AT15425U1 - Mehrzweck-Sportgerät - Google Patents
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Abstract
Ein Mehrzweck-Sportgerät, insbesondere zur Verbesserung der technischen Fähigkeiten von Fußballspielern, das einen Grundkörper (10) mit einer Spielfläche (11) enthält, welche von der Innenseite des Grundkörpers (10) gesehen über eine konvexe Oberfläche (15) verfügt , ein Hindernis (20), welches auf dem Grundkörper (10) angeordnet ist, und ein Untergestell (30) welches die Spielfläche (11) von dem Boden (2) trennt. Das Untergestell (30) weist eine zusätzliche Höhenverstellungseinheit (31) auf, welche einen Verbindungskörper (31a) aufweist, der am Untergestell (30) befestigt ist, und einen weiteren Verbindungskörper (31b), der an dem die Spielfläche (11) tragenden Grundkörper (10) befestigt ist, und eine Betätigungseinheit (31c), die zwischen dem einem Verbindungskörper (31a) und dem anderen Verbindungskörper (31b) eingefügt ist, und der Grundkörper (10) ein oberes Element (10a) aufweist, dass mit der Oberseite (15) versehen ist, welche die Spielfläche (11) umfasst, und ein unteres Element (10b), welches sich unterhalb des oberen Elements befindet, wobei das obere Element (10a) aus einem flexiblen Material und das untere Element (10b) aus einem unnachgiebigen Material hergestellt ist, und ferner ein Mechanismus zur Veränderung der Krümmung (40) aufweist um die Krümmung des oberen Elements (10a) zu ändern, wobei dieser Mechanismus zur Veränderung der Krümmung (40) zwischen dem oberen Element (10a) und dem Untergestell (30) eingefügt ist.
Description
Beschreibung
MEHRZWECK-SPORTGERÄT INSBESONDERE ZUR VERBESSERUNG DER TECHNISCHEN FÄHIGKEITEN VON FUßBALLSPIELERN
[0001] Das Gebrauchsmuster betrifft ein Mehrzweck-Sportgerät, welches einen Grundkörper umfasst, welcher eine Spielfläche umfasst, wobei die Spielfläche des Grundkörpers vom Innenraum des Grundkörpers gesehen eine konvexe Oberseite, ein Untergestell, welches die Spielfläche von der Basis trennt, und ein auf dem Grundkörper angeordnetes Hindernis aufweist.
STAND DER TECHNIK
[0002] Gegenwärtiges Gebrauchsmuster gehört zum Bereich des Sports, genauer in das Gebiet der Ausrüstung oder zu dem Gebiet der Geräte für das Training/Üben, nämlich zu Tischspielen für das körperliche Üben basierend auf Spielen im Freien gemäß der Internationalen Patentklassifikation (IPC) A63B67/04.
[0003] Viele technische Geräte sind für das Trainieren von Sportlern entwickelt worden. Unter den erwähnten Geräten gibt es solche Hilfsmittel, die der Verbesserung der technischen Fähigkeiten für Ballspiele, darunter Ballführung und Tritttechniken für den Fußball dienen.
[0004] Solche Geräte für Verbesserung von Fähigkeiten sind in HU222643 und HUU2188 dargestellt. Diese bestehen im Wesentlichen aus einem senkrechten Zielkörper, der ähnlich aussieht wie ein Fußballtorpfosten, und welcher mit einem Ball von einem Spieler getroffen werden soll. Eine Treffer Anzeigeeinheit wertet die Tore aus und zeigt die Ergebnisse für den Spieler an. Diese Anordnung ist für die Verbesserung der Tritttechniken nützlich, hat aber den Nachteil, dass keine intensiven Bewegungen erforderlich sind, und ein erheblicher Freiraum notwendig ist, falls die Stöße bei Bewegung des Spielers vorgenommen werden sollen.
[0005] HU222429 stellt eine Vorrichtung dar, die in einem dem Fußball ähnlichen Spiel benutzt werden kann. Die Vorrichtung umfasst ein Gehäuse und eine Vertiefung im zentralen Teil des Gehäuses, um den Ball aufzunehmen. Das Gebrauchsmuster HUU1917 beschreibt ein Spiel für die Weiterentwicklung der Fähigkeit, einen Ball in verschiede Löcher in einem Feld einzuführen, das ähnlich dem Brettspiel Rex mit Pfosten umgegeben ist. Diese Anordnung ist zwar für ein kleines Spiel zum Üben geeignet, erfordert aber auch erheblichen Freiraum. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass diese Spiele die Spieler nicht dazu zwingen, sich mit häufigem Ortswechsel intensiven zu bewegen, und zur Erhöhung der körperlichen Ausdauer ungeeignet sind.
[0006] In der DE 200301215 U1 ist ein Tisch für Ballspiele, z.B. Tischtennis, offenbart, welcher einen mittleren flachen Bereich zwischen zwei nach unten geneigten Bereichen aufweist. Dadurch wird sichergestellt, dass Bälle mit einer geringen Flughöhe noch erreicht und retourniert werden können, wodurch der Umfang des Spiels erweitert wird. Die beiden schrägen Bereiche sind identisch und elliptisch, oval oder teilweise kreisförmig. Der gesamte Tisch ist auf Bodenstützen montiert. Ein Netz wird über der Mitte des Tisches angebracht. Der Tisch kann aus jedem geeigneten Material hergestellt werden. Es ist nicht möglich, die Geometrie des Tisches oder die Spielhöhe zu ändern.
[0007] US 5,398,926 A zeigt eine Tischplatte, welche beim Tischtennis spielen und dergleichen verwendet wird. Die Tischplatte ist in einer oder mehreren Richtungen konvex, um das Spiel zu beschleunigen. Es gibt jedoch keine Möglichkeit, die Spielhöhe anzupassen oder die Konvexität des Tisches zu verändern.
[0008] Die GB 25767 bezieht sich auf ein Zusatzgerät eines Tisches zum Ablenken des Balls in Spielen, wie beispielweise Pingpong, wobei ein oder mehrere Keile oder ähnlich geformte Blöcke auf einem flachen Tisch in gewünschten Positionen befestigt werden können. Die Abmessungen und Formen der Blöcke bewirken lokale Effekte auf den Ball und können die Form der vollen Tischoberfläche auf beiden Seiten nicht beeinflussen.
[0009] Die FR 2 606 653 beschreibt einen Tischsport, der von zwei oder vier Spielern als Einzel oder Doppel mit einem Ping-Pong-Ball und halbkreisförmigen Schlägern gespielt wird, in dessen Inneren eine Hand schlüpft, sowie einen Tisch mit der desselben Größe wie die eines Ping-Pong, der aber in seiner Mitte gelenkig ist, um zwei Platten davon zu erzeugen, welche zu den Spielern geneigt sind. Es gibt kein Netz in der Mitte des Tisches und die Platten sind über ihr gesamtes Ausmaß ganz flach.
[0010] US 5,366,427 offenbart ein Übungsspielsystem für eine oder mehrere Personen, welches einen Rahmen inkludiert, mindestens ein Spielelement, mindestens ein Schlagelement, das von einer Person betätigbar ist, um das Spielelement anzugreifen, und ein Widerstandssystem, das mit dem Schlagelement verbunden ist, um der Bewegung des Schlagelements entgegenzuwirken, wenn es von der Person betätigt wird, wobei die Person Übungen ausführt, während sie das Schlagelement betätigt, um das Spielelement anzugreifen. Dieses Spielsystem dient in erster Linie der Förderung der Übung von Personen mit körperlichen und gesundheitlichen Beeinträchtigungen und erlaubt keine Spiele, die fußballartige Bälle erfordern.
TECHNISCHES PROBLEM
[0011] Das technische Problem, das durch das vorliegende Gebrauchsmuster gelöst werden soll, betrifft den Bau eines Sportgeräts, mit welchem die Beseitigung der Mängel der bekannten Vorrichtungen, die der Verbesserung der Fußballfähigkeiten dienen und die Schöpfung eines Sportgeräts, das in einem kleinen Raum benutzt werden kann, den Benutzer zum häufigen Ortswechsel und Veränderung der Körperposition bewegt, und eine hervorragende Ballkontrolle und Schusstechnik fordert - durch die Verwendung einer geeigneten Spielfläche. Sind diese Fähigkeiten mangelhaft, sollten sie im Laufe des Spiels deutlich verbessert werden.
ZUSAMMENFASSUNG DES GEBRAUCHSMUSTERS
[0012] Es wurde erkannt, dass die genannte Aufgabe gelöst werden kann, wenn die Oberfläche einer einem Tischtennis-Tisch ähnlichen Struktur in ungewöhnlicher Weise mit einer anpassbaren Krümmung gebildet wird, und eine Spielfläche mit ungewöhnlichen Abmessungen gebildet wird, wobei der Träger ferner in einer geeigneten Höhe über dem Boden angeordnet wird, weil dann ein Ball, der auf die Spielfläche auftrifft, in jedem Fall nach außen aus dem durch das Sportgerät besetzten Raum springt, sodass die Person, die das Sportgerät benutzt, den Ball durch geeignete Bewegung in jedem Fall mit Fuß oder Kopf erreichen kann, ohne dass das Sportgerät dabei ein störendes Hindernis bildet.
[0013] Der größte Vorteil des Sportgeräts gemäß dem Gebrauchsmuster besteht darin, dass es infolge seiner besonderen Konstruktion ermöglicht, dass die Spieler in einem kleinen Raum, möglicherweise sogar in Innenräumen Tätigkeiten für Ballführung und gezielte Tritttechniken mit erheblichen körperlichen Bewegungen ausüben können. Diese Aktivitäten dienen nicht nur der Erhöhung der Ausdauer, nach und nach der Schnelligkeit, Ballempfindlichkeit und Ballkontrolle. Darüber hinaus werden auch Konzentration, schnelle Standortbestimmung und prompte Entscheidungsfähigkeiten entwickelt.
[0014] Es gehört auch zu den Vorteilen, dass das Sportgerät gemäß dem Gebrauchsmuster -darüber hinaus, dass es als ein Hilfsmittel zur Weiterentwicklung der Fertigkeiten verwendet werden kann - ein Spielgenuss auch für diejenige bietet, die Fußtennis mögen, mit dem Unterschied, dass ein ähnliches Ballspiel mit viel kleinerem Raumbedarf mittels dieses Sportgeräts gespielt werden kann.
[0015] Es gehört weiterhin zu den Vorteilen, dass das Sportgerät gemäß dem Gebrauchsmuster mit einfachen Werkzeugen und Fertigungstechnik hergestellt werden kann und die Produktionskosten gering gehalten werden können. Es ist ebenfalls von Vorteil, dass das Sportgerät keiner speziellen Wartung bedarf. Ein weiterer Vorteil, der sich aus dem Obigen gibt, ist, dass man mit geringen Kosten ein lang anhaltendes Hilfsmittel zum Trainieren zugleich zum Spielen erlangen kann.
[0016] Es ist ebenfalls als Vorteil zu beurteilen, dass das Sportgerät gemäß dem Gebrauchsmuster ohne besondere Kenntnisse aufgestellt und zerlegt, so leicht von einem Ort zum ande ren übertragen werden kann und dadurch er Ort der Verbesserung der Fertigkeiten leicht geändert werden kann.
[0017] Es ist wichtig zu betonen, dass das Sportgerät gemäß dem Gebrauchsmuster auch derart ausgebildet werden kann, dass die Flugbahn bzw. die Geschwindigkeit und Stärke des vom Spielfeld abprallenden Balls geändert werden kann, so dass das selbe Sportgerät sowohl für Erwachsene als für Kinder verwendet werden kann, dabei werden nur die gewünschte Höheneinstellung der Spielfläche und gegebenenfalls die Krümmung der oberen Fläche der Spielfläche verändert.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
[0018] Die beigefügte Zeichnung, welche zum besseren Verständnis des Gebrauchsmusters enthalten ist und einen Teil dieser Anmeldung bildet, veranschaulicht eine Ausführungsform des Gebrauchsmusters und dient zusammen mit der Beschreibung dazu, das Prinzip des Gebrauchsmusters zu erläutern. In der Zeichnung: [0019] Figur 1. zeigt eine bevorzugte Ausführungsform des Sportgeräts gemäß dem Gebrauchsmuster teilweise im Schnitt.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DES GEBRAUCHSMUSTERS
[0020] Figur 1 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform eines Sportgeräts 1. Das Sportgerät 1 weist ein auf einem Boden 2 unteres Teil 32 angeordnetes Untergestell 30 und einen Grundkörper 10 auf, der durch das Untergestell 30 gehalten ist. Der Grundkörper 10 weist ebenfalls ein oberes Element 10a und ein unteres Element 10b auf. Das obere Element 10a enthält eine Spielfläche 11, deren dem Boden 2 gegenüber liegende äußere obere Seite 12 eine konvexe Oberfläche 15 aufweist. Obwohl die Oberfläche 15 in Fig. 1 als Teil einer Zylinderhülle ausgebildet ist, kann in anderen Ausführungsformen der Sportvorrichtung die konvexe Oberfläche 15 eine räumliche Krümmung aufweisen, die auch aus mehreren gekrümmten Abschnitten besteht.
[0021] Auf der konvexen Oberfläche 15 ist ein Hindernis 20 angeordnet, das zweckmäßig ein plattenförmiger Körper, der aus einem entsprechend starren, in dieser Ausführungsform transparenten Material hergestellt ist und die Aufgabe hat, die Spielfläche 11 in zwei Hälften zu teilen und es zu verhindern, dass der Ball - nicht dargestellt in der Fig. 1 - einfach über die konvexe Oberfläche 15 des Grundkörpers 10 rollt. Um die Höhe des Hindernisses 20 einstellen zu können, ist dem Hindernis 20 ein Stellglied 22 zur veränderbaren Einstellung der Entfernung zwischen einem oberen Rand 21 des Hindernisses 20 und der konvexen Oberfläche 15 des oberen Elementes 10a zugeordnet. Das Stellglied 22 stützt sich auf der konvexen Oberseite 15 des Oberteils 10a des Grundkörpers 10, derart, dass zugleich auch das Hindernis 20 unterstützt ist. Der obere Rand 21 des Hindernisses 20 kann mittels des Stellglieds 22 in Bezug auf die konvexe Oberfläche 15 angehoben oder abgesenkt werden. Das genannte Stellglied 22 kann beispielsweise aus einer genuteten Stange geformt werden - nicht gezeigt in der Zeichnung - die aus der konvexen Oberfläche 15 herausragt und das Hindernis 20 hält.
[0022] Das obere Element 10a ist aus Sperrholz mittels einem in der Holzindustrie geeigneten Verfahrens gefertigt, wodurch das Sperrholz in gewissen Grenzen gebogen werden kann. Im Gegensatz zu dem Material des oberen Teils 10a ist das untere Teil 10b des Grundkörpers 10 aus starrem Material gefertigt, und dieses untere Teil 10b verbindet im Wesentlichen das obere Teil 10a des Grundkörpers 10 mit dem Untergestell 30.
[0023] Der Krümmungsradius der konvexen Oberfläche 15 des Oberteils 10a kann im Bereich zwischen 3m und 20 m angepasst werden. Der Krümmungsradius der konvexen Oberfläche 15 kann innerhalb der genannten Grenzen mit einem Mechanismus 40 verändert werden, welcher Verbindungsstücke 41, die am oberen Teil 10a befestigt sind, sowie einen Spannmechanismus 42 umfasst. In der Nähe der kürzeren Kanten 14 der kürzeren Seiten des oberen Teils 10a sind die Verbindungsstücke 41 angeordnet, die an der Innenseite 13 des Oberteils 10a befestigt sind und parallel zu den kürzeren Kanten 14 des oberen Teils 10a verlaufen. Zwischen den genannten Verbindungsstücken 41 ist ein Spannmechanismus 42 angeordnet, der in diesem Fall aus mehreren nebeneinander angeordneten Gewindestangen zusammengesetzt ist und auch mit dem unteren Element 10b des Grundkörpers 10 verbunden ist.
[0024] Eine Länge H des Grundkörpers 10 kann in dem Bereich zwischen 2,7 m und 3,3 m gewählt werden. Eine Breite SZ des Grundkörpers 10 kann im Bereich zwischen 1,3 m und 1,8 m gewählt werden. Ein Abstand T zwischen dem niedrigsten Punkt der konvexen Oberfläche 15, den in dieser Ausführungsform der an der kürzeren Kante 14 der konvexen Oberfläche 15 befindliche Teil bildet, und dem Boden 2 kann im Bereich zwischen 0,45 m und 0,75 m gewählt werden.
[0025] Dieser Abstand T kann mittels einer Höhenverstellungseinheit 31 des Untergestells 30 verändert werden.
[0026] Die Höhenverstellungseinheit 31 umfasst Verbindungskörper 31a und 31b und eine dazwischen angeordnete Betätigungseinheit 31c, welche zwischen den Verbindungskörpern 31a und 31b angeordnet ist. Einer der Verbindungskörper 31a der Höhenverstelleinheit 31 stützt sich auf dem unteren Teil 32 des Untergestells 30, während der andere Verbindungskörper 31 b des Untergestells 30 mit dem unteren Element 10b des Grundkörpers 10 verbunden ist. In der gezeigten Ausführungsform ist die Betätigungseinheit 31c ein manuell betätigbarer Hydraulikzylinder, mit dessen Hilfe der Abstand T zwischen dem Grundkörper 10 und dem Boden 2 kontinuierlich modifizierbar ist. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist es vorteilhaft, den Abstand T einstellbar zu machen, damit die konvexe Oberfläche 15 der Spielfläche 11 in entsprechender, niedrigerer Höhe gebracht werden kann, wenn Personen mit kleinerer Körperhöhe, z. B. Kinder, in den richtigen Spielgenuss kommen möchten.
[0027] Das Untergestell 30 und der untere Teil 32 haben insgesamt horizontale Abmessungen, sodass der Bereich, der von dem unteren Teil 32 bedeckt ist, der den Boden 2 berührt, kleiner ist als die Fläche, die durch den senkrechten Vorsprung des Grundkörpers 10 auf dem Boden 2 begrenzt ist und das Sportgerät 1 trägt und dadurch die Benutzer nicht stört, auch wenn der mit niedriger Energie auf die konvexe Oberfläche 15 des Oberkörpers 10a des Grundkörpers 10 auftreffende Ball nur in einer kleinen Entfernung von der konvexen Oberfläche 15 in einen Bereich außerhalb des Grundkörpers 10 zurückprallt.
[0028] Im Laufe der Benutzung des Sportgeräts 1 gemäß dem Gebrauchsmuster wird zuerst der gewünschte Abstand T zwischen dem Grundkörper 10 und der Boden 2 unter Verwendung der Höheneinstelleinheit 31 des Untergestells 30 eingestellt.
[0029] Dabei kann der Abstand T der Grundkörper 10 und damit die konvexe obere Fläche 15 des oberen Teils 10a durch Pumpen der Betätigungseinheit 31c von dem kleinsten Abstand T von 45 cm vom Boden 2 bis zu einem Höchstwert von 75 cm angehoben werden.
[0030] Danach kann auch der Krümmungsradius der konvexen Oberfläche 15 eingestellt werden. Dazu soll der Spannmechanismus 42 des Mechanismus 40 zur Veränderung der Krümmung so gedreht werden, dass sich die kürzeren Kanten 14 der oberen Element 10a des Grundkörpers 10 nähern oder voneinander entfernen. Wenn die kürzeren Kanten 14 sich aufeinander bewegen, nimmt der Krümmungsradius der konvexen Oberfläche 15 ab. Wenn die kürzeren Kanten 14 sich voneinander weg bewegen, nimmt der Krümmungsradius der konvexen Oberfläche 15 zu. Bei größerem Krümmungsradius prallt der Ball von der konvexen Oberfläche 15 weniger weg, ein kleinerer Krümmungsradius bewirkt, dass der Ball weiter von dem Grundkörper 10 wegprallt.
[0031] Nach den geschilderten Anpassungen stehen die Spieler, die das Sportgerät 1 benutzen, bei den kürzeren Kanten 14 des Grundkörpers 10 auf und einer der Spieler - in Übereinstimmung mit den Spielregeln des Spiels - tritt den Ball derart, dass der Ball nur in dem Bereich der Spielfläche 11 des Grundkörpers 10 auf die konvexe Oberseite 15 des Grundkörpers 10 auftrifft, der durch das Hindernis 20 von dem Spieler, der den Ball getreten hat, getrennt ist. Der Ball prallt von der konvexen Oberseite 15 des Grundkörpers 10 nach oben und nach außen und wird von dem anderen Spieler mit Fuß oder Kopf derart zurückgegeben, dass der Ball über das Hindernis 20 fliegend auf die andere Seite des die konvexe Oberfläche 15 des Grundkörpers 10 fällt und von dort abprallt. Diese Folge wird so lange fortgesetzt, bis ein Spieler den Ball falsch zurückschickt und der Ball entweder in dem Bereich der Spielfläche 11 zwischen dem Hindernis 20 und dem Spieler niederfällt oder die konvexe Oberfläche 15 des Grundkörpers 10 überhaupt nicht trifft.
[0032] Das Sportgerät gemäß dem Gebrauchsmuster kann in allen Fällen eingesetzt werden, wo es erwünscht ist, Fertigkeiten bezüglich Ballkontrolle und Ballführung sowie körperliche Kondition, Konzentration, Beurteilungsfähigkeit und Entscheidungsfähigkeit mit Hilfe eines unterhaltsames Spiels bei intensiver Bewegung und auf kleinem Raum zu steigern.
LISTE DER VERWENDETEN BEZUGSZEICHEN 1 Sportgerät 2 Boden 10 Grundkörper 10a oberes Element 10b unteres Element 11 Spielfläche 12 längere Kante 13 Innenseite 14 kürzere Kante 15 konvexe Oberfläche 20 Hindernis 21 oberer Rand 22 Stellglied 30 Untergestell 31 Höhenverstellungseinheit 31a Verbindungskörper 31b Verbindungskörper 31c Betätigungseinheit 32 unterer Teil 40 Mechanismus zur Veränderung der Krümmung 41 Verbindungsstück 42 Spannmechanismus H Länge SZ Breite T Abstand
Claims (5)
- Ansprüche1. Mehrzweck-Sportgerät (1), umfassend - einen Grundkörper (10), der eine Spielfläche (11) umfasst, wobei - die Spielfläche (11) des Grundkörpers (10), von der Innenseite des Grundkörpers (10) gesehen, eine konvexe Oberfläche (15) aufweist, wobei - der Grundkörper (10) ein Untergestell (30) aufweist, dass die Spielfläche (11) von dem Boden (2), trennt, - ein auf dem Grundkörper (10) angeordnetes Hindernis (20), dadurch gekennzeichnet, dass - das Untergestell (30) eine zusätzliche Höhenverstellungseinheit (31) enthält, welche einen Verbindungskörper (31a) aufweist, der am Untergestell (30) befestigt ist und einen weiteren Verbindungskörper (31b), der am die Spielfläche (11) tragenden Grundkörper (10) befestigt ist, und eine Betätigungseinheit (31c), die zwischen dem einem Verbin-dungskörper (31a) und dem anderen Verbindungskörper (31b) eingefügt ist, und - der Grundkörper (10) ein oberes Element (10a), das mit der konvexen Oberseite (15) versehen ist, welches die Spielfläche (11) umfasst, und ein unteres Element (10b), welches sich unterhalb des oberen Elements befindet, aufweist, wobei das obere Element (10a) aus einem flexiblen Material und das untere Element (10b) aus einem unnachgiebigen Material hergestellt ist, und ferner einen Mechanismus zur Veränderung der Krümmung (40) aufweist, um die Krümmung des oberen Elements (10a) zu ändern, wobei der Mechanismus zur Veränderung der Krümmung (40) zwischen dem oberen Element (10a) und dem Untergestell (30) eingefügt ist.
- 2. Sportgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Krümmungsradius der konvexen Oberfläche (15) zwischen 3 m und 20 m ist.
- 3. Sportgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die konvexe Oberfläche (15) als ein Teil einer Zylinderhülle ausgebildet ist.
- 4. Sportgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die konvexe Oberseite (15) eine räumliche Krümmung hat, die aus mehreren gekrümmten Abschnitten besteht.
- 5. Sportgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Untergestell (30) einen unteren Teil (32) umfasst, wobei die Fläche, die von diesem unteren Teil (32) den Boden (2) berührt, kleiner ist, als die senkrechte Projektionsfläche des das Sportgerät (1) unterstützenden Grundkörpers (10) am Boden (2).
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