AT154614B - Drahtsieb für Papiermaschinen. - Google Patents
Drahtsieb für Papiermaschinen.Info
- Publication number
- AT154614B AT154614B AT154614DA AT154614B AT 154614 B AT154614 B AT 154614B AT 154614D A AT154614D A AT 154614DA AT 154614 B AT154614 B AT 154614B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- wires
- wire
- wire screen
- hollow
- weft
- Prior art date
Links
- 238000009941 weaving Methods 0.000 description 6
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 2
- 229910001369 Brass Inorganic materials 0.000 description 1
- 229910000906 Bronze Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 239000010951 brass Substances 0.000 description 1
- 239000010974 bronze Substances 0.000 description 1
- KUNSUQLRTQLHQQ-UHFFFAOYSA-N copper tin Chemical compound [Cu].[Sn] KUNSUQLRTQLHQQ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910003460 diamond Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010432 diamond Substances 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
Landscapes
- Woven Fabrics (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> Drahtsieb für Papiermaschinen. Die Erfindung bezieht sich auf ein Drahtsieb für Papiermaschinen. Beim Weben von solchen Drahtsieben wurden bisher runde volle Sehussdrähte verwendet, deren Biegung beim Weben begrenzt ist. Um biegsamere Schussdrähte zu erhalten, hat man auch bereits vorgeschlagen, ihnen einen kleineren Durchmesser als den der Kettendrähte zu geben, doch wird in einem solchen Falle der Schussdraht leicht beschädigt oder gebrochen. Diese Nachteile der bisher bekannten Drahtsiebe werden vermieden, wenn wenigstens die in einer Richtung verlaufenden Drähte hohl sind. Vorzugsweise erhalten die hohlen Drähte einen grösseren Durchmesser als die übrigen und werden zusammendrückbar hergestellt, so dass sie sich an den Kreuzugsstellen mit den andern Drähten abflachen können. Vorteilhafterweise werden die Kettendrähte voll und die Schussdrähte hohl oder rohrförmig ausgebildet. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Drahtsiebes dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf das Drahtsieb. Fig. 2 ist ein Querschnitt längs der Linie 2-2 der Fig. 1. Fig. 3 ist ein Querschnitt längs der Linie 3-3 von Fig. 1 und Fig. 4 ist ein Querschnitt durch den hohlen Sehussdraht. Das Drahtsieb besteht aus Kettendrähten 10 und Schussdrähten 11 aus irgend einem geeigneten Werkstoff, z. B. Messing oder Bronze. Die Kettendrähte 10 sind die üblichen runden vollen Drähte. Die Schussdrähte 11 sind hohl und haben vorzugsweise einen grösseren Durchmesser als die Kettendrähte. Sie haben vorzugsweise kreisförmigen Querschnitt, wie es in Fig. 4 gezeigt ist. Die hohlen Schussdrähte lassen sich leicht und in einem erheblich grösseren Masse als runde volle Drähte biegen. Die Kettenbuckel des mit hohlen Schussdrähten gewebten Drahtsiebes sind länger als die Schussbuckel, weil die Schussdrähte sich beim Weben mehr abbiegen. Da die Schussdrähte an den Kreuzungsstellen mit den Kettendrähten flach gequetscht sind, liegen ihre unteren Buckel nicht in derselben Ebene wie die unteren Kettenbuckel, sondern in einer etwas höher liegenden Ebene. Die Folge davon ist, dass das Sieb bloss mit den langen Kettenbuckeln auf den Saugkästen schleift, wodurch der Lauf des Siebes erleichtert und seine Widerstandsfähigkeit gegen Abnutzung erhöht wird. Gleichzeitig nimmt seine Zerreissfestigkeit zu. Beim Weben von Drahtsieben führte bisher die Lade einen vollen Schlag und einen zweiten leichten Schlag gegen jeden Schussdraht. Der leichte Schlag hat den Zweck, den Schussdraht in seine richtige Lage zurückzubringen, wegen seiner Neigung, sich nach dem vollen Schlag vom vorangehenden Schussdraht zu entfernen. Da ein hohler Schussdraht weniger elastisch ist, kann der zweite leichte Schlag entfallen, woraus sich eine Vergrösserung der Webstuhlgeschwindigkeit um etwa 50% ergibt. Das gewöhnliche Drahtsieb hat die Neigung, sich zu werfen. Die hohlen Schussdrähte biegen sich jedoch beim Weben so vollkommen, dass das Sieb beim Weben flach bleibt. Die rohrförmigen Schuss drähte können in der Weise hergestellt werden, dass man einen runden Draht abplattet und ihn durch ein Diamantgesenk zu einer Rohrform zieht. Es ist auch jedoch mög- lieh, den Draht als nahtloses Rohr herzustellen und denselben dann auf die notwendige Stärke zu ziehen. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Drahtsieb für Papiermaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens die in einer Richtung verlaufenden Drähte hohl sind. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Drahtsieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die hohlen Drähte einen grösseren Durchmesser haben als die übrigen. <Desc/Clms Page number 2>3.. Drahtsieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die hohlen Drähte zusammendrückbar sind, so dass sie sich an den Kreuzungsstellen mit den andern Drähten abflachen.4. Drahtsieb nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass es volle Kettendrähte und hohle oder rohrförmige Schussdrähte aufweist. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT154614T | 1936-07-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT154614B true AT154614B (de) | 1938-10-10 |
Family
ID=3648120
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT154614D AT154614B (de) | 1936-07-09 | 1936-07-09 | Drahtsieb für Papiermaschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT154614B (de) |
-
1936
- 1936-07-09 AT AT154614D patent/AT154614B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0325167B1 (de) | Doppellagige Bespannung für den Blattbildungsbereich einer Papiermaschine | |
| DE2736796C3 (de) | Papiermaschinensieb und Verfahren zu dessen Herstellung | |
| CH640284A5 (de) | Formiersieb fuer papier- und zellstoffmaschinen. | |
| EP0097966A2 (de) | Verbund-Gewebe als Bespannung für Papiermaschinen | |
| DE7836754U1 (de) | Papiermaschinensieb | |
| AT154614B (de) | Drahtsieb für Papiermaschinen. | |
| DE2530110C3 (de) | Papiermaschinenlangsieb | |
| DE680111C (de) | Sieb, insbesondere fuer Papiermaschinen | |
| DE472458C (de) | Webblatt mit geraden und abgebogenen Blattstaeben | |
| AT55324B (de) | Gewebe mit Moiré-Effekt. | |
| DE721757C (de) | Drahtgewebe mit Verstaerkungsdraehten | |
| DE659008C (de) | Drahtgewebe | |
| DE719327C (de) | Drahtgewebe mit Verstaerkungsdraehten | |
| DE694775C (de) | Verfahren zum Weben engmaschiger Drahtgewebe | |
| AT116906B (de) | Metalltuch, insbesondere für Papiermaschinen. | |
| AT158773B (de) | Sieb, insbesondere für Papiermaschinen. | |
| DE972810C (de) | Papiermaschinensieb | |
| DE1961050B2 (de) | Metalldrahtgewebe | |
| AT386026B (de) | Mehrlagiges gewebe aus kunststoffmonofilamenten | |
| DE567254C (de) | Verfahren zur Herstellung von Geweben mit wechselnden Bindungen | |
| DE695372C (de) | Drahtgewebe | |
| AT49726B (de) | Kettenfadenwächter für Webstühle mit mehreren Webketten übereinander. | |
| DE595171C (de) | Dreherweblitze | |
| AT134431B (de) | Riet zur Erzeugung von Moiréeffekt, insbesondere in Kunstseidengeweben. | |
| DE102225C (de) |