AT153826B - Verfahren zur Herstellung von praktisch geruchlosen und gegen Feuchtigkeit wenig empfindlichen Buch- und Schachtelzündern, Reibflächen, Schachteln u. dgl. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von praktisch geruchlosen und gegen Feuchtigkeit wenig empfindlichen Buch- und Schachtelzündern, Reibflächen, Schachteln u. dgl.

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AT153826B
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sep
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von praktisch geruchlosen und gegen Feuchtigkeit wenig empfindlichen   Buch- und Schachtelzündern, Reibflächen, Schachteln   u. dgl. 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
<tb> 
<tb> 



  Eine <SEP> beispielsweise <SEP> Zusammensetzung <SEP> der <SEP> erfindungsgemässen <SEP> Binde-oder <SEP> Imprägnierlösungen <SEP> ist <SEP> :
<tb> festes, <SEP> bei <SEP> 1300 <SEP> C <SEP> geruchlos <SEP> gemachtes, <SEP> feingepulvertes <SEP> Phenolkondensationsprodukt...... <SEP> 30 <SEP> Teile
<tb> flüssiges <SEP> Phenolkondensationsprodukt <SEP> 50" <SEP> 
<tb> Alkohol <SEP> (z. <SEP> B. <SEP> 95%igen <SEP> gewerblichen <SEP> Sprit).................................... <SEP> 15 <SEP> 
<tb> Bittermandelöl <SEP> (künstlich <SEP> oder <SEP> natürlich) <SEP> 5"
<tb> 
 
 EMI1.3 
 

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 Ausführungsbeispiele :   A.   Zündmassen ohne Leim :

   Man homogenisiert in üblicher Weise 56 Gewichtsteile Kaliumchlorat, 2 Gewichtsteile Braunstein, 4 Gewichtsteile Schwerspat, 1 Gewichtsteil   Kaliumbichromat,   1 Gewichtsteil Kolophonium, l Gewichtsteil Schwefel, 8 Gewichtsteile Glas mit 27 Gewichtsteilen Bindemittellösung obiger Zusammensetzung, bringt sodann die Zündköpfe an den vorher hergestellten, paraffinierten, gegebenenfalls gefärbten Spänen an und unterzieht sodann die Zündköpfe, bevor sie die Sammelträger verlassen, einer Wärmebehandlung bis 85  C. Die Späne können aus Wachs, Wolle, Pappe oder Holzbändern oder auch aus von Holzstämmen geschälten Streifen erzeugt werden. Für Reibflächen wird das gleiche Bindemittel verwendet. 



   B. Imprägnierung der mit wasserlöslichen Bindemitteln hergestellten   Zündhölzer   und Reibflächen : Man erzeugt die Köpfe mit Leim oder arabischem Gummi in gewöhnlicher Weise und unterwirft die Zündköpfe nach dem Tunken in dieser Masse einer Wärmebehandlung von   30-400 C,   worauf, so lange die Teile noch erwärmt, aber schon ganz getrocknet sind, anschliessend die Imprägnierung mit verdünnter Lösung nach den angegebenen Vorschriften vorzugsweise durch Zerstäuben, aber auch durch Tunken oder Streichen erfolgt. Die Fertigbehandlung geschieht in einer Wärmezone bis 85  C. Auf diese Weise wird die Verbindung besser und bleiben die Massen beim Abbrand sicherer gebunden. 



  Die gleiche Behandlung bezieht sich auch auf die Reibfläche. 



   C.   Zündköpfchenschutz   durch Imprägnieren der Schachteln und der Reibflächen. Die mit Bindemittel nach Beispiel B hergestellten Zünder werden aus Sicherheitsgründen, wenn sie vollständig trocken sind, in beliebigen Schachteln verpackt, dann erst werden die Reibflächenmassen angebracht, welche in bekannter Weise aus 50 Gewichtsteilen rotem Phosphor, 35 Gewichtsteilen   Sehwefelantimon,   15 Gewichtsteilen Gummiarabikum nebst Wasser bestehen. 



  Nach normaler Trocknung erfolgt das Imprägnieren wie im Beispiel B, bevor die bereits beliebig bedruckten oder etikettierten   Schachteln-die Sammeltragteile   verlassen. Bei dieser Ausführung erübrigt sich ein Imprägnieren der Zündköpfe, wenn die mit Leim geklebten Schachteln   durch Überzüge   gegen Auflösen geschützt werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von praktisch geruchlosen und gegen Feuchtigkeit wenig empfind- EMI2.1 Art, unter Verwendung von Bindemitteln aus flüssigen Phenolkondensationsprodukten oder Leim u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass als wasserfest machender Zusatz Binde-oder Imprägniermittel für die Zündköpfe und Reibflächen bis zu 30% ige alkoholische Auflösung von durch vorherige Hitzebehandlung geruchloser gemachtem und fein gepulvertem Phenolkondensationsprodukt verwendet wird, welcher in an sich bekannter Weise ein Desodorierungsmittel, insbesondere Bittermandelöl (Nitrobenzol), zugesetzt ist, und dass die wasserfest gemachte Reibflächenmasse oder das wasserfestmachende Imprägniermittel für diese auf die überlappend geklebte Aussenschachtelfuge aufgebracht wird, worauf die fertigen,
    in Schachteln gefüllten Zünder und Reibflächen unterhalb von 850 C getrocknet werden.
AT153826D 1937-03-19 1937-03-19 Verfahren zur Herstellung von praktisch geruchlosen und gegen Feuchtigkeit wenig empfindlichen Buch- und Schachtelzündern, Reibflächen, Schachteln u. dgl. AT153826B (de)

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