AT155664B - Einrichtung zur Erzeugung einer Drehbewegung mittels Stromimpulsen. - Google Patents

Einrichtung zur Erzeugung einer Drehbewegung mittels Stromimpulsen.

Info

Publication number
AT155664B
AT155664B AT155664DA AT155664B AT 155664 B AT155664 B AT 155664B AT 155664D A AT155664D A AT 155664DA AT 155664 B AT155664 B AT 155664B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
arm
spring
current pulses
generating
leg
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Muennich
Hermann Blechschmidt
Original Assignee
Richard Muennich
Hermann Blechschmidt
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Richard Muennich, Hermann Blechschmidt filed Critical Richard Muennich
Application granted granted Critical
Publication of AT155664B publication Critical patent/AT155664B/de

Links

Landscapes

  • Braking Arrangements (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur Erzeugung einer Drehbewegung mittels Stromimpulsen. 



   Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur elektrischen Fernbedienung von Geräten. Es sind bereits Einrichtungen bekannt, bei denen z. B. die zu betätigenden Wellen durch je einen Motor angetrieben werden, dessen Regulierung von einem entfernten Orte aus vorgenommen werden kann. Trotz komplizierter, zusätzlicher Konstruktionselemente, die ein Abbremsen in verschiedenen, vorbestimmten Stellungen gewährleisten sollen, ist eine genaue Feineinstellung ohne   Nachkorrektur   nicht möglich, also keine genaue Synchronisierung, wie es z. B. durch eine biegsame Welle   möglich   ist und zur Fernbedienung beispielsweise von empfindlichen Abstimmkreisen von Radiogeräten nötig ist. Das Telephonwählerprinzip lässt sich nur für die   Fernsehaltung   bestimmter Schaltkreise anwenden. 



   Die vorliegende Erfindung ist insbesondere den Erfordernissen angepasst, die dann auftreten, wenn man an irgend einer entfernten Stelle, von einer Bedienungsstelle aus Wellen drehen will, die in bezug auf den Drehsinn und den jeweils   zurückgelegten   Drehweg des Bedienungsknopfes übereinstimmen. Dies ist besonders dann von Vorteil, wenn es sich um Fernsehgeräte, Radiogeräte u. dgl. handelt. 



   Die Erfindung beruht auf dem Prinzip eines elektromagnetischen Schrittschaltwerkes, das eine Welle durch Stromimpulse in und entgegengesetzt dem Uhrzeigersinne dreht. 



   Es sind Schrittschaltwerke bekanntgeworden, die in gleicher Weise Schaltungen   vornehmen   können, doch ist bei den bisher bekanntgewordenen Ausführungsformen die Anordnung und Ausführung der einzelnen Elemente nicht so, dass ein synchrones Arbeiten, also eine vollkommene Übereinstimmung zwischen Drehweg und Drehsinn des Bedienungsknopfes und der Bewegung des Schrittschaltwerkes gewährleistet ist. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, u. zw. zeigen : Fig. 1 das Schrittschaltwerk in Draufsicht, Fig. 2 einen automatischen   Zwischenschalter,   Fig. 3 die Ausführungform einer Rollenbremse und Fig. 4 eine   V orscl1ubklinke.   



   In einer Brücke 8 lagert eine Welle   1,   auf der ein als Reibrad ausgebildetes Schaltrad 3 und ein Schaltrad 2 fest sitzen, dessen   Zahnlücken     kreisbogenförmig   ausgebildet sind. In die Zahnlücken wird eine Rolle 16 eingedrückt. Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, ist die Rolle ? an einem Hebelarm 18 gelagert, der verschwenkbar in einem Bock 17 befestigt ist. Gegen den Hebelarm 18 liegt mittels einer 
 EMI1.1 
 ist, dass sie beim seitlichen Verdrücken durch den Arm 18 an einen verstellbaren Anschlag 22 zum Anliegen kommt. Die Anordnung mehrerer Stellöcher 25 gestattet ein beliebiges Einhängen der Arme 7 zum Zwecke der Vorschubveränderung. Die Stirnflächen 6 der Anker 5 sind entsprechend den   Flächen   24 der Ankerkerne 23 bogenförmig ausgebildet. 



   Die Vorschubklinken bestehen aus um Zapfen 12 verschwenkbar gelagerten Armen, an denen Gummistäbe 13 auswechselbar befestigt sind. Durch Federn 33 werden die Arme ständig an Anschläge 14 gedrückt. Die Anschläge sind dabei so angeordnet, dass die Stäbe   13   in der Ruhestellung ausser Berührung mit dem Schaltrad 3 kommen. 



   Wie in Fig. 2 dargestellt ist, ist auf der Welle 1 noch eine mit einer Nocke 26 versehene Scheibe angeordnet, die im Bereiche eines Fingers 27 liegt, der gelenkig an einem Ankerhebel 29 sitzt. Durch eine Überbrückungsfeder 28 wird der Finger 27 in der Verlängerung des Armes 29 gehalten, er kann aber auch für sich in bezug auf den Arm 29 in geringem Masse verschwenkt werden. Dies kommt dann 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 vorbeidrehen soll. 32 ist ein Kontakt, der im Stromkreise eines Arbeitsmagneten. liegt. 



   Die Wirkungsweise ist wie folgt : Wird einer der beiden Arbeitsmagnete 4 von einem Strom-   impuls   erregt, so wird der Anker 5 angezogen und bewegt damit das Winkelgestänge 7, 9 abwärts. Hiebei 
 EMI2.2 
 Hubes, wobei sie vom Anschlag 14 abgehoben wird. Die Begrenzung des Hubes nach unten erfolgt automatisch, wenn der Anker 5 ganz in den   Schenkel 2. 3   hineingezogen ist. Die diesem Vorschubwege entsprechende Schaltung stimmt mit der Entfernung zweier Zahnlücken überein. Beim Stromloswerden des Magneten 4 zieht die Feder 10 das Gestänge aufwärts. Dabei gleitet die   Klinke. M zu-   nächst auf dem Umfange des Schaltrades. 3, legt sich dann an den Anschlag 14 und wird schliesslich in der Endstellung des Armes 9 vom Schaltrade 3 abgehoben. 



   Die Rolle 16 erfährt bei diesem Vorgange folgende Bewegung : Die entsprechende Zahnflanke drückt die Rolle und dadurch den Arm 18 gegen die im Boeke   ! 7 gelagerte Bügelfeder. Durch   den 
 EMI2.3 
 der ganzen Bügelfeder, bis deren Schenkel 19 an den verstellbaren Anschlag    & '   zum Anliegen kommt. Beim weiteren   Verdrücken   durch den Arm 18 erhöht sieh der Federwiderstand, da der kurze Schenkel 20   zusammengedrückt   wird, u. zw. in dem Augenblick, wo die Rolle 16 auf die Zahnspitze anläuft. Diese Einrichtung dient dazu, bei unvollständigem Hub, bzw. bei nicht vollständig ausgeführtem Vorschub entweder ein Zurückgleiten der Rolle 16 in die Zahnlücke oder ein Hinüberselnappen über die Zahnspitze in die nächste Zahnlücke zu bewirken.

   Bei der   Rückwärtsbewegung   des Winkelgestänges 7,9 hält die Rolle 16 das Schaltrad. 3 und mithin das Klinkenrad 2 entgegen der gering auftretenden Reibung fest. Eine Drehung des Klinkenrades erfolgt somit nur während des Hubes, den die Schaltmagnete bei der Erregung ausführen. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Einrichtung zur Erzeugung einer Drehbewegung mittels Stromimpulsen, die auf eine Magnetspule einwirken, deren Anker mittels einer Klinke ein damit zusammenwirkendes Schaltrad dreht, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltrad   (. 3)   am Umfange keine Zähne aufweist und die Klinke aus einem auswechselbaren Gummistab (13) besteht, der das Schaltrad in der einen Richtung durch die Reibung mitnimmt und in der entgegengesetzten Richtung vom Umfange des Schaltrades abgehoben wird, und dass sich mit dem Schaltrade ein auswechselbares Zahnrad (2) dreht, dessen Zahn-   lücken kreisbogenförmig   ausgebildet sind und in das ein federnder   Arm' (18) mittels   einer Rolle   (16)   eingreift, die die Lage der sich drehenden Räder schrittweise bestimmt. 
 EMI2.4 


Claims (1)

  1. seits am Gestell (1) und anderseits an einem Schwinganker (5) gelenkig angreifenden Winkelgestänge (7, 9) angeordnet ist, und ein Anschlag (14) vorgesehen ist, gegen den die Klinke durch die Wirkung einer Feder zu in der Ruhestellung so angedrückt wird, dass sie ausser Eingriff mit dem Schaltrade steht.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass gegen den in einem Winkelstück (17) verschwenkbar gelagerten Arm (18) ein mit einer Krümmung (21) ausgestatteter Schenkel (20) einer Bügelfeder anliegt, die mit ihrem Schenkel (19) am Winkelstück so befestigt ist, dass sie sich beim seitlichen Verdrücken durch den Arm (18) an einen verstellbaren Anschlag (22) anlegt. EMI2.5 ausgestattet ist, in deren Bahn das Ende eines Sehaltarmes (27J für einen Stromunterbrecher hineinragt.
    5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaltarm (27) gelenkig an einem mit einem Kontakte (32) versehenen Arm (29) sitzt, der als Ankerplatte für einen Elektromagnet ausgebildet ist, wobei der Arm (27) durch eine Feder (28) in der Verlängerung des Armes (29) gehalten wird.
AT155664D 1936-04-06 1937-04-05 Einrichtung zur Erzeugung einer Drehbewegung mittels Stromimpulsen. AT155664B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE155664X 1936-04-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT155664B true AT155664B (de) 1939-03-10

Family

ID=5677203

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT155664D AT155664B (de) 1936-04-06 1937-04-05 Einrichtung zur Erzeugung einer Drehbewegung mittels Stromimpulsen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT155664B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT155664B (de) Einrichtung zur Erzeugung einer Drehbewegung mittels Stromimpulsen.
DE1513658B1 (de) Elektrischer,mechanisch betaetigter Endschalter - sogenannter Mikro-Schnappschalter
DE185754C (de)
DE540562C (de) Elektrische Fernregistriervorrichtung fuer Registrierkassen, Buchungs- und Rechenmaschinen
DE942937C (de) Einrichtung fuer die Ferneinstellung elektrischer Geraete, insbesondere von Nachrichtengeraeten, z. B. Rundfunkempfaengern
DE530577C (de) Waehler fuer Fernsprechanlagen, insbesondere fuer solche mit einem einzigen Antriebsmagneten fuer die Fortschaltung der Kontaktarme in zwei Richtungen
DE655471C (de) UEberwachungseinrichtung fuer Weichen und Signale
DE754784C (de) Elektrischer Antrieb fuer die Typentraeger von Schreibmaschinen u. dgl.
DE319719C (de) Elektrischer Zeitschalter
AT112895B (de) Elektromagnetischer Schalter.
DE1292898B (de) Einstelleinrichtung an Vorgabezaehlwerken
AT83038B (de) Gesprächszähler für Fernsprechstellen.
DE283933C (de)
DE112834C (de)
DE961362C (de) Schaltuhr fuer Rundfunkgeraete od. dgl.
DE711199C (de) UEbersetzungseinrichtung fuer Impulskombinationen fuer Telegraphenempfaenger
DE442461C (de) Waehler mit heb- und drehbarem buegelfoermigen Schaltarmtraeger
AT219123B (de) Als Überstromschalter ausgebildeter Drehschalter, insbesondere für Haushaltgeräte
DE50746C (de)
AT82304B (de) Stromstoßgeber für Fernsprechanlagen mit selbsttätigem Betrieb.
DE267624C (de)
DE1774837C (de) Schrittschaltwerk mit Ziffernkontakt
DE277145C (de)
DE399682C (de) Schaltvorrichtung zum Ein-, Aus- und Umschalten von Starkstromkreisen zu beliebig einstellbaren Zeiten
DE636580C (de) Hebdrehwaehler fuer selbsttaetige Fernsprechanlagen