AT156268B - Biegsamer Schweißstab, insbesondere zum selbsttätigen Schweißen und Verfahren zu seiner Herstellung. - Google Patents

Biegsamer Schweißstab, insbesondere zum selbsttätigen Schweißen und Verfahren zu seiner Herstellung.

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  Biegsamer Schweissstab, insbesondere zum selbsttätigen Schweissen und Verfahren zu seiner Her- stellung. 



   Bekanntlich ist es vorteilhaft,   Schweissstäbe   mit einem sogenannten schlackenbildenden Stoff zu versehen. Meist wird dieses Material in Form einer Verkleidung auf die Aussenseite des Schweissmaterials aufgebracht, es ist aber auch bekannt, den schlackenbildenden Stoff in Form eines Kernes (Seele) von dem   Schweissmetall   umgeben zu lassen. 



   Die Erfindung bezieht sich auf   Schweissstäbe   der zuletzt erwähnten Art und bezweckt, in einfacher Weise einen Schweissstab herzustellen, der genügende Biegsamkeit aufweist, um auf einfache Weise zum selbsttätigen   Schweissen   verwendet werden zu können. 



   Erfindungsgemäss wird zu diesem Zweck   Schweissmetall   in Form eines mit Aussparungen versehenen Bandes   schraubenlinienförmig   gewickelt, so dass die aneinanderliegenden Windungen eine Röhre bilden, deren Wand Öffnungen besitzt, durch die hindurch schlaekenbildender Stoff zwecks' Ausfüllung des röhrenförmigen Raumes gepresst wird. 



   Die Erfindung ist in der Zeichnung näher erläutert. 



   Fig. 1 stellt ein mit Öffnungen 1 versehenes Band 2 aus Schweissmetall dar. Dieses Metallband wird, wie in Fig. 2 dargestellt ist,   schraubenlinienförmig   in Form einer Röhre gewickelt. Sodann wird die Röhre mit schlackenbildendem   Stoff J ausgefüllt,   wie nachstehend näher   erläutert   ist. Das Wickeln wird derart vorgenommen, dass die Windungen aneinander anliegen, was für das Zuführen des elektrischen Stromes beim selbsttätigen Schweissen günstig ist. 



   Fig. 3 stellt ein Metallband 4 mit Aussparungen 5 dar. Dieses Metallband 4 ist in Fig. 4 in   schrauben1imenförmig   gewickelte und mit   schlackenbí1dendem   Stoff j versehenen Zustand veranschaulich. 



   Fig. 5 zeigt schematisch eine Vorrichtung, durch die der schlackenbildende Stoff 3 in die Seele der vorher beschriebenen   Sehweissstäbe   eingebracht werden kann. Mit 6 ist ein Gefäss bezeichnet, das das schlackenbildende Material 3 enthält und in dem ein Kolben 7 niedergedrückt werden kann. 



   Der Sehweissstab 8 wird durch die Öffnungen 9 und 10 durch das Gefäss 6   hindurchgeführt.   Sodann wird das schlackenbildende Material J mittels des Kolbens 7 durch die Öffnungen des schraubenlinien- förmig gewickelten Bandes hindurch in die Seele des Stabes gepresst. Es versteht sich von selbst, dass der schlackenbildende Stoff eine solche Zähigkeit aufweisen muss, dass er nicht infolge des   Pressdruckes   durch die Öffnungen der Röhrenwand des   Schweissstabes   hindurch, nachdem er an dem Führungsende 10 des Gefässes 6 vorbeigegangen ist, wieder nach aussen gepresst wird. Mit 11 ist schematisch eine Vor- richtung bezeichnet, durch die der   Schweissstab   8   weitergezogen   werden kann. 



   In den amerikanischen Patentschriften Nr. 1820649 und 1525840 ist ein Verfahren zur Her- stellung von Schweissstäben beschrieben, wobei ein Mantel durch ein in Zylinderform gebogenes Band gebildet wird. 



   Im Gegensatz zum Erfindungsgegenstand werden die in diesen amerikanischen Patentschriften beschriebenen Mäntel nicht gewickelt und weisen die dazu verwendeten Bänder keine Aussparungen auf. 



   Es ist daher nicht möglich, durch Öffnungen hindurch den schlackenbildenden Stoff zwecks
Ausfüllung des röhrenförmigen Raumes zu pressen, wie dies erfindungsgemäss gemacht wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Biegsamer Schweissstab, insbesondere zum selbsttätigen Flammenbogenschweissen, dadurch gekennzeichnet, dass das Schweissmetall in Form eines mit Aussparungen versehenen und in aneinander anschliessenden Windungen gewickelten Bandes den Mantel des Schweissstabes bildet, während seine Seele und die Öffnungen der Aussparungen schlackenbildenden Stoff enthalten.
    2. Verfahren zu Herstellung eines biegsamen Schweissstabes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein aus Schweissmetall bestehendes, mit Aussparungen versehenes Band derart schraubenlinienförmig gewickelt wird, dass die aneinanderliegenden Windungen eine Röhre bilden, deren Wand Öffnungen besitzt, worauf durch die Öffnungen hindurch schlackenbildender Stoff zwecks Ausfüllung des röhrenförmigen Raumes gepresst wird. EMI2.1
AT156268D 1936-04-28 1937-04-27 Biegsamer Schweißstab, insbesondere zum selbsttätigen Schweißen und Verfahren zu seiner Herstellung. AT156268B (de)

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