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Von Hand bedienbare Schalteinrichtung für die elektrische Anlage auf Kleinfabrzeugen, insbesondere
Motorrädern.
Die Erfindung bezieht sich auf eine von Hand bedienbare Schalteinrichtung für die elektrische Anlage von Kleinfahrzeugen, insbesondere Motorrädern, bei welcher ein Sammler über einen nach Art eines Trockengleichrichters ausgebildeten Gleichrichter von einem vorzugsweise magnetelektrischen Wechselstromerzeuger geladen wird. Dieser speist bei Nachtfahrt die Scheinwerferlampe unmittelbar mit Wechselstrom.
Gemäss der Erfindung ist in der Stellung "Fahrt bei Tag"im Ladestromkreis des Sammlers vor dem nach Art eines Trockengleichriehters ausgebildeten Gleichrichter eine Drossel geschaltet, die den Ladestrom auf einen für den Gleichrichter zuträglichen Betrag herabsetzt. Diese Anordnung hat den Vorteil, einen kleinen Trockengleichrichter verwenden zu können, ohne befürchten zu müssen, dass dieser bei Tagfahrt, wenn er die volle Leistung des Wechselstromerzeugers aufnimmt, durch Überlastung zerstört wird. Ein kleiner Trockengleichrichter verträgt nämlich keinen hohen Ladestrom und die Drossel verhütet bei Tagfahrt das Ansteigen des vom Wechselstromerzeuger gelieferten Ladestromes auf einen für den Trockengleichrichter zu hohen Betrag.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Es bezeichnet 1 einen Wechselstromerzeuger, der beispielsweise als Sehwungrad-Lichtmagnetzünder ausgebildet sein kann, 2 einen Sammler, 3 einen Gleichrichter nach Art eines Trockengleichrichters und 4 einen Lichtschalter mit einem drehbaren Kontaktstück 5 und mit feststehenden Kontakten 7-15. Das drehbare Kontaktstück 5 kann drei mit Z, 11 und 111 bezeichnete Schaltstellungen einnehmen. I ist die Schaltstellung für Fahrt am Tage, 11 die Schaltstellung für Stand in der Nacht und 111 die Schaltstellung für Fahrt in der Nacht.
Von dem Kontakt 7 führt eine Leitung zu der einen Klemme der Wechselstrommaschine 1, deren andere Klemme an Masse liegt. Von dem Kontakt 8 führt eine Leitung über eine Drosselspule 6 zu der nicht an Masse liegenden Klemme der Wechselstrommaschine 1. Von den Kontakten 9 und 10 führt eine Leitung über den Trockengleichrichter 3 zu dem einen Pol des Sammlers 2, dessen anderer Pol an Masse liegt. Von dem Kontakt 11 führt eine Leitung unmittelbar zu dem nicht an Masse liegenden Pol des Sammlers 2. Von dem Kontakt 12 führt eine Leitung zu einem Abblendschalter 16, durch den wahlweise ein Fernlicht 17 oder ein Abblendlicht 18 angeschlossen werden können, deren einer Pol an Masse liegt. Das Fern-und Abblendlicht können in bekannter Weise in einer Zweifadenlampe vereinigt sein. Von dem Kontakt 13 führt eine Leitung über einen Widerstand 19 an Masse.
Von den Kontakten 14 und 15 führen je eine Leitung zu dem einen Pol eines Rücklichtes 20 bzw. eines Standlichtes 21, deren anderer Pol an Masse liegt.
In der gezeichneten Schaltstellung I (Fahrt bei Tag) ist der Sammler 2 über die Drosselspule 6 und den Troekengleichrichter 3 an die Wechselstrommaschine 1 angeschlossen. Gleichzeitig ist hinter die Drosselspule 16 ein Widerstand 19 parallel zu dem aus dem Sammler 2 und dem Trockengleichrichter 3 bestehenden Stromzweig angeschlossen. Die Drossel 6 regelt die Spannung der Wechselstrommasehine 1 und begrenzt den über den Troekengleichrichter 3 fliessenden Ladestrom für den Sammler 2. Der Trockengleichrichter kann infolgedessen klein gehalten werden und ist trotzdem nicht der Gefahr einer Zerstörung durch Überlastung ausgesetzt.
Der Widerstand 19, der gross bemessen sein kann, hält die Spannung in der Sperrichtung am Trockengleiehriehter 3 klein.
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über den Trockengleichrichter 3 der Sammler 2 an den Wechselstromerzeuger 1 angeschlossen. Der Sammler 2 wird geladen und je nach der Stellung des Abblendschalters 16 brennt das Fernlicht 17 oder das Abblendlicht 18. Der Abblendschalter 16 ist zweckmässig an der Lenkstange angeordnet.
Der grösste Teil des vom Wechselstromerzeuger gelieferten Stromes speist als Wechselstrom die Scheinwerferlampe und nur ein kleiner Teil fliesst über den Troekengleichrichter zum Sammler. Der Trockengleichrichter ist dabei keinem hohen Ladestrom ausgesetzt und kann deshalb trotz abgeschalteter Drosselspule nicht beschädigt werden. Dadurch, dass der Sammler 2 auch bei Nachtfahrt geladen wird, weist er mit Sicherheit einen guten Ladezustand auf, selbst wenn lediglich nachts gefahren wird.
Wie eingangs hervorgehoben, ist der Leistungsverbrauch der Drossel 6 gering, so dass die Lichtmaschine keine unnötige Leistung aufzubringen braucht. Der Widerstand 19 kann erheblich grösser als bei fehlender Drosselspule sein und verzehrt deshalb nur eine kleine Leistung. Die Erwärmung der Drosselspule und des Widerstandes ist somit gering und beide können in den Scheinwerfer eingebaut werden. Bei ausreichender elektrischer Festigkeit des Trockengleichrichters in der Sperrichtung ist der Widerstand 19 entbehrlich und kann fortbleiben.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Von Hand bedienbare Schalteinrichtung für die elektrische Anlage von Kleinfahlzeugen, insbesondere Motorrädern, mit einem einen Sammler über einen Gleichrichter nach Art eines Trockengleichrichters ladenden, vorzugsweise maguetelektrischen Wechselstromerzeuger, der bei Nachtfahrt die Scheinwerferlampe unmittelbar mit Wechselstrom speist, dadurch gekennzeichnet, dass in der Schaltstellung"Tagfahrt"im Ladestromkreis des Sammlers eine Drossel eingeschaltet ist, die den Ladestrom auf einen für den Gleichrichter zuträglichen Betrag herabsetzt.
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Manually operated switching device for the electrical system on small vehicles, in particular
Motorcycles.
The invention relates to a manually operable switching device for the electrical system of small vehicles, in particular motorcycles, in which a collector is charged by a preferably magneto-electric alternating current generator via a rectifier designed in the manner of a dry rectifier. When driving at night, this feeds the headlight lamp directly with alternating current.
According to the invention, in the "travel by day" position, a throttle is connected in the charging circuit of the collector in front of the rectifier, which is designed in the manner of a dry straightener, which reduces the charging current to an amount beneficial for the rectifier. This arrangement has the advantage of being able to use a small dry rectifier without having to fear that it will be destroyed by overload during daytime driving when it consumes the full power of the alternator. A small dry-type rectifier cannot withstand a high charging current and the choke prevents the charging current supplied by the alternator from increasing to an amount that is too high for the dry-type rectifier during daytime driving.
An exemplary embodiment of the subject matter of the invention is shown in the drawing.
It denotes 1 an alternating current generator, which can be designed, for example, as a flywheel magneto, 2 a collector, 3 a rectifier like a dry rectifier and 4 a light switch with a rotatable contact piece 5 and with fixed contacts 7-15. The rotatable contact piece 5 can assume three switch positions designated by Z, 11 and 111. I is the switching position for driving during the day, 11 the switching position for standing at night and 111 the switching position for driving at night.
A line leads from contact 7 to one terminal of alternating current machine 1, the other terminal of which is grounded. From the contact 8 a line leads via a choke coil 6 to the terminal of the alternator 1 which is not grounded. From the contacts 9 and 10 a line leads via the dry rectifier 3 to one pole of the collector 2, the other pole of which is grounded. From the contact 11 a line leads directly to the pole of the collector 2 not connected to ground. From the contact 12 a line leads to a dimming switch 16, through which either a high beam 17 or a dipped beam 18 can be connected, one pole of which is connected to ground lies. The high beam and low beam can be combined in a known manner in a two-filament lamp. A line leads from contact 13 via a resistor 19 to ground.
From the contacts 14 and 15 each lead a line to one pole of a rear light 20 or a parking light 21, the other pole of which is grounded.
In the illustrated switching position I (driving during the day), the collector 2 is connected to the alternating current machine 1 via the choke coil 6 and the dry rectifier 3. At the same time, behind the choke coil 16, a resistor 19 is connected in parallel with the current branch consisting of the collector 2 and the dry rectifier 3. The choke 6 regulates the voltage of the alternating current phase 1 and limits the charging current flowing through the dry rectifier 3 for the collector 2. The dry rectifier can consequently be kept small and is nevertheless not exposed to the risk of destruction through overload.
The resistor 19, which can be large, keeps the tension in the reverse direction on the dry slide 3 small.
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The collector 2 is connected to the alternator 1 via the dry rectifier 3. The collector 2 is charged and, depending on the position of the dimmer switch 16, the high beam 17 or the dipped beam 18 is on. The dimmer switch 16 is expediently arranged on the handlebar.
Most of the electricity supplied by the alternator feeds the headlight lamp as alternating current and only a small part flows through the dry rectifier to the collector. The dry rectifier is not exposed to a high charging current and can therefore not be damaged despite the choke coil being switched off. Because the collector 2 is also charged when driving at night, it certainly has a good state of charge, even when driving only at night.
As pointed out at the outset, the power consumption of the throttle 6 is low, so that the alternator does not need to generate any unnecessary power. The resistor 19 can be considerably larger than in the absence of a choke coil and therefore only consumes a small amount of power. The heating of the choke coil and the resistor is therefore low and both can be built into the headlight. With sufficient electrical strength of the dry rectifier in the reverse direction, the resistor 19 can be dispensed with and can be omitted.
PATENT CLAIMS:
1. Manually operated switching device for the electrical system of Kleinfahlzeugen, in particular motorcycles, with a collector via a rectifier in the manner of a dry rectifier charging, preferably magnetic-electric alternator, which supplies the headlight lamp with alternating current when driving at night, characterized in that in the switching position "Day trip" a choke is switched on in the charging circuit of the collector, which reduces the charging current to an amount that is beneficial for the rectifier.