AT15541U2 - Drehende Fangvorrichtung für Kippklauenpflegestände - Google Patents

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AT15541U2
AT15541U2 ATGM234/2016U AT2342016U AT15541U2 AT 15541 U2 AT15541 U2 AT 15541U2 AT 2342016 U AT2342016 U AT 2342016U AT 15541 U2 AT15541 U2 AT 15541U2
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ATGM234/2016U
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Rosensteiner Andreas
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Rosensteiner Andreas
Rosensteiner GmbH
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01LSHOEING OF ANIMALS
    • A01L13/00Pens for animals while being shod

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Abstract

Durch die Drehbewegung der Fangvorrichtung schwenkt der gesamte Fangbügel (3) seitlich komplett weg und gibt somit die gesamte Durchgangsbreite frei. Durch die Gleitbacken unten (1) und die Gleitklötze (2) wird der Fangbügel (3) auf dem Träger-Formrohr (10) geführt, wodurch keine zusätzliche Führung von unten notwendig ist. Durch die Gleitlager (13) und die Führung der Gleitklötze (2) und Gleitbacken (1) kann der Fangbügel (3) händisch betätigt werden.

Description

Beschreibung
DREHENDE FANGVORRICHTUNG FÜR KIPPKLAUENPFLEGESTÄNDE
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Fangvorrichtung für Kippklauenpflegestände mit einem drehbar gelagerten Fangbügel, der durch die Gleitlagerung am Drehpunkt und den Gleitklötzen und Gleitbacken geführt ist und durch Kippen das Tier zusätzlich fixiert.
[0002] Die Anforderungen an eine Fangvorrichtung sind grundsätzlich, dass ein Großtier sicher und einfach an einem Klauenpflegestand fixiert wird und das möglichst stressfrei und einfach. Grundsätzlich sind bekannte Systeme in 2 Gruppe zu untergliedern: 1. Hydraulische Fangbügel ohne Führung des Fangbügels von unten, 2. Händisch-betätigter Fangbügel mit Führung von unten und oben [0003] 1. Hydraulischer Fangbügel: [0004] Bei den hydraulisch betätigten Fangbügeln wird die Führung des Bügels über sehr genaue und einstellbare Gleitflächen der Fangbügel geführt. Diese Art von Führung ist sehr genau und möglichst spielfrei. Für eine händische Betätigung des Fangbügels ist diese Art von Führung nicht umzusetzen, da eine viel zu große Reibkraft auftritt und man den Fangbügel kaum bewegen kann. Weiters ist eine automatische Fixierung der Tiere ohne komplexe Steuerung nicht möglich.
[0005] 2. Händisch-betätigter Fangbügel [0006] Bei den händisch-betätigten Fangbügeln wird grundsätzlich eine sehr einfache Führung des Fangbügels geachtet. Diese Führungen weisen oft ein sehr großes Spiel auf um den Fangbügel mit wenig Kraft, einfach und schnell betätigen zu können. Jedoch bringt die Führung von unten und oben gewisse Nachteile mit sich. Da Kühe beim Eintreiben den Kopf bei Boden halten und zaghaft sind, stellt die untere Führung eine große Hürde für das Tier dar. Die Großtiere sicher zu fixieren ist ein sehr mühsamer Arbeitsschritt.
[0007] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Fangvorrichtung für Tiere so zu gestalten, dass der Fangbügel ohne aufwendige Komponenten zu bedienen ist und keine Hürden für die zu behandelnden Tiere darstellt. Der Eintrieb muss möglichst einfach und rasch vor sich gehen. Beim Austrieb sollte genug Platz geschaffen werden um einen einfachen und schnellen Austrieb sicherzustellen.
[0008] Die Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die drehende Fangvorrichtung für Kippklauenpflegestände mit Gleitlagern (13) über den Drehpunkt gelagert ist und über eine zusätzliche Führung mit den Gleitbacken unten (1) und den Gleitklötzen (2) am Träger-Formrohr geführt ist. Weiters schafft die Drehbewegung genügend Platz um das Tier einfach auszutreiben. Eine schnelle und automatische Fixierung des Tieres wird mittels Verlagerung des Schwerpunktes der Nachtreibetür bewerkstelligt.
[0009] Die Aufgabe besteht darin, das Tier, für medizinische Zwecke sicher im Klauenpflegestand zu fixieren. Das Tier wird in seiner Position durch den Fangbügel (3) gehalten. Dieser Fangbügel (3) wurde so gestaltet, dass das Großtier wenig Freiraum zur Verfügung hat. Die gute Fixierung des Großtieres ist vor allem als Schutz für Personen aber auch zum Schutze des Tieres wichtig. Die drehende Fangvorrichtung erleichtert das Eintreiben von Großtieren und führt somit zu einer schnelleren Fixierung des Tieres. Durch die automatische Fixierung des Tieres beim Kippvorgang werden zusätzliche Handgriffe für den Bediener gespart. Die Führung am Träger-Formrohr führt dazu, dass keine zusätzliche Querverstrebung benötigt wird. Dies ist vor allem wichtig, da Rinder dazu neigen, den Kopf bei Boden zuhalten. Durch die offene Bauform des Fangbügels (3) kann das Tier problemlos eingetrieben werden. Die Position der Fangvorrichtung wird mittels des Verriegelungsbolzens (6) gehalten. Diese kann beim Fangvorgang mit nur einem Handgriff Richtung Großtier gedreht werden und fixiert das Tier somit. Soll die Fangvorrichtung wieder gelöst werden, wird nur der Verriegelungshebel (15) betätigt. Dies kann alles mit nur einem Handgriff ausgeführt werden, betätigt man den Verriegelungshebel (15), der auf der Büchse (4) gelagert ist, löst sich der Fangbügel (3) und man kann den Fangbügel (3) mittels des Verriegelungshebels (15) zur Seite drehen. Durch diese Funktion wird genug Platz für einen schnellen Austrieb des Tieres geschaffen.
[0010] In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Fig. 1 bis 3 zeigen die komplette Fangvorrichtung in unterschiedlichen Ansichten sowie die unterschiedlichen Positionen des Fangbügels.
[0011] Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel besteht die Fangvorrichtung aus den angeführten Teilen. Fig. 1 zeichnet die Fangvorrichtung in Frontansicht ab. Der Fangbügel 3, der die Hauptfunktion der gesamten Fangvorrichtung übernimmt, wird über die Gleitbüchsen 13 gedreht. Die Führung am Träger-Formrohr 10, welches auf der Hubwand 7 verschweißt ist, wird mittels den Gleitklötzen 2 und den Gleitbacken unten 1 bereitgestellt. Die Fixierung funktioniert mittels des Verriegelungsbolzens 6, vorgespannt mit einer Feder und wird im Bauteil „Kantblech Verriegelung" 8 geführt. Das Lösen des Verriegelungsbolzens 6 erfolgt über den Verriegelungshebel 15 der über den Bauteil „Büchse Hebel Verriegelung" 4 gelagert ist.
[0012] Weitere Aufzählungen in Fig. 2 und Fig. 3, welche in einer Schrägansicht von rechts oben dargestellt werden, sind die Gummimatte 9 und der gesamte Unterbau 14, welcher den Sockel für den gesamten Stand darstellen soll.

Claims (3)

  1. Ansprüche
    1. Drehende Fangvorrichtung für Kippklauenpflegestände dadurch gekennzeichnet, dass der Fangbügel (3) allein an seinem dem Untergrund abgewandten Ende geführt wird, durch eine Gleitlagerung im Drehpunkt und der Anordnung von Gleitklötzen (2) oberhalb und Gleitbacken (1) unterhalb an einem Träger-Formrohr (10).
  2. 2. Fangvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungsbolzen (6) nur in eine Richtung sperrt und somit durch Kippen der Hubwand (7) sich die Eigenmasse des Fangbügels (3) so verlagert, dass sich der Fangbügel (3) automatisch schließt und das Tier fixiert.
  3. 3. Fangvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Entriegelung des Verriegelungsbolzes (6) mittels des Verriegelungshebels (15) ausgelöst wird und gleichzeitig auch als Hebel für das Öffnen des Fangbügels (3) dient und somit eine intuitive Einhand-Bedienung darstellt.
ATGM234/2016U 2016-10-04 2016-10-04 Drehende Fangvorrichtung für Kippklauenpflegestände AT15541U3 (de)

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