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Einrichtung zur Erzeugung einer Drehbewegung mittels Stromimpulsen.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur elektrischen Fernbedienung von Geräten. Es sind bereits Einrichtungen bekannt, bei denen z. B. die zu betätigenden Wellen durch je einen Motor angetrieben werden, dessen Regulierung von einem entfernten Orte aus vorgenommen werden kann. Trotz komplizierter, zusätzlicher Konstruktionselemente, die ein Abbremsen in verschiedenen, vorbestimmten Stellungen gewährleisten sollen, ist eine genaue Feineinstellung ohne Nachkorrektur nicht möglich, also keine genaue Synchronisierung, wie es z. B. durch eine biegsame Welle möglich ist und zur Fernbedienung beispielsweise von empfindlichen Abstimmkreisen von Radiogeräten nötig ist. Das Telephonwählerprinzip lässt sich nur für die Fernsehaltung bestimmter Schaltkreise anwenden.
Die vorliegende Erfindung ist insbesondere den Erfordernissen angepasst, die dann auftreten, wenn man an irgend einer entfernten Stelle, von einer Bedienungsstelle aus Wellen drehen will, die in bezug auf den Drehsinn und den jeweils zurückgelegten Drehweg des Bedienungsknopfes übereinstimmen. Dies ist besonders dann von Vorteil, wenn es sich um Fernsehgeräte, Radiogeräte u. dgl. handelt.
Die Erfindung beruht auf dem Prinzip eines elektromagnetischen Schrittschaltwerkes, das eine Welle durch Stromimpulse in und entgegengesetzt dem Uhrzeigersinne dreht.
Es sind Schrittschaltwerke bekanntgeworden, die in gleicher Weise Schaltungen vornehmen können, doch ist bei den bisher bekanntgewordenen Ausführungsformen die Anordnung und Ausführung der einzelnen Elemente nicht so, dass ein synchrones Arbeiten, also eine vollkommene Übereinstimmung zwischen Drehweg und Drehsinn des Bedienungsknopfes und der Bewegung des Schrittschaltwerkes gewährleistet ist.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, u. zw. zeigen : Fig. 1 das Schrittschaltwerk in Draufsicht, Fig. 2 einen automatischen Zwischenschalter, Fig. 3 die Ausführungform einer Rollenbremse und Fig. 4 eine V orscl1ubklinke.
In einer Brücke 8 lagert eine Welle 1, auf der ein als Reibrad ausgebildetes Schaltrad 3 und ein Schaltrad 2 fest sitzen, dessen Zahnlücken kreisbogenförmig ausgebildet sind. In die Zahnlücken wird eine Rolle 16 eingedrückt. Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, ist die Rolle ? an einem Hebelarm 18 gelagert, der verschwenkbar in einem Bock 17 befestigt ist. Gegen den Hebelarm 18 liegt mittels einer
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ist, dass sie beim seitlichen Verdrücken durch den Arm 18 an einen verstellbaren Anschlag 22 zum Anliegen kommt. Die Anordnung mehrerer Stellöcher 25 gestattet ein beliebiges Einhängen der Arme 7 zum Zwecke der Vorschubveränderung. Die Stirnflächen 6 der Anker 5 sind entsprechend den Flächen 24 der Ankerkerne 23 bogenförmig ausgebildet.
Die Vorschubklinken bestehen aus um Zapfen 12 verschwenkbar gelagerten Armen, an denen Gummistäbe 13 auswechselbar befestigt sind. Durch Federn 33 werden die Arme ständig an Anschläge 14 gedrückt. Die Anschläge sind dabei so angeordnet, dass die Stäbe 13 in der Ruhestellung ausser Berührung mit dem Schaltrad 3 kommen.
Wie in Fig. 2 dargestellt ist, ist auf der Welle 1 noch eine mit einer Nocke 26 versehene Scheibe angeordnet, die im Bereiche eines Fingers 27 liegt, der gelenkig an einem Ankerhebel 29 sitzt. Durch eine Überbrückungsfeder 28 wird der Finger 27 in der Verlängerung des Armes 29 gehalten, er kann aber auch für sich in bezug auf den Arm 29 in geringem Masse verschwenkt werden. Dies kommt dann
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vorbeidrehen soll. 32 ist ein Kontakt, der im Stromkreise eines Arbeitsmagneten. liegt.
Die Wirkungsweise ist wie folgt : Wird einer der beiden Arbeitsmagnete 4 von einem Strom- impuls erregt, so wird der Anker 5 angezogen und bewegt damit das Winkelgestänge 7, 9 abwärts. Hiebei
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Hubes, wobei sie vom Anschlag 14 abgehoben wird. Die Begrenzung des Hubes nach unten erfolgt automatisch, wenn der Anker 5 ganz in den Schenkel 2. 3 hineingezogen ist. Die diesem Vorschubwege entsprechende Schaltung stimmt mit der Entfernung zweier Zahnlücken überein. Beim Stromloswerden des Magneten 4 zieht die Feder 10 das Gestänge aufwärts. Dabei gleitet die Klinke. M zu- nächst auf dem Umfange des Schaltrades. 3, legt sich dann an den Anschlag 14 und wird schliesslich in der Endstellung des Armes 9 vom Schaltrade 3 abgehoben.
Die Rolle 16 erfährt bei diesem Vorgange folgende Bewegung : Die entsprechende Zahnflanke drückt die Rolle und dadurch den Arm 18 gegen die im Boeke ! 7 gelagerte Bügelfeder. Durch den
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der ganzen Bügelfeder, bis deren Schenkel 19 an den verstellbaren Anschlag & ' zum Anliegen kommt. Beim weiteren Verdrücken durch den Arm 18 erhöht sieh der Federwiderstand, da der kurze Schenkel 20 zusammengedrückt wird, u. zw. in dem Augenblick, wo die Rolle 16 auf die Zahnspitze anläuft. Diese Einrichtung dient dazu, bei unvollständigem Hub, bzw. bei nicht vollständig ausgeführtem Vorschub entweder ein Zurückgleiten der Rolle 16 in die Zahnlücke oder ein Hinüberselnappen über die Zahnspitze in die nächste Zahnlücke zu bewirken.
Bei der Rückwärtsbewegung des Winkelgestänges 7,9 hält die Rolle 16 das Schaltrad. 3 und mithin das Klinkenrad 2 entgegen der gering auftretenden Reibung fest. Eine Drehung des Klinkenrades erfolgt somit nur während des Hubes, den die Schaltmagnete bei der Erregung ausführen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Erzeugung einer Drehbewegung mittels Stromimpulsen, die auf eine Magnetspule einwirken, deren Anker mittels einer Klinke ein damit zusammenwirkendes Schaltrad dreht, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltrad (. 3) am Umfange keine Zähne aufweist und die Klinke aus einem auswechselbaren Gummistab (13) besteht, der das Schaltrad in der einen Richtung durch die Reibung mitnimmt und in der entgegengesetzten Richtung vom Umfange des Schaltrades abgehoben wird, und dass sich mit dem Schaltrade ein auswechselbares Zahnrad (2) dreht, dessen Zahn- lücken kreisbogenförmig ausgebildet sind und in das ein federnder Arm' (18) mittels einer Rolle (16) eingreift, die die Lage der sich drehenden Räder schrittweise bestimmt.
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