AT154250B - Vorrichtung zur Umwandlung eines Straßenfahrzeuges in ein Schienenfahrzeug und umgekehrt. - Google Patents

Vorrichtung zur Umwandlung eines Straßenfahrzeuges in ein Schienenfahrzeug und umgekehrt.

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AT154250B
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Rudolf Ing Klima
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Rudolf Ing Klima
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  Vorrichtung zur Umwandlung eines Strassenfahrzeuges in ein Schienenfahrzeug und umgekehrt. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Umwandlung eines Strassenfahrzeuges in ein Schienenfahrzeug und umgekehrt und beinhaltet eine Verbesserung hinsichtlich der Hubvorrichtung. Diese ist in Form von hydraulischen, sehr geringen Kraftaufwand und wenig Bedienung erfordern- den und sehr tragfähigen Hebezeugen ausgebildet ; die Verbindung zwischen Schienenzusatz und   Strassenachse   ist durch über Hebel geführte Seile hergestellt. 



   Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 die Seitenansicht bzw. einen Teilschnitt einer mit einer festgelagerten hydraulischen Hebevorrichtung ausgerüsteten Vorderachse eines Strassenfahrzeuges samt gehobener
Schienenzusatzachse und die Hebelverbindung zwischen beiden Achsen, Fig. 2 die Draufsicht nach Fig. 1, Fig. 3 die Seitenansicht einer am Rahmen schwenkbar gelagerten hydraulischen Hebevorrichtung für die   rückwärtige   und an der Strassenachse angelenkte Schienenzusatzachse samt Hebelverbindung und Fig. 4 die Draufsicht zu Fig. 3. 



   Mit dem Fahrgestell bzw. dem Längsrahmen 1 (Fig. 1 und 2) des Strassenfahrzeuges sind an geeigneter Stelle mittels geeigneter Träger 2 die hydraulischen Hubzeuge 3 samt ihren Steuerungen bzw. deren Hebelantrieben 4, welche zwecks gleichzeitiger Bedienung von einer Seite aus durch die Stange   5   miteinander verbunden sind, fest verschraubt. Die Flüssigkeit wird bei der Hebelbetätigung in bekannter Art in die Zylinderoberkammern getrieben, wodurch die Kolben 7 und die an den Kolben-   stangen gelagerte Schienenzusatzachse 8   entgegen den Federn 9 nach abwärts bzw. nach Schienenberührung der Zusatzachse die Zylinder 3 samt dem Fahrzeug nach aufwärts gedrückt, d. h. gehoben werden.

   Zwecks Überganges von Schienen-auf Strassenfahrt werden die beiden Zylinder mittels der Entleerungsventile 10 entleert, wobei der umgekehrte Vorgang vor sich geht bzw. die Kolben samt der Zusatzachse selbsttätig durch die Kolbenfedern in ihre höchste Lage gedrückt, d. h. gehoben werden. 



  Die inneren Druckfedern können durch äussere Zugfedern ersetzt werden. 



   Die Schienenzusatzachse ist durch über beiderseits des Fahrzeugrahmens gelenkig oder fest angebrachte Hebel 11 geführte Seilzüge 12 od. dgl. mit der benachbarten Strassenachse verbunden, derart, dass die Hebel und die Seile bei gehobener Zusatzachse, also bei Strassenfahrt, gelockert und bei Schienenfahrt gespannt sind bzw. die Strassenachse durch die beim Senken der Zusatzachse erfolgende Seilverkürzung angehoben bzw. festgehalten wird. 



   In den Fig. 3 und 4 sind am rückwärtigen Rahmenende ausser den Fahrzeugtragfedern zwei weitere   Tragfedern   13 mit als Hängelager 14 ausgebildeten Federbünden befestigt. In diesen Tragfederlagern sind die hydraulischen   Hebezeuge 15,   deren Kolbenstangen gleich wie in den Fig. 1 und 2 die Spurkranzachse 16 tragen, schwenkbar gelagert bzw. ist diese rückwärtige Zusatzachse mittels Achsverbindungsstangen 17 an die benachbarte Strassenachse angelenkt. Ausserdem ist sie mit dieser in der nach Fig. 1 und 2 geschilderten Art mit über dem Hebel geführten Seilzügen verbunden.

   Bei Fahrzeugen, deren Tragfedern durch Zwischenglieder, Laschen od. dgl. am Rahmen befestigt sind, legen sich beim Absenken und dabei erfolgendem Verschwenken der Spurkranzachse geeignete, an den Zylindern befindliche Ansätze 18 gegen die Tragfederlaschen und stützen die Tragfedern bzw. die gelüftete und entlastete Strassenantriebsachse fest gegen die Zusatzachse ab. 



   Diese vorgeschilderte Art der Schienenfahrbarmachung von Fahrzeugen ermöglicht auf sehr einfache Art die Vorbereitung des Fahrzeuges durch Ausstattung desselben mit Hebeln   11,   vorderen   Traglaschen 2 und rückwärtigen Hängelagern 14 oder, falls die geschilderten Befestigungsmittel bei Übertragung der Zusatzkonstruktion von einem Fahrzeug auf das andere ebenfalls abgenommen werden   

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 sollen, mindestens die Anbringung von zur Aufnahme ihrer Befestigungsschrauben notwendigen vorgebohrten Löchern an bestimmten Stellen. Die Hebel verbleiben aber   zweckmässiger   am Fahrzeug, weil dann zur Anbringung der Seilverbindungen nur deren Einhängen in die Hebehaken erforderlich ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Umwandlung eines   Strassenfahrzeuges   in ein ScLienenfahrzeug und umgekehrt, gekennzeichnet durch die Anordnung übertragbarer hydraulischer Hebezeuge für die heb-und senkbaren Schienenzusatzachsen und durch deren vorzugsweise über Hebel geführte Seilverbindungen mit den   Strassenachsen.  

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die übertragbaren hydraulischen Hebezeuge am Fahrzeugrahmen fest gelagert sind (Fig. 1 und 2).
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die hydraulischen Hebezeuge am Rahmen schwenkbar und abgefedert gelagert sind (Fig. 3 und 4).
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die schwenkbaren Hebezeuge mit Anschlägen 18 versehen sind, die sich beim Senken der Spurkranzachse selbsttätig gegen die Fahrzeugfederlaschen legen (Fig. 3).
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch die Verbindung zweier beiderseits der Fahrzeugachse gelegener hydraulischer Hebezeuge mittels einer Stange 5 od. dgl.
    6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die an den schwenkbaren Kolbenstangen gelagerten Spurkranzachsen an die benachbarten Strassenachsen angelenkt sind (Fig. 3 und 4). EMI2.1
AT154250D 1934-06-25 1934-06-25 Vorrichtung zur Umwandlung eines Straßenfahrzeuges in ein Schienenfahrzeug und umgekehrt. AT154250B (de)

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