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Österreichische PATENTSCHRIFT Nu-15457. YA AKTIEBOLAGET RADIATOR IN STOCKHOLM.
Selbsttätig sich einstellendes Lager für schnellaufende Wellen.
Um diejenige Federung oder selbsttätige Einstellbarkeit zu erreichen, welche bei Lagern für schnell rotierende Wellen, z. B. bei halslagern von Schleudertrommeln er-
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abhängig, so dass sie entweder zu hart werden oder auf andere Weise ihre erforderliche Elastizität verlieren. Es ist deshalb erforderlich, dieselben oft auszutauschen und die rotierende Welle wird also oft die zuverlässige Gleichmässigkeit im Gange verlieren, die zur Erreichung des beston Arbeitseffektes der Maschine erforderlich ist. Federn aus Stahl
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müssen, sind ebenfalls bald Anderungen durch Oxydation, Bruch u. dgl. ausgesetzt und müssen oft durch neue ersetzt werden.
Ein Umstand, der einen ernstlichen Nachteil nach sich xleht, liegt auch darin, daLi es oft sehr schwierig ist, solche Lager mit Gummiringen oder Federn richtig einzusetzen, was Ursache ist, dass ein durch ungeübte Personen aus-
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DievorliegendeErfindungbeziehtsichnunaufeinselbsttätigverstellbaresLager, durch welches diese Übelstande vermieden worden, was dadurch erreicht wird, dass einersuits die Lagerschale in einer Flüssigkeit derart angeordnet wird, dass die Flüssigkeit in
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zubehalten; andererseits ist das ganze Lager in äusserst einfacher Weise einlegbar, so dass dessen Austausch nur einen leichten Handgriff erfordert.
In der Zeichnung ist die Erfindung in Fig. 1, 2 und 3 in drei verschiedenen Ausführungsformen in vertikalem Schnitt dargestellt. 1 bezeichnet die Lagerschale, die die
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Teil des Ständers bildet. Der Flansch oder Kragen 3 an der Lagerschale ist in drei verschiedenen Formen gezeigt, kann aber selbstverständlich je nach dem verschieden grossen. erforderlichen Widerstand der Flüssigkeit abgeändert werden. Die Aussparung 4 ist gegen das Innere der Lagerschale hin von einer emporstehenden Ringrippe 7 begrenzt, um die in die Aussparung gefüllte Flüssigkeit zurückzuhalten. Der in die Aussparung herabreichende
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gewünschte selbsttätige Zentrierung stattfinden kann. Als Flüssigkeit verwendet man vorzug8 weise Glyzerin oder Öl.
Diejenigen Räume in der Aussparung, welche durch den Flansch geschieden werden, bilden zwei kommunizierende Gefässe und die in die Aussparung oben eingeführte Flüssigkeit wird auf derjenigen Höhe zurückgehalten, die von der Ringrippo 7 bestimmt wird, welche etwas höher als die halbe Höhe des Flansches sein soll. Die Lager- schale wird von einem im Boden 5 angebrachten Arretierstift 8 verhindert, an der Drehung der Welle teilzunehmen ; dieser Stift ragt in eine Aussparung 9 in dem Flansch 3 hinein und ist so schwach, dass er abgebrochen wird, wenn die Lagerschale beim Warmlaufen von der Welle mitgenommen wird. Die Aussparung soll weiter als der Stift sein. Der Lagerteuer 6 wird am Boden 5 auf gewöhnliche Weise mittels Schrauben 10 festgehalten.
11 bezeichnet eine Nut in der Lagerschale zum Zufuhren des Schmieröls.
Die Lageranordnung wirkt auf folgende Weise : Nachdem die Lagerschale. ! eingesetzt und herumgedreht worden ist, bis der Arretierstift 8 in seine Aussparung einfällt. wird der Lagerteller 6 aufgelegt und mittels der Schrauben M festgeschraubt. \Beim Anschrauben braucht keine besondere Genauigkeit beobachtet zu werden wie bei anderen Lageranordnungen. In den Raum um Flansch 3 wird die Flüssigkeit gefüllt. Wenn die Welle bei der Rotation in Vibration gelangt und die Lagerschale nach der einen oder anderen Seite verschoben wird, wirkt die Flüssigkeit hemmend auf diese Bewegung, gestattet aber die Zentrierung.
Die Flüssigkeit wird dabei gezwungen, teilweise über die Ringrippe 7 zu steigen und abzufliessen. Man muss somit von Zeit zu Zeit Flüssigkeit nachfl1l1en. Die Aussparung 4 kann selbstverständlich durch Scheidewände in kleinere Räume geteilt werden, in welche Vorsprünge von der Lagerschale herabreichen, in derselben Weise wie Flansch 9.
Man kann auch zwei oder mehrere, beispielsweise ringförmige Aussparungen untereinander mit entsprechenden Flanschen an der Lagerschale anordnen.
Die Anordnung kann selbstverständlich auch umgekehrt getroffen werden und der
Flüssigkeitsbehälter in der Lagerschale angebracht sein, während die in die Flüssigkeit
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Austrian PATENT LETTER Nu-15457. YA AKTIEBOLAGET RADIATOR IN STOCKHOLM.
Self-adjusting bearing for high-speed shafts.
In order to achieve that suspension or automatic adjustability, which in bearings for fast rotating shafts such. B. with neck bearings of centrifugal drums
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dependent, so that they either become too hard or otherwise lose their required elasticity. It is therefore necessary to replace them often and the rotating shaft will therefore often lose the reliable regularity in motion which is necessary to achieve the best working effect of the machine. Steel springs
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must, changes due to oxidation, breakage, etc. Like. Exposed and often have to be replaced by new ones.
A circumstance that has a serious disadvantage is that it is often very difficult to use such bearings with rubber rings or springs correctly, which is the reason why an inexperienced person
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The present invention now relates to an automatically adjustable bearing which avoids these inconveniences, which is achieved by placing the bearing shell in a liquid in such a way that the liquid is in
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to keep; on the other hand, the entire bearing can be inserted in an extremely simple manner, so that its replacement only requires a light movement.
In the drawing, the invention is shown in Fig. 1, 2 and 3 in three different embodiments in vertical section. 1 denotes the bearing shell that the
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Forms part of the stand. The flange or collar 3 on the bearing shell is shown in three different forms, but can of course be of different sizes depending on the one. required resistance of the liquid can be changed. The recess 4 is delimited towards the interior of the bearing shell by an upstanding annular rib 7 in order to hold back the liquid filled into the recess. The one reaching down into the recess
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desired automatic centering can take place. The preferred liquid is glycerine or oil.
Those spaces in the recess that are separated by the flange form two communicating vessels and the liquid introduced into the recess above is retained at the height determined by the ring rib 7, which should be slightly higher than half the height of the flange . The bearing shell is prevented from participating in the rotation of the shaft by a locking pin 8 mounted in the base 5; this pin protrudes into a recess 9 in the flange 3 and is so weak that it is broken off if the bearing shell is carried along by the shaft when it warms up. The recess should be wider than the pin. The warehouse tax 6 is held on the floor 5 in the usual way by means of screws 10.
11 denotes a groove in the bearing shell for supplying the lubricating oil.
The bearing arrangement works in the following way: After the bearing shell. ! inserted and turned around until the locking pin 8 falls into its recess. the bearing plate 6 is placed and screwed tight with the M screws. When screwing on, no particular accuracy needs to be observed as with other bearing arrangements. The liquid is filled into the space around flange 3. If the shaft vibrates during rotation and the bearing shell is shifted to one side or the other, the liquid has an inhibiting effect on this movement, but allows centering.
The liquid is forced to partially rise over the annular rib 7 and flow away. So you have to refill fluid from time to time. The recess 4 can of course be divided by partitions into smaller spaces into which projections from the bearing shell protrude, in the same way as the flange 9.
You can also arrange two or more, for example ring-shaped recesses one below the other with corresponding flanges on the bearing shell.
The arrangement can of course also be made the other way around and the
Liquid container to be mounted in the bearing shell while the in the liquid
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