AT154955B - Schreibmaschinenfarbband mit Reservoirzone. - Google Patents

Schreibmaschinenfarbband mit Reservoirzone.

Info

Publication number
AT154955B
AT154955B AT154955DA AT154955B AT 154955 B AT154955 B AT 154955B AT 154955D A AT154955D A AT 154955DA AT 154955 B AT154955 B AT 154955B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
wax
reservoir zone
reservoir
zone
typewriter ribbon
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Koreska
Original Assignee
Wilhelm Koreska
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wilhelm Koreska filed Critical Wilhelm Koreska
Application granted granted Critical
Publication of AT154955B publication Critical patent/AT154955B/de

Links

Landscapes

  • Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)
  • Inks, Pencil-Leads, Or Crayons (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Die Erfindung betrifft ein   Schreibmasehinenfarbband   mit einer Farbreservoirzone. 



   Es sind bereits verschiedene Vorschläge für ein solches Farbband gemacht worden, die aber nicht befriedigen konnten. Ein empfindlicher Nachteil besteht insbesondere auch darin, dass solche Bänder eine stark fettende Reservoirzone aufweisen, was häufig zu einem lästigen Beschmutzen bei der Handhabung führt. Des weiteren weisen diese bekannten Bänder auch den Nachteil auf, dass bei nur mässig erhöhten Temperaturen die Farbe viel dünnflüssiger wird und dann ein unerwünscht rascher Ausgleich zwischen Schreib-und Reservoirzone eintritt. 



   Es hat sich nun überraschenderweise gezeigt, dass diese Nachteile vermieden und ein völlig befriedigendes Farbband mit Reservoirzone erhalten werden kann, wenn man als Farbe für die Reservoirzone des Zweizonenbandes Farbe von der Art der sogenannten   Kohlepapier-oder Durchsehreibfarben   verwendet, also bei Raumtemperatur einen festen Auftrag ergebende Farben, wie sie an sich zur Herstellung von Kohlepapier für Schreibmaschinenkopien und zur Herstellung von Durehschreibpapier für die   Handdurehschrift   bekannt sind. 



   Die zahlreichen Vorschläge zur Herstellung von Schreibmaschinenbändern mit Farbreservoirzonen lassen die vielfachen Schwierigkeiten erkennen, welche sich einer befriedigenden Lösung dieser Aufgabe entgegenstellten und es muss als sehr überraschend bezeichnet werden, dass die für ganz andre Zwecke lange bekannten Kohlepapier-und Durchsehreibfarben sich nunmehr als völlig geeignet zur Lösung dieser Aufgabe erwiesen, deren Lösung so lange vergeblich gesucht wurde. 



   Das erfindungsgemässe Farbband mit Reservoirzone ist also dadurch gekennzeichnet, dass diese eine, einen festen trockenen Auftrag ergebende, an sich bekannte   Kohlepapier-oder Durchsehreibfarbe   enthält, die aus einer Wachskomponente, einer Ölkomponente und Farbstoff zusammengesetzt ist, vorzugsweise eine solche Farbmischung, deren Ölkomponente annähernd optimal angefärbt ist. Weitere Zusätze können je nach besonderen Anwendungszwecken und Anforderungen des Marktes ergänzend vorhanden sein. Als Wachskomponente kann beispielsweise Carnaubawachs, Bienenwachs, Montanwachs, Erdwachs, Japantalg u. dgl. m., gegebenenfalls auch Wollfett, Paraffin oder Stearin, aber auch künstliches Wachs, wie etwa die zahlreichen Kunstprodukte dieser Art der I. G. Farbenindustrie Verwendung finden, u. zw. einzeln oder mehrere dieser Stoffe gemeinsam.

   Wachse von grosser Härte, wie Montanwachs und Carnaubawachs, sind vorzuziehen. Als Ölkomponente können die verschiedensten öligen Substanzen in bekannter Weise verwendet werden, wie beispielsweise Mineralöle, fette Öle, flüssige höhere Fettsäuren, wie Ölsäure, flüssige höhere Alkohole, wie etwa Oleinalkohol oder Benzylalkohol, andre schwer flüchtige organische Lösungsmittel, wie flüssige Ester, flüssiges Wachs, wie Spermöl u. dgl. m. 



   Bei den bekannten   Kohlepapier-und Durchsehreibfarben   liegt eine pastenartige Mischung vor, die als solche die erforderliche Konsistenz aufweist, während etwa das Wachs für sich allein zu hart wäre, das Öl hingegen für sich allein schmieren würde. Die üblichen Mischungen haben sich durch das Erfordernis ergeben, dass das Kohle-oder Durchsehreibpapier weder schmieren noch zu schwache Schrift ergeben soll. Das Wachs wird in einer Menge entsprechend der jeweils gewünschten Härte des Farbauftrags und der damit zusammenhängenden Schriftstärke verwendet. In diesem Sinne ist auch hier die Menge des verwendeten Wachses mindestens so gross, dass die Farbe bei Raumtemperatur (zirka 20  C) eine feste Konsistenz aufweist.

   Für die Ware, die zum Export in heisseres Klima bestimmt ist, ist eine den dortigen Temperaturen angepasste Mindestmenge von Wachs zu verwenden. Wenn das verwendete Öl auch verschiedener Art sein kann, so ist es besonders zweckmässig,   Ölsäure   zu ver- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 sehr farbkräftig, zweckmässig annähernd optimal angefärbt ist. 



   Gegebenenfalls kann man, wenn dies auch im allgemeinen wenig in Betracht kommen wird, eine besonders fein suspendierte Mineralfarbe oder ein Farbpigment benutzen. 



   Ausführungsbeispiel. 



   Wenn man beispielsweise gebleichtes Montanwachs verwendet, welches besonders zweckmässig ist, da es grosse Härte verleiht, so werden im allgemeinen Mengen von 10% Montanwachs aufwärts für die Reservoirfarbe in Betracht kommen. Mit beispielsweise 20% Montanwachs erzielt man vorzügliche Resultate und für heissere Jahreszeiten oder wärmeres Klima eignet sich beispielsweise folgende Zusammensetzung der Reservoirfarbe : 
 EMI2.2 
 
<tb> 
<tb> 30% <SEP> gebleichtes <SEP> Montanwachs,
<tb> 14% <SEP> Nigrosinbase,
<tb> 56% <SEP> Ölsäure.
<tb> 
 



   Diese Farbe wird in geschmolzenem Zustand bei höheren Temperaturen aufgetragen. Sie ist bei Raumtemperatur   (20-30  C)   fest, trocken und klimabeständig, und das Farbband lässt sich in erwünschter Weise reinlich und gut handhaben und weist auch eine lange Lebensdauer auf. Die Schreibzone kann in verschiedenster, an sich bekannter Weise eingefärbt werden.   Zweckmässig   wird so viel Farbe für den Auftrag in der Schreibzone verwendet, dass die jeweils gewünschte zarte Schrift sich ergibt. 



   Die Erfindung ist verschiedener Ausgestaltung fähig und diesbezüglich nicht eingeschränkt zu verstehen, insbesondere kann man auch das Gewebe an sich bekannten Vorbehandlungen unterwerfen u. dgl. m. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schreibmaschinenfarbband mit Reservoirzone, dadurch gekennzeichnet, dass diese eine, einen festen trockenen Auftrag ergebende, an sich bekannte   Kohlepapier-oder Durchsehreibfarbe   enthält, die aus einer Wachskomponente, einer Ölkomponente und Farbstoff zusammengesetzt ist, vorzugsweise eine solche Farbmischung, deren Ölkomponente annähernd optimal angefärbt ist.

Claims (1)

  1. 2. Farbband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Farbe der Reservoirzone 10-30% gebleichtes Montanwachs, Rest Ölsäure und Farbbase enthält.
AT154955D 1937-04-21 1937-04-21 Schreibmaschinenfarbband mit Reservoirzone. AT154955B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT154955T 1937-04-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT154955B true AT154955B (de) 1938-11-10

Family

ID=3648266

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT154955D AT154955B (de) 1937-04-21 1937-04-21 Schreibmaschinenfarbband mit Reservoirzone.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT154955B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2258835A1 (de) Waessrige tinte fuer das ink-jetverfahren
DE1769498A1 (de) Tinte,insbesondere fuer Registriergeraete
DE1671544B2 (de) Druckempfindliches aufzeichnungsmaterial
DE2239177C2 (de) Unsichtbare bzw. latente, für das lithographische Offsetdruckverfahren geeignete Druckfarbe, ein Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung
DE2512734A1 (de) Tinte zum schreiben auf schreibtafeln
DE2241586A1 (de) Kohlefreies kopierpapieroberblatt
AT154955B (de) Schreibmaschinenfarbband mit Reservoirzone.
DE755703C (de) Verfahren zum Herstellen einer kalt auftragbaren Wachs-Durchschreibfarbe
DE1671579C2 (de) Selbstregenerierendes Durchschreibematerial
DE574540C (de) Verfahren zur Herstellung von Kohlepapier, Durchschreibepapier u. dgl.
AT156077B (de) Kohlepapier mit gewachstem Rücken.
DE743105C (de) Schreibpapier mit rueckseitigen Durchschreibeflaechen
DE1246769B (de) Kohlepapier
DE767021C (de) Vervielfaeltigungsfarben fuer Schablonendruck
DE662015C (de) Verfahren zur Herstellung von Durchschreibepapieren oder -formularen fuer einmalige Durchschrift
DE1199790B (de) UEbertragungsmaterial fuer einmaligen Gebrauch
DE2224568C3 (de) Hektographisches Vervielfältigungsverfahren
DE1024989B (de) Kalt auftragbare Farbmasse zur Herstellung von Durchschreibpapieren
AT157713B (de) Durchschreibefarbe.
DE839645C (de) Karbontiefdruckfarben
AT336045B (de) Zwischenblatt analog den bekannten kohlepapieren zum erstellen von ein oder mehr durchschriften
DE523226C (de) Farbeuebertragungskoerper, z.B. Kopierpapier, Farbband u. dgl.
AT150869B (de) Blei-, Farb-, Kopierstift od. dgl.
DE1421439C (de) Warmeempfindlicher Ubertragungsbogen
AT251611B (de) Kohlenpapier für einmaligen Gebrauch