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Multipliziervorehtung.
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Da der Wert n bei dem Gerät konstant ist, ergibt sich aus den obigen Ausführungen, dass die Länge c stets proportionell mit dem Produkt der Längen a und b ist. Dabei ist c ungefähr in der
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Grössenanordnung der beiden Längen a und b. Wird nun angenommen, dass eine Einheit auf den Einteilungen 7 und 8 x mm lang ist, so wird die Einheit der Länge der Verschiebung des Stiftes C \/x mm lang sein, da c mit dem Produkt a. b proportional ist ; der Massstab des Produktes ist also ungefähr mit der Quadratwurzel des Massstabes der Faktoren gleich. Dagegen ist der Massstab des Produktes bei den bekannten Geräten kleiner, wodurch die Genauigkeit derselben geringer ist als bei dem vorliegenden Gerät.
Der Stift C kann mit einem Bestandteil eines Gerätes verbunden werden, welcher mit dem Produkt zweier Zahlen verschoben werden muss und dann wird nach Einstellen der beiden Stifte A und B. dieser Bestandteil automatisch mit der erfindungsgemässen besonders einfachen Vorrichtung und verhältnismässig genau mit dem Produkt verschoben.
Natürlich kann das Gerät auch zum einfachen Multiplizieren, also zum Ablesen des Produktes benutzt werden, zu welchem Zwecke entlang der Bahn des Stiftes C eine Skala vorgesehen werden kann. Ferner kann die Vorrichtung auch zum Dividieren bzw. zum Verschieben eines Bestandteiles entsprechend der Division zweier Nummern benutzt werden, zu welchem Zwecke der Stift C nach dem Dividend und z. B. der Stift B nach dem Divisor einzustellen ist, worauf das Resultat sich bei dem Stift A ergibt.
Ein Vorteil der Erfindung besteht darin, dass auch negative Werte multipliziert werden können.
Falls z. B. ein Wert-s mit b zu multiplizieren ist, so wird der Stift A von der Nullstellung nach links verschoben, das Produkt ergibt sich also oberhalb des Schlitzes 3 der Grundplatte, welche die negative Seite bildet. Gegebenenfalls kann auch der Stift B zum Einstellen negativer Werte eingerichtet werden, zu welchem Zwecke derselbe auf die rechte Seite des Schlitzes 5 verschoben wird.
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den Schlitz des oberen Schenkels 1.
Die Stifte A und C können durch beliebige Führungselemente quer zur Längsrichtung der Schenkel geführt werden und auch auf den Schenkeln können beliebige Führungselemente angewendet werden, in welche die Stifte derart eingreifen, dass sie entlang dieser Schenkel sich bewegen. Anstatt "Stifte"können natiirfich auch andere entsprechende Elemente vorgesehen werden, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. So z. B. kann an Stelle des Stiftes 0 ein in Schwalbenschwanzführungen eingesetzter Schieber angewendet werden, dessen eine Verlängerung in eine Nut des Schenkels 1 eingreift. Auch in den Nuten 4 und 9 können Schieber gleiten, in welchen die Zapfen A bzw. B gelagert sind.
Selbstredend ist anstatt einer Grundplatte jedwede feststehende Grundlage verwendbar, in welcher der Stift 0 befestigt ist und in welcher die Schlitze (Führungen) 3, 5 und 6 vorhanden sind.
Auch der Winkel 1, 2 kann durch eine volle Platte oder einen anders geformten Teil ersetzt werden, in welchem die Schlitze bzw. Führungen 4, 9 vorhanden sind.