AT15492B - Büchsenverschluß mit Doppelfalz und Aufreißdraht. - Google Patents
Büchsenverschluß mit Doppelfalz und Aufreißdraht.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1>
Österreichische PATENTSCHRIFT ? 15492.
EMIL KIRSCH IN GLAUCHAU I. S.
Büchsenver8chluB mit Doppelfalz und Aufreissdraht.
Unter den bereits im Gebrauch Befindlichen Büchsenverschlüssen mit Doppolfalz ist wegen der Annehmlichkeiten, die er beim Öffnen der Dose bietet, derjenige besonders beliebt, bei welchem ein unter dem Scheitel der Dose eingeführter Draht mit einem kurzen Ende durch das Blech nach aussen tritt und bei welchem man die hiedurch entstandene Öffnung durch Verlöten des Drahtdurchstichos oder Abdichten desselben mittels eines geeigneten Stoffes verschliesst. Diese brauchbare Einrichtung hat jedoch bis heute in jenen Fällen keine allgemeine Anwendung gefunden, wo ein vollkommen luftdichter Verschluss der Büchsen gefordert wird, weil das Verlöten oder Abdichten des Drahtdurchstiches nicht sicher und zuverlässig genug erscheint.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, einen solchen Büchsenverschluss zu schaffen, welcher sowohl leicht herzustellen als auch leicht zu benutzen ist.
In der umstehenden Zeichnung stellt die Fig. 1 den Ausschnitt eines Büchsenbodens dar, der, abweichend von der bisher üblichen Form, die daran befindliche Zunge a besitzt,
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nächst dicht am Rande des geprägten Bodens (Fig. 2 und 3) umgebogen wird, wird beim Einspannen der Büchse in die Verschliessmaschine in die Vertiefung des Deckels gedrückt (siehe al in Fig. 4) und kann nun den Verschliessrollen der Maschine nicht in den Weg
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sowie der eingeschaltete Aufreissdraht b nach dem Verschliessen der Dose mit dem Dosenrumpfe verbunden ist.
Die Zunge a kann indessen auch erst nach dem Verschliessen der Büchse über den Scheitel derselben gebogen und in die Vertiefung des Deckels gedrückt werden, wenn sie beim Einspannen der Büchse in die Verschliessmaschine nur im rechten Winkel zum Büchsondeckol steht bezw. (vergl. a2 in Fig. 4) in dieser Weise zunächst umgebogen worden ist, da sie auch in diesem Falle den Gang der Verschliessrollen in keiner Weise hindert. Der Verschluss stellt sich dann zunächst wie in Fig. 7 und erst nach dem weiteren Umbiegen bezw. Eindrücken der Zunge in die Deckolvertiefung wie in Fig. 5 bezw. Fig. 6 dar.
Aus Fig. 6 geht ferner hervor, wie die über den Büchsenrand umgeschlagene, auf dem
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kleinen Einschnitte e e in dem Bodenausschnitt der Fig. 1 reisst nämlich in der dadurch angelegten Richtung beim Aufwinden der Blechzunge a das Blech der äusseren Falzwand d mit auf, so dass (Fig. 8) ein genügend langer Teil von einem der beiden Drahtenden freigelegt wird. um es mittels des Schlüssels, der nun aufs neue angesteckt wird, zu erfassen
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Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH: Büchsenverschluss mit Doppelfalz und Aufreissdraht, dadurch gekennzeichnet, dass der ? um Aufreissen des Büchsenscheitels dienende Draht vollständig im Innern der Büchse eingeschlossen ist und erst durch das Herauswinden einer am Dosendeckel befindlichen, zum Teil in die Falzverbindung hineinragenden Blechzunge (a) bezw. das Aufreissen eines Teiles der äusseren Falzwand (d) soweit freigelegt wird, dass ein Ende des Drahtes mittels des Buchsenschlüssels erfasst werden kann, wobei der in der Deckeivertiefung liegende Teil der Blechzunge (a) behufs Ersparung eines besonderen aufzulötenden Haltestreifens dazu benutzt werden kann, den Dosenschlüssel auf dem Dosendeckel zu befestigen. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| AT15492B true AT15492B (de) | 1904-03-10 |
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| AT15492D AT15492B (de) | 1902-03-07 | 1903-03-18 | Büchsenverschluß mit Doppelfalz und Aufreißdraht. |
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1903
- 1903-03-18 AT AT15492D patent/AT15492B/de active
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