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Die Erfindung betrifft eine Labyrinthdichtung für sich drehende Maschinenteile und Betriebstemperaturen von über 400 C, insbesondere an Dampf-und Gasturbinen, bei weleher mit dem abzu-
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graben. Ein solches Ausgraben kann z. B. bei einer rascheren Wärmeansdehnung der sich drehenden Teile als der sich nicht drehenden Teile oder beim Ausschlagen der sieh drehenden Teile erfolgen.
Zweck der Erfindung ist, eine Labyrinthdichtung dieser Art zu schaffen, die sieh auch dann verwenden lässt, wenn das Medium, gegen das abzudichten ist, gewisse chemische Wirkungen ausübt, beispielsweise oxydierend wirkt, und sehr hohe Temperaturen aufweist. Zu diesem Behufe bestehen bei einer Labyrinthdichtung der erwähnten Art die feststehenden Ringe gemäss vorliegender Erfindung in der Hauptsache aus einem anorganischen, nicht metallischen, hitzebeständigen Stoff. Als ein solcher Stoff kommt z. B. Ton in Betracht, dem allenfalls auch ein oder mehrere Bindemittel beigemischt werden können. Ferner können auch natürliche oder kunstliche Tuffsteine in Frage kommen, sowie Asbest, dem zweckmässig noch ein Bindemittel wie : Gips, Zement, Wasserglas, Teer, Graphit oder Pech beigemengt wird.
Der Asbest bzw. die Masse aus Asbest und Bindemittel wird dann unter hohem Druck zu Ringen von der gewünschten Form gepresst. Dabei können gleichzeitig mehrere der erwähnten Bindemittel dem Asbest beigemengt werden.
Die feststehenden Ringe können zweckmässig ein zusammenhängendes Ganzes bilden, d. h. sie brauchen nicht mehrteilig ausgebildet zu sein. Ringe von der erwähnten Beschaffenheit sind hitzebeständig ; gleichzeitig sind sie aber doch noch so weich, dass sie die am drehenden Maschinenteil vorgesehenen, ringförmigen Kämme in den betreffenden Stoff eingraben können.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Labyrinthdichtung für sieh drehende Maschinenteile und Betriebstemperaturen von über 4000 C, insbesondere an Dampf-und Gasturbinen, bei welcher mit dem abzudichtenden Maschinenteil sieh drehende, ringförmige Kämme aus feststehenden Ringen Nuten ausgraben, dadurch gekennzeichnet, dass die feststehenden Ringe in der Hauptsache aus einem anorganischen, nicht metallischen, hitzebeständigen Stoffe bestehen.
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The invention relates to a labyrinth seal for rotating machine parts and operating temperatures of over 400 C, in particular on steam and gas turbines, in which
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dig. Such excavation can e.g. B. in the case of a faster thermal expansion of the rotating parts than the non-rotating parts or when the rotating parts are knocked out.
The purpose of the invention is to create a labyrinth seal of this type which can also be used when the medium to be sealed against has certain chemical effects, for example an oxidizing effect, and is at very high temperatures. For this purpose, in a labyrinth seal of the type mentioned, the fixed rings according to the present invention consist mainly of an inorganic, non-metallic, heat-resistant material. Such a substance comes e.g. B. clay into consideration, which at most one or more binders can be added. Furthermore, natural or artificial tufa stones can also be used, as well as asbestos, to which a binding agent such as plaster of paris, cement, water glass, tar, graphite or pitch is added.
The asbestos or the mass of asbestos and binding agent is then pressed under high pressure into rings of the desired shape. Several of the binders mentioned can be added to the asbestos at the same time.
The fixed rings can expediently form a coherent whole, d. H. they do not need to be designed in several parts. Rings of the type mentioned are heat-resistant; At the same time, however, they are still so soft that they can dig the annular combs provided on the rotating machine part into the relevant material.
PATENT CLAIMS:
1. Labyrinth seal for rotating machine parts and operating temperatures of over 4000 C, especially on steam and gas turbines, in which the rotating, annular combs dig grooves from fixed rings with the machine part to be sealed, characterized in that the fixed rings mainly consist of one inorganic, non-metallic, heat-resistant substances.
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