AT156182B - Anordnung zum Tasten von Funkbaken und Prüfeinrichtung hiefür. - Google Patents

Anordnung zum Tasten von Funkbaken und Prüfeinrichtung hiefür.

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AT156182B
AT156182B AT156182DA AT156182B AT 156182 B AT156182 B AT 156182B AT 156182D A AT156182D A AT 156182DA AT 156182 B AT156182 B AT 156182B
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  Anordnung zum Tasten von Funkbaken und Priifeinriehtung hiefiir. 



   Bei Funkbaken mit einem dauernd gespeisten Sendedipol und zwei abwechselnd, z. B. im Punkt-Strichrhythmus getasteten Reflektoren ist es bekannt, eine komplementäre   Zeichentastung   dadurch zu erreichen, dass das Tastrelais des einen Reflektors als Arbeitsrelais, das des zweiten Reflektors als Ruherelais ausgebildet ist. Durch diese Massnahme ist es mit einfachen Mitteln möglich, die Zeichentastung so einzurichten, dass die Zeichen der einen Art in den Tastpausen der Zeichen der andern Art wirksam sind, so dass beide auf der Linie gleicher Feldstärke zu einem Dauerstrich verschmelzen. 



  Es ist aber schwierig, die Tastrelais so einzuregulieren, dass eine Überlappung zweier Zeichen ausgeschlossen ist. Dies hat hauptsächlich darin seinen Grund, dass das Material, aus dem die Relaisfedern bestehen, nicht von stets gleicher Beschaffenheit ist. Es ist deshalb vorgeschlagen worden, das Kreisdiagramm des Sendedipols, welches im   Falle gleichzeitiger Unwirksamkeit   beider Reflektoren entsteht, so zu bemessen, dass es durch die Schnittpunkt der beiden abwechselnd wirksamen Richtdiagramme verläuft, so dass Feldstärkesprünge hiebei nicht auftreten. Durch diese Massnahmen wird es möglich, die Tastrelais so einzustellen, dass eine gleichzeitige Wirksamkeit beider Reflektoren ausgeschlossen ist, weil Toleranzen, also kurze Zeilen, zugelassen werden, während deren beide Reflektoren unwirksam sind. 



   Die Erfindung ermöglicht, auf einfache Weise die Anzugs-und Abfallzeiten der Tastrelais und 
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 stand c dagegen, der die Abfallzeit dieses Relais bestimmt, entsprechend klein sein ; ebenso muss Widerstand e, der die Anzugszeit des Relais Regelt, einen kleinen Wert, Widerstand   d   aber, der die Abfallzeit 
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 jedoch seine Kontakte   h   1, h 2 während des Gebens einet Tastzeichens um. Die Umschlagszeit dieser Kontakte hat also keinen Einfluss auf die Zeichengabe. Der Widerstand e dient zum Einstellen der 
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 der Antennenanordnung   E, 1, 11 rerbunden.   



   Die Einrichtung nach Fig. 2 ermöglicht, die Dauer des kurzzeitigen gleichzeitigen Öffnens beider Kontakte r A,   t-R   zu prüfen. Die hiefür zugelassene Zeittoleranz sei nach unten durch die Dauer t 1, nach oben durch die Dauer   t2   begrenzt. Die Prüfeinrichtung nach Fig. 2 ermöglicht, diese Toleranzgrenzen wahlweise für die Anzugs-und Abfallzeiten der Tastrelais zu bestimmen und beide Zeitpunkte durch Aufleuchten einer Glimmlampe G anzuzeigen. Die Kontakte r A, r R liegen so an Punkten 4, 5 
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 denn die Energie der   Brückenbatterie   B'fliesst dann innerhalb der Brücke, weil entweder der geschlossene Kontakt r A oder der geschlossene Kontakt r R in die   Brückenschaltung   einbezogen ist.

   Die Über-   brückung zwischen   4,5 wird aber für die Zeit vom Öffnen des einen bis zum Schliessen des andern der Kontakte r A, r R kurzzeitig aufgehoben. Diese Zeitspanne soll innerhalb der Toleranz   t 2-t 1   liegen. Während dieser kurzzeitigen Unterbrechung wird je nachdem, ob ein Schalter   8   2 an Kontakt t l' oder an Kontakt t 2'gelegt ist, entweder Kondensator   G 1   oder Kondensator   C 2   von der Batterie B' über Widerstände R 1, R 2 aufgeladen. Die Spannung dieser Kondensatoren wird durch die Kapazität und die Ladedauer bestimmt.

   Die Kapazität der Kondensatoren   zu   1,   a   2 ist so gewählt, dass für die Dauer    < 7   oder t 2 gerade die Zündspannung der Glimmlampe G erreicht wird, diese Zeiten also durch Aufleuchten der Lampe G angezeigt werden. 



   Ein Voltmeter dient dazu, die Spannung der Batterie B'anzuzeigen, die mittels eines Schalters   8   3 angeschaltet wird. h, Fig. 2, bedeutet einen Umschaltkontakt des   Relais H.   Dieser Kontakt kann ein dritter Kontakt des Relais H oder einer   der Kontakte 7t 7, 7t   2 dieses Relais sein und liegt über einen Schalter   81   parallel zu den Kontakten   r A, r R.   Der Kontakt h   überbrückt   die   Zeitunterschiede,   die bei Abfall oder Anzug der Relais A,   R   entstehen, je nachdem, ob der Schalter   81   an Kontakt t oder an Kontakt u gelegt ist.

   Die Anordnung   A,     8 1, t, u   kann so dazu dienen, die Anzugs-und Abfallzeiten der Relais A, R unabhängig voneinander zu bestimmen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Anordnung zum Tasten von Funkbaken mittels eines Arbeitsrelais und eines Ruherelais, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzugs-und Abfallzeiten dieser Tastrelais durch Widerstände geregelt werden, die den Tastrelais durch ein im Tastkreise liegendes Hilfsrelais parallelgesehaltet werden.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfsrelais verzögert arbeitet, seine Kontakte aber noch während jeder Tastzeichengabe umlegt.
    3. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand, der zum Regeln der Anzugszeit des Arbeitsrelais dient, so bemessen ist, dass dieses verzögert anzieht, und der Widerstand zum Regeln der Abfallszeit so, dass dieses Relais schnell abfällt.
    4. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand, der zum Regeln der Anzugszeit des Ruherelais dient, so bemessen ist, dass dieses schnell anzieht, und der Widerstand zum Regeln der Abfallzeit so, dass dieses Relais verzögert abfällt.
    5. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Grenzen einer Toleranz, die für ein gleichzeitiges Offensein der Kontakte beider Tastrelais gilt, durch die Ladedauer von Kondensatoren bestimmt werden, die so bemessen sind, dass die der zu messenden Zeitdauer entsprechend Spannung dieser Kondensatoren eine Glimmlampe aufleuchten lässt.
    6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Grenzen der Toleranz wahlweise durch Aufladen verschiedener, mittels eines Umschalters einschaltbarer Kondensatoren bestimmt werden : 7. Anordnung nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzugs-und Abfallzeiten der Tastrelais voneinander unabhängig durch einen Umschalter wahlweise einstellbar bestimmt werden.
    8. Anordnung nach den Ansprüchen 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzugs-und Abfallzeiten der Tastrelais voneinander unabhängig mit Hilfe eines Umschaltekontaktes bestimmt werden, der den Tastrelais über einen Umschalter (81) parallelgeschaltet ist und von dem Hilfsrelais (H) gesteuert wird, vorzugsweise dadurch, dass er ein Kontakt des Hilfsrelais (H) selbst ist.
AT156182D 1937-04-12 1938-04-12 Anordnung zum Tasten von Funkbaken und Prüfeinrichtung hiefür. AT156182B (de)

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