwischen den konzentrischen, ringförmigen Teilen 2 und 4 befestigt, deren Achse sowohl mit der Welle 9 als auch mit dem Schwerpunkt S zusammenfällt. Die Verlegung des Schwerpunktes S in die Welle 9 kann, sofern zu diesem Zweck nicht eine eigene Konstruktion vorgesehen ist, durch entsprechende Ausgleichsgewichte erzielt werden. Der dem Propeller näher liegende, ringförmige Teil 4 ist, wie in Fig. 4 auf der linken Hälfte gezeigt, durch den Motorblock hindurchgeführt. Der Motorblock 1 ist zu diesem Zweck an der betreffenden Stelle, die sich zwischen zwei Zylindern befinden muss, bei 12 durchbrochen.
Der Teil 4 wird in der Durchbruchstelle 12 des Motors so schmal, dass der Motor frei ausschwingen kann und keinen harten Anschlag erhält.
Diese Ausbildung ist mit Rücksicht auf die verwindungssteife Ausführung der den Motor als
Ganzes aufnehmenden Verstrebung gewählt. Der vom Propeller entferntere ringförmige Teil 4'braucht deshalb nicht mehr als geschlossener Ring ausgeführt zu werden.
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